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Jerry Cotton - Folge 2803

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Datenströme können tödlich sein
  4. Vorschau

Datenströme können tödlich sein

Es war ein herrlicher sonniger Morgen. Die Vögel zwitscherten fröhlich und das Wetter war fantastisch. Doch all das entging Frank Stove. Er hatte verschlafen, sein Frühstück ausfallen lassen und eilte aus seiner Wohnung. Er rannte die Treppe hinunter, zog sein Sakko zurecht und fischte sein Handy aus der kleinen Innentasche. Mit geübtem Griff wählte er die Nummer seiner Firma.

»Hallo, Stove hier, ich verspäte mich etwas. Können Sie den Boss verständigen, dass ich nicht pünktlich zum Meeting da sein werde?«, sagte er hektisch.

Die Sekretärin bestätigte kurz und sagte etwas, was er nicht ganz verstand, da er den Gruß seiner Nachbarin erwiderte.

Er hatte inzwischen die Straße erreicht und ging, immer noch mit dem Handy am Ohr, zu seinem Wagen, der sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite befand.

Während er mit seiner linken Hand in der Hosentasche nach dem Wagenschlüssel suchte, vernahm er das Aufheulen eines starken Motors. Erschrocken blickte er zur Seite und sah einen schwarzen BMW X7 auf sich zurasen.

Von der Wucht des Aufpralls wurde er durch die Luft geschleudert und landete unsanft auf dem harten Asphalt, schlug dort mit dem Hinterkopf auf.

Der Wagen, der Stove angefahren hatte, setzte zurück. Doch statt stehen zu bleiben, beschleunigte er wieder und fuhr geradewegs auf den am Boden Liegenden zu, der den Kühlergrill des mächtigen Gefährts mit Schrecken näher kommen sah.

Eine Sekunde später prallte der Wagen gegen seinen Kopf und schleuderte diesen erneut auf den Asphalt, doch diesmal viel heftiger als zuvor. In diesem Augenblick starb Frank Stove.

***

»New York im Sommer, der schönste Ort der Welt!«, philosophierte Phil an diesem Morgen.

Er hatte recht. Diese lebendige Stadt im Sommer bei angenehmen Temperaturen und wolkenlosem Himmel zu erleben war einfach unglaublich.

»Die Finanzkrise ist vorbei, das Wetter fantastisch, die Leute sind gut drauf – was will man mehr?«, fuhr Phil fort, bevor ich etwas sagen konnte.

»Ein ordentliches Frühstück wäre nicht schlecht«, antwortete ich.

»Willst du jetzt in meine Fußstapfen treten?«, fragte Phil überrascht. Normalerweise war er derjenige, der auf das Thema Essen zu sprechen kam.

»Irgendwie färbt dein berühmt-berüchtigter Appetit auf mich ab«, scherzte ich.

»Wurde ja auch mal Zeit«, erwiderte Phil mit einem Grinsen im Gesicht.

Bevor ich etwas erwidern konnte, erhielt ich einen Anruf aus dem New Yorker FBI-Building. Es war ein Mord gemeldet worden und Mr High hatte den Fall uns zugeteilt. Nachdem ich die ersten knappen Informationen erhalten hatte, schaltete ich mein Handy aus.

»Mord in der Catalpa Avenue in Queens«, sagte ich zu Phil.

»Und warum übernimmt das nicht das NYPD?«, fragte er interessiert.

»Hat wohl mit der Firma zu tun, bei der das Opfer angestellt war«, antwortete ich. »Primasys heißt sie. Sagt dir das was?«

Phil überlegte kurz. »Kommt mir irgendwie bekannt vor.«

Während ich die Fahrtrichtung des Wagens änderte, arbeitete Phil am Computer und beschaffte uns weiterführende Informationen.

»Ah, da ist es ja. Primasys ist ein Software-Haus, das wohl vor allem für die Regierung und das Militär arbeitet. Welche Art von Software sie erstellen, steht hier nicht. Da müsste ich intensiver recherchieren«, sagte er.

»Fahren wir erst einmal zum Tatort und sehen dann weiter«, sagte ich.

***

Die Catalpa Avenue war eine recht gemütliche, von einigen kleinen Bäumen gesäumte Straße. Die meist zweistöckigen Häuser hatten teilweise Souterrain-Wohnungen. Frank Stove, das Opfer, hatte in Haus Nummer 47 gewohnt, das einen gemütlichen und gepflegten Eindruck machte.

Als wir die Absperrung um den Tatort erreichten, kam uns ein junger Officer vom NYPD entgegen.

»Guten Morgen«, sagte er mit gedämpfter Freundlichkeit, wahrscheinlich, weil der Anlass unserer Begegnung keinen Grund zur Freude gab. »Officer John Phillips.«

»Guten Morgen«, grüßte ich und zeigte meine Marke. »Agents Decker und Cotton.«

Mit einem Blick überflog ich den abgesperrten Bereich. Die Leiche lag mitten auf der Straße und war mit einer Plane bedeckt. Ein weiterer Officer, wahrscheinlich der Partner von Phillips, telefonierte mit seinem Handy.

»Wie kommen Sie darauf, dass es Mord war und nicht einfach ein Verkehrsunfall?«, kam ich direkt auf den Grund unseres Erscheinens zu sprechen.

»Aufgrund der Aussage einer Nachbarin«, antwortete der Officer. »Sie hat ausgesagt, dass Mister Stove von einem schwarzen Wagen angefahren wurde, der dann zurückgesetzt hat und noch mal auf ihn zugefahren und über ihn hinweggerollt ist. Das war kein Zufall, da wollte jemand auf Nummer sicher gehen, dass der Mann tot ist.«

»Bei der Sachlage stimme ich Ihnen zu«, sagte Phil.

»Haben Sie schon angefangen, andere Zeugen zu vernehmen?«, fragte ich.

Officer Phillips nickte. »Ja, habe ich, zusammen mit meinem Partner. Nachdem ich den Tod festgestellt, den Tatort gesichert und die Personalien weitergeleitet hatte, war das unsere erste Aktion. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass ein Detective vom NYPD kommt, kein Team vom FBI.«

»Wie es scheint, war er ein wichtiger Mann«, antwortete Phil.

»Irgendein Star oder so?«, fragte der Officer neugierig.

»Nein, es geht wohl um die nationale Sicherheit«, antwortete Phil. »Also eher einer von den leisen Stars, die man nicht im Fernsehen bewundern kann.«

Während Phil sich weiter mit dem Officer über die bisher aufgenommenen Aussagen unterhielt, ging ich auf das Haus mit der Nummer 47 zu, vor dem eine ältere, gut gekleidete Dame stand. Sie hatte graues Haar und man konnte an ihrem Gesicht erkennen, dass sie in ihrem Leben schon eine Menge durchgemacht hatte. Ihre Haut war kreidebleich, wahrscheinlich steckte ihr der Schock noch in den Gliedern.

»Guten Morgen«, begrüßte ich sie. »Ich bin Agent Jerry Cotton vom FBI. Sind Sie die Nachbarin von Mister Stove?«

Es dauerte eine Sekunde, bis sie mich anblickte. »Ich bin seine Vermieterin. Emma Field. Und auch seine Nachbarin. Er hat mich noch gegrüßt, ist aus dem Haus geeilt, und dann ist es passiert.«

»Ich kann verstehen, dass das für Sie ein Schock ist«, sagte ich mitfühlend. »Auch wenn Sie meinem Kollegen gegenüber schon eine Aussage gemacht haben, möchte ich Sie bitten, mir den Tathergang noch einmal in allen Details zu schildern.«

Sie nickte. »Ja, ich verstehe das schon. Sie machen nur Ihren Job. Mein Mann war auch Cop. Gott habe ihn selig. Und wissen Sie was, ich habe bis heute noch nie einen Menschen sterben sehen. Wenn ich mir vorstelle, dass Matt das andauernd mitgemacht hat, mein Gott, es ist wirklich schrecklich.«

»Ja, man kann es nur dann wirklich verstehen, wenn man es selbst erlebt hat«, bestätigte ich. »Sie sagten, dass Mister Stove von einem schwarzen Wagen angefahren wurde?«

Mrs Field ergriff meine linke Hand. »Ja, er war vor mir aus dem Haus raus, hatte noch sein Handy am Ohr und ist auf die Straße zu seinem Auto gerannt. Hatte es ziemlich eilig. Ich glaube, er war etwas spät dran. Sonst geht er immer viel früher aus dem Haus. Aber wie auch immer. Dann schoss plötzlich von rechts ein schwarzer Wagen heran und schleuderte ihn durch die Luft.«

Sie hielt kurz inne und fuhr dann fort: »Mister Stove lag mitten auf der Straße. Er bewegte sich noch, ich glaube, er wollte aufstehen. Ich wollte gerade zu ihm eilen und ihm aufhelfen, da kam der Wagen zurück und fuhr noch mal auf ihn zu und überrollte ihn. Ich war geschockt. Überall war Blut. Mister Stove bewegte sich nicht mehr. Da wusste ich nicht weiter und habe die Polizei gerufen.«

Tränen liefen aus ihren Augen, an ihren Wangen herunter und tropften auf den Bürgersteig.

Ich gab ihr einen kurzen Moment und fragte dann: »Können Sie mir sagen, um was für ein Automodell es sich gehandelt hat? Und haben Sie den Fahrer erkannt?«

Sie schüttelte verzweifelt den Kopf. »Nein, mit Autos kenne ich mich nicht so gut aus. Es war schwarz und sah ziemlich neu aus. Wohl eher ein ausländisches Modell. Den Fahrer konnte ich auch nicht genau erkennen. Ich glaube aber, dass es eine Frau war, mit langen schwarzen Haaren und Sonnenbrille.«

Ihre Tränen versiegten. »Ich bin mir nicht sicher, aber irgendwie hatte ich die Idee, dass es vielleicht die Ex-Freundin von Mister Stove war. Er hat sie mir nie vorgestellt, war in diesen Dingen immer etwas verschwiegen. Aber bis vor etwa drei Monaten hat sie ihn regelmäßig besucht. Sie hatte auch lange schwarze Haare. Aber ich bin mir nicht sicher. Die Scheiben des Wagens haben etwas gespiegelt und ich konnte nicht genau erkennen, ob sie es war.«

»Das ist auf jeden Fall ein Hinweis, dem wir nachgehen werden. Sie haben uns sehr geholfen«, sagte ich. »Können mein Kollege und ich die Wohnung von Mister Stove sehen? Haben Sie einen Schlüssel?«

»Ja, den habe ich irgendwo«, antwortete sie.

Ich gab Phil ein Zeichen, er beendete das Gespräch mit dem NYPD-Officer und kam zu uns herüber.

»Das ist mein Kollege, Phil Decker«, sagte ich zu Mrs Field. »Würden Sie uns bitte die Tür zur Wohnung von Mister Stove öffnen?«

»Selbstverständlich«, entgegnete sie, drehte sich um und ging zügig in Richtung des Hauses, vor dem wir standen. »Ich muss nur kurz schauen, wo ich den Schlüssel habe.«

Wir folgten ihr durch die Haustür und warteten vor ihrer Wohnung, während sie darin verschwand. Kurz darauf kam sie mit einem messingfarbenen Schlüssel in der Hand wieder heraus.

»Da ist er«, sagte sie. Ihre Augen sahen etwas lebendiger aus als vorher. Offenbar tat es ihr gut, etwas zu tun.

Sie stieg die Treppe hinauf. »Früher habe ich mit meinem Mann oben gewohnt, aber irgendwann bin ich dann ins Erdgeschoss gezogen. Und die Wohnung in der ersten Etage habe ich vermietet.«

»Wie lange hat Mister Stove schon hier gewohnt?«, fragte ich, während ich ihr die Treppe hinauf folgte.

Sie überlegte kurz. »Es müssen inzwischen etwa zwei Jahre sein – wie doch die Zeit vergeht.«

Oben angekommen öffnete sie die Tür, ganz so, als hätte sie es schon Tausende von Malen gemacht.

»Ich war schon lange nicht mehr hier oben«, sagte sie.

»Würden Sie bitte hier warten«, sagte ich zu ihr, als sie gerade vorgehen wollte. »Das ist wichtig für die Spurensicherung.«

Sie trat einen Schritt zurück und ich ging an ihr vorbei in Stoves Wohnung. Phil folgte mir.

Ein kurzer Flur führte in ein geräumiges Wohnzimmer. Hier sah alles sehr aufgeräumt aus. Ein Flachbildfernseher an der Wand, ein modern anmutender Schrank und eine große, U-förmige Couch, das waren die hauptsächlichen Einrichtungsgegenstände. Eine typische Junggesellen-Einrichtung. Die Küche war zweckmäßig und modern ausgestattet. Auch hier war alles sauber und ordentlich. Wenn Stove es – wie Mrs Field ausgesagt hatte – eilig gehabt hatte, hatte er wahrscheinlich nicht einmal gefrühstückt.

Im Bad bot sich uns das gleiche Bild. Alles sah ordentlich aus. Und weder in der Küche noch im Bad fanden wir irgendwelche Drogen oder dergleichen. Abgesehen von einer nicht angebrochenen Packung Aspirin hatte er nicht einmal Tabletten in seiner Hausapotheke.

Das Schlafzimmer sah wüster aus. Das große Doppelbett war nicht gemacht worden. Auf dem Boden lagen Socken und andere Kleidungsstücke herum.

Allein das Arbeitszimmer war für uns vom ermittlungstechnischen Gesichtspunkt her interessant. Hier standen haufenweise Computer rum. Ich zählte drei Notebooks, zwei Desktop-Computer und ein Dutzend externe Festplatten, ganz zu schweigen von all den USB-Sticks.

»Da wird die Spurensicherung einiges zu tun haben, um die Geräte alle zu untersuchen«, sagte Phil.

»Ja, war wohl auch privat ein Computerfreak, unser Mister Stove – oder er hat seine Arbeit mit nach Hause genommen«, erwiderte ich. »Ich bin gespannt darauf, zu erfahren, was er bei Primasys gemacht hat.«

Nachdem wir alles durchsucht und keine weiteren Hinweise gefunden hatten, verließen wir die Wohnung, ließen sie von Mrs Field verschließen und ich nahm den Schlüssel an mich.

»Die Spurensicherung wird die Wohnung noch einmal genau untersuchen«, sagte ich zu ihr.

»Hoffentlich machen die keinen Dreck. In meinem Alter ist es nicht mehr so leicht, das Treppenhaus zu putzen«, sagte sie.

»Keine Sorge, die arbeiten ganz sauber und achten penibel darauf, keinen Dreck zu machen«, versicherte ich ihr.

Wir stiegen die Treppe hinunter und verließen das Haus. Die Mannschaft der Crime Scene Unit war inzwischen angekommen. Dr. Gassettes kniete vor der Leiche und bedeckte sie gerade wieder, als wir auf sie zukamen.

»Kein schöner Anblick«, sagte ich.

»Nein, wirklich nicht«, sagte sie mit finsterer Miene. »Der arme Kerl ist kaum wiederzuerkennen. Immerhin scheint noch alles dran zu sein.«

»Irgendetwas Besonderes an der Leiche?«, fragte Phil.

Dr. Gassettes schüttelte den Kopf. »Auf den ersten Blick konnte ich nichts erkennen. Wenn ich die Leiche untersucht habe, kann ich mehr über den Tathergang sagen.«

»Wir haben uns die Wohnung bereits angeschaut«, sagte ich. »Da stehen eine Menge Computer und Festplatten herum. Ich möchte, dass alles sichergestellt wird. Außerdem sollte nach DNA-Spuren gesucht werden. Ich will wissen, wer sich alles in der Wohnung aufgehalten hat.«

»Warum so viel Aufwand?«, fragte Dr. Gassettes überrascht. »Ich dachte, es handelte sich um einen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht. Hat mich auch gewundert, euch hier anzutreffen. Warum ist das FBI an dem Fall dran?«

»Frank Stove hat für Primasys gearbeitet, ein Unternehmen, das Software an die Regierung liefert. Und laut Zeugenaussagen wurde er nicht einfach nur angefahren. Der Wagen – gemäß Aussage eines Zeugen von gegenüber ein BMW X7 – ist nach dem ersten Zusammenstoß noch mal auf ihn zugefahren und hat ihm den Rest gegeben. Es handelt sich also auf jeden Fall um Mord. Inwieweit es bei der Angelegenheit um die nationale Sicherheit geht, können wir aktuell noch nicht sagen«, klärte Phil sie auf.

»Oh verdammt, das erklärt einiges«, erwiderte sie. »Dann sind wohl ein paar Infos nicht bis zu mir durchgedrungen. Danke für das Briefing.«

»Gern geschehen«, sagte Phil.

Ich schaute mir mit Phil den Tatort noch mal an. Dr. Gassettes begleitete uns. Wir rekonstruierten den Ablauf des Geschehens.

»Laut Zeugenaussagen hat der Wagen Stove hier erfasst«, sagte Phil und deutete auf die Straße. »An der Stelle gibt es keine Bremsspuren, erst viel später.«

»Der Fahrer hat Stove also mit voller Wucht angefahren«, fügte ich hinzu.

»Und Stove wurde hierhin geschleudert«, sagte Dr. Gassettes und zeigte auf einen Punkt, von dem aus sich eine Blutspur zur jetzigen Position der Leiche zog.

»Dann hat der Wagen zurückgesetzt, erneut beschleunigt und Stove überrollt«, sagte Phil.

»Dabei hat er ihn wahrscheinlich am Kopf getroffen und rund zwei Meter mitgeschleift«, sagte Dr. Gassettes. »Und damit einen BMW als Mordwaffe eingesetzt. Das ist vielleicht das einzig Gute an der Angelegenheit: Es gibt sicher nicht so viele Exemplare dieses Modells. Wenn ihr den Wagen findet, können wir ihn untersuchen und beweisen, dass er für die Tat verwendet wurde.«

»So viel zum Wie«, sagte ich. »Dann werden wir jetzt das Wer und Warum herausfinden.«

Phil und ich verabschiedeten uns von Dr. Gassettes und gingen zurück zum Jaguar.

»Wollen wir zuerst Mister High Bericht erstatten oder erst zu Primasys fahren?«, fragte Phil.

»Erst zu Primasys«, antwortete ich. »Wir können Mister High unterwegs telefonisch über den bisherigen Ermittlungsstand unterrichten.«

Ich startete den Motor und fuhr los. Unterwegs rief Phil Mr High an und legte ihm dar, was wir bisher herausgefunden hatten.

***

Die Firma Primasys hatte ihren Sitz in Newark, in einer ansehnlichen modernen Gewerbeimmobilie. Das Gelände rund um das Gebäude war eingezäunt und Kameras waren auf jeden Bereich rund um das Areal gerichtet. Der einzige Zugang erfolgte über eine gesicherte Einfahrt, an der zwei Pförtner wachten, die mit Maschinenpistolen bewaffnet waren.

»Ganz schön umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen«, bemerkte Phil, als wir die Einfahrt passiert hatten und ich einen Parkplatz suchte.

»Offenbar gibt es hier einiges zu bewachen«, sagte ich.

Als wir ausgestiegen waren, kam uns eine junge Frau im grauen Business-Kostüm entgegen. Sie hatte mittellanges blondes Haar, das in der Sonne wundervoll glänzte. Ihre Augen waren wasserblau. Obwohl sie recht gut aussah, hatte sie für meinen Geschmack etwas zu viel Make-up aufgetragen.

»Guten Morgen, meine Herren«, begrüßte sie uns. »Dürfte ich Ihre Ausweise sehen?«

Wir kamen ihrer Aufforderung nach.

»Sie nehmen es hier mit der Sicherheit ja ganz schön genau«, sagte Phil und lächelte sie an.

»Das müssen wir auch«, erwiderte sie, ohne auf Phils Lächeln zu reagieren.

»Agnes Fisher«, fügte sie hinzu und reichte erst mir und danach Phil die Hand.

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