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Jerry Cotton - Folge 2801

Im Zeichen der 13

Der kahlköpfige Mann betrat das Tattoo-Studio in Spanish Harlem. Unter dem eng anliegenden Blouson wölbte sich etwas. Eine Waffe. »Hey Hombre, ich brauche eine Träne!«, sagte der Kahlkopf. »Und zwar ein bisschen plötzlich. Dafür wirst du deine Mittagspause ja wohl verschieben können.«

Eine Träne – das bedeutete einen erfolgreich ausgeführten Mord, den ihm seine Gang befohlen hatte.

»Ich habe eigentlich schon geschlossen«, sagte Menendez freundlich. Er sprach Spanisch mit einem deutlich hörbaren Akzent. Seine Stimme klang furchtlos. Diese tätowierten Gang-Mitglieder rochen die Angst bei ihrem Gegenüber förmlich und genossen sie. Aber diese Genugtuung wollte Menendez ihnen nicht geben. Nicht mehr. Diese Gangster konnten Furcht an jeder noch so feinen Veränderung im Tonfall erkennen, als ob sie einen sechsten Sinn dafür hätten, was daher kam, dass sie selbst oft in entsetzlicher Weise erniedrigt und gequält worden waren, bevor man ihnen die Gelegenheit gab, andere zu drangsalieren. Aber genauso sehr spürten sie innere Stärke.

Menendez war ungefähr fünfzig Jahre alt, der Kahlkopf keine fünfundzwanzig. Er schob sich die Waffe zurecht, setzte sich auf den Stuhl in der Nähe des Fensters und blickte hinaus auf die Straße. An den sichtbaren Hautpartien seines Körpers hatten sich bereits mindestens ein Dutzend Tätowierer mit unterschiedlich großer Begabung zu schaffen gemacht. Menendez konnte das beurteilen. Er war schließlich vom Fach. Die 13 am Handgelenk fiel ihm sofort auf – das Zeichen von Mara 13, einer Gang, die in allen großen Städten Mittelamerikas und der USA operierte und kräftig im organisierten Verbrechen mitmischte.

Mara – das war die Abkürzung für Marabunta, eine räuberische südamerikanische Ameisenart, die für ihre rücksichtslose Gefräßigkeit bekannt war und es deswegen in Hollywood unter der Bezeichnung »Killerameise« zur Titelheldin einiger B-Horrorfilme gebracht hatte. Und die 13 erinnerte an einen Straßenzug in San Salvador, in dem die Gang während des dortigen Bürgerkriegs entstanden war. Andere behaupteten, dass sich dieser Name auf eine Straße in Los Angeles bezog und die Mara 13 in Wahrheit erst dort unter ausgewanderten Salvadorianern entstanden und später in die alte Heimat zurückgekehrt war. Aber das alles war dreißig Jahre her und inzwischen Stoff für Legenden. Inzwischen hatte Mara 13 in nahezu allen Metropolen des amerikanischen Kontinents ihre Ableger.

Der Kahlköpfige wandte den Kopf in Menendez’ Richtung.

»Na, wird’s bald?«

»Ich habe dich hier noch nie gesehen.«

»Ist doch egal, oder? Bin auf der Durchreise. Und dies ist doch unser Gebiet. Also bin ich hier zu Hause.« Er grinste.

Den Stuhl hatte Menendez einem Zahnarzt abgekauft, der seine Praxis aus Altersgründen geschlossen hatte.

»Ich hoffe, du kannst Schmerzen aushalten«, sagte Menendez. Er holte den Schiebewagen mit der Nadel und betätigte ein paar Knöpfe an dem Zahnarztstuhl, woraufhin die Lehne etwas nach hinten glitt und der Mann insgesamt auf Arbeitshöhe angehoben wurde.

»Willst du mich verarschen, Hombre?«

»Mein Rücken ist schon kaputt. Ich bücke mich nicht mehr beim Tattoo-Stechen. Und jetzt halt still und zeig mir, wo die Träne hin soll – Marabunta

In diesem Moment fuhr draußen ein Wagen vor. Es war ein blauer Van mit getönten Scheiben. Die Seitentür glitt zur Seite. Wie eine Flammenzunge blitzte das Mündungsfeuer einer MP aus dem Schatten im Inneren des Wagens hervor.

Die Kugeln ließen das Fenster zerspringen. Der Kahlköpfige, der genau in passender Schusshöhe wie auf dem Präsentierteller dalag, wollte aufspringen. Aber dazu kam er nicht mehr. Sein Körper zuckte unter einem halben Dutzend Treffern. Immer wieder schlugen die Kugeln durch seine Kleidung. Die blutüberströmte Hand umklammerte noch den Griff seiner Waffe, riss sie mit erlahmender Kraft aus dem Hosenbund heraus und drückte ab. Ein ungezielter Schuss löste sich, traf ein gerahmtes, großformatiges Porträtfoto einer schwarzhaarigen jungen Frau, woraufhin es zu Boden fiel.

Ein Treffer in die Schläfe und ein zweiter in den halb geöffneten Mund ließen den Kahlkopf dann zurück auf den Stuhl sinken. Er hing halb über der Lehne, Blut troff ihm aus Mund, Nase und Ohren, außerdem noch aus einem Dutzend anderer Wunden, die sich über seinen Rumpf und seine Beine verteilten. Er rührte sich nicht mehr. Seine Augen waren weit aufgerissen, der Blick starr.

Menendez lag bäuchlings auf dem Boden hinter dem Zahnarztstuhl. Er hatte instinktiv das Gesicht mit den Armen geschützt. Jetzt spürte er, wie das Blut auf ihn herabtropfte. Draußen ließ der Fahrer des Vans den Motor aufheulen. Das Fahrzeug brauste davon. Die Bremsen quietschten, als er um die nächste Ecke bog.

Rico James Menendez blieb eine ganze Weile am Boden liegen und rührte sich nicht. Er war wie gelähmt. Erst als er ein paar Blocks weiter das Aufheulen einer Polizeisirene hörte, ließ ihn das aus seiner Erstarrung erwachen und sich vorsichtig erheben.

Die Polizeisirene wurde wieder leiser.

Mit dem Vorfall hier hatte dieser Einsatz wohl nichts zu tun. Nein, ging es Menendez durch den Kopf. Bis hier jemand die Cops rief, konnte es eine ganze Weile dauern – denn hier herrschte Mara 13.

Du sollst nicht ohne die Träne gestorben sein!, dachte Menendez. Die Träne eines Mörders …

Dann nahm der Tätowierer seine Nadel und begann mit seiner Arbeit.

***

»Ah, ist das scharf!«, meinte Phil und verzog das Gesicht. Wir saßen in einer Filiale von Tapas Mexicanas, einer Kette mit Latino Fast Food in Spanish Harlem. Auch wenn ansonsten in diesem Teil New Yorks Puertoricaner, Exilkubaner und Einwanderer aus anderen lateinamerikanischen Ländern den Ton angaben, waren die Gäste hier durchaus bunter gemischt. Das lag wohl an der unmittelbaren Nähe der Columbia University, die wie eine Insel des weißen, angelsächsisch-protestantischen Amerika in diesem Latino-Stadtteil wirkte.

Eigentlich warteten wir auf einen Informanten namens Norman Garcia. Aber Garcia war schon seit einer halben Stunde überfällig und normalerweise konnte man sich, was die Pünktlichkeit betraf, auf ihn verlassen.

Garcia besaß einen Friseursalon zwei Straßen weiter. Jeden Tag um fast genau 18.00 Uhr ging er in diese Filiale von Tapas Mexicanas, um seine Portion Chili zu essen. In unregelmäßigen Abständen sprachen ihn dann Kollegen unseres Field Office dort an. Garcia war Anfang siebzig, ein alter Mann, der seine Altersversorgung während des letzten Banken-Crashs verloren hatte und darum gezwungen war, seinen Laden so lange weiterzuführen, bis er keine Schere mehr halten konnte.

Vor drei Jahren waren er und seine Frau bei einer Schießerei zwischen den rivalisierenden Gangs Mara 13 und Mara 18 schwer angeschossen worden. Die beiden waren völlig unbeteiligt gewesen. Seitdem humpelte Norman Garcia. Seine Frau hatte es schlimmer erwischt: Sie war ihren Verletzungen erlegen. Seitdem hatte Garcia keine Angst mehr. Vor niemandem. Regelmäßig versorgte er uns mit Informationen aus dem Umkreis dieser weltweit operierenden Gangs, die von der FBI-Zentrale in Washington inzwischen als transnationale kriminelle Bedrohung eingestuft wurden. Drogenhandel, Prostitution, Glücksspiel, Waffen, Schutzgeld und illegale Müllentsorgung – alles, womit sich viel Geld verdienen ließ, gehörte zum Geschäftsfeld dieser straff organisierten Gangs, die für ihre Verschwiegenheit, ihre außergewöhnlich brutalen Einstiegsrituale und vor allem ihren kompromisslosen Umgang mit jedem, den sie für einen Verräter hielten, bekannt waren.

Äußerlich waren sie an ihren Tätowierungen erkennbar.

Einer solchen Gang gehörte man sein Leben lang an. Die einzige Möglichkeit des Ausstiegs war der Tod oder das Zeugenschutzprogramm des FBI. Allerdings traute Letzterem kaum einer.

Es war ausgesprochen schwierig, verdeckte Ermittler einzuschleusen. Eigentlich kamen dafür nur angeworbene Gang-Mitglieder in Frage, die aussteigen wollten. Aber so etwas war selten – und davon abgesehen hatten die Betroffenen dann zumeist nur noch eine sehr kurze Lebenserwartung, wenn ihr Doppelspiel aufflog. Das Risiko ging kaum jemand ein. Die einzelnen Untergruppen der Gangs bestanden ausschließlich aus Mitgliedern, die in denselben Straßenzügen groß geworden waren und sich oft seit frühester Kindheit kannten. Jemand, der von außen kam, hatte keine Chance, sich ihr Vertrauen zu erwerben.

Richtig dazu gehörte man erst, wenn man sich seine erste Träne verdient hatte – das Zeichen dafür, dass man bereit gewesen war, für die Gang zu töten. Manchmal wurden dafür willkürliche Opfer ausgesucht – aber für den Täter gab es dann kein Zurück mehr. Der erste Mord kettete ihn auf ewig an die Gang. An seine Mitwisser und Komplizen. Wie eine in das Fleisch geritzte Kriegsbemalung trugen sie ihre Tätowierungen, und jeder, der sie ansah und einigermaßen Bescheid wusste, wie die Dinge in Spanish Harlem liefen, konnte ihnen ansehen, was sie auf dem Kerbholz hatten. Das verbreitete Angst. Und genau darauf kam es Gangs wie Mara 13 an. Das tätowierte Gesicht eines Mara war nichts anderes als eine deutlich für jedermann sichtbare Drohung.

Die meisten Bewohner der betroffenen Viertel ließen sich einschüchtern und schwiegen. Es häuften sich bei uns im FBI Field Office New York die Fälle, in denen ein Verbrechen auf offener Straße geschah und es nicht einmal jemand wagte, die Kollegen der City Police zu verständigen.

Eine Schwäche hatten die Maras allerdings: Sie waren eitel und gingen häufig zum Friseur. Manche ließen sich den Schädel ganz kahl rasieren, um Platz für Tattoos zu haben, andere bevorzugten Schnitte, bei denen nur ein mehr oder weniger breiter, sehr exakt begrenzter Haarstreifen auf dem Kopf übrig blieb. Beim Friseur unterhielten sich die Marabuntas ziemlich ungehemmt – und einen alten Mann wie Norman Garcia nahmen sie ohnehin nicht ernst. Sie gingen einfach davon aus, dass er genauso von seiner Furcht in Schach gehalten wurde wie die meisten anderen.

Und so war es wiederholt vorgekommen, dass Garcia einiges mitbekommen hatte, was für die Ermittlungsarbeit von großem Nutzen gewesen war.

Ich sah auf die Uhr.

»Der kommt nicht mehr«, stellte ich fest.

Mein Kollege Phil Decker schob den Teller mit dem Chili ein Stück von sich weg und nahm einen großen Schluck Mineralwasser. Ich hatte wenig Mitleid mit ihm. Schließlich hatte ich ihn gewarnt: Das Chili bei Tapas Mexicanas war wirklich extrem scharf.

»Meinst du, wir sollten mal bei seinem Laden vorbeischauen, ob alles in Ordnung ist?«, fragte er.

»Damit würden wir ihn kompromittieren.«

»Ich mache mir Sorgen um ihn. Wenn wir unauffällig bleiben, könnten wir doch mal bei ihm vorbeischauen.«

»Ich weiß nicht, ob das wirklich eine gute Idee ist.«

»Garcia könnte in Schwierigkeiten sein.«

»Na gut.«

Wir standen auf und verließen das Tapas Mexicanas. Der rote Jaguar – eigentlich ein Hybrid aus dem Fahrgestell und dem Motor einer Dodge Viper und der Karosserie eines Jaguar – stand nur wenige Meter entfernt. Wir stiegen ein und fuhren nach einem Umweg, der sich aufgrund der Einbahnstraßen leider nicht vermeiden ließ, etwa eine Viertelstunde später an Norman Garcias Friseurgeschäft vorbei – so langsam wie möglich, ohne dabei besonders aufzufallen.

Der Laden war geschlossen. Und offenbar dauerhaft. Die Tür war mit Holzplatten vernagelt, die Fenster blickdicht verhängt und es hing ein Schild mit der Aufschrift For Sale davor.

»Halt mal hier irgendwo an und lass mich raus!«, forderte Phil. »Dann fahr einmal um den Block und hol mich wieder ab.«

»Aber …«

»Das stinkt doch zum Himmel!«

»Garcia hat sich ja nicht ausdrücklich mit uns verabredet!«

»Aber dieser Mann führt ein Leben wie ein Uhrwerk! Und jetzt so etwas!«

»Vielleicht will er einfach seinen Lebensabend irgendwo anders genießen als in Spanish Harlem. Da muss er uns ja nicht unbedingt vorher einweihen, oder?«

»Mir gefällt das trotzdem nicht!«

Ich ließ Phil am Straßenrand aussteigen und fuhr dann weiter. Während ich eine Runde um den Block drehte, erreichte mich über Handy ein Anruf unseres Field Office, den ich über die Freisprechanlage entgegennahm.

Am Apparat war Mr High, unser Chef.

»Jerry, ich nehme an, Ihr Treffen mit Norman Garcia ist bereits beendet.«

»Es hat nicht stattgefunden, weil er nicht aufgetaucht ist«, erwiderte ich. »Sein Laden steht überraschenderweise zum Verkauf. Unser Informant scheint in seiner Lebensplanung eine sehr plötzliche Veränderung vorgenommen zu haben.«

»Oh«, entfuhr es unserem Chef. Diese Nachricht war ein Puzzleteil in unseren Ermittlungen gegen Mara 13. Wie dieses Puzzleteil einzuordnen war, musste sich erst noch erweisen.

»Ich nehme aber an, dass Sie immer noch in Spanish Harlem sind«, sagte Mr High dann nach kurzer Pause. Ich konnte durch die Freisprechanlage hören, wie er in seinem Büro von jemandem angesprochen wurde, und erkannte die Stimme von Helen, seiner Sekretärin.

»Wir sind immer noch in Spanish Harlem«, bestätigte ich.

»Ganz in Ihrer Nähe hat es einen Mordanschlag gegeben. Ein Mara 13-Mann wurde bei seinem Tätowierer erschossen. Die Kollegen der City Police sind bereits dort.«

»Wir sind schon unterwegs!«, versprach ich.

***

Mein Kollege Phil Decker sah sich unterdessen bei dem Friseursalon von Norman Garcia um. Seltsam war, dass auf dem For Sale-Schild kein Hinweis zu sehen war, an wen man sich denn wenden konnte, wenn man tatsächlich an dem Laden interessiert war. Nicht einmal eine Telefonnummer war angegeben.

Dann ging Phil in die Türnische. Dafür, dass die Tür mit Holz vernagelt war, konnte es eigentlich nur eine vernünftige Erklärung geben: Die Tür ließ sich nicht mehr schließen. Vielleicht deswegen, weil es einen Einbruch gegeben hatte. Jedenfalls war es unmöglich, einen Blick ins Innere zu werfen. Weder durch die Ritzen zwischen den einzelnen Holzplatten noch durch die engen Schlitze zwischen den Vorhängen war das möglich.

Eine ältere Frau mit einer Einkaufstasche blieb stehen. Sie war klein und zierlich. Das Haar war – passend zu ihrem dunklen Teint – sicherlich einmal blauschwarz gewesen, doch jetzt war es grau durchwirkt. Sie war schätzungsweise zwischen Mitte sechzig und Mitte siebzig und starrte Phil mit großen Augen an, als hätte sie einen Geist vor sich.

Phil deutete auf Garcias Laden.

»Wissen Sie, seit wann hier geschlossen ist?«, fragte er.

»No comprendo, señor

Phil war sich ziemlich sicher, dass die Frau aus der näheren Umgebung stammte und dass sie Norman Garcias Friseursalon eigentlich kennen müsste. Vermutlich war sie sogar mit ihm persönlich bekannt.

»Mister Norman Garcia – wo?«, fragte Phil.

»No se habla inglés!«, behauptete die Frau.

Phils Blick fiel auf eine zusammengerollte Zeitschrift, die aus ihrer Tasche herausragte. Es war deutlich erkennbar, dass die Überschriften in englischer Sprache verfasst waren. Die Frau hatte einfach Angst, mit jemandem zu sprechen. Sie sah zur Seite. Ein Mann Ende zwanzig näherte sich. Er hatte die Ärmel seines Kapuzenshirts hochgeschoben. MS-13 hatte er sich in verschnörkelten Fraktur-Lettern tätowieren lassen. Auf dem anderen Arm stand die Aufschlüsselung dieser Abkürzung in kleineren Buchstaben: Mara Salvatrucha 13.

»Problemas?«, fragte der Tätowierte.

»Nada«, murmelte die Frau und nutzte die Gelegenheit, sich davonzumachen.

Der Tätowierte kam auf Phil zu. Er verschränkte dabei die gut trainierten Arme vor der Brust. Drei Tränen gab es auf seiner linken Wange – fein säuberlich in Schwarz auftätowiert. Das Innere war mit blutroter Farbe ausgefüllt.

»Verlaufen?«, fragte er dann.

Phil nahm seinen Dienstausweis hervor. »Anscheinend bin ich hier genau richtig«, antwortete er.

Der Tätowierte zuckte unwillkürlich zusammen. Er schien zu erwägen, einfach wegzulaufen. Die Anspannung seiner Muskulatur war deutlich zu sehen. Für den Bruchteil eines Augenblicks schien nur noch nicht entschieden zu sein, ob er Phil vorher noch einen Faustschlag versetzen wollte. Aber dann besann er sich eines Besseren.

Er atmete tief durch und verzog das Gesicht, so als wollte er damit sagen: Was habt ihr hier schon zu suchen? Dies ist unser Gebiet.

»Hier war bis vor kurzem ein Friseursalon«, sagte Phil.

Der junge Mann zuckte die Schultern. »Die Zeiten ändern sich und die Straße auch.«

»Ich dachte, Sie hätten vielleicht was davon gehört, an wen man sich wenden kann, wenn man den Laden kaufen will!«

»Hör zu, ich habe es nicht gerne, wenn man hier herumschnüffelt! Ob du jetzt ein Agent bist oder nicht, interessiert mich dabei nicht, hast du mich verstanden?«

»Ist leider mein Job«, sagte Phil.

Ein Cabriolet blieb stehen. Am Steuer saß ein Kerl mit einer Baseballmütze und Spiegelbrille.

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