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Jerry Cotton - Folge 2790

Der Wall Street Anschlag

»So langweilig hatte ich mir das nicht vorgestellt, als ich mich bei der Army gemeldet habe«, sagte Antonio Jenkins, kaute auf einem Kaugummi herum und blickte in die dunkle Nacht. »Ich wäre viel lieber in Bagdad oder Kabul und würde Jagd auf ein paar Terroristen machen.«

Sein Partner, Harry Beuyd, grinste. »Du hast ja keine Ahnung, was du da sagst. Sei froh, dass du einen so ruhigen Job hast und dafür nicht mal die Staaten verlassen musst. Ich muss keine Straßenschlachten im Mittleren Osten mehr haben oder mich bei vierzig Grad an eine Zielperson heranschleichen. Glaub mir, das hört sich in patriotischen Erzählungen immer viel besser an, als es in Wirklichkeit ist.«

Jenkins blickte seinen älteren Kollegen an. »Du hast gut reden, du hast das ja alles schon mitgemacht. Aber mich haben sie direkt nach der Grundausbildung zur Bewachung dieser blöden Forschungseinrichtung hier eingeteilt. Mitten in New Mexico. Dabei habe ich mich für den Kampfeinsatz in Übersee gemeldet.«

»Normalerweise nehmen die doch jeden Freiwilligen. Hast du Mist gebaut oder warum bist du hier gelandet?«, fragte Beuyd.

Jenkins schüttelte den Kopf. »Nein, bei der medizinischen Untersuchung kam heraus, dass ich für irgend so eine Tropenkrankheit anfällig bin. Und das war’s dann. Aus der Traum vom Kampfeinsatz.«

»So kann es gehen«, sagte Beuyd und schaute in die stockfinstere Nacht hinein. In der Nähe der Einrichtung befanden sich keine weiteren Gebäude, nicht einmal Straßenlaternen. Außer ein paar Tieren und karger Vegetation gab es hier nicht viel. Er schaute auf die Uhr. Die Wachablösung würde erst in fünf Stunden kommen.

»Die Langeweile bringt mich noch um. Hier passiert ja rein gar nichts«, murrte Jenkins weiter. »Ich glaube, ich beantrage meine Versetzung.«

Er wollte gerade zum nächsten Satz ansetzen, als der Körper von Harry Beuyd nach hinten geschleudert wurde. Auf der Wand hinter ihm befand sich plötzlich ein blutroter Fleck.

›Ein Schuss! Ein lautloser Schuss!‹, fuhr es Jenkins durch den Kopf. Im Bruchteil einer Sekunde schossen ihm die verschiedenen Möglichkeiten, die er ergreifen könnte, durch den Kopf. Sich zu Boden werfen, in Deckung gehen, zum Telefon hechten. Doch er kam nicht mehr dazu, auch nur eine davon auszuwählen. Ihn ereilte das gleiche Schicksal wie seinen Kollegen. Eine Kugel traf ihn direkt ins Herz. Er war schon tot, bevor sein Körper auf dem Boden aufschlug.

Kurz darauf schlichen sich dunkel gekleidete Männer auf das Gelände der Forschungseinrichtung und setzten die schlafenden Soldaten und Mitarbeiter in den Baracken außer Gefecht. Als Nächstes drangen sie in den gesicherten Schutzbereich des Geländes ein. Dann fuhr eine Wagenkolonne vor, auf die ein zylinderförmiges Gerät von knapp zwei Metern Länge und mit einem Durchmesser von etwa einem Meter verladen wurde. So schnell wie sie gekommen waren, verschwanden die dunklen Gestalten wieder. Die ganze Aktion hatte weniger als 20 Minuten gedauert. Und fast zwei Dutzend Menschenleben gefordert.

***

Es war ein schöner, wolkenloser Tag im Spätsommer. Nachdem es in der letzten Zeit recht bewölkt und kühl gewesen war, brachte die Sonne heute viele New Yorker dazu, sich in T-Shirts auf die Straße zu wagen. Die Frauen setzten auf kurze Röcke und tiefe Ausschnitte.

»Ich wusste doch, dass es etwas gab, was mir den Sommer richtig sympathisch macht«, sagte Phil und schaute einer kurvenreichen Blondine mit schwarzem Minirock hinterher, die direkt vor dem Jaguar über die Straße ging. Ein Blickfang für Männeraugen. Nicht nur Phil wurde von diesem Anblick magisch angezogen.

»Gut gebaut«, kommentierte ich und schaute auf die Ampel. Die nächste Grünphase ließ noch etwas auf sich warten.

»Von mir aus können wir noch einen Umweg fahren und das schöne Wetter und die aktuelle Damenmode genießen«, schlug Phil vor.

»Kein Problem«, sagte ich und fuhr los. Die letzte Woche war relativ ruhig gewesen und wir waren früh dran. Die Blondine war hinter der nächsten Kreuzung verschwunden, doch hatten Phils Adleraugen inzwischen weitere aufreizende Mitglieder des weiblichen Geschlechts ausgemacht.

»Ja, ja«, philosophierte ich, »was wäre das Leben von uns Männern ohne die schönen Frauen dieser Welt.«

»Es wäre weitaus weniger farbenfroh«, meinte Phil und deutete auf eine etwa zwanzigjährige schlanke Frau, deren Kostüm im Sonnenschein in allen Farben des Regenbogens funkelte. Während es elegant aussah, war es gleichzeitig überaus sexy.

»Und die Modeschöpfer dieser Welt wären größtenteils arbeitslos«, fügte ich hinzu und richtete meinen Blick auf die Straße. Direkt vor uns bremste ein Wagen scharf ab und ich wollte gerade eine Verwünschung ausstoßen, da erhielten wir einen Anruf aus dem Field Office. Eine Mitteilung höchster Priorität. Wir sollten uns unverzüglich dort einfinden.

»Das verheißt nichts Gutes«, sagte Phil.

»Ich bin gespannt darauf zu erfahren, was los ist«, sagte ich, wechselte die Spur und fuhr auf dem schnellsten Weg ins Field Office.

***

Im Field Office angekommen, gingen wir sofort zu Mr Highs Büro. Er war nicht da.

»Sie möchten sich bitte in Konferenzraum zwei einfinden«, begrüßte Helen uns. »Die anderen sind schon da.« Sie nahm eine große Kanne Kaffee und begleitete uns zum Fahrstuhl.

»Was ist denn los?«, fragte Phil neugierig.

»Weiß ich auch nicht genau«, antwortete Helen. »Mister High ist heute schon früher im Büro gewesen und hat eine Menge Telefonate geführt. Jetzt sollen die wichtigsten Mitarbeiter gebrieft werden.«

»Da bin ich mal gespannt«, sagte ich und stieg in den Fahrstuhl.

Wir erreichten den Konferenzraum innerhalb einer Minute. Am Eingang standen zwei Agents. Sie nickten nur, als sie uns sahen, und öffneten die Tür. Wir traten ein. Ein Blick in die Runde zeigte mir, dass fast alle wichtigen Agents des New Yorker FBI anwesend waren. Steve Dillaggio, Zeery, Joe Brandenburg, Les Bedell, June Clark, Blair Duvall, Fred Nagara, George Baker und Tim Holden – sie alle saßen um den großen Konferenztisch herum. Auch die Vernehmungsspezialisten Irwin Foster, Malcolm Snyder und Jimmy Stone waren anwesend, ebenfalls Ben Harper von der Fahrbereitschaft. Sarah Hunter konnte ich nicht ausmachen*** sie hatte gerade Urlaub und befand sich – soweit mir bekannt war – in Südeuropa. Mr High stand neben dem Videoprojektor am Ende des Raumes, neben ihm ein Mann von Ende vierzig, mit dunkler Brille und schütterem Haar, den ich nicht kannte.

Mr High bedeutete uns Platz zu nehmen. »Dann sind wir jetzt vollzählig«, sagte er zu dem Mann, der neben ihm stand, und ergriff das Wort.

»Meine Damen und Herren, vor wenigen Stunden hat sich etwas ereignet, das sich zu einer nationalen Katastrophe ausweiten könnte. Worum es sich dabei konkret handelt, wird Ihnen Special Agent Peter Thompson von der FBI-Zentrale Washington mitteilen. Er ist eigens zu uns gekommen, um uns über die aktuelle Situation zu unterrichten und uns beim Ergreifen der geeigneten Maßnahmen zu unterstützen.«

Er nickte Thompson zu, der sich räusperte und das Wort ergriff. »Meine Damen und Herren, vor etwa sieben Stunden wurde in eine geheime militärische Forschungseinrichtung in New Mexico eingebrochen. Die Täter haben 19 Soldaten und Mitglieder des Forschungsteams getötet, Dr. Eric Stoltz, den wissenschaftlichen Leiter des Projekts, entführt und eine neu entwickelte Massenvernichtungswaffe gestohlen: eine experimentelle EMP-Bombe!«

Er hielt einen Moment lang inne, um unsere Reaktionen abzuwarten. Zu Recht, denn ich war mir sicher, dass nicht alle Anwesenden wussten, worum es sich bei einer EMP-Bombe handelte.

Thompson fuhr fort. »EMP steht für Elektromagnetischer Impuls. Eine EMP-Bombe strahlt einen kurzen hochenergetischen Impuls aus, der sämtliche elektronischen Geräte im Umkreis zerstört. Sie hat keine mechanische Sprengwirkung und sendet ebenfalls nur eine sehr geringe radioaktive Strahlung aus. Somit ist der Personenschaden vernachlässigbar. Aber alle elektrischen Geräte werden von der Impulswelle in Mitleidenschaft gezogen.«

Ben Harper meldete sich zu Wort. »Bedeutet das, dass der Impuls die Stromleitungen überlastet? Reicht es nicht, danach wieder die Sicherungen hereinzuschrauben, um die Schäden zu beseitigen?«

Thompson schüttelte den Kopf. »Nein, ganz so einfach ist das nicht. Durch die Strahlung wird in alle Metallbauteile ein hoher elektrischer Strom induziert, was unter anderem dazu führt, dass elektronische Bauteile zerstört werden. Die Schäden sind irreparabel. Aufgrund der verheerenden Folgeschäden wird die EMP-Bombe als Massenvernichtungswaffe eingestuft. In der Nähe eines Flugzeugs ausgelöst wird sämtliche Elektronik an Bord zerstört, was den Absturz des Flugzeugs zur Folge hat. Autos, die über eine ziemliche Menge Bordelektronik verfügen, fahren nicht mehr. Handys und Funkgeräte werden zerstört. Die gesamte elektronische Infrastruktur des Bereichs, in dem die Bombe gezündet wird, fällt aus. Und das kann Tausende von Menschenleben kosten.«

»Wie groß ist die Reichweite der Bombe?«, fragte ich.

»Da die Täter einen Großteil der Aufzeichnungen ebenfalls gestohlen haben, können wir das nicht mit Sicherheit sagen«, antwortete Thompson. »Unsere Experten gehen von einem Radius von rund zwei Meilen aus, in dicht besiedelten Gebieten mit vielen Gebäuden aus Stahlbeton wird das betroffene Gebiet etwas kleiner sein.«

»Das hört sich nicht gut an«, erwiderte ich und dachte nach. Eine solche Bombe könnte in New York Schäden in Milliardenhöhe anrichten – ganz abgesehen von den Menschenleben, die das kosten würde.

Thompson fuhr fort. »Die FBI-Zentrale in Washington hat in Zusammenarbeit mit Homeland Security eine Liste potenzieller Anschlagsziele im ganzen Land erstellt. Ich bin hier, um mit Ihrer Unterstützung dafür zu sorgen, dass die denkbaren Ziele im Bereich New York vor einem möglichen Anschlag geschützt werden.«

»Und um was für Ziele handelt es sich dabei?«, fragte Steve Dillaggio.

»Neben Flughäfen ist es vor allem die Wall Street, die für einen solchen Anschlag anfällig wäre. Das Chaos, das ein EMP-Anschlag auf das Zentrum der internationalen Finanzwelt hätte, wäre enorm. Es wäre eine Katastrophe, die die Welt in ein neues Finanzchaos mit unabsehbaren Folgen stürzen würde. Stellen Sie sich vor, dass alle elektrischen Geräte, die mit Computertechnik arbeiten, zerstört werden würden. Sämtliche Computer, Fernsehgeräte und Telekommunikationsanlagen wären irreparabel beschädigt. Flugzeuge und Hubschrauber im betroffenen Gebiet würden abstürzen. Autos würden nicht mehr fahren. Aber das wirkliche Chaos würde durch die verlorenen Finanzdaten entstehen. Es würde Milliarden kosten und sehr wahrscheinlich eine neue Finanzkrise auslösen. Wie schlimm das werden könnte, ist kaum vorstellbar. Unsere Analytiker in Washington sind gerade dabei, ein Worst-Case-Szenario auszuarbeiten. Aber so viel ist jetzt schon klar: Es würde wirklich schlimm werden!«

***

Nach dem letzten Satz von Thompson herrschte für einige Sekunden Totenstille im Konferenzraum. Ich konnte mir vorstellen, was in den Köpfen der anwesenden Agents vorging. Es war kaum vorstellbar, was ein terroristischer Anschlag auf die Wall Street auslösen könnte.

»Ist bekannt, wer die Drahtzieher hinter dem Diebstahl der Bombe sind?«, stellte ich die Frage, die sicherlich jeden anderen im Raum ebenfalls beschäftigte.

Thompson schüttelte den Kopf. »Nicht mit Sicherheit. Die Täter waren gut vorbereitet und haben kaum Spuren hinterlassen. Die Kameras vor Ort haben sie frühzeitig ausgeschaltet. Und zu der Zeit befand sich auch kein Satellit in der Gegend. Die kargen Spuren werden aktuell ausgewertet, die Chancen, verwertbare Hinweise zu finden, werden allerdings als gering eingestuft. Das FBI-Office in Santa Fe kümmert sich um weitere Nachforschungen. Inzwischen haben die Analytiker der Zentrale in Washington die Situation bearbeitet und der Computer hat die Namen eventuell beteiligter Terroristen und Interessengruppen ausgespuckt. Für den Bereich New York sind es vor allem drei Personen, die unsere Aufmerksamkeit verdienen.«

Er hielt kurz inne. »Nummer eins ist Jesús Guzman, ein Mexikaner, der aktuell in New York lebt. Er wurde in der Vergangenheit mit verschiedenen Anschlägen in Verbindung gebracht, ihm konnte aber bisher nichts nachgewiesen werden. Nummer zwei ist der Engländer Michael Moon. Laut Interpol und CIA soll er sich aktuell ebenfalls hier aufhalten. Sein genauer Aufenthaltsort ist nicht bekannt. Auch er wird der Teilnahme an verschiedenen terroristischen Anschlägen verdächtigt, allerdings ebenfalls ohne konkrete Beweise. Moon wird als überaus gefährlich eingeschätzt. Er arbeitet gewöhnlich mit einem Team von Söldnern zusammen, Leute, die er speziell für einen Auftrag rekrutiert. Nummer drei ist unter dem Namen Trevor Hawk bekannt. Über ihn liegen nur wenige Informationen vor. Wahrscheinlich stimmt noch nicht einmal der Name. Er verfügt über Verbindungen zu Terror-Netzwerken im Mittleren Osten. Ihn aufzuspüren wird voraussichtlich am schwersten sein.«

»Da haben wir ja einiges zu tun«, sagte Phil.

Mr High schaute Phil und mich ernst an. »Jerry und Phil werden sich darauf konzentrieren, diese drei Personen aufzuspüren und festzunehmen. Aufgrund der erweiterten Befugnisse, die wir durch den Patriot Act haben, können wir sie längere Zeit festsetzen, eine Option, von der wir aufgrund der Brisanz der Situation Gebrauch machen werden. Die anderen Agents werden für die Sicherung der verschiedenen potenziellen Anschlagziele eingeteilt. Wir werden eng mit dem NYPD, anderen FBI-Dienststellen und Homeland Security zusammenarbeiten. Dabei muss darauf geachtet werden, keine Informationen durchsickern zu lassen. Wenn die aktuelle Gefahr publik wird, kann allein das eine enorme Auswirkung auf die internationalen Finanzmärkte haben. Gehen Sie also umsichtig vor.«

Ich nickte. »Und innerhalb welchen Zeitrahmens müssen wir Ergebnisse vorweisen können? Existieren Informationen darüber, wann die Bombe einsatzbereit sein wird?«

Thompson ergriff das Wort. »Da es sich um eine Neuentwicklung handelt, schätzen unsere Experten, dass sie innerhalb von fünf Tagen einsatzbereit sein wird. Innerhalb dieses knappen Zeitrahmens müssen die Drahtzieher gefunden und verhaftet und die Bombe sichergestellt sein.«

»Fünf Tage. Nicht gerade viel Zeit, um eine Katastrophe zu verhindern«, murmelte Phil.

»Dann sollten wir uns schnell an die Arbeit machen«, sagte ich und schnappte mir eine der Mappen, die weitergehende Informationen zur aktuellen Situation enthielten.

***

Direkt nach Abschluss der Konferenz gingen Phil und ich in unser Büro, um die Unterlagen durchzugehen, die wir von Agent Thompson erhalten hatten.

»Bei der Größe des Geräts besteht eine gewisse Chance, es aufzuspüren, bevor es eingesetzt werden kann«, sagte Phil, während er durch die Akte blätterte.

Ich nickte zustimmend. »Ja, zumindest können wir ausschließen, dass es jemand in einem Koffer mit sich herumträgt. Bei einem Gewicht von einer halben Tonne und den Maßen ist auf jeden Fall ein Fahrzeug für den Transport nötig. Laut den Unterlagen gibt die Bombe auch eine geringe Menge radioaktive Strahlung ab, die allerdings leicht abgeschirmt werden kann, sodass eine Entdeckung anhand dieses Faktors so gut wie ausgeschlossen ist.«

»Schade«, antwortete Phil, »sonst hätten wir ein paar Hubschrauber mit entsprechenden Sensoren einsetzen können. Vielleicht sollten die klugen Wissenschaftler, die immer wieder neue Bomben erfinden, demnächst mal daran denken, wie man sie wiederfinden kann. Das würde unsere Arbeit enorm erleichtern.«

»Wahrscheinlich hatten sie genug damit zu tun, eine EMP-Bombe zu erfinden, die keine Atomexplosion auslöst. Das ist nämlich gar nicht so einfach. Ich habe mal etwas im Internet recherchiert. Es gibt verschiedene Arten, wie ein starker elektromagnetischer Impuls ausgelöst werden kann. Da wäre zum einen eine Atombombe, die in großer Höhe gezündet wird. Eine andere Möglichkeit, den Effekt zu erzielen, ist durch hohe Stromimpulse in großen Spulen. Durch Laserstrahlen kann ebenfalls ein EMP künstlich erzeugt werden. Das Phänomen tritt auch in der Natur auf, etwa bei einem Blitz, Wechselwirkungen zwischen Gasen in der Erdatmosphäre und dem Erdmagnetfeld und last but not least durch Asteroideneinschlag.«

»Steht in den Unterlagen, wie es die klugen Jungs mit den weißen Kitteln geschafft haben, die EMP-Bombe zu bauen?«, fragte Phil.

Ich schüttelte den Kopf. »Nein, das wird nicht erwähnt. Ist dem Militär wohl zu geheim. Aber ich gehe mal davon aus, dass kein Asteroideneinschlag nötig ist, um die Bombe zu zünden.«

»Schade, denn ich glaube, für die nächste Zeit ist ein solches Ereignis in New York nicht geplant«, merkte Phil grinsend an.

»W

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