Logo weiterlesen.de
Jerry Cotton - Folge 2785

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Mord in der 2. Position
  4. Vorschau

Mord in der 2. Position

Wir hatten den Wagen von King Chuan umstellt und feuerten aus allen Rohren. Es lief alles nach Plan. Wie verabredet, hatte Chuan seinem Fahrer einen Tag freigegeben. Mitten auf der Fulton Street, unter den Augen von Dutzenden von Passanten, stieg der King aus seinem Wagen und erwiderte das Feuer. Die Beutel mit dem künstlichen Blut unter seinem Hemd explodierten, und der Triadenfürst brach, begleitet vom entsetzten Geschrei der Augenzeugen, auf der Straße zusammen. Phil und ich liefen auf den am Boden Liegenden zu, um zu verhindern, dass ein Unbeteiligter ihm zu nahe kam und die Scharade bemerkte, als plötzlich ein brauner Ford an uns vorbeiraste. Aus dem geöffneten Beifahrerfenster ragte eine Hand mit einer Pistole. Ein Schuss fiel. Ich sah das Erstaunen in den Augen unseres Kronzeugen, als die Kugel ihn mitten in die Brust traf.

»Ich fasse noch einmal zusammen«, sagte Mr High, massierte sich die Nasenwurzel mit Daumen und Zeigefinger seiner rechten Hand, um seine übermüdeten Augen zu entlasten, und deutete wieder auf das Organigramm, das im Besprechungszimmer neben seinem Büro an der Wand hing. »King Chuan war der Chef der New Yorker Sektion der nordamerikanischen Triaden. Er verfügte über eine Organisation, die uns nur in Teilen bekannt ist, die aber, soweit wir das wissen, den gesamten Drogenhandel und das Wettgeschäft in den asiatisch geprägten Bevölkerungsteilen der Stadt kontrolliert.

Was Prostitution und Waffenhandel angeht, machen den Triaden seit einigen Jahren die aus dem Osten kommenden Banden die Vorherrschaft streitig. Aber auch hier kann man davon ausgehen, dass die chinesische Mafia noch immer den größten Anteil am Geschäft hat.

In den 40er- und 50er-Jahren baute Chuans Vater die Organisation in New York nach dem Vorbild der chinesischen Triaden auf und übergab im hohen Alter alles an seinen Sohn. King Chuan übernahm zunächst im Wesentlichen die Organisationsstrukturen, hatte vor einigen Jahren aber die geniale Idee, den gesamten Unterbau von der Führungsebene abzukoppeln und sogenannte ›Lords‹ einzuführen, die als Bindeglied zwischen den kleinen Gangstern auf der Straße und ihm fungieren.«

Der Chef unterbrach seinen Vortrag und deutete mit seinem Laserpointer auf die roten Linien im Organigramm, die von King Chuan ausgehend an den Unterführern der Organisation vorbei direkt auf einen dicken, mit einem Drachen verzierten Balken führten, der die große Masse der chinesischen Straßengangs symbolisierte.

»Die ›Lords‹ lässt Chuan nach Art der japanischen Samurai ausbilden. Sie sind nur ihrem jeweiligen Herrn verpflichtet – in diesem Falle King Chuan selbst – und würden sich notfalls selbst töten oder für ihren Herrn opfern, wenn es denn nötig sein sollte. Er rekrutiert die Lords persönlich von der Straße, lässt sich von bereits eingesetzten Lords Bericht erstatten, ob jemand in Frage kommt, und schickt sie zur Ausbildung für ein halbes Jahr an einen uns unbekannten Ort.

Durch diese Art Organisation schaffte er es, die Unterführer und ihre Familien praktisch zu entmachten. Sie sind nun nicht mehr als Buchhalter, die auf die Operative des Geschäfts keinen Einfluss mehr haben. Einen Lord zum Sprechen zu bringen ist uns bisher noch nie gelungen. Sie schweigen so eisern, wenn wir einen mal lebend erwischen, dass sich bis jetzt selbst unsere härtesten Vernehmungsspezialisten die Zähne an ihnen ausgebissen haben. Genau genommen können wir nicht einmal sicher sein, dass wir es mit einem Lord zu tun haben, wenn wir mal einen schnappen. Bevor sie reden, bringen sie sich lieber selbst um.

Gleichzeitig genoss Chuan ein sehr hohes Ansehen bei den Leuten auf der Straße – obwohl niemand dort ihn direkt kannte oder je zu Gesicht bekommen hätte. Aber jeder kleine Gangster auf der Straße träumte davon, auch einmal zum Lord aufrücken zu können und den großen Mann kennenzulernen.«

»Entschuldigung, Sir«, warf Phil ein, »ist es nicht so, dass nun die gesamte Organisation gefährdet ist, weil der Zusammenhalt zwischen Führung und Straße mit dem Tode Chuans weg ist? Das ist doch auch gut für uns.«

Mr High nickte ernst und deutete auf die Fotos von sieben Männern, die direkt unter dem Foto Chuans – das ganz oben im Organigramm zu finden war – hingen.

»Da haben Sie ganz recht«, sagte er. »Das war das hohe Risiko bei dieser Art von Organisation. Fällt der Kopf aus, sind die einzelnen Teile des Körpers ohne Verbindung untereinander. Das wusste Chuan. Das war auch der Grund, warum er für uns so wertvoll war. Nur er kannte alle Teile der Organisation – Führungsebene und Lords. Wir müssen annehmen, dass es einem der Männer aus der Führungsebene gelungen ist, entweder einige oder sogar die gesamte Ebene der Lords davon zu überzeugen, dass ein Wechsel notwendig ist.«

»Aber«, warf June ein, »wenn es so ist, wie Sie eben sagten, dass Chuans Lords nur ihm selbst verpflichtet waren, wer könnte sie davon überzeugt haben, ihn zu töten?«

Mr High verzog schmerzhaft das Gesicht.

»Das ist ein wunder Punkt«, gab er zu, »wenn nicht sogar der zentrale Punkt unserer zukünftigen Ermittlungen. Wir kennen sieben Männer der mittleren Führungsebene mit Namen …« Die rote Marke des Laserpointers wanderte von den sieben Porträts unterhalb des Fotos von Chuan zu drei schwarzen Kästchen, die jeweils von einem weißen Schattenriss ausgefüllt wurden. »Daneben gibt es aber noch mindestens drei Männer, von denen wir rein gar nichts wissen. Ehrlich gesagt, wissen wir nur von Gerüchten, dass es noch drei weitere Führungsmitglieder gibt.

Das alles wollte Chuan uns in den nächsten Tagen eröffnen, wenn wir so weit gewesen wären. Als kleines Antrittsgeschenk eröffnete Chuan uns übrigens, dass wir einen Maulwurf in unseren eigenen Reihen haben. Irgendjemand verrät seit Jahren Details unserer Arbeit an die Organisation. Chuan wollte uns den Mann präsentieren, gleich nachdem die heutige Aktion erfolgreich abgeschlossen wäre – wozu es jetzt ja leider nicht mehr kommen wird. Seien Sie also vorsichtig in allem, was Sie planen, lassen Sie möglichst alles, was Sie wissen oder tun wollen, in diesen vier Wänden.«

»Entschuldigung, Sir«, mischte sich Blair ein, der bis jetzt ruhig zugehört und sich nur ab und zu ein paar Notizen gemacht hatte. »Ich war bis jetzt mit einem anderen Fall beschäftigt. Jerry hat mir am Telefon kurz erklärt, worum es geht, aber könnten Sie uns noch einmal erklären, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass Chuan erschossen wurde?«

Ich wechselte einen kurzen Blick mit Mr High und drehte mich zu Blair um. Die Luft im Besprechungsraum wurde langsam stickig, die Klimaanlage war ausgefallen und die New Yorker Sommerhitze hatte auch mit dem Untergehen der Sonne nicht nachgelassen. Aber das war nicht der einzige Grund, warum mir immer noch Schweißperlen auf der Stirn standen. Vor nicht einmal sechs Stunden war eine der bestvorbereiteten geheimen Aktionen, an denen ich je teilgenommen hatte, schiefgelaufen, und ich fragte mich immer noch, wie zum Teufel jemand darauf hatte kommen können, was wir vorgehabt hatten.

»Das kann ich am besten erzählen«, sagte ich. »Chuan hat vor etwa drei Monaten Kontakt zu uns aufgenommen. Er hat uns angeboten, uns seine ganze Organisation auszuliefern, wenn wir ihm eine neue Identität verschaffen. Wir sollten ihm dabei helfen, nach China auszureisen. Seine halbe Familie ist letztes Jahr beim großen Erdbeben in der Yunnan-Guizhou-Region umgekommen. Die komplette Stadt wurde dem Erdboden gleichgemacht. Chuan fühlte sich verpflichtet, seiner Familie und der Stadt, aus der seine Vorfahren kamen, zu helfen.

Er wusste, dass das bei seinem Vorleben unmöglich sein würde. Er konnte sich nicht einfach aus der Organisation ausklinken. Teil unserer Abmachung war es, dass wir sein Vermögen unangetastet lassen würden. Ausgestattet mit einer neuen Identität, wollte er zurück nach China und mit seinem Geld den Aufbau der Stadt vorantreiben. Voraussetzung für sein Abtauchen war, dass alle glauben sollten, dass er tot wäre. Deshalb das Manöver heute auf der Fulton Street.

Aber wir mussten davon ausgehen, dass die Triaden über ein ausgezeichnetes Netz von Informanten verfügen, das sich natürlich in Bewegung setzen würde, um herauszubekommen, warum wir gerade an diesem Tag aktiv geworden sind, ganz abgesehen von dem Maulwurf, den Mr High eben erwähnte. Also mussten wir die Nachricht streuen, dass es uns gelungen ist, Chuan etwas nachzuweisen, was den Einsatz rechtfertigte. Wir haben uns schließlich darauf geeinigt, dass wir ihn wegen Steuerbetrugs belangen würden.

Gestern wäre Chuans Steuererklärung hinsichtlich seiner sieben Häuser und vierzehn Apartments, die er privat in Manhattan vermietet, fällig gewesen. Er hat die Erklärung nie abgegeben. Also würde jedem unser Einsatz am heutigen Tag einleuchten. Die neue Identität Chuans war schon vorbereitet. Unser Mann wäre für ein halbes Jahr in unserer Obhut verblieben, bis wir seine Organisation ausgehoben hätten, danach hätte er nach China ausreisen dürfen.«

»Habt ihr schon eine Ahnung, wer den Anschlag ausgeführt hat?«, wollte Blair wissen.

Ich schüttelte den Kopf und wies auf das Organigramm an der Wand.

»Die uns bekannten Mitglieder der Führungsriege standen seit Wochen unter strengster Überwachung. Das heißt natürlich nicht, dass wir lückenlos über alles informiert sind, was sie veranlasst haben, und natürlich würde niemand von ihnen persönlich an einem Anschlag teilnehmen.

Vielleicht war es auch einer von Chuans Lords, der von dem Verrat erfahren hat und der Meinung war, dass selbst die unbedingte Loyalität eines Lords seine Grenzen hat. Ich persönlich tendiere allerdings zu der Meinung, dass es sich bei dem Auftraggeber um einen der drei bis jetzt unbekannten Unterführer handelt. Wir wissen bisher nichts über sie, und das deutet meiner Meinung nach darauf hin, dass sie in der Organisation eine Funktion ausüben, die wir noch nicht kennen und die ihnen vielleicht Möglichkeiten gibt, von denen wir noch nichts ahnen.

Vielleicht aber handelt es sich auch um ein Komplott aller zehn Unterführer, die die Gelegenheit gesehen haben, die Macht wieder an sich zu reißen, die Chuan ihnen genommen hat. Oder sie wussten, was wir vorhatten, und haben die Chance ergriffen, die Legende, dass Chuan vom FBI erschossen wurde, für sich zu nutzen. Nach dem heutigen Tag dürfte es für sie in der kriminellen Szene ein Leichtes sein, uns die Schuld an seinem Tod in die Schuhe zu schieben. Alles ist möglich. Wir stehen da noch ganz am Anfang der Ermittlungen.«

Mr High, der auf der Kante des Tisches saß, um den wir uns versammelt hatten, nickte zu meinen Ausführungen und übernahm wieder das Wort.

»Nach dem Wagen, aus dem heraus geschossen wurde, wird zurzeit gefahndet. Ansonsten haben wir tatsächlich wenig. Wir sind gerade dabei, die uns bekannten Unterführer zu einem Gespräch zu bitten. Wir können niemanden verhaften – noch nicht –, deshalb erschien es uns geeignet, höflich um ein Gespräch zu bitten. Ansonsten müssen wir sehen, dass wir alles von vorne aufrollen. Sie, June und Blair, sollen Phil und Jerry dabei helfen. Die beiden waren bei der Planung des Ausstiegs von Chuan federführend und sollten deshalb auch jede weitere Aktion den Fall betreffend leiten.«

Mr High sah auf seine Uhr und stand auf.

»Ich glaube, das wäre es fürs Erste«, sagte er. »Das Gespräch mit den Unterführern ist für neun Uhr morgen früh angesetzt. Ich hoffe einfach mal, dass sie alle – natürlich bis auf die drei, die wir nicht kennen – kommen werden. Ich rechne damit, dass sie neugierig darauf sein werden, was wir ihnen zu erzählen haben. Phil und Jerry werden mit mir an dem Gespräch teilnehmen.«

***

Phil und ich trafen uns am nächsten Morgen an der üblichen Ecke und fuhren zusammen ins Field Office. Mir steckte immer noch der Misserfolg des gestrigen Tages in den Knochen und auch Phil machte einen eher unausgeschlafenen Eindruck. Gleich nachdem er in den Wagen eingestiegen war, fragte er mich, ob es etwas Neues gebe. Vor knapp zehn Minuten hatte ich über NYSIS ein Memo bekommen, das im Wesentlichen nicht mehr besagte, als dass die angelaufene Fahndung nach dem oder den Attentätern bisher noch nichts ergeben hatte.

Phil knurrte unzufrieden, als ich ihm das mitteilte, und sah nachdenklich aus dem Fenster.

»Sobald wir mit der Besprechung fertig sind, sollten wir uns selbst daranmachen und ein paar Informanten aufsuchen«, schlug ich vor.

Phil nickte.

»Wir werden das Ding schon schaukeln«, sagte ich, um ihn zu trösten.

»Das werden wir wohl müssen«, antwortete Phil düster, »sonst bleibt es ewig an uns hängen, dass wir einen Kronzeugen, dem wir Schutz versprochen haben, vor unseren Augen haben abknallen lassen.«

Genau daran hatte ich auch die halbe Nacht denken müssen. Die Nachricht, dass wir nicht in der Lage waren, unsere Zeugen zu schützen, würde sich wie ein Lauffeuer in der Szene verbreiten. Dann war es nur noch eine Frage der Zeit, bis unsere Glaubwürdigkeit Schaden nahm. Auch wenn bisher noch niemand außerhalb des FBI überhaupt wusste, dass es sich bei der gestrigen Aktion um eine Finte gehandelt hatte, früher oder später würde es durchsickern, und dann waren wir für alle zukünftigen Aussteiger verbrannt. Unsere einzige Chance war es, den Fall aufzuklären und die Organisation von King Chuan zu zerschlagen – nur so konnten wir unseren Ruf wieder herstellen.

***

Wir saßen in dem Raum, den Mr High für das Treffen vorgesehen hatte, und warteten. Es handelte sich um den großen Konferenzraum auf der Etage, auf der Mr High sein Büro hatte. Lichtdurchflutete hundert Quadratmeter mit einem Tisch aus hellbraunem Teakholz, bequemen Sesseln und einem dicken orangen Teppich. Helen hatte Kaffee, Kaltgetränke, Obst und Kekse auf den Tisch gestellt. Alles sah so aus, als erwarteten wir Geschäftsfreunde, denen man das Gefühl geben wollte, dass man sie gern empfing.

Mr High, der neben uns an einer Längsseite des Tisches saß, schaute ungeduldig auf seine Uhr.

»Jetzt warten wir schon eine Stunde«, murmelte er, »eine halbe gebe ich ihnen noch, dann holen wir sie uns einzeln und reden mal ein paar deutliche Worte mit ihnen.«

Mr High wollte sich gerade noch einen Orangensaft eingießen, als sein Handy klingelte und Helen ihm mitteilte, dass die Herren soeben vorgefahren waren.

Zehn Minuten später öffnete sich die Tür und sieben Männer in den gleichen dunklen Anzügen, mit den gleichen knallig rosafarbenen Krawatten und den gleichen schwarzen, blitzblank geputzten Schuhen traten ein. Nur die harten Gesichter über den Anzügen verrieten, dass wir es hier mit der Crème de la Crème des organisierten Verbrechens zu tun hatten.

Mr High, Phil und ich standen auf und kamen um den Tisch herum, um unsere Gäste zu begrüßen. Grob geschätzt versammelten sich hier neunzig Jahre Gefängnis – und noch einmal bestimmt fünfhundert Jahre, wenn wir jedes der uns bekannten Delikte, das diese Männer auf dem Kerbholz hatten, hätten beweisen können.

Nachdem die Begrüßungsrunde vorbei war, setzten wir uns: Mr High, Phil und ich nahmen wieder unsere Plätze an der einen Seite des Tisches ein, die sieben Unterführer nebeneinander auf der gegenüberliegenden Seite. Sie gossen sich Wasser oder Saft in ihre bereitstehenden Gläser, rührten aber nichts an, sondern stellten die Gläser vor sich hin und sahen uns schweigend an.

Mr High eröffnete das Gespräch.

»Bedauerlicherweise ist gestern in den späten Abendstunden Hu Chuan, ihr Geschäftspartner, bei einer Schießerei auf der Fulton Street ums Leben gekommen. Wir hatten seinen Wagen angehalten, um Mister Chuan zu einer Angelegenheit zu befragen, die uns zur Bearbeitung vorliegt. Mister Chuan zog es vor, das Feuer auf uns zu eröffnen. Das war ein Fehler. Er wurde von mehreren Schüssen aus den Pistolen unserer Beamten getroffen. Während des Geschehens fuhr ein brauner Ford Mustang auf Chuan zu. Der Fahrer gab aus dem Fenster seines Wagens einen Schuss auf den am Boden Liegenden ab. Wir wissen noch nicht genau, ob es dieser Schuss war, der zum Tode führte, oder ob Mister Chuan schon von einer Kugel aus einer unserer Waffen tödlich getroffen wurde. Trotzdem würde es uns natürlich brennend interessieren, ob Sie vielleicht wissen, wer Mister Chuan nach dem Leben getrachtet haben könnte. Schließlich waren Sie mit ihm – nun, sagen wir: befreundet.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Jerry Cotton - Folge 2785" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen