Logo weiterlesen.de
Jerry Cotton - Folge 2783

Der Rattenprinz

Der »Alte Tiger« ahnte nichts von der tödlichen Gefahr. New York war sein Dschungel, sein Jagdrevier. Hier fühlte er sich so mächtig wie ein Kaiser im alten China. Er verfügte nicht über Klauen und Reißzähne, sondern über junge Männer mit großkalibrigen Waffen. Sie waren dem »Alten Tiger« bedingungslos ergeben. Sie würden für ihn durch die Hölle gehen.

Der »Alte Tiger« schaute zu den Sternen empor, während er auf seine Limousine wartete. Es war schwierig, die fernen Planeten zwischen den Spitzen der Wolkenkratzer zu erkennen. Außerdem war es bewölkt. Die vielen Lichter von Manhattan verwirrten die Seele. Dem Mann fiel ein, dass er dringend einen Termin mit seinem bevorzugten Wahrsager machen musste. Vor jeder wichtigen Geschäftsentscheidung ließ er sich ein Horoskop erstellen.

Plötzlich riss die Wolkendecke auf, und der »Alte Tiger« lächelte. Er sah die Sterne blinken. Sie waren das Letzte, was er erblickte.

Joe Brandenburg und Les Bedell saßen in einem geparkten Chevrolet Caprice. Die beiden FBI-Agents waren mit der Beschattung von Lee Wong beauftragt.

Vor drei Stunden hatte der aus China stammende Geschäftsmann die Roxette Bar an der Park Avenue betreten. Joe und Les beschatteten ihn unauffällig. Sie hatten ihr Dienstfahrzeug an der 99th Street abgestellt. Von dort aus konnten sie mit Nachtsichtferngläsern beobachten, was in der Bar vor sich ging. Die Panoramascheiben boten einen guten Ausblick auf den stilvoll illuminierten und möblierten High-Society-Treff.

»Das Kampftrinken neigt sich dem Ende zu«, brummte Joe, der am Lenkrad saß und an seinem lauwarmen Pappbecher-Kaffee nippte.

»Es wäre gut zu wissen, worüber Lee Wong mit den anderen Chinesen palavert hat«, meinte Les Bedell und gähnte hinter vorgehaltener Hand.

»Du kannst sicher sein, dass keiner von ihnen etwas Verdächtiges von sich gegeben hat. Abgesehen davon, dass sie wahrscheinlich ihre Muttersprache benutzt haben. Und wahrscheinlich haben sie sich noch nicht einmal schmutzige Witze erzählt. Nicht umsonst wird Lee Wong der ›Alte Tiger‹ genannt. Er ist aalglatt, sonst wäre er nicht schon so viele Jahre mit seinen Machenschaften – hey, jetzt kommt er raus!«

Joe Brandenburg unterbrach sich selbst, denn nun wurde die Schwingtür der Bar von innen aufgestoßen. Die beiden jungen chinesischen Bodyguards hielten ihrem Herrn und Meister ehrerbietig die Tür auf.

Der ›Alte Tiger‹ schwankte nicht, obwohl er in den vergangenen Stunden reichlich Whisky konsumiert hatte. In der Nähe der Roxette Bar herrschte absolutes Parkverbot. Die Limousine des Verdächtigen hatte Lee Wong vor mehreren Stunden unmittelbar vor dem Lokal abgesetzt.

»Wahrscheinlich ist Lee Wongs Fahrer schon durch den Hinterausgang losgerannt und hat den Wagen geholt«, mutmaßte Les Bedell. »Ah, da ist er ja schon.«

Der Agent deutete auf eine helle Stretch-Limo, die sich langsam aus nördlicher Richtung der Roxette Bar näherte. Doch bevor das Auto anhalten konnte, überschlugen sich die Ereignisse.

Wie aus dem Nichts waren plötzlich zwei dunkle SUVs mit getönten Scheiben da. Der eine Wagen drängte Lee Wongs Limousine ab. Gleichzeitig wurde aus dem Beifahrerfenster das Feuer eröffnet. Die Bodyguards versuchten noch, ihren Boss zu Boden zu zerren und sich schützend vor ihn zu stellen. Doch mehrere Kugeln aus Automatikwaffen hatten bereits ihr Ziel gefunden.

Joe Brandenburg und Les Bedell konnten von ihrer Position aus nicht erkennen, ob Lee Wong tot oder verwundet war. Die Agents wollten natürlich in das Feuergefecht eingreifen.

Doch da kam der zweite SUV ins Spiel. Das Auto hielt so in zweiter Reihe, dass Joe Brandenburg nicht aus der Parklücke ausscheren konnte. Es war auch nicht möglich, den Chevrolet Caprice durch die Beifahrertür zu verlassen. Es blieb Joe und Les nichts anderes übrig, als auf der Fahrerseite aus dem Auto zu springen. Die Insassen des zweiten SUV blieben im Wagen, ließen noch nicht einmal die getönten Scheiben herunter. Sie machten auch keine Anstalten, die Agents zu attackieren. Joe Brandenburg und Les Bedell rannten mit gezogenen Dienstpistolen in den Fäusten hinüber zum Tatort.

Doch dort war alles schon vorbei.

Lee Wong und seine beiden Beschützer lagen in ihrem Blut. Die jungen Bodyguards hatten es noch geschafft, ihre großkalibrigen Revolver zu ziehen. Aber bevor sie schießen konnten, waren sie im Kugelhagel aus dem ersten SUV zusammengebrochen.

Nun schwiegen die Waffen. Mit radierenden Reifen raste zunächst der erste, wenig später der zweite SUV davon. Die Agents feuerten hinter den Flüchtenden her. Doch sie zerstörten lediglich ein Rücklicht. Mehrere Projektile blieben in der Panzerung der bulligen Fahrzeuge stecken.

***

»Der Feuerüberfall war das Werk von Profis.« Mit diesen Worten empfing uns Mr High, als Phil und ich am Morgen nach Lee Wongs Ermordung das Office unseres Vorgesetzten im FBI-Building an der Federal Plaza betraten.

Mit einer Handbewegung forderte Mr High uns auf, Platz zu nehmen. Der Assistant Director setzte sich wieder hinter seinen penibel aufgeräumten Schreibtisch und faltete die schmalen Künstlerhände auf der Unterlage. Während seine Sekretärin Helen uns ihren köstlichen Kaffee servierte, ordnete ich meine Gedanken.

Lee Wong stand im Verdacht, der Kopf einer international agierenden Bande von Produktfälschern zu sein. Sie importierten gefälschte Markenprodukte aus Fernost und fügten damit der amerikanischen Wirtschaft Millionenschäden zu. Da sich die Machenschaften des sogenannten »Alten Tigers« auf mehrere Bundesstaaten der Ostküste erstreckten, lag die Bekämpfung dieses Verbrechers in der FBI-Zuständigkeit. Doch Lee Wong war clever. Bisher hatten wir ihm nichts beweisen können. Daher mussten wir uns darauf beschränken, ihn zu observieren.

Wir sammelten Informationen, wollten so viel wie möglich über sein Vertriebsnetz erfahren. Der Schaden, den er und seinesgleichen der amerikanischen Wirtschaft zufügten, war immens.

Doch in der vergangenen Nacht war Lee Wong ermordet worden, sozusagen vor den Augen des FBI. Das machte den Fall für uns besonders brisant.

Die Stimme unseres Chefs riss mich aus meinen Überlegungen.

»Sind Sie über die neuesten Entwicklungen im Fall Lee Wong im Bilde, Jerry und Phil?«

»Wir haben gerade kurz im Lift mit Joe Brandenburg gesprochen, Sir«, erwiderte ich. »Er sagte, dass Lee Wong und seine Leibwächter niedergeschossen wurden. Die Täter sollen blitzschnell und sehr effektiv gehandelt haben.«

Der Chef nickte.

»Das kann man wohl sagen. Um 1.32 Uhr morgens verließ Lee Wong die Roxette Bar. Er wartete zwei Minuten lang auf seine Limousine. Bevor er in seinen Wagen einsteigen konnte, wurde aus einem SUV das Feuer eröffnet. Joe und Les sind inzwischen sicher, dass es sich um ein Fahrzeug der Marke Lincoln Navigator handelt. Ein zweiter baugleicher SUV verhinderte während der Tat, dass Ihre Kollegen eingreifen oder die Verfolgung aufnehmen konnten.«

»Joe sagte, das zweite Fahrzeug hätte sich direkt neben ihren Chevy gestellt.«

»So ist es, Jerry. Das bedeutet: Die Täter müssen gewusst oder geahnt haben, dass Lee Wong vom FBI observiert wird. Sie wollten sich ihre Mordpläne nicht durch uns durchkreuzen lassen.«

»Dann ist also Lee Wong tot?«

»Ja, ich bekam vor wenigen Minuten einen Anruf vom Bellevue Hospital. Der schwer verletzte Chinese wurde zwar operiert, aber die Bemühungen der Ärzte waren vergeblich. Um 6.03 Uhr heute Morgen wurde Lee Wong offiziell für tot erklärt. Die Todesursache waren vier Schussverletzungen im Kopf- und Brustbereich.«

»Profis legen sich nicht gerne mit dem FBI an«, warf Phil ein. »Sie wissen genau, dass wir ihnen das Leben ganz schön schwermachen können. Dennoch wurde Lee Wong getötet, obwohl er vom FBI observiert wurde. Also müssen seine Feinde ein sehr starkes Motiv gehabt haben.«

Mr High machte eine zustimmende Handbewegung.

»Ja, die Täter waren peinlich darauf bedacht, Joe Brandenburg und Les Bedell nicht zu verletzen oder gar zu töten. Dennoch ist es ihnen gelungen, die Agents lange genug kaltzustellen, um die Tat durchzuführen.«

»Ich kann mir vorstellen, dass Joe und Les selbst die Killer erwischen wollen.«

»Ja, Jerry. Aber ich werde den Fall Ihnen und Phil übertragen. Die Gesichter Ihrer beiden Kollegen sind den Verbrechern nun bekannt, jedenfalls müssen wir damit rechnen. Sie beide hingegen waren bisher noch nicht mit dem Fall befasst.«

»Wie ging es nach dem Mord weiter?«, fragte ich. »Wir hatten gerade nur kurz Gelegenheit, mit Joe zu sprechen.«

»Joe Brandenburg alarmierte sofort eine Ambulanz. Er und Les haben versucht, als Ersthelfer die Leben der Opfer zu retten. Doch für Xia Weijan, den einen Leibwächter, kam bereits jede Hilfe zu spät. Lee Wong und der zweite Bodyguard Jing Baige wurden ins Bellevue Hospital eingeliefert. Doch von den drei Personen hat nur Baige überlebt. Er liegt zurzeit im Koma. Laut Auskunft der Mediziner wird es noch eine unbestimmte Zeit dauern, bis er vernehmungsfähig ist.«

»Gibt es bereits einen Hauptverdächtigen?«

Mr High schaute mich nachdenklich an, nachdem ich diese Frage gestellt hatte. Dann wiegte er den Kopf.

»Ich vermute, dass eine konkurrierende Produktfälscher-Organisation hinter der Bluttat steckt. Aber konkrete Hinweise haben wir nicht. Wie Sie wissen, war ja auch Lee Wong selbst sehr undurchsichtig und ausgekocht. Das gilt vermutlich ebenso für seine Gegenspieler. Sie haben ein hartes Stück Arbeit vor sich, Jerry und Phil.«

Das hatte uns noch nie abgeschreckt, und das wusste der Assistant Director natürlich auch. Wir mussten mit unseren Ermittlungen dort ansetzen, wo der Feuerüberfall geschehen war. Wenn vor einer Bar drei Menschen niedergeschossen wurden, musste es doch Zeugen geben. Außerdem hatten wir noch keine Ergebnisse von der Spurensicherung vorliegen, sonst hätte uns Mr High davon unterrichtet.

Das Telefon auf dem Schreibtisch klingelte. Mr High nahm das Gespräch an. Es dauerte nur kurz. Nachdem er den Hörer wieder aufgelegt hatte, wandte er sich an uns.

»Die beiden dunklen Lincoln Navigators sind von Joe Brandenburg und Les Bedell natürlich sofort zur Fahndung ausgeschrieben worden. Der Anruf kam gerade vom NYPD. Die Kollegen haben zwei SUVs gefunden. Es handelt sich vermutlich um die Tatfahrzeuge.«

***

Diesem Hinweis gingen wir sofort nach. Da die Besprechung beim Chef ohnehin beendet war, eilten Phil und ich direkt in die Tiefgarage. In meinem Jaguar-E-Hybriden machten wir uns auf den Weg nach Brooklyn. Dort waren die SUVs unweit der Saratoga Avenue einer Patrolcar-Besatzung aufgefallen.

»Joe und Les müssen ganz schön sauer sein, Jerry. Ich stelle es mir hart vor, bei einer solchen eiskalt geplanten Tat nicht rechtzeitig eingreifen zu können.«

»Ja, aber das hätte uns ebenso passieren können. Okay, die Täter konnten zunächst entkommen. Aber sie werden es noch bereuen, sich mit dem FBI angelegt zu haben. Wir müssen den Mord an Lee Wong so schnell wie möglich aufklären. Was wir nicht gebrauchen können, ist ein Krieg zwischen zwei Produktpiraten-Clans.«

»Ganz meine Meinung, Jerry. Wobei sich natürlich die Frage stellt, wer jetzt nach Lee Wongs Tod in seiner Organisation das Sagen hat.«

»Du meinst, die Killer könnten auch aus den eigenen Reihen stammen?«

»Ausgeschlossen ist es nicht.«

Damit hatte Phil recht. Mir wurde bewusst, dass Lee Wongs Hintergrund wirklich noch komplett im Dunkeln lag. Uns blieb nichts anderes übrig, als penibel selbst die kleinsten Hinweise zu sammeln.

Die Seitenstraßen der Saratoga Avenue waren geprägt von schäbig aussehenden Brownstone-Häusern. Die rund um die Uhr geöffneten Schnapsläden in der Gegend waren gesichert wie Festungen. Der süßliche Gestank von vermoderndem Abfall hing in der Luft. Viele Ladengeschäfte hatten in ihren Schaufenstern nichts anderes zu bieten als das verstaubte Schild eines Maklers. Offensichtlich standen sie schon lange leer. An der Straßenecke gab es eine Bar mit schmierigen Fenstern und einer halb defekten Leuchtreklame. Ich warf im Vorbeifahren einen flüchtigen Blick hinein. Die Kneipe glich einem düsteren Schlauch.

Die uniformierten Kollegen vom Police Department warteten auf uns. Ansonsten war bereits ein Van von der Scientific Research Division vor Ort. Die Spezialisten für Spurensicherung in ihren weißen Tatort-Overalls arbeiteten konzentriert an den beiden SUVs.

Phil und ich wandten uns an die Cops. Sergeant Corley und Officer Grimes waren ein Schwarzer und ein Weißer, beide Anfang dreißig. Wir stellten uns vor. Beide machten einen aufgeweckten Eindruck – Police-Officer, wie man sie sich wünscht. Männer wie sie sind das Rückgrat der Verbrechensbekämpfung in New York City.

»Die beiden Lincoln Navigator waren nicht zu übersehen«, begann Sergeant Corley seinen Bericht. »Wir bemerkten sie auf einer routinemäßigen Patrouillenfahrt von der Saratoga Avenue aus. Wie man sieht, ist die Gegend ziemlich heruntergekommen. Solche neuen und teuren Autos fallen hier auf wie ein schwarzer Schwan. Wir sind also ausgestiegen und haben uns die Fahrzeuge näher angesehen. Sie waren leer, die Türen standen offen. Als ich bemerkte, dass beide SUVs kurzgeschlossen waren, habe ich sofort Meldung gemacht. Außerdem waren die Einschusslöcher an den Heckpartien nicht zu übersehen. In der FBI-Fahndung war von zwei dunklen Lincoln Navigator mit New Yorker Kennzeichen die Rede. – Ich wette, dass wir den richtigen Riecher gehabt haben.«

Ich nickte grinsend. Die beiden Cops waren mir auf Anhieb sympathisch. Die Einschusslöcher stammten natürlich von Joe Brandenburg und Les Bedell, die vergeblich versucht hatten, die fliehenden Mörder zu stoppen.

»Und Sie haben niemanden gesehen, der aus den SUVs ausgestiegen ist?«

Die Cops schüttelten die Köpfe.

»Wir haben die Gegend allerdings noch nicht systematisch abgesucht«, räumte Sergeant Corley ein. »Wir wollten sofort Meldung machen, damit die Fahrzeuge durchgecheckt werden können.«

»Das war auch richtig«, erwiderte ich und ging links an den beiden Lincoln Navigator vorbei. Mir war eine Mauer aufgefallen, in der sich eine Lücke von Schulterbreite befand. Hinter den zerborstenen Steinen war ein mit Unkraut bewachsener Hof zu sehen. Von der Mauer aus waren es keine sechs Yards bis zu den Autos. Ich spähte über die brusthohe Mauer hinweg. Außer dem wild wuchernden Unkraut waren auseinandergefaltete Pappkartons zu erkennen, wie sie von Obdachlosen als Unterlage benutzt werden. Die armen Teufel legen sich nachts auf die Kartons, um sich gegen die Kälte zu schützen.

»Hast du etwas entdeckt, Jerry?«

Mit dieser Frage auf den Lippen kam Phil zu mir herüber.

»Ich stelle mir vor, dass dort hinter der Mauer ein Obdachloser geschlafen hat. Angenommen, die SUVs sind schon frühmorgens hierhergekommen. Durch das Motorengeräusch ist er vielleicht wach geworden. Allzu viel Verkehrslärm hört man auf diesem Hof ansonsten nicht, schätze ich. Für Brooklyn-Verhältnisse ist es hier recht ruhig. Außerdem haben die Männer möglicherweise laut geredet, als sie die Wagen hier abgestellt haben. Ob sie in ein anderes Auto umgestiegen sind? Wir wissen es noch nicht. Aber wenn auf den Pappkartons wirklich jemand gelegen hat, könnte er ein wichtiger Zeuge sein.«

»Du weißt ja, wie gerne Obdachlose vor Gericht aussagen«, seufzte Phil. »Die wollen doch meistens nur ihre Ruhe. Hinzu kommt die Schwierigkeit, ihnen eine gerichtliche Vorladung zuzustellen. Aber einen Versuch ist es wert.«

Ich nickte und trat durch die Mauerlücke auf das verwilderte Grundstück. Der scharfe Geruch von Urin stach mir in die Nase. Ich stieß mit dem Schuh versehentlich gegen eine leere Konservendose. Überall zwischen dem Unkraut lag Müll herum. Es war für Normalbürger kaum vorstellbar, dass Menschen in einer solchen Umgebung schlafen konnten.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Jerry Cotton - Folge 2783" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen