Logo weiterlesen.de
Jerry Cotton - Folge 2355

Geheimbund der Grausamen

Es war Nacht. Das Mondlicht, das durch die hohen Fenster des Nordtraktes der Columbia University fiel, erhellte die Gänge der altehrwürdigen Universität mit fahlem Schein.

Jason Dumfries spürte den Schlag seines eigenen Pulses, als er den Korridor hinabschlich, bis zu der Treppe, die in das Souterrain des Gebäudes führte.

Dort blieb er stehen, schaute sich vorsichtig im Halbdunkel um. Sein Pulsschlag raste jetzt, kalter Schweiß stand ihm auf der Stirn. Am liebsten wäre er auf der Stelle umgekehrt, doch etwas drängte ihn dazu zu bleiben.

Er musste es wissen, brauchte Klarheit.

Er musste herausfinden, ob an den schrecklichen Gerüchten, die man sich erzählte, etwas dran war oder nicht. Den Gerüchten, denen zufolge der Tod auf dem Campus lauerte …

Jason wusste nicht, wo genau er zu suchen hatte. Alles, was er wusste, war, dass es einen Ort gab, an dem sie sich versammelten. Einen geheimen Ort, der irgendwo auf dem Universitätsgelände lag.

Anfangs hatte sich der junge Student, der im achten Semester Medizin belegte, geweigert zu glauben, dass es so etwas geben sollte. Doch nach den Vorfällen der vergangenen Woche und dem, was man sich in der Mensa und in den Wohnheimen hinter vorgehaltener Hand erzählte, schien wohl doch etwas dran zu sein an den Gerüchten.

Trotzdem – überzeugt war Jason nicht, und vielleicht hatte er sich nur deshalb absichtlich einschließen lassen, trieb er sich nur deshalb zu nachtschlafender Zeit auf diesen dunklen Korridoren herum, weil er Gewissheit haben wollte, dass es nicht so war.

Wenn aber doch?

Es war diese bange Frage, die den Studenten quälte, während er langsam die Stufen der Treppe hinunterschlich.

Es war völlig still im Treppenhaus, er hörte den leisen Tritt seiner eigenen Sohlen.

Wahrscheinlich irrte er sich. Wahrscheinlich war alles nichts weiter als ein dummes Gerücht, das irgendwer in die Welt gesetzt hatte.

Doch etwas trieb Jason dazu, weiterzugehen, und schließlich erreichte er das unterste Stockwerk, blickte sich argwöhnisch um. Er befand sich hier zwei Etagen unter der Erde, also hätte es völlig dunkel sein müssen.

Aber es war nicht dunkel.

Matter Lichtschein drang vom Ende des Korridors her. Er fiel durch eine Türritze. Und Jason hörte plötzlich leises Flüstern. Er konnte kein Wort verstehen, aber er hörte deutlich, dass jemand sprach. Eine einzelne Stimme …

Sich eng an der gekalkten Wand haltend, schlich Jason weiter den Gang hinab, auf den fahlen Lichtschein zu. Das Flüstern verstärkte sich und wurde lauter, verstehen konnte er jedoch noch immer nichts.

Endlich erreichte er die Tür.

Seine Hand zitterte, als sie sich der Klinke näherte. Von drinnen drang jetzt dumpfes Gemurmel, das er noch immer nicht näher definieren konnte, an sein Ohr.

Vorsichtig drückte er die Klinke, stellte fest, dass die Tür nicht abgeschlossen war. Mit leisem Knarzen schwang sie auf, und schon fürchtete Jason, er wäre entdeckt worden.

Doch der Gang, der sich jenseits der Tür erstreckte und von einigen nackten Glühbirnen beleuchtet wurde, die von der Decke baumelten, war menschenleer.

Der junge Student schluckte die Angst und die Sorge herunter, die mehr und mehr in ihm zu keimen begannen, schlich auf leisen Sohlen auch diesen Korridor hinab. Zu beiden Seiten gab es Türen aus schwerem Stahl. Hier und dort probierte Jason eine Klinke, doch diese Türen waren alle abgeschlossen.

Unvermittelt endete der Gang vor einer Wand aus Beton – das dumpfe Gemurmel, das in der Luft lag, blieb jedoch.

Verwundert blieb Jason stehen, blickte sich im Schein der Glühbirnen um.

Wie war das möglich?

Er war sicher, dass die Stimme aus keinem der Nebenräume kam. Am Ende des Korridors jedoch gab es keine Tür …

Verwirrt drehte sich der Student um seine Achse, nahm die Türen genau in Augenschein. Doch hinter keiner von ihnen schien sich der Urheber des geheimnisvollen Gemurmels zu befinden.

Was sollte er tun?

Die Polizei rufen?

Blödsinn – was sollte er den Cops erzählen? Dass er einen wilden Verdacht hatte? Und dass er von irgendwo Stimmen hörte, deren Ursprung er nicht ergründen konnte?

Es bestand die Möglichkeit, Dekan Wilkins oder die Universitätsverwaltung zu kontaktieren. Doch auch hier würde er keinen Stich machen, wenn er seine wilden Behauptungen nicht irgendwie beweisen konnte.

Es hatte keinen Zweck – ohne Beweis würde ihm niemand glauben.

Der Student stieß eine leise Verwünschung aus.

Er war so nahe dran, das Geheimnis zu lüften – und nun kam er nicht weiter. Alles sprach dafür, dass zumindest einige der Gerüchte wahr waren, die man sich erzählte. Doch obwohl er so dicht davor war, Licht in die Sache zu bringen, wusste er nicht mehr weiter.

Noch einmal schaute er sich aufmerksam um, konnte an den Wänden jedoch nichts Auffälliges entdecken.

Schließlich wandte er sich zum Gehen. Es blieb ihm nichts anderes übrig, als unverrichteter Dinge abzuziehen – aber er würde zurückkehren. Am besten würde es sein, er legte sich in den kommenden Nächten auf die Lauer und versuchte, ihnen zu folgen. Das war die einzige Chance, die er hatte. Die einzige Chance, der Wahrheit auf die Spur zu kommen.

Er machte auf dem Absatz kehrt und ging den Gang hinab. Dabei war er so in Gedanken versunken, dass er nicht merkte, wie sich die massive Wand am Ende des Korridors lautlos öffnete.

Mit leisem, fast unhörbarem Summen glitt die Wand zur Seite – dahinter traten mehrere Gestalten in roten Roben hervor, die mit raschen Schritten den Gang hinunterstachen.

Jason bemerkte sie erst, als sie ihn fast eingeholt hatten.

»Was …?«

Alarmiert fuhr der Student herum – um einen entsetzten Schrei auszustoßen. Sein erster Blick galt den scharlachroten Roben, die die fünf Gestalten trugen. Erst dann blickte er in ihre Gesichter – und erschrak noch mehr.

»D-du?«

Das war alles, was er hervorbrachte.

»Hallo, Jason«, sagte der Anführer des Trupps. »Unklug von dir, dich nachts hier herumzutreiben.«

»Ich … ich bin nur zufällig hier …«

»Zufällig, soso … Warum nur glaube ich dir nicht? Für mich sieht es eher so aus, als hättest du hier herumgeschnüffelt.«

»Nein«, versicherte der Student schnell und blickte gehetzt von einem zum anderen. »Bitte glaubt mir, ich habe nicht …«

»Zu spät, mein Freund.« Der Anführer des Trupps schüttelte den Kopf. »Du hast bereits zu viel gesehen, und wir können nicht dulden, dass ein Verräter durch die Korridore schleicht. Packt ihn!«

Die Aufforderung hatte seinen Begleitern gegolten, deren Hände blitzschnell vorschossen, um Jason zu packen.

Der Student fuhr herum und unternahm einen halbherzigen Fluchtversuch – die Kerle in den roten Roben jedoch waren schneller und packten ihn.

»Spritze!«, befahl der Anführer, und mit entsetzt geweiteten Augen sah Jason, wie einer der Kerle eine Kanüle unter seiner roten Robe hervorzog.

»Nein!«, rief Jason entsetzt. »Was ist das? Was habt ihr mit mir vor?«

»Nur keine Sorge«, versicherte der andere kalt. »Gleich ist es vorbei …«

Verzweifelt wand sich der Student in den Griffen seiner Peiniger, vermochte gegen ihre Übermacht jedoch nichts auszurichten. Jemand packte seinen Arm, und im nächsten Moment spürte er den schmerzhaften Einstich der Nadel.

Ein leiser Schrei kam über seine Lippen, gefolgt von einem Stöhnen, als er die Injektion heiß wie Lava durch seine Adern strömen spürte.

»Das reicht«, sagte der Anführer des Trupps. »Wartet, bis das Zeug wirkt. Dann bringt ihn nach oben und tut, was ich gesagt habe.«

»Verstanden«, bestätigten die anderen ohne Zögern, während ihr Gefangener langsam das Bewusstsein zu verlieren begann.

Das Letzte, das Jason Dumfries wahrnahm, war das Rot ihrer Roben.

Dann war es vorbei.

***

Es war ihr erster Tag in New York.

Zu behaupten, dass Kimberley Johnson aufgeregt war, wäre die Untertreibung des Jahres gewesen. Sie war die Aufregung selbst.

Seit ihrer Kindheit hatte sie davon geträumt, nach New York zu kommen und hier zu arbeiten. Dass dieser Traum nun endlich wahr geworden war, konnte sie noch immer kaum fassen.

Den Brief, den sie von der Verwaltung der Columbia-Universität erhalten hatte, hatte sie an die zwei Dutzend Mal lesen müssen, ehe ihr endlich klar geworden war, dass sie das große Los gezogen hatte. Aus über zweihundert Konkurrentinnen und Konkurrenten, die sich um die Assistentenstelle bei Professor Parker beworben hatten, war ausgerechnet sie ausgewählt worden. Das kam einem Sechser im Lotto gleich.

Bei einem der größten Mediziner dieser Zeit als Assistent tätig zu sein und seine Doktorarbeit schreiben zu dürfen, war ein ganz besonderes Privileg. Eine Chance, die ihr sämtliche Türen öffnen konnte. Und Kimberley hatte nicht vor, diese Chance ungenutzt verstreichen zu lassen.

Ein Jahr lang hatte sie Zeit, um es hier in New York allen zu zeigen. Um zu beweisen, wie gut sie war und was in ihr steckte. Es lag an ihr, was sie aus diesem Jahr machte.

Staunend blickte die junge Frau aus dem Fenster des Taxis, das sie von der Central Station zum Gelände der Columbia bringen sollte. Sie sah das geschäftige Treiben in den Straßen, blickte an gewaltigen Hochhaustürmen und Wolkenkratzern empor, während das Cab sie nach Morningside Heights brachte.

Schließlich hielt das gelbe Fahrzeug vor einem beeindruckenden Gebäudekomplex, den Kimberley sofort als den Haupttrakt der Universität erkannte. Davor lag ein kleiner Park mit Bibliothek, umgeben von zahlreichen Nebengebäuden, die alle zum Universitätskomplex gehörten.

Der Campus der Columbia-Universität.

Kimberley bezahlte, was der Taxameter anzeigte, gab noch ein paar Cent Trinkgeld dazu. Dann stieg sie aus, und der Fahrer händigte ihr ihren Koffer aus. Im nächsten Moment war das Cab wieder im Verkehrsgetümmel der 116. Straße verschwunden, und Kim stand vor den ehrwürdigen Gebäuden, die in den nächsten zwölf Monaten ihr Arbeitsplatz sein würden.

Ein Wunsch war in Erfüllung gegangen.

Die junge Frau brauchte ein wenig, bis sie sich von dem Anblick losreißen konnte. Sie packte ihren Koffer und nahm den Weg über die grüne Wiese, auf der überall Studenten saßen und miteinander diskutierten oder ihre Nasen in Bücher steckten. Die Aura von Wissen und Gelehrtheit, die dieses Gelände umwehte, versetzte Kimberley in Euphorie, und sie brannte schon darauf, ihre Bücher auszupacken und sich den anderen Studenten anzuschließen.

Vorher jedoch musste sie erst mal ihr Quartier beziehen.

In dem Brief von der Verwaltung hatte gestanden, dass sie unmittelbar auf dem Campus wohnte, in einem der Wohnheime, die eigens für die Studenten eingerichtet worden waren. Bei einem jungen Kommilitonen, der höchstens im zweiten Semester war, erkundigte sich Kimberley nach dem Weg, und schon wenig später stand sie vor dem Gebäude, das das Wohnheim beherbergte.

Ihr erster Weg führte sie zur Anmeldung, wo man ihr die Zimmernummer nannte und ihr den Schlüssel aushändigte. Durch das steile Treppenhaus gelangte Kimberley nach oben und suchte die Zimmertür mit der Nummer 38b.

»Gefunden«, seufzte sie erleichtert und klopfte an.

»Ja?«, drang eine freundliche Frauenstimme von drinnen, und Kimberley trat ein.

Der Raum war nicht sehr groß, aber hell und gemütlich eingerichtet. Auf jeder Seite des Zimmers stand ein Bett, daneben ein großer Schreibtisch und ein Schrank. Während die eine Hälfte des Raumes unbewohnt zu sein schien, wirkte die andere dafür umso bewohnter: Poster hingen an den Wänden, und leere Pizzaschachteln lagen auf dem Boden, das Bett war mit Büchern übersät.

Inmitten der Unordnung thronte eine junge Frau mit dunkler Haut, die im Schneidersitz auf dem Bett saß und vor lauter Büchern nicht ein noch aus zu wissen schien.

»Ja?«, fragte sie und lüftete den Kopfhörer ihres Discman, als Kimberly plötzlich vor ihr stand.

»Äh – hallo«, grüßte Kimberley freundlich. »Ich bin Kimberley Johnson, deine neue Mitbewohnerin.«

»Ist das wahr?« Die Züge der Studentin, die ihr schwarzes Haar zu unzähligen kleinen Zöpfen geflochten hatte, hellten sich auf.

»Ich denke schon. Jedenfalls ist das die Zimmernummer, die man mir gegeben hat.«

»Na, das wird aber auch Zeit!« Spontan riss sich die Studentin den Kopfhörer herab und sprang auf, umarmte Kimberley voller Überschwang. »Das ist ja großartig! Ich dachte schon, ich müsste hier oben allein versauern. Ich bin Jessica Stevens, aber nenn mich ruhig Jessy.«

»Kim«, nannte auch Kimberley ihren Spitznamen und musste über den warmherzigen Empfang lächeln. »Dann werd ich mal meine Sachen in den Schrank räumen …«

»Ja klar, richte dich häuslich ein. Ehrlich, Schwester, ich kann dir gar nicht sagen, wie froh ich bin, dass endlich wieder jemand hier ist. Wurde auf die Dauer ziemlich öde so allein. Außerdem kann ich ehrlich gesagt ganz gut jemanden brauchen, der mir mit all dem Zeug hier helfen kann.« Mit einer Geste, die ein wenig hilflos wirkte, deutete sie auf die Bücher auf dem Bett.

»Welches Semester?«, fragte Kimberley.

»Drittes.«

»Dann sollte ich keine Probleme haben, dir ein wenig unter die Arme zu greifen«, sagte Kim lächelnd.

»Sag mal – stimmt es, dass du eine Assistentenstelle bei Professor Parker bekommen hast?«

»Das ist richtig.«

»Wow! Dann musst du ziemlich gut sein.«

»Es geht«, meinte Kim bescheiden. »Es gehört immer auch ein bisschen Glück dazu.«

»Stimmt«, sagte Jessy strahlend. »Und dieses Glück hatte ich, denn jetzt hab ich ein Genie als Zimmergenossin.«

»Schön wär’s ja«, lachte Kim, während sie damit begann, ihren Koffer auszupacken und ihre Sachen in den Schrank zu räumen. »Aber ich fürchte, ich muss dich enttäuschen. Ich bin eine ganz normale Studentin im vorletzten Semester. Ich hatte lediglich das Glück, dieses Stipendium zu bekommen – und jetzt darf ich bei einem der besten Chirurgen dieses Landes meine Doktorarbeit schreiben.«

»Dieses Landes?« Jessy verdrehte die Augen. »Du meinst wohl der Welt! Parker ist eine internationale Kapazität, das weiß sogar ich. Wer bei ihm studiert hat, dem öffnen sich ganz von allein sämtliche Türen. Du bist ein echtes Glückskind, weißt du das?«

»Ja«, erwiderte Kim leise, »ich weiß …«

***

Es war gegen elf Uhr vormittags, als uns Mr. High zu sich ins Büro bestellte.

Mein Partner Phil Decker und ich zögerten nicht, alles stehen und liegen zu lassen. Der Fall, an dem wir gerade arbeiteten, war langweilige Routine, und wir waren dankbar für jede Abwechslung.

»Guten Morgen, Gentlemen«, begrüßte uns unser Chef, als wir sein Büro betraten.

»Guten Morgen, Sir«, erwiderte ich den Gruß, während wir beide in den Besuchersesseln Platz nahmen.

»Gibt es was Neues?«, fragte mein Partner hoffnungsvoll.

»Vielleicht, Phil.« Mr. High schürtzte die Lippen, und einige Falten erschienen auf seiner hohen Stirn, wie sie es gewöhnlich dann tun, wenn etwas unserem SAC Sorgen bereitet. Ein neuer Fall lag in der Luft, ich konnte es beinahe spüren.

»Haben Sie vom jüngsten Vorfall an der Columbia gehört?«, erkundigte sich unser Chef rundheraus. Lange um den heißen Brei herumzureden, das war nicht Mr. Highs Art.

»Ein weiterer Vorfall, Sir?«, fragte ich verblüfft.

»Allerdings, Jerry. Gestern Morgen wurde ein Student namens Jason Dumfries tot in der Aula des Hauptgebäudes aufgefunden. Offensichtlich hat er sich beim Sturz von einer Balustrade das Genick gebrochen.«

»Weiß man, wie es passiert ist?«, fragte Phil.

»Allem Anschein nach war es ein Unfall. Der Vorfall ereignete sich nachts im abgesperrten Universitätsgebäude. Das Opfer war allein.«

»Das wäre der dritte Unfall mit Todesfolge, der sich innerhalb von vier Wochen an der Columbia ereignet«, stellte ich fest, mich an eine Zeitungsmeldung erinnernd.

»So ist es, Jerry«, stimmte Mr. High zu. »Jahrelang war die Columbia eine vorbildliche Universität, die allenfalls in wissenschaftlicher Hinsicht von sich reden machte. Dann ereignen sich in einem Monat gleich drei rätselhafte und tödliche Unfälle. Der erste Fall ist Tamara McCain, eine Medizinstudentin, die unter ungeklärten Umständen im Bassin des Universitätsparks ertrinkt. Dann stürzt ein Student namens Joss Leary vor einen Autobus. Und vergangene Nacht stürzt ein Student von einer Balustrade und bricht sich dabei das Genick.«

»Seltsam«, meinte Phil. »Natürlich könnte das alles nur Zufall sein, aber …«

»Genau um dieses Aber geht es, Gentlemen«, sagte Mr. High. »Die Angehörigen aller drei Todesopfer sind sich sicher, dass es sich unmöglich um Unfälle gehandelt haben kann.«

»Mag sein, Sir«, erwiderte Phil. »Aber Sie wissen ja, wie das ist bei Eltern.«

»Richtig, Phil. Dennoch sollte uns der dritte vermeintliche Unfall mit Todesfolge innerhalb eines Monats zu denken geben. Dazu kommt, dass die Columbia eine renommierte wissenschaftliche Anstalt ist, die einen Ruf zu verlieren hat, und der Bürgermeister hat mich persönlich gebeten, ein Auge auf die Sache zu werfen.«

»Verstehe«,

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Jerry Cotton - Folge 2355" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen