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Jerry Cotton - Folge 2335

Die Rückkehr des Dr. Ewigkeit

Als er die Augen aufschlug, hatte er das Gefühl, als würde sein Körper nur aus blankem, purem Schmerz bestehen.

Seine Glieder schmerzten, jeder einzelne Muskel in seinem Körper schien lichterloh zu brennen, er fühlte sich matt und elend.

»Wie fühlen Sie sich?«

»Wo – wo bin ich?«

Er war entsetzt über den Klang seiner eigenen Stimme, die wenig mehr als ein hohles Krächzen zustande brachte.

»In Sicherheit«, vernahm er die Antwort, und erst ganz allmählich begann ihm zu dämmern, dass er noch am Leben war …

Er blinzelte und öffnete die Augen, doch das gleißende Licht, in das er starrte, nötigte ihn dazu, sie gleich wieder zu schließen.

Verzerrte Bilder tauchten in seiner Erinnerung auf. Bilder, die ihn schaudern ließen und zugleich mit unsagbarem Zorn erfüllten.

Er saß in einem Wagen, kämpfte mit einem Mann, dessen Züge sich unauslöschlich in sein Gedächtnis eingebrannt hatten. Er vermochte nicht zu sagen, wie viel Zeit seither vergangen war, doch sein Hass auf jenen Mann brannte noch immer so heiß und lodernd, als hätte der Kampf eben erst stattgefunden.

Mit mörderischer Geschwindigkeit raste der Wagen dahin, auf einen Abgrund zu, auf eine Schlucht, die senkrecht abfiel. Die Männer kämpften weiter, während der Wagen weiterhin auf den Abgrund zuhielt. Ein hektisches Handgemenge entstand, in dem jeder dem anderen einen Vorteil abzutrotzen versuchte.

Dann, plötzlich, war der Kampf vorbei.

Das Fahrzeug hatte die Abbruchkante fast erreicht.

Der Mann, den er mehr als alles andere hasste, der alles zerstört hatte, was er sich aufgebaut hatte, stieß die Tür des Wagens auf und sprang hinaus.

Auch er hatte versucht, sich in Sicherheit zu bringen, doch entsetzt hatte er erkennen müssen, dass es zu spät gewesen war.

Mit vor Schreck weit aufgerissenen Augen hatte er durch die Windschutzscheibe gestarrt und die dunkle Öffnung der Schlucht heranwischen sehen.

Im nächsten Moment hatten die Räder des Fahrzeugs den Boden verlassen.

Mit atemberaubendem Tempo war der Wagen über die Abbruchkante hinausgeschnellt. Langsam, wie in Zeitlupe, hatte sich die Front des Fahrzeugs geneigt, und danach war es wie ein Stein senkrecht in die Tiefe gestürzt.

Er erinnerte sich noch daran, dass er wie von Sinnen geschrien hatte.

Dann ein entsetzlicher Stoß, ein ohrenbetäubendes Krachen und Brausen – und es war schwarz um ihn geworden.

Als er wieder zu sich gekommen war, konnten nur Sekunden vergangen sein, und er war sicher gewesen, sich einige Knochen gebrochen zu haben. Dennoch – er lebte, und das verblüffte ihn schon.

Salzwasser war durch die geborstenen Scheiben des Wagens eingedrungen, zischend und brodelnd, und er hatte gewusst, dass er hinausmusste, wenn er nicht ertrinken wollte.

Trotz seiner schmerzenden Glieder war es ihm gelungen, sich aus dem Wrack des Fahrzeugs zu befreien. Nein, er hatte sich wohl doch nichts gebrochen, aber die Schmerzen waren sehr stark, denn er hatte starke Prellungen davongetragen, und auch sein Kopf hatte was abgekriegt. Die Strömung erfasste ihn und trug ihn davon, zog ihn mit sich hinaus aufs Meer.

Danach verlor sich seine Erinnerung in den unergründlichen Tiefen des Ozeans – bis zu diesem Augenblick.

»Wo …?«, wollte er noch einmal fragen. Seine Stimme versagte jedoch auf halber Strecke ihren Dienst.

»Wie ich schon sagte – Sie sind in Sicherheit«, erwiderte die Stimme, begleitet von einem hellen, elektrischen Summen. »Sie sind unter Freunden.«

Er entkrampfte sich ein wenig, versuchte sich zu entspannen, trotz der Schmerzen, die durch seinen Körper tobten. War wirklich nichts gebrochen? Rührten diese Schmerzen nur von den Prellungen und Blutergüssen her? Waren vielleicht Sehnen oder Muskeln gerissen?

Möglich war es, denn der Aufprall des Wagens in den Fluten des Meeres war extrem hart gewesen.

Nun wagte er es doch, die Augen zu öffnen. Das grelle Licht blendete ihn, schmerzte in seinen Pupillen.

Es dauerte einige Augenblicke, bis sich seine Augen an das helle Licht gewöhnt hatten und die pulsierenden Flecken, die seinen Blick trübten, verschwunden waren. Dann erkannte er, dass er sich in einem sterilen Raum befand und in einem Bett lag.

Er fragte sich, ob das, was er erlebte, die Realität war oder eine Art Albtraum, den er durchlitt.

Aber der Schmerz, der ihn peinigte, war durchaus real, sodass es keinen Zweifel gab. All das geschah wirklich, und er wusste noch nicht einmal, wo er sich befand …

»Bleiben Sie ganz ruhig«, sagte die Stimme, deren Besitzer er noch immer nicht gesehen hatte, weil sich sein Blick schon wieder trübte und alles vor seinen Augen verschwamm. »Unsere besten Ärzte werden sich um Sie kümmern. Sie sind in guten Händen.«

Er nickte nur, weniger beruhigt als müde. Erst jetzt registrierte er, dass etwas von seinem linken Unterarm aus in seinen Körper floss und sich durch seine Adern verbreitete. Vielleicht ein Schmerzmittel, vielleicht auch ein Narkotikum.

Der Gedanke erfüllte ihn mit Unbehagen, aber er unternahm nichts dagegen. Vielleicht, weil er sich danach sehnte, dass die Schmerzen, die ihn quälten, nachließen, vielleicht auch, weil es ihm schon gleichgültig geworden war, was mit ihm geschah.

Ein Teil von ihm war gestorben, als der Wagen in den Abgrund gestürzt war. Der andere Teil, der weiterlebte, sann auf Rache. Rache an dem Mann, der ihm das alles angetan hatte, dem er diese unsäglichen Schmerzen zu verdanken hatte.

Der Name des Mannes hallte wie ein Echo in seinem Gedächtnis wider, verfolgte ihn hinein in den Dämmerschlaf der Narkose.

Jerry Cotton …

***

Ein paar Wochen später …

Special Agent Will Cotton hasste Pünktlichkeit.

Der junge G-man, der im FBI Field Office Los Angeles seinen Dienst versah, war gewiss nicht das, was man sich unter einem FBI-Agenten vorstellte. Anstatt des in der Dienstordnung vorgeschriebenen korrekten Anzugs trug er lieber Jeans und eine abgetragene Lederjacke, und sein kurz geschnittenes Haar sah meist aus, als wäre er gerade erst aus dem Bett gestiegen.

An diesem Morgen traf das tatsächlich zu.

Bürgerlichkeit in jeder Form war Will zuwider – und dazu gehörte auch Pünktlichkeit, das ständige Deuten auf die Uhr, mit dem manche Zeitgenossen den Tag zubrachten.

Der Anruf seiner Partnerin Donna Sullivan hatte ihn erreicht, als er noch im Bett gelegen hatte. Verdammt noch mal, es war Sonntag, und er war erst gegen fünf Uhr ins Bett gekommen! Donna hatte ihm aufgetragen, sich in einer halben Stunde im Hafen einzufinden, denn die Leiche einer jungen Frau war dort aufgefunden worden.

Verschlafen hatte Will zugesagt, dass er kommen würde, und sich mit dem festen Entschluss, gleich aufzustehen, noch einmal umgedreht. Als er wieder erwacht war und zufällig auf den Wecker geblickt hatte, hatte er festgestellt, dass von den 30 Minuten schon 27 verstrichen waren …

In ganzen drei Minuten hatte er sich angekleidet und seine Morgentoilette absolviert, war danach aus der alten Studiohalle gestürmt, die ihm und den drei Models, mit denen er befreundet war, als Wohnung diente. Er hatte sich auf sein Motorrad gestürzt und war auf rauchenden Reifen den Boulevard hinabgerast.

Eng über den bulligen Tank seiner Harley-Davidson gebeugt, hatte er so ziemlich jedes Tempolimit, das innerhalb der Stadtgrenzen von Los Angeles galt, gebrochen.

Der Grund, warum er so raste, war weniger die Sorge, zu spät zu kommen. Er hatte nur keine Lust, sich deswegen von Donna wieder einmal Vorhaltungen machen zu lassen.

Die junge Agentin aus L.A.’s bester Gegend war so ziemlich das genaue Gegenteil von Will. Immer aufgeräumt und korrekt gekleidet, hatte sie die FBI-Akademie von Quantico mit Bravour bestanden. Ihr Auftreten entsprach stets der Dienstvorschrift, und sie war immer unverbindlich und höflich. Es sei denn, es ging mal wieder darum, Will auf eine seiner vielen Nachlässigkeiten hinzuweisen.

Und Donna war verdammt hübsch. Auch wenn sich der G-man lieber die Zunge abgebissen hätte, als das offen zuzugeben.

Auf seiner knatternden Harley fuhr Will die Zufahrten zu den Hafenanlagen ab. Als er den Pier erreichte, den Donna ihm genannt hatte, bog er ab.

Schon von weitem konnte er sehen, dass er hier richtig war, denn mehrere Wagen des LAPD standen umher, eine Straßensperre war errichtet worden. Außerdem sah Will zwei Einsatzwagen des FBI. Die Jungs von der Forensik waren offenbar ebenfalls schon vor Ort.

Er kam also mal wieder als Letzter.

Will war zu spät. Er stellte seine Harley bei den Einsatzwagen ab, wollte dann an der Absperrung vorbei zum Ort des Geschehens – als sich ihm ein hünenhafter uniformierter Cop entgegenstellte.

»Halt, Freundchen«, knurrte er. »Zutritt nur für Befugte.«

»Ich bin befugt, Kumpel«, erwiderte Will und wollte wie selbstverständlich seine Marke zücken – nur um festzustellen, dass er sie zu Hause liegen gelassen hatte.

»O Shit«, entfuhr es ihm. Dieser Morgen hatte es wirklich in sich. »Hören Sie, Officer«, beeilte sich Will zu erklären, »ich bin G-man beim FBI und …«

»Klar«, erwiderte der Hüne, ohne eine Miene zu verziehen, »und meine Großmutter ist General bei den US Marines.«

Will seufzte, holte tief Luft. Wie sollte er diesem ungehobelten Klotz erklären, dass er zu den guten Jungs gehörte? Zugegeben, mit seinen abgewetzten Klamotten und seiner Pyjamafrisur sah er mehr aus wie ein Hafenpenner …

»Ist schon gut, Officer«, ließ sich plötzlich die Stimme einer jungen Frau vernehmen. »Er gehört zu mir.«

Will blickte auf und wusste nicht, ob er sich ärgern oder dafür dankbar sein sollte, dass Donna Sullivan jenseits der Absperrung aufgetaucht war.

Einigermaßen verwundert ließ der Polizist ihn durch, und mit einem entschuldigenden Grinsen passierte Will die Absperrung.

»Elf Minuten, Cotton«, stellte Donna grußlos fest. »Du bist elf Minuten zu spät.«

»Na und?«, knurrte Will, der wusste, dass er im Unrecht war, aber das niemals zugegeben hätte. »Ich bin hier, oder nicht?«

»Ja«, meinte Donna und musterte ihn von Kopf bis Fuß. Sie selbst sah in ihrem Kostüm und mit der Sonnenbrille auf der Stirn wie immer wie aus dem Ei gepellt aus. »Ist nicht zu übersehen.«

»Was denn?«, fragte Will genervt. »Es ist Sonntag, okay?«

»Dann sind das also deine Sonntagsklamotten?«, fragte Donna spitz.

»Nein, ich …« Will winkte ab. »Hast du mich angerufen, um mein Outfit zu kritisieren?«

»Nein.« Donna bedeutete ihm, ihr zu folgen. »Ein Mitarbeiter der Hafenbehörde hat bei seinem morgendlichen Kontrollgang ein Bündel entdeckt, das nahe dem Pier unter Wasser lag. Er hat daraufhin die Behörde verständigt, und sie haben einen Taucher geschickt.«

»Und?«, fragte Will.

»Das Bündel«, erklärte Donna, »war der Leichnam einer jungen Frau, eingewickelt in Plastikfolie. Offenbar hat jemand versucht, die Leiche verschwinden zu lassen.«

»Warum ist das ein FBI-Fall?«, fragte Will.

»Weil ich ihn zu einem mache!«

»Verdammt, warum?«

»Eine junge Frau wurde ermordet«, antwortete Donna. »Eine junge Frau, Will, und ich will ihren Killer schnappen.«

»Deine persönliche Verbissenheit macht daraus keine Sache für den FBI, Donna.«

»Es könnte sich um den Auftakt weiterer Morde handeln, falls ein Serienkiller am Werk ist«, verteidigte sich Donna.

»Darauf gibt’s keinerlei Hinweis, oder?«

»Bisher nicht«, räumte Donna ein.

»Na also. Der Fall ist nicht unsere Sache!«

Sie schaute ihn aus blitzenden Augen an. »Seit wann hältst du dich an die Dienstvorschriften?«

»Sonntags tu ich das immer«, behauptete Will.

»Hör zu, Partner. Ich vertraue meinem Instinkt, und der sagt mir, dass wir es hier mit mehr zu tun haben als mit einem ganz normalen Mord.«

»Welcher Mord ist schon normal?«, schnaubte Will und seufzte. »All right, kümmern wir uns um die Sache …«

Sie erreichten den Pulk von Polizisten und FBI-Mitarbeitern, die vorn am Pier standen, wo zwei große Frachtschiffe vor Anker lagen. Oben auf den Decks drängten sich mehrere Matrosen, die neugierig herabstarrten.

Will und Donna bahnten sich einen Weg durch die Menge.

Der Leichnam der jungen Frau lag auf dem Boden, mehrere FBI-Spezialisten waren dabei, ihn einer ersten Untersuchung zu unterziehen, ehe er zur genaueren Autopsie ins Labor gebracht werden würde.

»Shit«, stieß Will hervor.

Die Frau war jung gewesen, vielleicht Mitte zwanzig. Einst mochten ihre ebenmäßigen Züge blühend und voller Leben gewesen sein, jetzt waren sie bleich und aufgedunsen vom Salzwasser. An manchen Stellen hatten sich bereits die Krebse zu schaffen gemacht, was diejenigen, die den Leichnam hatten verschwinden lassen wollen, wohl so beabsichtigt hatten.

»Verdammt«, sagte Will. »Weiß man schon, wie sie umgekommen ist?«

»Keine äußere Gewalteinwirkung feststellbar«, konstatierte einer der Forensiker. »Genaueres können wir erst nach einer Untersuchung sagen.«

»Verstehe«, knurrte Will und wandte sich an Donna. »Wissen wir schon, wer die Kleine war?«

»Ebenfalls Fehlanzeige. Bei der Leiche waren keine Papiere oder Ausweise zu finden …«

»… was ebenfalls darauf hindeutet, dass jemand sie beseitigen wollte«, vervollständigte Will.

»So ist es. Wir werden also versuchen müssen, ihre Identität anhand anderer Indizien zu ermitteln.«

»Okay«, stimmte Will zu.

Er gab es nicht zu, aber die Sache war ihm auf den Magen geschlagen.

Will Cotton war ein raubeiniger Geselle, der keiner Rauferei aus dem Weg ging und bisweilen schneller zur Waffe griff, als die Dienstvorschrift es vorsah. Aber unter seiner rauen Schale war ein weicher Kern, und dieser weiche Kern fühlte mit dem armen Mädchen, das offenbar kaltblütig umgebracht worden war.

Wer immer dafür verantwortlich war, Will schwor sich, den Schweinehund zu finden und zur Verantwortung zu ziehen.

***

Zunächst jedoch konnten sie nichts tun als abwarten.

Abwarten, bis die Ergebnisse aus dem Labor eintrafen.

Abwarten, bis die pathologische Untersuchung abgeschlossen war.

Abwarten, bis der Fahndungscomputer die Daten ausgewertet und die Identität der jungen Frau ausgespuckt hatte.

Anstatt den Tag mit einigen hübschen Bikini-Girls am Strand zu verbringen, wie Will es eigentlich vorgehabt hatte, saß er zusammen mit Donna in ihrem gemeinsamen Büro im FBI Field Office am Wilshire Boulevard und war damit beschäftigt, die Informationen auszuwerten, die nach und nach eintröpfelten.

Gegen Mittag schließlich erreichte sie der Anruf des Gerichtsmediziners Dr. Kiatu. Die Untersuchung des Leichnams war weitgehend abgeschlossen, erste Ergebnisse lagen vor.

Sofort machten sich Will und Donna auf in Sings kaltes, unterirdisches Reich. Nüchternes Neonlicht beleuchtete die gekachelten Korridore, der Klang von Donnas Absätzen hallte von den Wänden wider.

Kiatu war ein kleinwüchsiger Mann asiatischer Abstammung, dem die Arbeit in seinen Katakomben trotz allem Spaß zu machen schien. Schon oft hatte sich Will gefragt, wie der Pathologe trotz seiner Arbeit eine solche Frohnatur sein konnte.

»Da sind Sie ja!«, rief Kiatu freudestrahlend aus, als sie den Untersuchungsraum betraten. Auf dem Tisch in der Mitte des Raumes lag der Leichnam der jungen Frau. Ein Tuch war darüber gebreitet.

»Sie haben die Untersuchung abgeschlossen?«, erkundigte sich Donna.

»Das habe ich, und ich habe dabei ein paar sehr interessante Dinge herausgefunden, glauben Sie mir.«

»Nämlich?«, wollte Will wissen.

»Erstens: Das Opfer starb nicht eines natürlichen Todes. Zwar konnte ich keine Spuren einer Gewalteinwirkung von außen feststellen, doch fand ich im Blut Rückstände gewisser Eiweißverbindungen, die darauf schließen lassen, dass das Opfer vergiftet wurde.«

»Sind Sie sicher?«, fragte Donna.

»So ziemlich. Es ist kein sehr wirkungsvolles Gift. Das Opfer muss sehr langsam gestorben sein. Aber ich denke, dass es letztlich die Todesursache war.«

»Verstehe«, meinte Will, obgleich diese Erkenntnisse sie noch nicht sehr viel weiterbrachten. »Konnten Sie sonst etwas feststellen, Doc?«

»Allerdings. Am Kopf des Opfers fand ich eine Reihe von Narben.«

»Narben?«, fragte Donna.

»Ja. Sehr feine Narben, die mit bloßem Auge so gut wie nicht zu erkennen sind. Offenbar stammen sie von einer Operation mit einem Laserskalpell.«

»Was soll das heißen?«, fragte Will verblüfft. »Dass sich eine 25-jährige Frau liften ließ?«

»Das ist der nächste Punkt. Ich bin mir nicht sicher, ob wir es hier wirklich mit einer 25-Jährigen zu tun haben.«

»Was?«

»Nun«, meinte Kiatu, und seine schmalen Äuglein zuckten effektheischend umher, »d

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