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Jerry Cotton - Folge 2321

Ich rechnete mit dem Teufel ab

»Und, mein Sohn? Bist du zu einem Entschluss gekommen?«, fragte der Mann, der im Halbdunkel kaum auszumachen war, dann nippte er gelassen an seinem Cognac.

»Das bin ich.« Der Hagere mit dem kantigen Gesicht nickte. »Der FBI weiß jetzt, dass ich noch unter den Lebenden weile. Die G-men werden alles daran setzen, mich zu jagen und zur Strecke zu bringen.«

»Das ist auch meine Ansicht«, erwiderte der andere. »Ich kann nicht dulden, dass unsere Organisation dadurch gefährdet wird.«

»Das wird sie nicht. Denn ich habe einen Plan entwickelt, wie ich den FBI endgültig schlagen und meine Feinde vernichten kann. Sollen Cotton und Decker ruhig nach mir suchen. Sie werden Spuren finden und glauben, mich endlich entdeckt zu haben. Und dann werde ich zuschlagen, und die Rache wird mir gehören! Ich, Jon Bent, werde triumphieren …!«

»Schöne Worte«, erwiderte der Mann im Halbdunkel. »Aber wirst du auch halten können, was du uns versprichst? Erinnere dich – schon vor ein paar Wochen wolltest du Cotton und Decker in die Falle locken, und sie sind dir nicht nur entwischt, sondern hätten dich um ein Haar auch noch gefasst!«

Jon Bent nickte düster.

Wäre der Mann, der ihm gegenüber saß, ein Untergebener gewesen, hätte er ihn scharf zurecht gewiesen, ihn vielleicht sogar mit dem Tod bestraft.

Er mochte es nicht, an die Niederlage erinnert zu werden, die er vor ein paar Wochen erlitten hatte. Gezielt hatte er seine Erzfeinde, die G-men Jerry Cotton und Phil Decker vom New Yorker FBI, auf eine Insel in der Karibik gelockt – jene Insel, die früher einst sein Stützpunkt gewesen war. Hier hatte er seine beiden ärgsten Widersacher ein für alle Mal aus dem Verkehr ziehen wollen, doch wieder einmal waren sie ihm entwischt.1)

Und was noch schlimmer war: Er hatte sich ihnen offenbart, und so hatten sie erfahren, dass er, Jon Bent, noch am Leben war, dass er seine Hinrichtung durch die Todesspritze überlebt hatte. Das Überraschungsmoment war damit verspielt, war nutzlos vergeudet worden.

Nein, an diese Ereignisse wurde er wahrlich nicht gerne erinnert. Und jeder Untergebene, der es trotzdem tat, musste dafür büßen. Bei diesem Manne aber blieb Bent nichts, als schuldbewusst das Haupt zu senken und zu nicken.

Denn der Mann, der vor ihm saß, war einer der »Alphas«.

Einer der geheimnisvollen Anführer jener kriminellen Organisation, die Bent damals vor dem Hinrichtungstod bewahrt und der er sich daraufhin geschlossen hatte.

Der ›Domäne‹.

»Ich weiß jetzt, was ich falsch gemacht habe«, sagte der Hightech-Terrorist leise. »Ich habe den Fehler gemacht, meine Feinde zu unterschätzen, habe zu sehr auf die Technik vertraut. Cotton und Decker hingegen waren beseelt von dem Wunsch, mein Erbe zu vernichten und dem Terror auf der Insel ein Ende zu setzen. Deshalb waren sie mir überlegen.«

»Du gestehst also deine Fehler ein, mein Sohn«, sagte der Mann im Halbdunkeln. »Das ist gut. Denn aus Fehlern lernt man. Was also schlägst du nun vor? Was willst du tun, um deine Feinde und die der Domäne zu vernichten und sie uns endgültig vom Hals zu schaffen?«

»Ich werde ein neues Szenario entwerfen«, sagte Bent. »Eine neue Ausgeburt meiner Fantasie, ein neues Gespinst von Lüge, Intrige und Verrat, in das sich Cotton und Decker verstricken werden. Und dieses Mal wird es kein Entrinnen für die beiden geben.«

»Vielleicht«, konterte der Mann im Halbdunklen und nippte erneut an seinem Cognac. »Vielleicht wird dein neuen Plan aber auch wie alle anderen scheitern. Denn schon jetzt hat er etwas gemeinsam mit allen anderen Plänen und Intrigen, die du jemals gesponnen hast und mit denen du deine Feinde verderben wolltest.«

»Und das wäre?«

»Er ist künstlich. Nur ausgedacht. Ein Konstrukt deiner Fantasie.«

»Ein Konstrukt meiner tödlichen Fantasie«, verbesserte Bent und gestikulierte mit der mechanischen Prothese, die seinen linken Arm ersetzte. »Schon mehrmals wären Cotton und Decker beinahe von meinen Lügen zu Fall gebracht worden, wären ihnen meine Szenarien fast zum Verhängnis geworden.«

»Fast«, räumte Bents mächtiges Gegenüber ein. »Aber eben nur fast. Stets hat es eine Unvollkommenheit in deinem Plan gegeben, irgendetwas, anhand dessen die G-men die Falle durchschauen konnten.«

»Wie auch immer«, erwiderte Bent ein wenig gereizt. »Diesmal wird es keine Unvollkommenheit geben. Die Falle, in die ich Cotton und Decker diesmal locken werde, wird für sie nicht zu durchschauen sein. Es wird ein neuer, ein genialer Plan sein, ein neues Spiel.«

»Kein Spiel diesmal«, sagte der Mann, dessen Gesicht in dem abgedunkelten Raum nicht zu erkennen war. »Diesmal wird es ernst. Cotton und Decker werden aus einem einfachen Grund keine Chance haben, deine Falle als eine Täuschung zu enttarnen – denn es wird keine Täuschung sein. So oft hast du die beiden G-men erfolglos mit Hilfe der Lüge bekämpft, diesmal jedoch wird deine Waffe die Wahrheit sein.«

»Die Wahrheit?« Bents kalte Augen wurden groß. »Die Wahrheit worüber?«

»Über dich, mein Sohn. Über dich.«

»Aber ich … ich …«

»Du kennst die Wahrheit selbst nicht«, sagte der Mann im Dunkel. »Du kennst sie nicht, weil du dich nicht erinnern kannst.«

»Das … ist wahr«, erwiderte Jon Bent einigermaßen verblüfft.

Es war nicht einfach, den abgebrühten Terroristen mit irgendetwas zu überraschen, doch der Mann, der ihm nun gegenübersaß, schaffte es immer wieder.

»Die Wahrheit«, echote Bent leise, während ihm die Genialität des Plans zu dämmern begann.

Diesmal würde es kein erdachtes Szenario sein, keine bewusste Täuschung, um Cotton und Decker hinters Licht zu führen, sondern die Wahrheit. Sie war nicht zu durchschauen, weil es nichts zu durchschauen gab. Sie war die perfekte Falle. Diesmal würde es kein Spiel sein, das Jon Bent mit seinen Erzfeinden trieb. Diesmal würden sie mit der blutigen, grausamen Realität konfrontiert werden!

»Ich werde sie mit der Wahrheit ködern«, sagte er versonnen. »Und in dem Augenblick, in dem Cotton und Decker glauben, die Wahrheit zu kennen, werde ich erbarmungslos zuschlagen.«

»Die Wahrheit ist die stärkste Waffe von allen. Mächtiger als alle anderen.«

»Und aus diesem Grund werde ich diesmal siegen«, orakelte Jon Bent.

»Ich werde dir also das Geheimnis deiner Herkunft offenbaren«, versprach sein unheimliches Gegenüber, »aber es gibt etwas, das du vorher wissen solltest.«

»Und das wäre?«

»Du darfst niemals vergessen, dass wir alle Teil eines großen Ganzen sind. Das Wohl der Domäne steht in jedem Fall über deinem. Du wirst nichts unternehmen, was unsere Organisation in irgendeiner Weise gefährden könnte. Und sollte ich entscheiden müssen zwischen dir und der Domäne, so wird meine Loyalität immer der Domäne gehören.«

»Das weiß ich«, erwiderte Bent ohne Zögern. »Wie steht es jetzt mit der Wahrheit? Wann werde ich sie erfahren?«

»Du hast lange genug darauf warten müssen. Die Zeit des Wartens ist jetzt zu Ende, mein Sohn.« Der Mann im Dunkel leerte sein Glas, stellte es dann geräuschvoll zur Seite. »Hast du dich eigentlich nie gefragt, weshalb ich dich so nenne – mein Sohn?«

»Nein«, erwiderte Bent. »Ich habe es für eine Marotte gehalten. Und um die Wahrheit zu sagen, es war mir gleichgültig.«

»Du hast keinen Familiensinn«, stellte der andere bedauernd fest. »Weshalb auch? Dieses Konzept ist dir fremd, wurde dir nie beigebracht. Dennoch hat es einen ganz einfachen Grund, warum ich dich gerne so nenne, Jon – denn du bist mein Sohn!«

***

Die Reifen des Jaguar quietschten, als ich in die Eisen trat.

Abrupt kam der knallrote Sportwagen zum Stehen, unmittelbar vor dem Eingang eines zwielichtigen Nachtclubs mit Namen »Deuce«.

Eilig lösten mein Partner Phil Decker und ich die Gurte und stürmten aus dem roten Flitzer. Mit der einen Hand riss ich die P226 aus meinem Gürtelholster, mit der anderen aktivierte ich das kleine Funkgerät.

»Les! Joe! Hier sind Phil und Jerry! Wir sind jetzt am Vordereingang.«

»Verstanden, Jerry«, drang die Stimme unseres Kollegen Joe Brandenburg gedämpft aus dem Gerät. »Wir haben nur auf euch gewartet.«

»All right«, sagte ich, während wir uns der Eingangstür des Clubs näherten, unsere Dienstwaffen in den Fäusten. »Zugriff in drei, zwei …«

Zu beiden Seiten der Tür bezogen Phil und ich Stellung, darauf gefasst, dass uns auf der anderen Seite bewaffnete Posten empfangen wurden. »… eins, null. Jetzt!«

Phil explodierte in einer plötzlichen Bewegung.

Blitzschnell kreiselte mein Partner um seine Achse und riss sein rechtes Bein empor, trat damit wuchtig gegen die Tür.

Jede Eingangstür in Upper Manhattan hätte eine solche Attacke wahrscheinlich lächelnd weggesteckt, doch in der miesen Gegend, in der sich der Club befand, war so ziemlich alles schäbig und heruntergekommen – auch das Holz, aus dem die Tür gefertigt war.

Die Tür wurde von Phils kräftigem Tritt geradezu aus den Angeln gesprengt. Sofort setzten wir nach, sprangen in die Dunkelheit, uns dabei gegenseitig sichernd. Das Erste, was ich im Halbdunkel erkannte, war eine hünenhafte Gestalt, die sich mit geballten Fäusten auf mich zuwälzte.

»Für Bullen kein Zutritt«, knurrte er, »geschlossene Veranstalt …«

Weiter kam er nicht.

Mein rechter Fuß schnellte in die Höhe und rammte in seinen Bauch. Keuchend ging der Hüne zu Boden – ein kurzer Hieb mit dem Lauf der SIG löste ihm ein Ticket ins Reich der Träume.

»Nachlässiges Personal hier«, murmelte Phil, während wir weiter den Gang hinabhuschten. »Die lassen wirklich jeden rein!«

Wir erreichten eine Wendeltreppe, die in die Tiefe führte. Von unten drang lärmende, hämmernde Techno-Musik.

Ich huschte lautlos die Stufen hinab, und Phil folgte mir.

Dann hatten wir den eigentlichen Gastraum des Clubs erreicht. Wir fanden uns wieder inmitten eines Infernos aus hämmernder Musik, künstlichem Nebel und flackerndem Licht, das aus Dutzenden an der Decke montierten Stroboskopen drang.

Auf der Tanzfläche tummelten sich Gestalten, die bizarre Verrenkungen vollführten, sich im hektischen Rhythmus wogten. Andere kauerten entlang der Wände des großen, unmöblierten Kellergewölbes und gefielen sich darin, unendlich dämlich auszusehen – es war offensichtlich, dass sie sich ein paar Tabletten eingeworfen hatten, und jetzt lief ihr Denkapparat auf Sparflamme.

»Na wunderbar«, knurrte ich.

Zeit, die Party ein wenig zu stören.

Ich bedeutete Phil, die Treppe zu bewachen, während ich selbst zielstrebig zu dem Podest ging, auf dem ein dunkelhäutiger DJ für Stimmung sorgte und Platten scratchte, während das Volk auf der Tanzfläche zu ihm aufblickte wie Sektenmitglieder zu ihrem Guru.

Ohne mich um die verzückt dreinblickenden Tanzenden zu kümmern, bestieg ich das Podest, griff an den Verstärker.

»Hey, Mann«, fuhr mich der DJ über das Lärmen der Musik hinweg an. »Hast du sie noch alle? Du kannst doch nicht …«

Ich konnte.

Mit einem einzigen Handgriff brachte ich die Boxen zum Schweigen, die hämmernden Beats erstarben. Auch das Flackern der Stroboskope setzte aus.

Die Gesellschaft schien wie aus tiefer Trance zu erwachen, stand geschockt auf der Tanzfläche.

»Hey, Mann!«, fuhr mich der Disc Jockey wieder an. »Wer bist du, dass du hier so einfach reinspazierst und uns die Stimmung killst?«

»Mein Name ist Jerry Cotton«, stellte ich mich vor. »Special Agent Jerry Cotton vom …«

»Kein Wort weiter!«, schrie der DJ jammernd. »Ich habe schon genug gehört!«

Und plötzlich zauberte er eine Schrotflinte hervor, presste mir den abgesägten Doppellauf gegen die Stirn.

»Kein Wort weiter!«, wiederholte der Mann mit bebender Stimme. »Ich will gar nicht wissen, wer du bist. Tatsache ist, dass du hier störst, Mann! Und dass du und dein Kumpel schnell wieder verschwinden solltet. Habt ihr verstanden? Andernfalls werde ich …«

Der DJ kam nicht dazu, mir auseinander zu setzen, was er mit mir anstellen würde, wenn ich seinen Ratschlag nicht beherzigte – denn im nächsten Moment trat mein Kollege Joe Brandenburg von hinten an ihn heran und presste ihm den klobigen Lauf seiner Magnum an den Kopf.

Zusammen mit seinem Partner Les Bedell war Joe wie vereinbart durch den Hintereingang reingekommen.

»Wirst du was, du halbe Portion?«, fragte Joe drohend. »Keine falsche Bewegung – oder ich puste dir den Schädel weg! Wird mich übrigens nicht viel Überwindung kosten, wenn ich sehe, was du den armen Schallplatten da antust. Wenn ich da an meine alten Police-Scheiben denke …«

»Schon gut, Mann«, flüsterte der DJ, dessen Stirn plötzlich feucht glänzte.

Rasch entwaffnete ich den Knaben und nahm seine Schrotflinte an mich.

»Was wollt ihr eigentlich?«, fragte der DJ, während Joe ihn wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt in Eisen legte.

»Ganz einfach«, verriet ich. »Wir suchen einen Mann namens Webber Nichols. Angeblich gehört er zu den Stammgästen hier.«

»Das ist alles?«, fragte der DJ kreischend. »Ihr seid wegen Webber hier? Nicht etwa meinetwegen?«

»Nein, mein Junge«, versicherte ich. »Ich weiß nicht, was du ausgefressen hast – aber mit deiner Vorstellung von eben hast du es auf jeden Fall zum Thema gemacht.«

»Oh, verdammte Scheiße!«, entfuhr es dem jungen Mann – und ein ganzer Schwall höchst unanständiger Verwünschungen kam ihm über die Lippen.

»Wir können uns aber auch auf einen Handel einigen«, flüsterte Joe ihm ins Ohr. »Wenn du uns zeigst, welche von den traurigen Figuren hier im Raum Webber Nichols ist, lassen wir dich laufen.«

»O-okay«, stammelte der DJ. Er schaute auf, ließ einen suchenden Blick über die Reihen der Gäste schweifen.

Einige der Partybesucher wurden bereits unruhig, forderten lautstark, dass wieder Musik gespielt werden solle. Andere ließen sich erschöpft zu Boden fallen, sahen aus wie Marionetten, deren Fäden man durchgeschnitten hatte. Nur der hämmernde Rhythmus der Musik schien sie am Leben gehalten zu haben. Ich verfluchte diese verdammten Designer-Drogen, denn ich wusste, dass die Kids diesen Scheißdreck völlig unterschätzten.

Ein paar Einzelne drängten zu den Ausgängen, wurden von Phil und Les zurückgewiesen, die ihnen ihre Marken unter die Nase hielten. Die Falle war zugeschnappt, hier kam keiner mehr raus. Und mit etwas Glück befand sich unter den Clubbesuchern auch jener Mann, nach dem wir seit zwei Wochen fahndeten, obwohl wir nicht einmal ein Foto von ihm hatten.

Webber Nichols.

Es war nicht so, dass Nichols ein besonders gefährlicher Ganove war. Nur eben einer von der Sorte, die schnell abtauchten und dann für Monate unauffindbar waren. Und er hatte einst für den Erzterroristen Jon Bent gearbeitet, was ihn von einem gewissen Standpunkt aus zu unserem besten Freund machte.

»Also?«, wandte ich mich ungeduldig an den DJ. »Wo ist Webber? Spuck’s schon aus, Kumpel!«

Mit starren Blicken schaute sich der Schwarze um, schien aber den Gesuchten nicht zu entdecken.

»E-er ist nicht hier«, verkündete er mit heiserer Stimme.

»Bist du sicher?«

»A-aber wenn ich’s euch doch sage«, versicherte er.

In seinen Zügen zuckte es unruhig. Man konnte ihm förmlich ansehen, dass er log. Aus irgendeinem Grund schien er nicht gewillt zu sein, mit uns zu kooperieren.

»Na schön«, meinte ich. »Phil – ruf die Zentrale an. Sie sollen die Bereitschaft schicken.«

»Was wird das denn jetzt?«, fragte der DJ aufgebracht.

»Ganz einfach – wenn Nichols nicht zu uns kommt, holen wir ihn uns eben. Wir werden eine Einheit von G-men anfordern, die den Laden hier auf den Kopf stellen und alle Gäste vorläufig festnehmen wird. Anschließend fahren wir alle zusammen ins Field Office und nehmen die Personalien und Fingerabdrücke eines jeden Gastes auf. Dann werden wir schon sehen, ob Webber Nichols hier ist oder nicht.«

»Aber das … das könnt Ihr nicht machen! Der Laden hier gehört mir! Wenn sich herumspricht, dass die Bullen hier aus- und einmarschieren, kann ich dichtmachen.«

»Das ist dein Problem, Freundchen«, beschied ich schulterzuckend. »Ist nicht so, als ob du nicht die Wahl gehabt hättest.«

»Verdammt!«, rief der junge Kerl und wand sich in Joes Griff. »So eine verdammte Scheiße!«

»Bist du fertig?«, fragte ich. »Dann bringt ihn schon mal nach oben. Die Kollegen werden gleich da sein.«

»Nein!«, sagte der DJ schnell. »Bitte nicht! Das ist nicht nötig! Ich meine, ihr könnt euch die Mühe sparen …«

»Weshalb?« Ich hob eine Braue. »Sollte dir inzwischen doch eingefallen sein, wer von den Typen hier Webber Nichols ist?«

»Ja«, erwiderte der schwarze DJ kleinlaut und senkte seinen Blick. »Ich bin es!«

Ich muss gestehen, dass ich überrascht war – aus irgendeinem Grund hatte ich mir ...

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