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Jerry Cotton - Folge 2209

Wir und der High-Tech-Killer

Es war ein Versuch.

Nicht mehr und nicht weniger.

Davon, wie erfolgreich er verlaufen würde, hing der Preis der Ware ab.

Der Mann, der im Dunkel seines mit Monitoren und Displays vollgestopften Arbeitszimmers saß, lächelte zuversichtlich.

Er war davon überzeugt, daß seine Entwicklung funktionieren würde. Es war nur eine winzig kleine Erfindung – aber waren es nicht stets die kleinen Dinge gewesen, die das Leben der Menschen grundlegend verändert hatten?

Diese Erfindung hingegen würde nicht das Leben der Menschen revolutionieren – sondern den Tod …

Luftraum über Jefferson Air Force Base Wisconsin

Mittwoch 6. Juli

10.48 a.m.

»Jefferson Tower, hier Renegade Fighter. Erbitte Landeerlaubnis.«

»Verstanden, Renegade Fighter«, kam die Stimme des Flugoffiziers über Funk zurück. Dann wurde die Kennung der zugeteilten Landebahn übermittelt.

Captain Willard Stevens checkte die Daten, legte dann den Steuerknüppel um und ließ seine F-16 zur Seite kippen.

Die tarnfarben gestrichene Maschine zog über die hügelige Landschaft hinweg, steuerte das nördliche Areal der Luftwaffenbasis an.

Konzentriert überprüfte Stevens die Kontrollen. Es war nur ein Übungsflug gewesen, aber der Offizier hatte es sich zur Regel gemacht, jeden Auftrag mit der größtmöglichen Sorgfalt durchzuführen. Diese Einstellung hatte ihm bereits des öfteren das Leben gerettet.

Pfeilschnell schnitt der stromlinienförmige Rumpf der F-16 durch die Luft, hielt dem Luftwaffenstützpunkt entgegen. Stevens ging die Landeprozeduren durch, drosselte die Geschwindigkeit, wollte das Fahrgestell des Jets ausfahren – als ihm ein rot blinkendes Alarmsignal verriet, daß etwas nicht in Ordnung war.

Das Fahrwerk ließ sich nicht ausfahren!

»Teufel auch!« knurrte Stevens, zu sehr der kühle Profi, um sich von einer Fehlfunktion wie dieser wirklich aus der Ruhe bringen zu lassen. Er führte eine Reihe von Routinemaßnahmen zur Behebung des Fehlers durch – erfolglos.

Rasch nahm er wieder Kontakt zum Tower auf.

»Tower, hier Renegade Fighter – kommen!«

»Renegade Fighter, hier Tower. Was gibt’s?«

»Wir haben ein Problem, Jungs«, erwiderte Stevens schlicht. »Probleme mit dem Fahrwerk. Es läßt sich nicht ausfahren.«

»In Ordnung, Renegade Fighter«, erwiderte die Stimme des jungen Flugoffiziers ruhig. »Versuchen Sie, das Fahrwerk manuell zu bedienen.«

»Hab’ ich schon versucht«, gab Stevens zurück. »Hat keinen Zweck.«

»Wechseln Sie den Primärschaltkreis und versuchen Sie eine Überbrückung. Wir …«

»Schon längst geschehen«, erwiderte Stevens, während er durch das Kanzelglas des Cockpits bereits die Gebäude der Luftwaffenbasis in der Ferne auftauchen sah. »Hat alles keinen Zweck. Ihr Jungs solltet euch besser etwas überlegen. Ich bin schon gleich bei euch – und mein Sprit ist fast alle.«

»Äh …« Der junge Offizier zögerte, offenbar von dem Problem überfordert.

Plötzlich hatte Stevens eine andere, tiefere Stimme im Kopfhörer. »Renegade Fighter, hier ist Colonel Marks.«

»Gott sei Dank, Sir.« Stevens atmete auf. »Tut gut, Ihre Stimme zu hören.«

»All right, Captain. Ihr Fahrwerk läßt sich nicht ausfahren?«

»Nein, Sir. Ich habe Probleme mit …« Der Captain unterbrach sich, als ein weiteres Alarmsignal aufleuchtete.

»Sir«, meldete er und hatte jetzt Mühe, dabei noch immer ganz ruhig zu bleiben. »Es ist die Seitensteuerung! Sie versagt!«

»Versuchen Sie zu überbrücken«, kam die Anweisung des Colonels rasch und präzise. »Gehen Sie auf Schaltkreis Delta.«

»Bestätige«, gab Stevens zurück, während seine behandschuhte Linke die betreffenden Schalter umlegte – ohne jede Wirkung. Immer wieder riß der Pilot am Steuerknüppel, doch die Maschine zeigte nicht die geringste Reaktion.

»Ich komme vom Kurs ab, Sir«, meldete er.

»Ruhig bleiben«, knurrte der Colonel. »Ganz ruhig. Nehmen Sie Tempo weg. Sie können noch immer gut runterkommen. Wir haben ein Rettungsteam draußen auf der Landebahn, das für Sie einen Teppich aus Schaum ausgerollt hat.«

»O danke, Sir«, gab Stevens zurück und rang sich ein Lächeln ab. »Zuviel der Ehre …« Er wollte der Anweisung des Colonel nachkommen und die Geschwindigkeit der Maschine reduzieren – doch zu seinem Entsetzen mußte er feststellen, daß auch die Triebwerke der F-16 nicht mehr auf die Steuerung reagierten.

Stevens fühlte, wie Panik in ihm aufkommen wollte.

Er mußte sich zusammennehmen, durfte nicht die Nerven verlieren. Wenn er in Panik geriet, gefährdete er nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Kameraden.

Die Gebäude des Militärflugplatzes rasten heran.

Noch einmal riß Stevens am Steuerknüppel, versuchte, die Maschine zur Seite ausbrechen zu lassen.

Es war ein aussichtsloses Unterfangen.

Der Captain schluckte hart.

Er verfügte über genügend Flugerfahrung, um abschätzen zu können, daß die Maschine geradewegs ins Gebäude der Flugplatzsicherung rasen würde, wenn sie den gegenwärtigen Kurs beibehielt. Dort arbeiteten über zweihundert Menschen …

»Sir?« fragte Stevens heiser.

»Das Ding ist gelaufen, Captain«, kam die Stimme des Colonels gefaßt zurück. »Steigen Sie aus!«

»Das kann ich nicht, Sir«, gab der Pilot zurück. »Wenn ich aussteige und die Maschine den gegenwärtigen Kurs beibehält, kracht sie direkt in die Basis.«

»Verdammt, Soldat!« scholl die Stimme des Colonels aus dem Kopfhörer. »Sie tun, was ich sage! Steigen Sie aus, das ist ein Befehl! Verstanden?«

»Aye, Sir«, bestätigte der Captain, »ich habe verstanden – und ich bedaure, daß ich Ihren Befehl nicht ausführen kann. Leben Sie wohl, Sir!«

Damit beendete Stevens die Verbindung.

Gebannt starrte er aus dem Kanzelglas, sah das langgestreckte Gebäude der Sicherungseinheit heranrasen – und zog mit aller Kraft am Steuerknüppel.

Was er vorhatte, war kein Heldenstück, nur ein ganz normaler Tausch.

Ein Leben gegen das von zweihundert …

Die Ruder blockierten, stemmten sich ächzend gegen die Gewalt, die ihnen angetan wurde. Die Maschine, die wie eine programmierte Rakete auf ihr Ziel zuschoß, bäumte sich auf, wurde kräftig durchgeschüttelt – aber irgendwie schaffte es Stevens, sie von ihrem todbringenden Kurs abzuwenden.

Die F-16 gewann ein wenig an Höhe.

Mit atemberaubender Geschwindigkeit schoß sie jedoch noch immer auf das Gebäude zu – und schrammte nur wenige Yards über das flache Dach hinweg.

Stevens gönnte sich den Luxus eines erleichterten Seufzers – dann verlor er endgültig die Kontrolle über die Maschine.

Leuchtdioden flammten im Cockpit auf, die verkündeten, daß so ziemlich jedes technische System im Flugzeug ausgefallen war – etwas, das nach menschlichem Ermessen gar nicht passieren konnte.

»Teufel auch, was ist hier los?«

Gebannt starrte der Captain auf die Anzeigen, die völlig verrückt zu spielen schienen, während das Flugzeug seine Horizontallage verlor und um seine Längsachse zu kreisen begann.

Stevens spürte, wie seine Sinne schwanden. Er sah den Boden heranrasen – und wußte, daß es zu spät war.

Er kam noch dazu, die ersten Worte eines Gebets zu sprechen, das er vor langer Zeit gelernt hatte – im nächsten Moment schlug die Maschine auf dem Boden auf, und die F-16 wurde von einer gewaltigen Explosion zerfetzt.

Ein grellroter Feuerball stieg auf, glühende, lodernde Trümmer wurden nach allen Seiten geschleudert.

Von fern waren die Sirenen von Feuerwehrtrucks zu hören, die über die Landebahn heranrasten, um den Brand zu löschen.

Für Willard Stevens aber, der durch seinen selbstlosen Einsatz Hunderten von Menschen das Leben gerettet hatte, kam jede Hilfe zu spät …

***

Elektrizitätswerk Silver Creek, Montana

Donnerstag, 7. Juli

11.55 p.m.

Malcolm Edwards mochte die Nachtschicht.

Er genoß es, in der Schaltzentrale zu sitzen und dem Wummern der mächtigen Turbinen zu lauschen, die tief unter der Erde ihre Arbeit versahen, während er von blinkenden Schalttafeln umgeben war.

Bisweilen – vor allem dann, wenn er zum großen Fenster des Schaltraums hinausblickte, jenseits dessen der sternklare Nachthimmel von Montana zu sehen war – kam sich Malcolm dann vor wie der Kommandant eines Raumschiffs, das unterwegs war, um in fremde Welten vorzustoßen. So wie die Jungs im Fernsehen, die sich fortwährend durch die Gegend beamten.

Der Techniker mußte lächeln, nahm noch einen tiefen Schluck Kaffee aus seinem Becher und machte sich dann auf den Weg für die stündliche Inspektionstour.

Mutterseelenallein machte er sich daran, den gewaltigen Kontrollraum zu inspizieren, die Werte an jedem einzelnen Display zu überprüfen. Seit der Staudamm am Silver Creek gebaut worden war, war es noch nie zu irgendeinem Störfall gekommen – und zumindest, soweit es Malcolms Schicht betraf, sollte dies auch so bleiben.

Die Kladde mit den Überprüfungsprotokollen in Händen, trat der Techniker auf das erste Display zu, las die Werte von Turbine Alpha ab.

Wie er vermutet hatte, bewegte sich alles im grünen Bereich. Dennoch führte Malcolm sorgfältig seine Bestandsaufnahme durch, trug die Werte in die Liste des Protokolls ein und vermerkte die Uhrzeit.

So ging es weiter.

Okay, es war nicht gerade ein interessanter Job, aber gerade während der Nachtschicht war er verdammt gut bezahlt. Uns Malcolm schätzte es überaus, sein eigener Herr zu sein, keine nervenden Kollegen am Hals zu haben, die ihm fortwährend von ihren Familien erzählten und ihm Bilder ihrer Kinder unter die Nase hielten.

Malcolm fühlte sich ganz wohl so allein, wie er war. Er selbst war sein bester Freund.

Ein fröhliches Liedchen vor sich hin pfeifend, machte der Techniker seine Runde. Sorgfältig nahm er die Routinechecks vor, füllte seine Liste aus – als sich urplötzlich etwas veränderte.

Einen Augenblick lang wußte Malcolm nicht zu sagen, was es war, dann wurde ihm klar, daß das Wummern der Generatoren schwächer geworden war. Im selben Moment sprang eine der Anzeigen auf Rot um, und ein schrill kreischender Ton erfüllte die Schaltzentrale.

Turbine Gamma war ausgefallen!

Malcolm stieß eine Verwünschung aus, ließ seine Kladde fallen und eilte mit riesigen Sprüngen zum Gamma-Display. Rasch überflog er alle Anzeigen, konnte jedoch keinen Mangel feststellen – dennoch zeigte das Sicherheitssystem eine Fehlermeldung an und gab vor, die Turbine als Vorsichtsmaßnahme abgeschaltet zu haben.

»Na schön«, knurrte Malcolm.

Wenn eine Turbine ausfiel, so war das noch kein Beinbruch. Die automatische Überbrückung sorgte dafür, daß die anderen Generatoren den Ausfall bis zu vierundzwanzig Stunden lang ausgleichen konnten. Zeit genug also, das Problem zu beheben.

Gerade wollte sich Malcolm daran machen, das Diagnoseprogramm laufen zu lassen, als erneut ein schriller Alarmton erklang – und die Turbinen Alpha und Beta einen Störfall meldeten!

»Verdammt!« rief der Techniker aus, sprang auf die rot blinkenden Anzeigen zu und rief die Notfallprogramme ab. Ohne jede Wirkung.

Die Sicherungsautomatik versagte, die beiden Generatoren gingen ebenfalls vom Netz.

Malcolm fuhr herum, blickte durch das breite Panoramafenster der Schaltzentrale – um zu sehen, wie die Lichter der Stadt, die sich jenseits des Canyons abzeichneten, schlagartig verloschen.

»Scheiße!« rief der Techniker, rannte mit fliegenden Schritten zum Notfalltelefon und riß den Hörer vom Apparat.

»Hier Edwards!« brüllte er in die Sprechmuschel. »Wir haben einen E-6! Ich wiederhole! Wir haben einen E-6 …«

Die letzten Worte des Technikers wurden fast erstickt, als sich eine weitere Turbine plärrend verabschiedete.

Das gesamte System schien außer Kontrolle, spielte völlig verrückt!

Mit fliegenden Schritten eilte Malcolm an die Schalttafeln zurück, verglich die Meßwerte der ausgefallenen Generatoren. Sie waren weitgehend gleich, ließen nicht auf einen Störfall im Generatorwerk selbst schließen. Offenbar war alles nur auf einen Fehler im Computersystem zurückzuführen.

An der Software konnte es nicht liegen, sonst hätte das Diagnoseprogramm bereits früher Alarm geschlagen. Vielleicht ein Fehler in der Hardware, ein Kurzschluß oder …

Kurz entschlossen machte sich der Techniker an der Deckplatte von Display Alpha zu schaffen, löste die Verschraubung und hob die matt schimmernde Metallplatte ab.

Dahinter kam ein verworrenes System von Kabeln, Drähten, Platinen und Leuchtdioden zum Vorschein, das jedem Außenstehenden nur Kopfschütteln abgerungen hätte – nicht so Malcolm.

Der Techniker kannte jeden einzelnen Draht, hatte sich so intensiv mit ihnen beschäftigt, daß er ihre Schaltpläne auswendig wußte. Rasch vergewisserte er sich, daß kein Strom mehr auf der abgeschalteten Maschine war. Dann unterzog er alles einer eingehenden Überprüfung, nahm dabei seine Hilfsgeräte zur Hand.

Es war detektivische Kleinarbeit, die der Techniker leistete, während er auf das Eintreffen der Bereitschaft wartete. »Verdammt!« murmelte er, während eine weitere Alarmsirene gellte. »Wo bleibt die Kavallerie? Ich komme mir vor wie der verdammte General Custer am Little Big Horn!«

Plötzlich stellte der Techniker eine Anomalie auf seinen Anzeigen fest. Ein Stromimpuls, den es nun, da der Generator abgeschaltet war, nicht mehr geben durfte. Offenbar war die Hauptsteuerung überbrückt worden. Vielleicht durch einen Kurzschluß oder …

Malcolm hielt den Atem an, als er ein paar Messungen vornahm und den Grund für die anomalen Werte ermittelte. Es war die Hauptplatine, die im Zentrum der Steuerungseinheit saß. Offenbar sandte sie falsche Impulse aus. Wenn er sie auswechselte, konnte er vielleicht …

Mit einer Pinzette griff Malcolm nach der Platine, deren Siliciumplättchen das Herz der Steuerungsanlage bildete. Doch kaum hatte er danach gegriffen, als plötzlich ein blau leuchtender Funke übersprang.

Der Techniker kam noch dazu, einen entsetzten Schrei auszustoßen – im nächsten Moment hatte ihn das blaue Leuchten erfaßt, schoß seinen Arm entlang und erfaßte seinen Körper.

Die Stromentladung durchzuckte ihn und tötete ihn auf der Stelle.

Als das Notfallteam einige Sekunden später eintraf, fand es nur mehr einen verkohlten Leichnam vor.

***

Manhattan, New York City

Subway-Haltestelle Green Line, 23. Straße

Freitag, 8. Juli

8.10 a.m.

Es ist jeden Morgen das gleiche Ritual: Tausende von Menschen mit Aktenkoffern und gravitätisch aussehenden Mienen wälzen sich die Stufen der Subway-Stationen hinab, drängen sich an den Bahnsteigen, um sich schließlich von den hoffnungslos überfüllten Waggons der NYCT zu ihrem Arbeitsplatz bringen zu lassen.

Die Green Line ist dabei traditionell eine der am meisten belasteten U-Bahn-Strecken. Sie führt vom Grand Concourse bis hinunter zur Wall Street und hat die Hauptlast des morgendlichen Berufsverkehrs zu tragen.

An diesem Tag war es nicht anders.

Hunderte ungeduldiger Menschen drängten sich am Bahnsteig unter der 23. Straße – Männer in gepflegten Anzügen, Frauen in schlichten, aber stilvollen Kostümen. Akten wurden noch schnell durchgesehen, Terminkalender um Rat befragt.

Die meisten der Männer und Frauen, die am Bahnsteig standen, waren mit dem Kopf schon längst im Büro. Nun mußten sie nur noch darauf warten, bis die beschränkten Kapazitäten der New York City Transit auch den Rest ihres Körpers zum Arbeitsplatz transportierten.

Als die silbernen, mit Graffiti verunzierten Wagen der Green Line in die Haltestelle einfuhren, durchlief ein Ruck die wartenden Fahrgäste. Zischend öffneten sich die Türen der Waggons, und mit ausdruckslosen Mienen drängten die Berufstätigen hinein.

Einige von ihnen hatten das Glück, einen Sitzplatz zu ergattern oder zumindest eine Deckenschlinge, an der sie sich festhalten konnten. Der Rest stand dicht an dicht, wankte, als der Zug anfuhr und in der dunklen Tunnelröhre verschwand.

Die schmutzige Neonbeleuchtung im Inneren der Waggons flackerte, was viele nicht davon abhielt, noch rasch den Börsenteil des ›Wall Street Journal‹ zu lesen. Andere tippten auf ihren Notebooks oder blätterten in Büchern herum, deren aufschlußreiche Titel versprachen, ihre Leser noch wohlhabender und erfolgreicher zu machen.

Es war ein ganz normaler Freitag morgen – bis zu diesem Augenblick!

Es begann mit einem durchdringenden Quietschen, das den Fahrgästen durch Mark und Bein fuhr. Einige von ihnen setzten ihre Lektüre ab, stoppten die Unterhaltung, die sie mit Kollegen geführt hatten, andere verharrten in Gleichgültigkeit.

Das Quietschen jedoch verstummte nicht, sondern steigerte sich, wurde so durchdringend, daß sich einige nun die Ohren zuhielten.

Im nächsten Moment durchlief ein dumpfer Schlag den ganzen Zug, der die Fahrgäste wild durcheinander warf.

Denjenigen, die sich irgendwo festgehalten hatten, gelang es, den Stand zu wahren. Die übrigen Fahrgäste verloren das Gleichgewicht, stürzten, fielen übereinander. Einzelne rutschten von ihren Sitzen, Notebooks fielen zu Boden und gingen zu Bruch.

Noch ehe sich die Fahrgäste von ihrem Schreck erholt hatten, durchlief ein weiterer Schlag die Waggons – und die Bahn begann zu beben, als finde ein Erdbeben der Stärke 8 statt.

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