Logo weiterlesen.de
Jerry Cotton - Folge 2162

Mein letzter Fall

Die Luft im Penthousezimmer des Seymour-Hotels war heiß und stickig.

Den Mann, der in dem ledernen Sessel saß und hinaus auf die graue Skyline der Stadt blickte, kümmerte das nicht.

Er war Hitze gewohnt.

Höllische Hitze.

Und die Schmerzen, die dazu gehören.

Der Mann am Fenster hatte kein Gesicht mehr.

Das, was davon noch übrig war, verbarg sich unter einer dicken Schicht von Verbänden, die ihn wie eine altertümliche Mumie aussehen ließen und sein wahres Aussehen verhüllten.

Feuer hatte das Gesicht und den Körper des Mannes entstellt – ein Feuer, das sich auch in seine Seele eingebrannt hatte. Er spürte keine menschliche Regung mehr als Hass und Zorn.

Hass auf den Mann, der ein Monster aus ihm gemacht hatte.

Jerry Cotton …

Der Mann ohne Gesicht wusste, dass er erst wieder Ruhe finden würde, wenn Cotton erledigt war. Und der G-man sollte leiden. So wie er hatte leiden müssen.

Der Mann ohne Gesicht schloss die Augen und die Erinnerung an die Vergangenheit kehrte machtvoll zurück – so wie der Hass und die Schmerzen…

Feuer… Feuer umgab ihn, lodernde Flammenwände schossen rings um ihn empor. Die Bomben waren detoniert, hatten das Lager in ein Inferno aus feuriger Glut verwandelt.

Immer wieder donnerten Explosionen und er hörte auch die Schreie seiner Männer, die in den Flammen ein qualvolles Ende fanden. Auch er brüllte auf, schrie seine Wut und seinen Schmerz gegen das Tosen des Feuers, während die gierigen Flammen bereits nach ihm griffen.

Dann hörte er das Knattern der Rotoren, das sich mächtig auf die lodernde Brunst herabsenkte und er erblickte den Helikopter.

Nein!, durchfuhr es ihn. Jerry Cotton durfte nicht entkommen! Der Mann, der für all das verantwortlich war, sollte hier in den Flammen sterben, so wie die Männer, deren Tod er verschuldet hatte.

Schon wurde vom Helikopter eine Leiter herabgelassen und der Mann im Feuer konnte sehen, wie Cotton und sein Partner daran emporkletterten.

Mit entsetzlichem Gebrüll rannte der Mann durch die feurige Glut, die von allen Seiten nach ihm griff. Längst hatte seine Kleidung Feuer gefangen, verbrannte die Hitze seine Haut – aber er kannte nur ein Ziel: Jerry Cotton daran zu hindern, dem flammenden Inferno zu entkommen!

Der Helikopter stieg in die Höhe, wollte Cotton in Sicherheit bringen, der am unteren Ende der Strickleiter hing.

Der brennende Mann setzte zu einem gewaltigen Sprung an – und bekam Cottons Fußgelenke zu fassen. Pfeilschnell stieg die Maschine in den Himmel, während sich die beiden Männer an der Strickleiter einen verzweifelten Kampf auf Leben und Tod lieferten.

Der Angreifer, dessen Haut verbrannt war und seinen Körper mit unerträglichem Schmerz überzog, setzte alles daran, den verhassten G-man mit sich in die Tiefe zu reißen – es wollte ihm nicht gelingen.

Schließlich griff das Feuer von seinem brennenden Körper auf die Seile der Strickleiter über und züngelte daran empor. Es knirschte verräterisch.

Dann rissen die Seile und während Cotton von seinem Partner in den Helikopter gezogen wurde, verlor der brennende Mann den Halt, stürzte in die Tiefe, zurück in das lodernde Inferno, dem er entstiegen war.

Einen endlosen Augenblick lang war er vom blendenden Tosen des Feuers umgeben, fiel dem brennenden Boden entgegen – und seinem sicheren Ende. Dann aber, plötzlich und unerwartet, umfingen ihn Schwärze und schützende Kühle, die ihn der vernichtenden Wut des Feuers entzogen.

Halb besinnungslos vor Schmerzen, fragte er sich, was geschehen war, ehe ihm klar wurde, dass er ins Wasserreservoir des Lagers gestürzt war.

Eine Laune des Schicksals hatte ihn den Sturz überleben lassen – und trotz der furchtbaren Verbrennungen, die er davongetragen hatte, wollte und würde er weiterleben, um sich an Jerry Cotton zu rächen.

Als der Regen über dem Dschungel einsetzte und das Feuer schließlich erlosch, entstieg der Mann dem Wasser des Reservoirs – eine grauenhafte, schreckliche Kreatur, deren Züge bis zur Unkenntlichkeit entstellt waren.

Doch der Mann kümmerte sich nicht darum, auch nicht um die rasenden Schmerzen, die wie ein Orkan durch seinen gepeinigten Körper tobten.

Alles, woran er denken konnte, war Rache.

Egal, wie lange es dauern und was es kosten würde – seine Rache an dem G-man, der sein Imperium zerstört hatte, würde fürchterlich sein…

Der Mann ohne Gesicht wurde jäh aus seinen Erinnerungen gerissen, als es leise an die Tür klopfte.

»Ja?«, drang es kehlig aus dem schmalen Schlitz, den der Gesichtsverband für seinen Mund offen ließ.

Die Tür öffnete sich und ein hagerer Mann mit südländischem Äußeren trat ein, der sich vor dem Mann am Fenster ehrerbietig verbeugte.

»Señor – Carbara und Fulano sind zurück. Sie haben sich mit unserem Informanten getroffen.«

Der Mann am Fenster nickte. Wegen des Verbandes war es unmöglich, zu sehen, was in seinen entstellten Zügen vor sich ging.

»Gut, Petraro«, keuchte er. »Was haben sie herausgefunden? Ist Cotton in der Stadt?«

»Si, Señor. Und es gibt interessante Neuigkeiten.«

»So?« Der Mann am Fenster lachte kehlig. »Welche?«

»Cotton lebt nicht mehr allein«, eröffnete Petraro grinsend. »Er ist jetzt mit einer Frau zusammen.«

»Einer Frau?«

»Si, Señor. Eine gewisse Dr. Pamela Westlake.«

»Ein Doktor?«

»So ist es. Sie betreibt eine Praxis für angewandte Psychiatrie in der Upper East Side.«

»Eine Seelenklempnerin also.« Der Vermummte lachte kehlig. »Das passt zu Cotton – und es ist perfekt für meinen Plan.«

»Ich dachte mir, dass Ihnen das gefallen würde, Señor.«

»Si – denn es macht Cotton verwundbar.« Der Vermummte nickte bedächtig. »Ich will nicht, dass er nur einfach stirbt. Ich will, dass er leidet – so wie ich leiden musste. Rufen Sie Bivar an. Sagen Sie ihm, dass ich ihn sofort zu sprechen wünsche.«

»Si, Señor.«

»Diesmal wird uns niemand aufhalten«, zischte der Mann ohne Gesicht. »Ich habe nur ein Ziel und das heißt Jerry Cotton. Und meine Rache wird fürchterlich sein – so wahr ich Pedro Sanguinar heiße!«

Er seufzte zufrieden – und diesmal war es offensichtlich, dass die Fratze unter der Maske lächelte.

***

Aus dem Radio säuselte leise Musik, aber weder Pamela noch ich hatten ein Ohr dafür.

Vor ein paar Minuten hatte sich die Tür der Duschkabine geöffnet und Pam hatte sich mit ihrem weichen, vollendeten Körper zu mir unter den Wasserstrahl gesellt. Seitdem waren wir vollauf beschäftigt gewesen.

Dann, nach weiteren Minuten völliger Hingabe, flüsterte mir Pam ins Ohr: »Ich habe eine gute Idee. Ich gehe heute nicht in die Praxis und du rufst Phil an und sagst ihm, dass er heute mal ohne dich auskommen muss. Danach fahren wir raus nach Long Island und…«

»Schrecklich gerne«, gab ich grinsend zurück, »ich fürchte nur, Mr. High wird etwas dagegen haben. Er braucht mich.«

»Das kann ich gut verstehen.« Pam drängte sich wieder ganz dicht an mich. »Ich brauche dich auch – wenngleich ich andere Teile von dir bevorzuge als das FBI.«

»Zum Glück«, meinte ich und küsste sie noch einmal voller Leidenschaft. Dann stieg ich aus der Kabine und angelte mir ein Handtuch.

Wir frühstückten gemeinsam wie jeden Morgen, seit wir uns kannten und unterhielten uns über die Dinge, die uns den Tag über erwarten würden.

Noch vor einigen Wochen hätte ich mir nicht vorstellen können, eine feste Beziehung einzugehen. Doch seit Pam in mein Leben getreten war, hatte sich vieles geändert.

Frische Kraft erfüllte mich, ich fühlte mich jung und tatkräftig.

Hatten mich vor einiger Zeit noch ernste Zweifel erfüllt, ob meine Arbeit für das FBI überhaupt noch Sinn machte, so waren diese Bedenken jetzt wie weggeblasen.

Ich hatte wieder Halt und Vertrauen gefunden und ich ging meiner Arbeit engagierter nach denn je. Dass hatte ich vor allem Pam zu verdanken, die wie ein rettender Engel in mein Leben getreten war.

Im Zuge der Untersuchungen an einer Mordserie waren wir uns begegnet – Pam hatte den Verdacht gehabt, dass einer ihrer Patienten der grausige Killer sein könnte, der im Kanalisationssystem der Stadt sein Unwesen getrieben hatte. Mit ihrer Hilfe war es uns schließlich gelungen, den Killer zu stellen. Seither waren Pam und ich zusammen.

Vom ersten Augenblick an hatten wir uns gut verstanden, hatten wir festgestellt, dass wir im Grunde eins waren. Ein günstiges Schicksal hatte uns zusammengeführt – ein Schicksal, das mein Leben wieder geordnet hatte.

Wie jeden Morgen verließen wir mein Apartment gemeinsam. Ich setzte Pam an ihrer Praxis in der 77. Straße ab, ehe ich in die gewohnte Richtung steuerte, um Phil an unserer üblichen Ecke abzuholen.

Mein Freund und Partner konnte sehen, wie gut Pam mir tat und es freute ihn auch, dass ich wieder mit dem alten Schwung an die Arbeit ging. Es war offensichtlich, dass ich wieder ganz der Alte war – und doch wieder nicht.

»Gut geschlafen?«, fragte Phil, während er auf dem Beifahrersitz hockte und einen Donut kaute, den er sich im Coffee-Shop an der Ecke besorgt hatte.

»Yes«, gab ich grinsend zurück, »aber das Erwachen war noch besser.«

»Erspar mir die Einzelheiten«, stöhnte mein Partner scherzhaft. »Schätze, ich sollte mir auch ein Mädchen zulegen. Scheint ja ein richtiger Jungbrunnen zu sein, so ein hübsches Girl.«

»Und ob«, bestätigte ich.

»Tja«, meinte Phil, »die Sache ist nur, dass ich ziemlich anspruchsvoll bin. Und jeder ist nicht so ein Glückspilz wie du, Jerry. Pam ist wirklich ein Prachtmädel.«

»Allerdings, Alter«, stimmte ich zu und bog in die St. Nicholas Avenue ein, um den Weg nach Spanish Harlem zu nehmen.

Wir hatten einen Durchsuchungsbefehl erwirkt, um ein altes Lagerhaus hochzunehmen. Offiziell war es als Zollverschlussgelände deklariert, in dem Importgüter aus aller Welt auf ihre Abfertigung warteten.

Den Informationen zufolge, die Mr. High uns hatte zukommen lassen, lagerten dort jedoch noch ganz andere Güter – Güter, für die sich nicht nur das FBI, sondern auch die DEA brennend interessierte.

»Okay«, meinte Phil, während er die Krumen des Donuts von seiner Hose strich und dann an das Halfter griff, um seine 38er zu prüfen, »dann rücken wir den Jungs mal zu Leibe.«

»Genau, Alter«, sagte ich grimmig, »der frühe Vogel fängt den Wurm…«

***

»Der Nächste bitte.«

Pamela Westlake sprach leise in das Mikrofon der Sprechanlage, das vor ihr auf dem Schreibtisch stand.

Prompt öffnete sich die Tür und Mary, ihre Sprechstundenhilfe, führte einen elegant gekleideten Herrn herein, dessen exotisches Äußeres auf eigenartige Weise faszinierend war.

Der Fremde trug einen hellen Anzug, der seinen schlanken, sportlichen Körper betonte. Die Haut des Besuchers war braungebrannt, sein Haar tiefschwarz mit bläulichem Schimmer. Das kantig geschnittene Gesicht mit dem Zwei-Tage-Bart wirkte männlich-markant, die dunklen Augen bedachten Pamela mit wohlwollenden Blicken.

»Donnerwetter«, sagte er mit samtig weicher Stimme. »Hätte ich gewusst, was für ein Anblick mich erwartet, ich hätte mich besser darauf vorbereitet.«

Pamela schaute ihn an, erwiderte dann sein Lächeln und nahm die Karteikarte entgegen, die Mary ihr reichte. Danach erhob sie sich, um ihren neuen Patienten zu begrüßen. »Ich bin Dr. Westlake.«

»Angenehm«, meinte der Südländer und verneigte sich, um einen Handkuss anzudeuten. »Miguel Bivar.«

Mary verließ das Zimmer, schloss lautlos die schalldichte Türe und Pamela war mit ihrem Patienten allein.

»Setzen Sie sich, Mr. Bivar«, forderte sie ihn auf. Sie selbst nahm in einem Sessel der ledernen Sitzgruppe Platz. Neben dem Schreibtisch und den Bücherregalen war diese Sitzgruppe die einzige Einrichtung des geräumigen und mit Holz getäfelten Sprechzimmers.

Bivar folgte der Aufforderung der jungen Frau und setzte sich auf die gepolsterte Liege, die man mit etwas Bosheit auch als Psychiatercouch hätte bezeichnen können. Bivar schien sich jetzt ziemlich unwohl zu fühlen – wie die meisten Menschen, die zum ersten Mal professionelle Hilfe in Seelendingen suchten.

»Es ist gut«, sagte Pam ruhig, die die Verkrampfung ihres Patienten natürlich bemerkte. »Entspannen Sie sich, Mr. Bivar. Meine Aufgabe ist es, Ihnen zu helfen und genau das will ich tun. Sie können mir ganz und gar vertrauen, okay?«

»Es klingt nett, wie Sie das sagen.« Bivar schenkte der Psychiaterin ein schüchternes Lächeln. »Dennoch – ich muss Ihnen gestehen, dass ich mich ein wenig unsicher fühle. Ich habe noch nie… Sie wissen schon.«

»Das macht nichts.« Pam lächelte ebenfalls, strich eine Strähne zurück, die sich aus ihrer modischen Frisur gestohlen hatte und ihr ins Gesicht gefallen war. »Fangen Sie einfach an zu erzählen, alles andere kommt von selbst. Beginnen wir mit ein paar Fragen zu Ihrer Person. Sie sind verheiratet?«

»Ich war es.«

»Alter?«

»42.«

»Woher kommen Sie, Mr. Bivar?«

Der Mann im Anzug lächelte vieldeutig. »Im Grunde«, meinte er, »bin ich auf der ganzen Welt zu Hause. Geboren wurde ich in Mexiko, aufgewachsen bin ich überall und nirgends. Mein Vater war Kapitän eines Frachtschiffs.«

»Und wie sind Sie hierher gekommen?«

»Nach New York?«

Pam nickte.

»Nun, es war Schicksal – denke ich. Ein Job bei der Handelsmarine, dann ein eigenes Kontor, schließlich die ersten Geschäftskontakte nach Südamerika. Ich hatte einfach Glück, schätze ich.«

»Sie klingen aber nicht sehr glücklich«, stellte Pam fest.

»Ich habe auch keinen Grund dazu«, versetzte Bivar ernst. »Ich bin wohlhabend und besitze alles, was ich mir je erträumt habe – aber ich bin allein. Schrecklich allein.«

»Sie… haben niemanden?«

»Nicht eine Menschenseele«, gab der Südländer deprimiert zu.

»Wo ist Ihre Familie?«

»Meine Familie? Ich habe die Bedeutung dieses Wortes nie wirklich kennen gelernt. Es gab niemals jemanden, der sich wirklich um mich gekümmert hätte. Ich bin allein, Doktor, glauben Sie mir.«

»Aber Sie waren verheiratet.«

»Richtig.«

»Und sind nun geschieden.«

»Wenn Sie es so nennen wollen.« Der Südländer schluckte hart. »Meine Frau starb vor zwei Jahren. Am helllichten Tag von einem Straßenräuber erschossen.«

»Das tut mir Leid«, sagte Pam voll echten Mitgefühls. »Das muss Sie hart getroffen haben.«

»Es war ein schwerer Schlag«, bestätigte Bivar und sein Blick wurde unsagbar traurig. »Sie war alles, was ich hatte. Mein Leben, verstehen Sie? Und von einem Tag zum anderen war sie nicht mehr da.«

»Was taten Sie? Hatten Sie Freunde, zu denen Sie gehen konnten?«

»Wie ich schon sagte, Dr. Westlake – ich bin allein. Wenn ich Freunde hätte, die mich verstehen würden und denen ich vertrauen könnte, dann wäre ich wahrscheinlich nicht hier. Obwohl«, ein charmantes Lächeln trat in seine markanten Züge, »ich gestehen muss, dass ich mich bei Ihnen wohl fühle, Doktor. Sehr wohl sogar. Ich verspüre ein Vertrauen, das ich nicht für möglich gehalten hätte.«

»Das ist gut«, sagte Pamela. »Ein viel versprechender Anfang. Wenn Sie bereit sind, mir zu vertrauen, bin ich sicher, dass ich Ihnen helfen kann, Mr. Bivar.«

»Ich glaube Ihnen, dass Sie das Beste wollen«, versicherte der Mann im Anzug jetzt wieder traurig. »Aber auch Sie können meine Frau nicht mehr lebendig machen.«

»Nein«, bestätigte Pam, »das kann ich nicht. Aber ich kann und werde dafür sorgen, dass der Schmerz, der noch immer tief in Ihnen sitzt, endlich heraus kann. Sie werden lernen, mit dem Verlust umzugehen – und Sie werden offen sein für andere Menschen, für neue Bekanntschaften, vielleicht sogar für eine neue Beziehung.«

»Das wäre zu schön, um wahr zu sein«, sagte der Manager lächelnd. »Die letzten beiden Jahre habe ich wie in Trance verbracht. Immer wieder habe ich mir gesagt, dass es so nicht weitergehen kann, dass ich mich endlich zusammennehmen muss. Aber da war diese unendliche Einsamkeit in meinem Herzen. Kennen Sie dieses Gefühl, Dr. Westlake?«

»Ja«, bestätigte Pam, »ich kenne es sehr gut. Es gab eine Zeit, da erging es mir ebenso. Ich fühlte mich auch furchtbar allein.«

»Und? Haben Sie jemanden kennen gelernt?«

»Ja«, antwortete die Ärztin zögernd, während ihr bewusst wurde, dass Bivar nun derjenige war, der sie befragte. »Aber wir wollen nicht über mich sprechen, sondern über Sie.«

Es war eine eiserne Regel: Der Psychiater erzählte nicht über sich selbst, offenbarte sich seinem Patienten nicht.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Jerry Cotton - Folge 2162" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen