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Jagdzeit im Big Apple

Pete Hackett

Jagdzeit im Big Apple

FBI Special Agent Owen Burke/ Cassiopeiapress Krimi





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Jagdzeit im Big Apple

Special Agent Owen Burke

 

Krimi von Pete Hackett

 

Ein CassiopeiaPress E-Book

© by Author www.Haberl-Peter.de

© der Digitalausgabe 2013 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

 

Die 'The Dolphin Lounge' lag in East 114th Street. Diesen Club hatte erst das NYPD, dann das FBI observiert, nachdem die Beamten vom Police Department zu der Überzeugung gelangt waren, dass in dem Club Dinge abliefen, die ihre Kompetenzen überschritten. Es handelte sich um Verstöße gegen Bundesgesetze. Die Rede war von Drogen- und Menschenhandel, aber auch von Prostitution und Mord. Der Chef des FBI New York übertrug die Angelegenheit seinen beiden Top-Agents.

Nun waren die Agents Owen Burke und Ron Harris Robert Snyder auf der Spur. Der Mafioso führte die Polizei schon lange an der Nase herum. An ihn, hofften die Special Agents, kamen sie über Gordon Brooks heran.

Brooks war Geschäftsführer in der 'The Dolphin Lounge’. Besitzer des Ladens war Robert Snyder. In dem Club wurden Mädchen, die mit Touristenvisa und einer Reihe falscher Versprechen ins Land geschleust worden waren, zur Prostitution gezwungen. Außerdem hatte das FBI einen Tipp erhalten, dass in dem Schuppen Kokain geschnupft wurde.

Es gab eine Reihe von Verbrechen, die die New Yorker Polizei, namentlich das FBI, Snyder anlastete, die aber nicht zu beweisen waren.

Das wollten Owen Burke und Ron Harris ändern. Sie hatten zur Jagd auf Robert Snyder geblasen. Es herrschte Jagdzeit im Big Apple.

Der Club lag in einem vierstöckigen Haus in der 2. Etage. Unten war ein Sonnenstudio etabliert, die 1. Etage war ungenutzt. Die 3. Etage hatte Gordon Brooks in ein Fitness-Studio umfunktioniert, und im 4. Stock lag seine Penthaus-Wohnung.

Es war eine kalte, regnerische Nacht. Der Wind trieb abgefallenes Laub vor sich her. Der Asphalt glitzerte im Licht der Straßenbeleuchtung nass. Im Wetterbericht wurden erste Niederschläge in Schnee für die nächsten Tage prophezeit. Ein richtiges Schnupfenwetter, bei dem man keinen Hund vor die Tür jagte.

Burke und Harris hatten zusammen mit einem Einsatzzug der City Police und einigen Beamten vom Rauschgiftdezernat sowie der DEA das Haus umstellt und somit das Etablissement sozusagen hermetisch abgeriegelt. Auch einige Leute von der Einwanderungsbehörde waren da. Nicht mal eine Kellerratte hatte eine Chance, ungesehen durch die Absperrung zu gelangen. Die Leute, die Burke und Harris um den Bau verteilt hatten, trugen Einsatzhelme, kugelsichere Westen und MPi's von Heckler & Koch. Auch Burke und Harris hatten sich Helme aufgesetzt und die Kevlar-Westen übergezogen. In den Fäusten hielten sie allerdings keine MPi's, sondern die SIG Sauer.

Derartige Vorsichtsmaßnahmen waren notwendig. Niemand konnte voraussagen, wie die Gangster reagierten, wenn die Polizei auftauchte. Es waren schon viel zu viele Polizisten im Einsatz von Gangsterkugeln getötet worden. Kein noch so großer Erfolg kann das Leben eines Mannes aufwiegen, der in Erfüllung seiner Pflicht im Namen von Recht und Ordnung stirbt. Auch wenn seinen Mörder eine noch so harte Strafe trifft - es macht ihn nicht wieder lebendig.

Zwei Gruppen sollten in das Haus eindringen. Die eine Gruppe stand unter Owen Burkes Kommando, die andere war Ron Harris unterstellt. Jede Gruppe war vier Mann stark. Über die Bügelmikrophone der Headsets standen Ron Harris und Owen Burke miteinander in Verbindung.

Ron Harris meldete sich von der Hintertür: „Wir sind da, Owen. Bei euch alles klar?“

„Ja“, erwiderte Burke. „Von mir aus können wir anfangen.“

Burke befand sich mit seiner Gruppe in einem verlassenen Haus auf der dem Club gegenüberliegenden Straßenseite. Das Gebäude hatten sie durch den Hintereingang betreten, um kein Aufsehen zu erregen.

„Okay. Wir gehen jetzt rein. Over.“

Owen Burke gab das Zeichen. Die Beamten hetzten aus dem Gebäude und überquerten die Fahrbahn. Es war Mitternacht vorbei und es herrschte kaum Verkehr. Eine Reihe teurer Karossen parkte vor dem Club. Die Einsatzkräfte erreichten die Haustür. Sie war verschlossen. Wer in den Club wollte, musste läuten und sich einer Kontrolle unterziehen. Der Personenkreis, der da verkehrte, war sicherlich handverlesen.

Ein einziger Schuss aus der SIG Sauer öffnete Owen Burke die Tür. Ein Tritt ließ sie krachend auffliegen. Der Mann, der in der hell erleuchteten Halle hinter einem Tisch saß und in einem bekannten Herrenmagazin blätterte, sprang auf, als hätte ihn eine Tarantel gestochen. Seine Rechte zuckte unter die Jacke.

„FBI!“, schrie Burke. „Keine falsche Bewegung! Hände in den Himmel!“

Die Beamten, die Owen Burke begleiteten, spritzten auseinander.

Der Bursche, ein vierschrötiger Rausschmeißertyp mit eingeschlagener Nase und streng nach hinten gekämmten, schwarzen Haaren, die als Pferdeschwanz auf seinen Rücken fielen, ließ sich nicht beirren.

Als seine Hand wieder zum Vorschein kam, umklammerte sie den Griff einer Automatic, und die Mündung schwenkte in Owen Burkes Richtung.

Einer von Burkes Kollegen hechtete geistesgegenwärtig auf den Burschen zu. In dem Moment, als er den Finger um den Abzug legen wollte, prallte der Polizist gegen ihn. Der Rausschmeißertyp kam nicht zum Schuss. Er schlug mit der Waffe nach dem Beamten, der jedoch geschickt auswich. Der Schlägertyp wurde vom eigenen Schwung nach vorne getrieben. Die Faust des Polizisten, der den Schuss auf Burke verhindert hatte, kam ihm wie eine Dampframme entgegen.

Der Schwinger holte den Vierschrötigen von den Beinen.

Von der anderen Seite der Halle kamen Ron Harris und drei Kollegen.

Einer der Polizisten kümmerte sich um den Türsteher, der benommen am Boden hockte und die Beamten mit glasigen Augen anstarrte. Er bekam ein Armband in Form einer Handschelle verpasst und wurde mit der zweiten Stahlspange an ein Heizungsrohr gekettet. Der Bursche hätte schon die Heizung aus der Wand reißen müssen, um freizukommen.

Owen Burke deutete wortlos nach oben …

 

*

 

Gedämpfter Lärm schallte nach unten. Der Schuss Burkes in die Haustür schien nicht gehört worden zu sein. Wenn doch, hatte man ihn wahrscheinlich für die Fehlzündung eines Motors gehalten.

Die Einsatzkräfte stiegen die Treppe empor.

Unangefochten erreichten sie die 2. Etage. Hier ließ Burke zwei Kollegen zurück, für den Fall, dass der eine oder andere Angestellte oder Gast entkommen sollte. Die beiden Beamten sollten ihn hier in Empfang nehmen.

Der Rest der Gruppe stieg weiter die Treppe empor. Sie endete in der 3. Etage auf einem Treppenabsatz. Man musste durch eine Tür, um das Stockwerk zu betreten.

Die Agents kannten die Architektur des Hauses. Den Bauplan hatten sie sich vom städtischen Bauamt besorgt.

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