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Jagd auf die Gangster-Brüder

Pete Hackett

Jagd auf die Gangster-Brüder

FBI Special Agent Owen Burke #39/ Trilogie "Burkes Jagd" #1





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

FBI Special Agent Owen Burke

Jagd auf die Gangster-Brüder (1. Teil)

Krimi von Pete Hackett

Ein CassiopeiaPress E-Book

© by Author

© der Digitalausgabe 2014 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

www.postmaster@alfredbekker.de

Der Umfang dieses Ebook entspricht 44 Taschenbuchseiten.

1

In der Bronx war ein sechsundfünfzigjähriger Barbesitzer namens Carlton Graves ermordet worden. Außer, dass er eine Reihe von zwielichtigen Vergnügungsetablissements sein eigen nannte, sagte man ihm auch nach, dass er in einem großen Teil der Bronx den Drogenhandel und die Prostitution kontrollierte. Auf sein Konto sollten auch einige Morde gehen – doch bewiesen worden war das nie. Graves war Justitia bisher immer erfolgreich durchs Netz gegangen.

Jetzt aber schien er seinen Meister gefunden zu haben.

Eine Salve aus einer Maschinenpistole hatte ihn vom Leben zum Tod befördert, als er sein Haus in der Nähe des Pelham Bay Parks verließ. Die Garbe hatte seine Brust regelrecht zerfetzt.

Weil man beim Police Department vermutete, dass sich in dem Stadtteil nördlich von Manhattan – auch der Hinterhof Manhattans genannt -, ein Bandenkrieg anbahnte, wurde der Fall dem FBI New York übertragen. Und der Chef des FBI beauftragte die Special Agents Owen Burke und Ron Harris mit den Ermittlungen.

Es gab eine heiße Spur. Bei einer Rauschgiftrazzia in einer Kneipe, die die DEA in Zusammenarbeit mit dem NYPD durchführte, stieß man in einer Kneipe in Spanish Harlem, 111th Street, nicht nur auf Drogen, sondern im Computer des Kneipenbesitzers, sein Name war Edward Atkins, auch auf eine Mail, die den Schluss zuließ, dass Atkins etwas mit dem Mord zu tun hatte, dass er möglicherweise sogar den Killer vermittelte, der mit der Maschinenpistole vor Graves’ Haus wartete.

Bisher hatte Atkins geschwiegen wie ein Grab.

Die Agents Burke und Harris befanden sich zu einem Briefing im Büro des Assistant Directors. Sie hatten den Fall ausführlich besprochen und die bisherigen Erkenntnisse ausgewertet, was zu dem Ergebnis führte, dass man Edward Atkins noch einmal in die Mangel nehmen wollte.

Da sich Atkins noch im Gewahrsam des NYPD befand, machten sich die Agents auf den Weg. Die Arrestzellen befanden sich im Keller des Police Headquarters. Da sich die G-men telefonisch angekündigt hatten, ging die Sache vollkommen formlos vonstatten, und schon wenige Minuten nach ihrer Ankunft saß Edward Atkins an dem zerkratzten Tisch im Vernehmungsraum, der mitten im weißen Licht der Neonröhren stand und an dem jeder Gefangene krankhaft bleich und farblos aussah.

In der Bronx war ein sechsundfünfzigjähriger Barbesitzer namens Carlton Graves ermordet worden. Außer, dass er eine Reihe von zwielichtigen Vergnügungsetablissements sein eigen nannte, sagte man ihm auch nach, dass er in einem großen Teil der Bronx den Drogenhandel und die Prostitution kontrollierte. Auf sein Konto sollten auch einige Morde gehen – doch bewiesen worden war das nie. Graves war Justitia bisher immer erfolgreich durchs Netz gegangen.

Jetzt aber schien er seinen Meister gefunden zu haben.

Eine Salve aus einer Maschinenpistole hatte ihn vom Leben zum Tod befördert, als er sein Haus in der Nähe des Pelham Bay Parks verließ. Die Garbe hatte seine Brust regelrecht zerfetzt.

Weil man beim Police Department vermutete, dass sich in dem Stadtteil nördlich von Manhattan – auch der Hinterhof Manhattans genannt -, ein Bandenkrieg anbahnte, wurde der Fall dem FBI New York übertragen. Und der Chef des FBI beauftragte die Special Agents Owen Burke und Ron Harris mit den Ermittlungen.

Es gab eine heiße Spur. Bei einer Rauschgiftrazzia in einer Kneipe, die die DEA in Zusammenarbeit mit dem NYPD durchführte, stieß man in einer Kneipe in Spanish Harlem, 111th Street, nicht nur auf Drogen, sondern im Computer des Kneipenbesitzers, sein Name war Edward Atkins, auch auf eine Mail, die den Schluss zuließ, dass Atkins etwas mit dem Mord zu tun hatte, dass er möglicherweise sogar den Killer vermittelte, der mit der Maschinenpistole vor Graves’ Haus wartete.

Die linke Augenbraue Atkins’ hob sich, was seinem Gesicht einen ausgesprochen arroganten Ausdruck verlieh, hämisch gab er zu verstehen: „Ich wisst einen Dreck, Agent. Alles war ihr habt, ist eine Mail, in der der Name Carlton Graves erwähnt ist. Na und? Jeder hatte Zugang zu meinem Computer. Ihr werdet ja selbst bemerkt haben, dass er nicht mit einem Kennwort gesichert war. Jeder, der Lust hatte, konnte ihn einschalten, eine Mail verschicken oder sonst was treiben.“

„Das heißt also, dass zu Ihrer Wohnung über der Spelunke, die sich als Drogenhöhle entpuppte, jeder Zugang hatte. Jeder, der nicht gerade was Besseres zu tun hatte, konnte in ihr Apartment spazieren, den PC einschalten und sich wie zu Hause fühlen.“

„Dreh mir nicht die Worte im Mund um, Agent“, fauchte Atkins respektlos. „Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass jeder, der bei mir verkehrte, den Computer benutzen konnte, ohne dass ich es bemerkte. Mir könnt ihr in der Sache Graves gar nichts.“

„In der elektronischen Nachricht, die wir gefunden haben, waren der Name Carlton Graves und ein verdeckter Mordauftrag zu lesen, Atkins“, gab Ron Harris zu verstehen. „Und Graves wurde vor einer Woche mit einer Salve aus einer MP vom Leben zum Tod befördert. Seltsam, nicht wahr?“

„Ich weiß von nichts“, behauptete Atkins starr und steif.

„Das Gericht wird Ihre Sturheit zu honorieren wissen, Atkins“, knirschte Ron Harris. „Aber sicher, im Endeffekt spielen fünf bis zehn Jahre Unterschied bei der Strafzumessung keine allzu große Rolle.“

„Wer engagierte über Sie den Hitman, der Atkins erschoss?“, fragte Owen Burke noch einmal ausgesprochen eindringlich. „Dass Sie als Vermittler tätig waren, verrät die E-Mail. Wem war Carlton Graves ein Dorn im Auge? Reden Sie, Atkins. Wer bediente sich eines Killers, um Graves aus dem Weg zu räumen?“

Atkins legte die Hände flach auf den Tisch, beugte sich weit nach vorn und zeigte Burke die Zähne. Es erinnerte an das Zähnefletschen eines aggressiven Dobermanns. Atkins stieß hervor:

„Mach dich nicht lächerlich, Agent.“ Er zog den Mund schief, es sollte geringschätzig wirken, der Gangster wollte damit seine Überlegenheit zum Ausdruck bringen. „Die Mail verrät gar nichts. Beweise es mir, dass ich den Hitman vermittelte“, kam es dann lässig, fast schleppend über seine Lippen. „Auf deine Vermutungen hin wird mich nämlich kein Gericht der Welt verurteilen. Sie sind nicht mehr wert als der Dreck, den ich unter den Fingernägeln habe.“

„Wie Sie meinen, Atkins!“, knirschte Owen Burke wütend und schlug die flache Hand leicht auf den Tisch. „Sie hätten einiges von dem, was Sie in Ihrem Leben verbrochen haben, gut machen können, wenn Sie uns weiterhelfen würden.“

&

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