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Ivy & Bean brechen den Dinosaurier-Rekord

Über die Autorin

Annie Barrows hat noch nie auch nur die geringste Chance gehabt, einen Weltrekord zu brechen. Sie kann nicht auf den Händen laufen, sie verschluckt kein Metall und sie hat auch nur fünf Zehen an jedem Fuß. Annie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern, die auch alle nicht mehr als fünf Zehen an jedem Fuß haben, in Nordkalifornien.

Über die Illustratorin

Sophie Blackall ist eine Illustratorin aus Australien. Ihre Zeichnungen sind schon in vielen Zeitungen und Zeitschriften, darunter auch der New York Times, erschienen. Sie lebt mit ihren beiden tollen Kindern, die dauernd etwas Neues aushecken, in Brooklyn, New York.

Annie Barrows

IVY UND BEAN

brechen den Dinosaurier-Rekord

Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch von
Johanna Ellsworth

Mit Illustrationen von Sophie Blackall

Band 3

INHALTSVERZEICHNIS

  1. LASST ALLES STEHEN UND LIEGEN!
  2. TEPPICHNATTERN, HULA-HOOP-REIFEN UND ZWEI MILLIONEN ZÄHNE
  3. AUF DIE PLÄTZE, FERTIG, IGITT!
  4. DER SCHREI
  5. JETZT KOMMEN WIR, MARY ANNING
  6. DER IVYBEANOSAURIER
  7. OB IHR ES GLAUBT ODER NICHT
  8. NOCH MEHR KNOCHENARBEIT
  9. DER DOOFIOSAURUS
  10. DIE GEHEIMNISUMWITTERTEN KNOCHEN
  11. EIN NEUER TAG – UND EIN NEUER REKORD
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LASST ALLES STEHEN UND LIEGEN!

Langweilig.

Laaaangweilig!

Laaaaaaangweilig!

Bean drehte das Buch um und versuchte, es auf dem Kopf zu lesen. Cool. Na ja, ein bisschen cool. Nein. Langweilig.

Bean seufzte und drehte das Buch wieder um. Es war ein Buch über Katzen, das sie sich in der Schulbücherei ausgesucht hatte. Auf jeder Seite war eine andere Katze abgebildet. Bean mochte Katzen, aber über sie zu lesen machte sie schier verrückt.

Alle Katzen sahen gleich aus – bis auf die Sphinxkatze, die kein Fell hatte. Sie sah aus wie eine Kreuzung zwischen Hund und Ratte. Bean gefiel sie am besten.

Ich wette, Ivy hat noch nie eine Sphinxkatze gesehen, dachte Bean. Da sie während der Lesestunde nicht reden durfte, stieß sie Ivy mit dem Finger in die Rippen.

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Doch Ivys Augen sprangen über ihre Buchseiten. Pling, pling, pling. Sie sah aus, als würde sie einem Pingpongspiel zusehen. Sie bemerkte Bean noch nicht einmal.

Also stieß Bean sie noch einmal in die Rippen. »Hey!«, flüsterte sie. »Erde an Ivy!«

»Hmm?«, murmelte Ivy.

»Guck mal hier! Das ist ein Rattenhund!«, flüsterte Bean lauter.

Ivy warf einen flüchtigen Blick darauf. »Stimmt«, sagte sie und vertiefte sich wieder in ihr eigenes Buch.

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Bean stieß noch einen Seufzer aus. Alle anderen Zweitklässler in Frau Aruba-Tates Klassenzimmer saßen über ihre Bücher gebeugt. Sogar Eric, der in der Lesestunde meistens zwei- oder dreimal vom Stuhl fiel, rührte sich nicht. Er hatte sich ein Buch über Menschenfresserhaie ausgesucht.

MacAdam bohrte in der Nase. Bean hob die Hand. Frau Aruba-Tate sah es nicht, da auch sie in ein Buch vertieft war. Deswegen rief Bean: »Frau Aruba-Tate!«