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In der Natur der Alpen

René Deter

In der Natur der Alpen

Texte, Erinnerungen, Gedichte





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Alp-Idylle

Auf einer kleinen Erhöhung inmitten von Wiesen voll blühender Blumen und besonders frischem Gras steht sie, die kleine Alphütte. In dieser frühen Zeit des Jahres ist sie noch nicht bewirtschaftet, in der nur wenig höher noch die Schneereste des vergangenen Winters in schmutzigem Weiß dem Abtauen entgegen harren.

Ein paar Bänke laden dazu ein, an diesem besinnlichen Ort zu verweilen und die Ruhe der Abgeschiedenheit zu genießen. Im tieferen Tal plätschert ein Bach dem kleinen blauen See entgegen, der unterhalb der Alpe still daniederliegt und die Natur dieser entspannten Landschaft bekrönt. Einige Nadelbäume säumen das Ufer, als würden sie den kleinen See beschützen wollen.

Auf den Wiesenhängen zwischen See und Alpe blühen die Frühlingsblumen. Allen voran leuchtet der dunkelblaue Enzian, seine Schönheit ist legendär. Aber auch andere Blumen zeigen ihre wunderbaren Blüten in den brillianten Farben des Frühlings. Es erfreut das Auge des Betrachters.

Dazu ist das frische Grün des Grases im Strahlen begriffen und versucht, den Blumen Konkurrenz zu machen. Doch es vereint sich in Harmonie, statt im Gegensatz zu stehen.

Ihnen ist bewusst, dass im Laufe des Jahres der See in seinem magischen Anblick immer dominieren wird, während die Blumenpracht vergeht und das Gras von den Kühen geweidet wird.

Die Hütte selbst ist nicht sehr groß. Bescheidenheit ist ihr eine Zierde. Darin harmoniert sie mit der ihr umgebenden Landschaft, die so zauberhaft sich dem Wanderer darbietet.

Der blaue See, die Wiesen mit ihren Blumen, die Bänke und auch die kleine Hütte, sie freuen sich über jeden, der ihnen die Aufwartung macht. Und der hier das Träumen und Sehnen lernt ...

Am Seealpsee

Malerischer kleiner Bergsee,

so wunderbar gelegen

zu meinen müden Füßen

von der Wanderung

zu der kleinen Hütte,

auf einem Hügel thronend.

 

So blau ist das Wasser,

die Tannen im frischen Grün,

die Wiesen besonders saftig

und die Aussicht,

sie ist malerisch weit

in die Allgäuer Berge hinein.

 

Genieß den Ort der Ruhe

in der alpinen Welt

unterhalb des Seekopfs

im Nebelhorngebiet.

Ein herrlicher Flecken

Unberührter Almnatur.

Bildtafel - Seealpsee

Wassergewalt


Wild rauschende, schäumende Gischt
Mit urgewaltiger Kraft durchs Tal
Stürzend und alles mit sich reißend

Wild rauschendes, aufbrausendes Wasser
Mit lautem Getöse im engen Bett
Rasend und alles mit sich verschlingend

Urgewalten des wilden Gebirgsbaches
Dem sich nichts entgegen stellen darf
Was nicht mitgerissen werden will

In dem Schlund des tosenden Abgrundes
Unverzeihlich in seiner gewaltigen Gnade
Unbarmherzig in der puren Wassergewalt

 

 

Bildtafel - Wildbach

Gämse


Von Fels zu Fels im kargen Hang
da springt sie munter ihren Weg,
die braune Heldin der alpinen Welt.


Sie zeigt ihre Kunst auf diesem Gelände,
das hohe Können ohne Angst und Furcht
beständig durch die Felsen und Wiesen


In der Freude ungezwungenen Lebens
festen Hufes munter zu springen

zu beeindrucken und zu zeigen


wer der Herrscher der steilen Hänge
mit ihren Felszacken und Geröllen ist:

Diie Gams aus dem Alpgebirge!

Erwachender Morgen




Die Schatten werden kürzer
Die Sonne steigt hinauf

Benetzt die Gipfel
Benetzt die Hänge
Benetzt die Täler

Mit ihren Strahlen
Erwacht das Tal
Zum sonnigen Leben

Sekunde für Sekunde
Minute für Minute
Stunde für Stunde

Bis auch der letzte Schatten
In Sonne verwandelt ist

Wolkenberge


Tiefe Wolkenberge ziehen durch das Tal
Tiefe Wolkenberge ziehen über den Berg

Quellen aus den Bächen hinauf
Und fallen wieder in sich zusammen

Verdecken zuweilen ganze Weiler
Überziehen Hänge mit Wattebausch
Alles in Momentaufnahmen des Tages
Nach dem Regen einer vergangenen Nacht

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