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Improvisationstechniken

Inhaltsverzeichnis

  1. Hinweis zum Urheberrecht
  2. Impressum
  3. Vorwort
  4. Unverhofft kommt oft
    1. Warum das Improvisieren immer wichtiger wird
      1. Das Unerwartete managen
      2. Spielräume nutzen mit Improvisation
      3. Improvisation ist nicht gleich Improvisation
    2. Was mit uns in unerwarteten Situationen passiert
      1. Zurück in die Komfortzone dank Improvisation
      2. Der Ursprung der Improvisationstechnik
    3. Der Dreischritt der Improvisation
      1. Schritt 1: Positives unterstellen
        1. Warum wir Unerwartetem misstrauisch begegnen
        2. Wie wir Unsicherheit vermeiden
        3. Wie positives Unterstellen funktioniert
        4. Problemlösegymnastik
        5. Wenn doch einmal Böses auf uns lauert
      2. Schritt 2: Auf Veränderungen eingehen
      3. Schritt 3: An die neue Situation anknüpfen
        1. Ihr Weg zurück in die Komfortzone
      4. Wie Sie das Zepter in der Hand behalten
      5. Keine Lösung: passiv bleiben
    4. Typische Situationen, in denen der Dreischritt hilft
      1. Falsche Entscheidung getroffen
      2. Produktivsystem steht still
      3. Die Vortragsfalle: wenn der Vorredner alles bereits gesagt hat
      4. Angriff auf Ihre Kompetenz
  5. Ohne geht es nicht: Improvisationstechniken
    1. Eigene Ideen loslassen
      1. Wie Sie den Kampf um Ideen vermeiden
    2. Angebote machen
      1. Mehr eigene Angebote
      2. Auf Angebote von anderen achten
      3. Angebote hervorlocken
    3. Den anderen gut aussehen lassen
      1. Interesse am anderen zeigen
      2. Wie du mir, so ich dir
      3. Die Suche nach dem gemeinsamen Nutzen
    4. Souverän scheitern
      1. Fehler: Chance oder Niederlage?
      2. Selbstabwertungshobbys vermeiden
    5. Fortschritte machen
      1. Naheliegendes nutzen
      2. Führen und Folgen im schnellen Wechsel
      3. Flow: Wenn alles wie von selbst läuft
  6. Warum Status wichtig ist für’s Improvisieren
    1. Statusverhalten verstehen
      1. Von Hühnern und Rudeln
    2. Statussignale: Wie sich Statusverhalten ausdrückt
      1. Der Lieblingsstatus
    3. Das Ziel: Statusflexibilität
      1. Statuskämpfe vermeiden
      2. Statusspiele erkennen
        1. Warten lassen
        2. Aufmerksamkeit entziehen
        3. Statussymbole zur Schau stellen
        4. Demonstrativ Raum einnehmen und besetzen
        5. Informationen vorenthalten
        6. Hierarchien überspringen
        7. Namedropping: wichtige Namen fallen lassen
        8. Verantwortung abwälzen
        9. Verantwortung entziehen
      3. Kein Spiel ohne Grenzen
      4. Nützliche Statusspiele
      5. Die eigene Sicherheit stärken mit Status-Priming
    4. Der Status in Teams
      1. Kooperation in Teams und das Statusquadrat
      2. Überblick mit dem Statusradar
  7. Wofür Improvisation ideal ist – eine Auswahl
    1. Auf der Suche nach Innovationen
      1. Die Komfortzone verlassen
      2. Eine positive Fehlerkultur schaffen
      3. Brainstorming
        1. Stolperstein Nr. 1: Wenig Angebote
        2. Stolperstein Nr. 2: Blockieren
        3. Stolperstein Nr. 3: Zu viel wollen
        4. Wie echtes Brainstorming funktioniert
        5. Loslassen
        6. Die richtige Vorbereitung auf ein Brainstorming
    2. Seminare und Trainings lebendig gestalten
      1. Unternehmenstheater
      2. Teamtrainings
        1. Die Geschenke-Übung
    3. Agiles Projektmanagement
      1. Selbstorganisation erreichen
        1. Augenhöhe
        2. Ideen aller integrieren
        3. Schnell auf neue Situationen reagieren
      2. Aus Fehlern lernen
  8. Improvisationsübungen
    1. Wahrnehmung trainieren
      1. Sensibilisieren für Angebote und Blockaden
      2. Sensibilisieren für Statussignale
      3. Status-Priming
    2. Einzeln üben
      1. Begriffskette
      2. Expertenvortrag
      3. Statusverhalten bewusst einsetzen
    3. In der Gruppe üben
      1. Assoziationskreis
      2. Handlungskette
      3. Ein-Wort-Sätze
      4. Sätze beenden
      5. Kofferfund
      6. Bilder stellen
      7. Marathon
  9. Literatur
  10. Der Autor
    1. Dr. Jörg Preußig
    2. Danksagung
  11. Stichwortverzeichnis
  12. Arbeitshilfen Online

[1]

Hinweis zum Urheberrecht

Abbildung

Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, Freiburg

Vorwort

Unsere Welt dreht sich immer schneller. Damit einher gehen Veränderungen und Entwicklungen, die nicht vorhersehbar und auch nicht planbar sind. Das gilt vor allem im Berufsleben. Wer in solchen Situationen gekonnt improvisieren kann, hat den anderen viel voraus. Improvisationskünstler sind in der Lage, flexibel und kreativ Lösungen zu suchen, die besser zur neuen Situation passen als die ursprünglich ins Auge gefasste.[2]

Doch wie wird man zum Improvisationsprofi? Die Antwort ist klar: mit ein wenig Talent und viel Training. In diesem TaschenGuide lernen Sie die Techniken und Tricks des Improvisierens kennen, die Ihnen dabei helfen, auf Unerwartetes souverän zu reagieren. Sie erfahren, was sich alles mit der richtigen Improvisation erreichen lässt, und Sie erhalten Einblick in die Ursprünge der Improvisation. Zahlreiche Übungen und Beispiele aus der Praxis unterstützen Sie dabei, das Improvisieren Schritt für Schritt in Ihren Berufsalltag zu integrieren.

In meiner langjährigen Wirtschaftstätigkeit habe ich Improvisationstechniken immer wieder hilfreich einsetzen können. Auch die Teilnehmer meiner Seminare profitieren begeistert davon. Gleiches wünsche ich auch Ihnen.

Viel Freude beim Lesen!

Ihr Jörg Preußig

Unverhofft kommt oft

Sie haben alles so schön geplant und plötzlich kommt doch alles anders als erwartet. Und nun? Jetzt nur nicht den Kopf verlieren und in Panik geraten! Doch das ist leichter gesagt als getan.

In diesem Kapitel erfahren Sie u. a.,

  • was Ihnen in solchen Situationen helfen kann,

  • warum Improvisationstechniken dabei eine wichtige Rolle spielen,

  • was es mit dem Dreischritt der Improvisation auf sich hat.

Warum das Improvisieren immer wichtiger wird

[3]

Dem Improvisieren hängt in unserer Kultur immer auch etwas leicht Negatives an. Manche Menschen assoziieren damit „nicht professionell“ und „schlecht vorbereitet“ – und das ist auch der Grund, warum Improvisation im Arbeitsleben bislang nicht die Bedeutung hat, die ihr eigentlich zukommen müsste. Die Negation „im“ steht für „nicht“. Das Wort Improvisieren stammt von dem lateinischen Verb „providere“ ab, was sich in etwa mit „vorhersehen“ übersetzen lässt. Und genau darum geht es: Wer in der Lage ist zu improvisieren, kann souverän mit all dem umgehen, was sich nicht vorhersehen lässt.

Das Unerwartete managen

Vor allem im Berufsleben wird die Fähigkeit, improvisieren zu können, zunehmend wichtiger. Das Rad der Innovationen und gesellschaftlichen Entwicklungen dreht sich durch immer neue Trends, so z. B. aktuell die Digitalisierung, schneller und schneller. Das erfordert eine rasche Reaktion auf Veränderungen. Es müssen Maßnahmen eingeleitet werden, die nicht lange im Vorfeld geplant werden können, sondern auf spontanen Entscheidungen beruhen.

Von John Lennon stammt das Zitat: „Life is what happens while you make other plans“. Zu Deutsch heißt das in etwa: „Das Leben findet statt, während wir andere Pläne schmieden.“ Jeder Plan hat ein Ziel. Und jeder Plan ist nur einer von vielen möglichen Wegen zu diesem Ziel. Improvisieren heißt nicht, alle Pläne über den Haufen zu werfen. Beim Improvisieren behalten Sie letztendlich Ihre Ziele bei. Sie ändern nur den Weg dorthin leicht ab, und zwar so, dass Sie das Unerwartete, das gerade geschieht, zu Ihrem Vorteil nutzen.[4]

Wichtig

Natürlich birgt das Improvisieren immer ein Risiko. Nur ist es eben auch riskant, an seinem Plan festzuhalten, wenn die Bedingungen sich unerwartet verändern.

Berufliche Gelegenheiten kommen oft in Form von überraschenden Situationen daher. Viele Gelegenheiten gehen an einem vorbei, wenn man nicht im richtigen Moment offen reagiert. Auch hier hilft Improvisation. Zudem gibt es Berufsbilder, bei denen Improvisationsfähigkeit schlichtweg vorausgesetzt wird. So werden z. B. Feuerwehrleute, Polizisten oder Rettungssanitäter und -ärzte immer wieder mit unvorhersehbaren Situationen konfrontiert, für die man kein exaktes Vorgehen zur Lösung vorausplanen kann. Es muss aber gar nicht so spektakulär sein wie bei den Einsatzkräften, bei denen geschicktes Improvisieren Leben retten kann. Tatsächlich geraten die meisten von uns immer wieder in berufliche Situationen, in denen man sich nicht einfach nach Plan verhalten kann, sondern improvisieren muss.

Beispiel

Sie kommen morgens ins Büro und starten den Tag wie üblich mit einem Tee oder einer Tasse Kaffee. Es gibt heute verschiedene Dinge zu erledigen und Sie haben sich bereits überlegt, in welcher Reihenfolge Sie Ihre Aufgaben angehen werden. Plötzlich ruft Ihr Chef an. Ein Kollege, der heute Morgen einen wichtigen Kundentermin hat, hat sich soeben krankgemeldet. Der Kunde sitzt bereits im Meetingraum. Sie sollen „die Sache“ übernehmen. Sie wissen nicht einmal genau, worum es bei dem Termin geht. Nun heißt es improvisieren![5]

Spielräume nutzen mit Improvisation

In unserem beruflichen Alltag haben wir immer Handlungsspielräume. In vielen Situationen können wir diese nicht erkennen oder halten sie für stark eingeschränkt. Diese Spielräume sind aber in der Regel viel größer, als wir überblicken können. Das Improvisieren bietet die Chance, sie systematisch zu erkennen, zu nutzen und damit auch gleichzeitig weiter auszubauen.

Im Wesentlichen gibt es zwei Szenarien, in denen wir beruflich, aber auch privat von der Fähigkeit zu improvisieren profitieren können.

  1. Zum einen, wenn wir plötzlich mit unvorhergesehenen Ereignissen konfrontiert sind, für die wir keinen Plan haben.

  2. Zum anderen, wenn wir uns ganz bewusst Neuem und Unbekannten aussetzen.

Letzteres kommt dann zum Tragen, wenn man sich beruflich weiterentwickeln möchte. Dann muss man neue Aufgaben und Verantwortung übernehmen, die man nicht direkt überblicken kann. Gleiches gilt überall dort, wo Innovation geschaffen werden soll. Auch dann navigieren wir bewusst im Unbekannten.

Improvisation ist nicht gleich Improvisation

Nur wer Improvisationstechniken beherrscht, wird in den beschriebenen Situationen Erfolg haben, weil er dann fähig dazu ist, innerhalb eines gegebenen Rahmens seine Entscheidungsfreiheit optimal zu nutzen. Gute Improvisation ist nämlich viel mehr, als ungeplante Trial-and-Error-Versuche zu starten. Sie erlaubt einen systematischen Umgang mit dem Unbekannten – und zwar mit dem Ziel, wieder sicheren Boden unter die Füße zu bekommen. Improvisationstechnik zeigt die einzelnen Schritte dazu auf.[6]

Professionell eingesetzt geht Improvisation also mit guter Vorbereitung und solider Fachkenntnis einher. Genau hier trennt sich nun die Spreu vom Weizen. Wer unsystematisch und ohne Vorbereitung oder Fachkenntnis „improvisiert“, richtet oft nur Schaden an und bringt ganz nebenbei das richtige Improvisieren in Verruf.

Beispiel

Kollege Schmitt sprüht nur so vor Ideen. In einem neuen Projekt arbeiten Sie mit ihm zusammen. Er hat auch gleich eine Idee, wie man ein kniffliges Problem lösen kann. Sie teilen die Aufgaben dafür auf. Bei der nächsten Sitzung stellen Sie fest, dass Herr Schmitt in eine andere Richtung gearbeitet hat, um wieder eine neue Idee umzusetzen. Mühsam versuchen Sie, alles in geordnete Bahnen zu bekommen, damit Ihre bisherige Arbeit nicht umsonst war. Während der Vorstellung der Lösung beim Kunden beginnt Kollege Schmitt plötzlich wiederum eine ganz neue Lösungsidee zu umreißen. Seine Dauerimprovisation geht Ihnen gehörig auf die Nerven.

Das Beispiel zeigt: Kollegen kann es schnell nerven, wenn man zu oft oder zu lange improvisiert. Die Protagonisten eines Improvisationstheaters setzen Improvisationstechniken und -prinzipien ein, um Theaterstücke quasi „aus dem Nichts“ zu erschaffen. Im Berufsleben sollte ihr Einsatz jedoch nicht übertrieben werden. Aus gutem Grund gibt es in größeren Firmen Prozesse, an die sich alle – zumindest weitgehend – halten sollten.[7]

Was mit uns in unerwarteten Situationen passiert

Wir neigen dazu, fortlaufend Pläne zu schmieden, um unser Leben und unseren Alltag in geordnete Bahnen zu lenken. Dies hat den Vorteil, dass wir uns den Großteil unserer Zeit in unserer sog. Komfortzone bewegen können.

  • Im Berufsleben sind wir in unserer Komfortzone, wenn wir ziemlich genau wissen, was wir zu tun haben, und dabei – sofern wir keinen Zeitdruck haben – im Großen und Ganzen entspannt sind.

  • Manchmal suchen wir uns oder bekommen wir neue Aufgaben und begeben uns damit in unsere „Lernzone“. Sie haben dort ungefähre Reaktionsmuster, also Skripte, dazu im Kopf, an die Sie sich halten können und die Ihnen ausreichend Sicherheit geben. In dieser Zone fühlen Sie sich etwas angespannt, aber noch gut. Man spricht hier auch von positivem Stress.

  • Außerhalb der Lernzone liegt die sog. Panikzone. Hier haben Sie keine Skripte mehr, auf die Sie zurückgreifen können. Sie fühlen sich deswegen unsicher. Es entsteht unangenehmer Stress und ein mehr oder minder starker Panikimpuls. Am häufigsten geraten wir in die Panikzone durch die plötzliche Konfrontation mit einem unerwarteten Ereignis, das wir so oder so ähnlich noch nicht erlebt haben. Da wir für die neue Situation keine angemessenen Reaktionsmuster gespeichert haben, müssen wir improvisieren.

Das Unerwartete kann beruflich in vielen Facetten zuschlagen: Sie bekommen plötzlich eine Aufgabe übertragen, die völlig neu für Sie ist, ein sicher geglaubtes Projekt läuft abrupt schief, oder Ihnen bricht in einer Gesprächssituation fachlich der Boden weg.[8]

Zurück in die Komfortzone dank Improvisation

Eine gelungene Improvisation erkennen wir daran, dass sie uns in unerwarteten Situationen von der Panikzone gezielt zurück in die Komfortzone führt.

Abbildung

Von der Panik- in die Komfortzone mithilfe von Improvisation

Was in der Grafik relativ einfach aussieht, ist in der Praxis schwer. Einer gelungenen Improvisation stehen nämlich die folgenden archaischen Verhaltensmuster des Menschen im Weg:

  • Flucht,

  • Angriff,

  • Starre.

Diese Muster sind seit Urzeiten tief in unserem Unbewussten verankert. Früher hatten diese Muster auch ihre Berechtigung. Nur dank dieser Mechanismen sicherte die Menschheit ihr Überleben. Sie retteten uns aus der Panikzone, so z. B. wenn unerwartet ein Säbelzahntiger auftauchte oder bei anderen Gefahren für Leib und Leben, weil sie uns wahlweise in die Lage versetzten,

  • in die Höhle zu rennen (Flucht),

  • den Speer zu werfen (Angriff) oder

  • uns tot zu stellen (Starre).

Leider passen diese Muster nicht mehr gut in unsere moderne Zeit und in unsere komplexen Arbeits- und Sozialstrukturen.

Beispiel

Sie treten aus Ihrem Büro und Ihr Chef kommt gerade vorbei. Er sagt grimmig zu Ihnen: „Na, das war ja gar nichts vorhin!“ Schwupps, sind Sie in der Panikzone. Was machen Sie nun? Die archaischen Reaktionsmuster erlauben Ihnen folgende Reaktionen.

  • Flucht: Natürlich können Sie nicht wegrennen. Also greifen Sie zu einem anderen weit verbreiteten Fluchtmittel: Sie beginnen sofort, sich zu rechtfertigen.[9]

  • Angriff: Da das Keulenschwingen oder Speerwerfen in unserer heutigen Zeit keine adäquate Reaktion mehr ist, können wir nur noch verbal zum Angriff übergehen. Sie entgegnen dazu: „Was wissen Sie denn schon?“, oder geben eine andere „schlagfertige“ Antwort.

  • Starre: Sie bleiben stehen und schauen Ihrem Chef nur verblüfft nach.

An diesem Beispiel wird es offensichtlich: Die althergebrachten Verhaltensmuster helfen uns meist nicht weiter; sie lösen in der Regel die Situation nicht zu unserem Vorteil und befördern uns auch nicht aus der Panikzone. Im Gegenteil: Sie bringen uns tendenziell in Schwierigkeiten, vor allem, wenn wir zum Angriff übergehen.

Souverän zu improvisieren bedeutet, unabhängig von diesen Mustern zu reagieren und gezielt in unsere Komfortzone zurückzukehren. Das gelingt ...

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