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Im Fadenkreuz des Killers (FBI Special Agent)

Pete Hackett

Im Fadenkreuz des Killers (FBI Special Agent)

Cassiopeiapress Krimi





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

FBI Special Agent Owen Burke

Im Fadenkreuz des Killers

Krimi von Pete Hackett

Eine brandneue Story aus der Serie "FBI Special Agent".

Der New Yorker Ermittler Owen Burke geht im Big Apple auf Gangsterjagd - eindrucksvoll in Szene gesetzt von Top-Autor Pete Hackett.

Agent Burke ist ein Ermittler vom alten Schlag. Knochenhart geht er gegen das organisierte Verbrechen in der Stadt vor. Und dabei vertraut er neben den herkömmlichen Ermittlungsmethoden vor allem seinem Instinkt. Die Unterwelt des Big Apple fürchtet ihn deswegen aber nicht weniger...

Ein CassiopeiaPress E-Book

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© der Digitalausgabe 2014 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

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Seit mehreren Tagen

hatten die FBI Agents Owen Burke und Ron Harris einen Mann namens Ambrose Howell im Visier. Schließlich waren sie sich sicher, dass er die Dealer, die südlich der 57th Street ihre Drogengeschäfte abwickelten, mit Stoff versorgte.

Burke und Harris wollten ihn auf frischer Tat ertappen. Und über ihn wollten sie an den Burschen herankommen, der in Südmanhattan vor allem das Drogengeschäft kontrollierte. Wenn sie Howell auf frischer Tat schnappten und er redete, hatten sie ihn, den Drahtzieher, den Mann im Hintergrund, den Zeitgenossen, der das Verbrechen in Südmanhattan dirigierte. Sein Name war Sidney Newton. Er war ein Mafioso, der clever genug war, bis jetzt dem Gesetz ein Schnippchen nach dem anderen zu schlagen. Er beschäftigte die besten Anwälte, und es war den Polizeibehörden noch nicht einmal gelungen, ihm auch nur einen Verkehrsverstoß nachzuweisen.

Sidney Newton war also ihr Mann. Aber sie hatten keinen Beweis gegen ihn in Händen. Ohne schlüssigen Beweis aber würden sie seine Anwälte in der Luft zerrissen haben, wenn sie sich auch nur in seine Nähe gewagt hätten.

Aber das sollte sich an diesem trüben, nasskalten Tag im Dezember ändern.

Es war dunkel. New York erstrahlte im Meer einiger Millionen Lichter. Der Mercury, den Owen Burke in einem Dienstwagen verfolgte, verließ die Second Avenue und fuhr auf der 14th Street nach Westen, überquerte den Union Square, dann die Park Street und schließlich den Broadway.

Die Uhr im Armaturenbrett zeigte 23 Uhr 12 an. Die 14th Street endete bei der Tenth Avenue. Diese vereinigte sich mit der 11. Avenue zur West Street. Jenseits der West Street lagen die Piers der ‚Fire Boat Station’. Ein Stück weiter nördlich befanden sich die Chelsea Piers. Sie waren zum so genannten ‚Sports & Entertainment Complex’ umfunktioniert worden. Neben Foto- und Filmstudios gibt es Cafes und Restaurants, Inline-Skating-Bahnen, zwei Eisbahnen, einen Fitnessclub und eine vierstöckige ‚Driving Range’ für extravagante Golfer.

Wie es schien, waren die Piers das Ziel Howells.

Owen Burke täuschte sich nicht. Howell fuhr auf Pier 57.

Burke stellte seinen Wagen in der 15th Street ab und telefonierte mit Ron Harris, der ihm mit einigen anderen Kollegen in verschiedenen Fahrzeugen gefolgt war. Wenig später kamen sie bei Owen Burke an. Ron Harris stieg aus.

Gegen Blicke vom Pier schützte die Beamten dichtes Strauchwerk, das das Gelände der Piers von der 11. Avenue und der West Street abgrenzte.

Sie pirschten sich an.

Weit ragte der Betonsteg in den Hudson hinein. An seinen Seiten verrosteten klobige Poller und aus den Rissen im Beton wucherte Unkraut. Es gab eine alte Lagerhalle und rostige Schienen, auf denen längst keine Züge mehr fuhren.

Der Mercury stand bei dieser Lagerhalle. Der Fahrer hatte den Motor abgestellt, die Scheinwerfer waren ausgeschaltet. Daneben parkte ein zweiter Pkw. Es handelte sich um einen alten Ford. Burke sah insgesamt drei Männer. Deutlich hoben sich ihre Silhouetten gegen den helleren Hintergrund ab.

Die Polizisten verteilten sich, und ehe die drei Kerle sich versahen, waren sie eingekreist. „FBI!“, rief Burke. „Nehmen Sie die Hände hoch!“

Eine Verwünschung erschallte. Die drei spritzten auseinander. Einer der Kerle begann zu laufen. Die beiden anderen überlegten es sich anders und rissen die Arme in die Höhe. Während zwei G-men den Fliehenden verfolgten, entwaffneten Owen Burke und Ron Harris die beiden Kerle, die nicht versucht hatten, das Weite zu suchen. Einer von ihnen war Howell. Sie durchsuchten die Kleidung der beiden sowie ihre Fahrzeuge, und - wurden fündig. In dem alten Ford fanden sie etwa ein Kilo portionierten Kokains, in dem Mercury Howells stießen sie auf etwa sechs Pfund Stoff, ebenfalls portioniert und sauber abgepackt.

„Das bricht Ihnen das Genick, Howell“, erklärte Owen Burke. „Ich muss euch beiden ja wohl nicht lange erklären, dass ihr verhaftet seid.“

„Verdammt, ich …“

Burke unterbrach Howell schroff: „Wir wissen, dass Sie die Straßenverkäufer mit Stoff beliefern, Howell. Und heute haben wir Sie auf frischer Tat ertappt. Was immer Sie jetzt noch sagen: Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass es vor Gericht gegen Sie verwendet werden kann. Leugnen ist überdies zwecklos. Das Rauschgift, das wir in ihrem Auto gefunden haben, spricht für sich.“

Die beiden Agents brachten den Gangster zurück, der versucht hatte, sich abzusetzen. Sie hatten ihm Handschellen angelegt. Auch Howell und der andere Bursche bekamen jeweils ein paar von den Stahlklammern verpasst. Dann rief Ron Harris die Kollegen vom Rauschgiftdezernat, damit sie sich um die beiden Dealer kümmerten und die Autos beschlagnahmten.

Howell wurde ins Field Office an der Federal Plaza gebracht.

 

*

 

Owen Burke und Ron Harris nahmen Ambrose Howell in die Mangel.

Sehr bald war klar, dass Howell auch nur ein Handlanger war. Aber ein wichtiger. Er war der Mittelsmann zwischen dem Kopf der Mafia, die das FBI zerschlagen wollte, und den Straßenverkäufern, Prostituierten und Schlägern, die von der verbrecherischen Organisation manipuliert wurden.

Howell saß am Tisch im Vernehmungsraum im Keller des Bundesgebäudes. Es war ein nüchtern eingerichteter Raum mit weiß gekalkten Wänden, einem Tisch in der Mitte und einigen Holzstühlen. Außerdem gab es eine Computeranlage für den Fall, dass Aussagen zu protokollieren waren. Owen Burke hatte ihm gegenüber Platz genommen. Ron Harris stand halb links hinter ihm und hatte die Arme vor der Brust verschränkt.

„Wer beliefert Sie mit Drogen?“, fragte Burke.

Howell kaute auf seiner Unterlippe herum.

„Sie können die Kronzeugenregelung in Anspruch nehmen“, bemerkte Ron Harris. Auf diese Weise wollte er es Howell schmackhaft machen, zu sprechen. „Was das für Sie bedeutet, wissen Sie sicherlich. Auch das Zeugenschutzprogramm findet möglicherweise auf Sie Anwendung. Man wird Ihnen eine völlig neue Identität verpassen und Sie müssen niemals befürchten, dass man Sie aufstöbert und sich an Ihnen rächt.“

„Der Kopf der Organisation heißt Newton – Sidney Newton“, gab Howell nach einigem Zögern zu verstehen und sprach damit aus, was die Agents hören wollten. In Owen Burke entstand das Gefühl eines überwältigenden Triumphes. „Er wohnt in Clinton, 54th Street. Von ihm habe ich jeweils das Rauschgift erhalten, damit ich es auf die Dealer verteile.“ Howell leckte sich über die Lippen.

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