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Der Wunschzettel

Gestatten, mein Name ist Frederick – und ich habe einen verantwortungsvollen Job. Ich arbeite in einer Spielzeugmanufaktur, aber nicht in irgendeiner, nein! Ich bin in der Firma des Chefs beschäftigt. Sie werden mich jetzt sicher für ein bisschen bekloppt halten, wenn ich ihnen das so erzähle. Er wird aber so genannt – Chef! Für viele Erdenbewohner heißt er Weihnachtsmann, wir nennen ihn nicht so, er mag das nämlich nicht.

 

Nun, in den letzten Jahren mussten wir – das sind die menschlichen Helfer, so wie ich einer bin, und die Wichtel – leider um unsere Jobs bangen. Die Manufaktur lief schlecht, da uns immer weniger Wunschzettel erreichten. Der Chef sprach davon, dass die Erdenbewohner – also die, die meiner Gattung entsprachen – immer weniger an ihn glauben würden. Saison für Saison hatten wir mit immer schlechter werdenden Zahlen zu kämpfen. Er sprach manchmal sogar schon davon, die Werkstatt völlig zu schließen und die Wünsche von externen Unternehmen aus den Städten erfüllen zu lassen. Das konnte ich ihm glücklicherweise im letzten Moment noch ausreden.

 

Im Juli des letzten Jahres erreichte uns Post aus Hamburg. Wir bekamen selten einen Wunsch aus dieser Stadt, denn Großstädte belieferten wir ohnehin kaum noch. Erwartungsvoll öffnete ich den Brief, um den Auftrag gleich an unsere Wichtel weiterzugeben. Doch als ich las, was dort geschrieben stand, entschloss ich mich, das Geschriebene zunächst in einer Schublade verschwinden zu lassen.

 

Irgendwie ließ es mich jedoch nicht los. Immer wieder musste ich an den Wunsch denken, sogar geträumt habe ich des Nachts davon. So etwas an unseren Chef zu schicken, war doch absurd. Dafür waren wir nicht zuständig. Eine Puppe, ein Spielzeugauto, ja auch eine Hose oder ein Hemd, das hätte ich sofort weitergeleitet. Aber diese Bitte – die konnte ich nicht erfüllen. Niemals! Obwohl sie mich reizte – und zwar enorm.

 

Eine Woche später reichte ich Sommerurlaub ein. Ich gab beim Chef vor, meine Eltern besuchen zu wollen. Er genehmigte mir ein paar Tage und ich reiste, mit dem Brief in der Tasche, im unsichtbaren Nordpolexpress von der Polarstation direkt nach Hamburg. Mit äußerst schlechtem Gewissen, da ich meinen Vorgesetzten ja angelogen hatte, erreichte ich die Metropole. Schwer bepackt fragte ich mich durch, bis ich schließlich die Adresse des Absenders erreichte. Zuletzt hatte ich diese Stadt in der Heiligen Nacht nur von oben gesehen – angehalten hatten wir hier nirgends. Nun war ich mitten im Sommer dort. Ich war ein wenig nervös, aber ich schellte trotzdem bei meinem Wunschzettelschreiber.

 

Mein Herz begann wie wild zu schlagen, als er mir die Tür öffnete. Diese braunen Rehaugen und seine dunklen Haare beeindruckten mich schon. Er war verdutzt, als ich mich vorstellte und mit seinem Wunschzettel wedelte. Kopfschüttelnd ließ er mich dennoch hinein.

 

„Du bist also Holger?“, fragte ich ihn.

 

Meine Hände zitterten vor Aufregung.

 

„Ja“, antwortete er unsicher. „Ich hatte mir einen Spaß mit diesem Brief erlaubt. Habe niemals gedacht, dass er irgendwohin zugestellt wird.“

 

„Soso! Du glaubst also nicht an uns und an den Chef.“

 

Holger wurde unsicher.

 

„Nun ja! Als Kind habe ich schon daran geglaubt. Aber irgendwann hatte sich das erledigt. Weihnachten war nie wieder so schön wie sonst. Aber das mit dem Brief – das war wirklich nur ein …“

 

„Schschscht …“, pfiff ich und legte meinen rechten Zeigefinger auf seine Lippen. „Mach es nicht kaputt, ich bin doch da. Dein Wunsch ist in Erfüllung gegangen, und das sogar noch weit vor dem Heiligen Abend.“

 

Holger schloss die Augen und genoss meine leichte Berührung an seinem Mund. Er spitzte die Lippen und küsste meinen Finger vorsichtig. Meine Hand begann, ihn vom Kinn abwärts über die Brust zu streicheln. Langsam öffnete ich sein Hemd, fuhr ihm mit den Fingerkuppen über die Schultern, zog ihm dieses damit aus und berührte ihn schließlich fast an jeder Stelle seines wunderschönen Oberkörpers. Ihm entglitt ein leichtes Schluchzen, als ich in Höhe seines Bauchnabels ankam und mit Bedacht den Gürtel seiner Hose öffnete. Er war ein Mann der Superlative – hatte einen so schönen Körper, war braungebrannt und seine Haut fühlte sich samtweich an.

 

Vorsichtig zog ich den Reißverschluss seiner Jeans auf, öffnete den Knopf darüber und ließ die Hose nach unten gleiten. Vor mir sah ich eine beachtliche Beule, die sehr vielversprechend war. Ich küsste erst seine Lippen, sie gewährten mir sofort Einlass, unsere Zungen berührten sich und spielten ein heißes Spiel miteinander. Dann wanderte ich langsam abwärts über seinen Hals zu seiner Brust, liebkoste seine Brustwarzen und die in der Sonne glänzende Haut. Endlich war ich an seiner Mitte angekommen und zog ihm zärtlich das letzte Stück Stoff mit meinen Zähnen aus. Dafür, dass ich so etwas noch nie zuvor gemacht hatte, gelang es mir ausgesprochen gut, denn Holger schien unter meinen Zärtlichkeiten regelrecht zu zerfließen. Sein Body begann zu schwitzen, leise stieß er ein immer wiederkehrendes „Ja!“ aus.

 

Das machte mich richtig an. Auch ich wollte so schnell wie möglich meine eh viel zu warmen Klamotten loswerden. Während ich mich auszog, küsste ich ihn immer wieder an den verschiedensten Stellen. Dann schob ich ihn auf sein Sofa und begann, seine Mitte mit meinem Mund zu verwöhnen. Ich sog jede Zelle seines Körperteils förmlich auf, ließ es mehrmals verschwinden und wieder auftauchen. Er genoss alle Formen meiner Liebkosungen und bedankte sich mit einem immer lauter werdenden Stöhnen, zum guten Schluss mit einem heftigen Höhepunkt.

 

Die Erregung, die ich verspürte, war mir völlig unbekannt. Es machte mich fast wahnsinnig, als er meine Männlichkeit zu liebkosen begann. Mein Atem ging schwer und ich wollte schreien vor Lust. Doch das traute ich mich nicht, mehr als ein leises Stöhnen wollte ich nicht von mir geben. Ich brauchte nicht lange, bis er mich zu meiner Freude gebracht hatte. Sehr zufrieden blickte ich ihn an. Er lächelte mir zu und küsste mich auf die Nase.

 

„Danke!“, flüsterte er.

 

„Wofür?“, fragte ich ihn.

 

„Dass du mir meinen Wunsch erfüllt hast.“

 

&

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