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Höhepunkte - Was in Vegas geschah

Kristina Wright

HÖHEPUNKTE –
Was in Vegas geschah

Erotische Storys

Aus dem Amerikanischen von
Markus Berg

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Shayla Black

Was in Vegas geschah
Sylvia Day

Noch ein Trumpf im Ärmel
Heidi Champa

Erinnerungen zum Verkauf
Andrea Dale

Gib Facebook die Schuld
Kate Dominic

Honig ändert alles
Emerald

Vorwort
Shayla Black

Erotische Liebesgeschichten. Der Begriff beschwört Bilder herauf von Seidenlaken, heißem Atem, leidenschaftlichen Nächten, feuchter Haut und Freuden, die unser Vorstellungsvermögen übertreffen. Aber darüber hinaus verraten uns erotische Liebesgeschichten etwas über unsere tiefsten Wünsche. Es geht nicht nur um Sex. Diese Storys verbinden unsere Hoffnungen mit unseren Fantasien, unsere Träume mit unseren Sehnsüchten. Erotische Erzählungen öffnen uns durch ihre körperbetonte Ausdrucksweise ein Tor zu anderen Menschen.

Geschichten von erotischer Liebe vereinen unser sexuelles Selbst mit der romantischen Ader in uns. Dabei stoßen wir auf zwei etablierte literarische Genres: Liebesroman und Erotika. Der Liebesroman steckt voller Hoffnungen auf Erfüllung. Wir lesen diese Bücher, weil wir hoffen, irgendwann den perfekten Partner zu finden. Wir wünschen uns das Beste für die Zukunft und träumen von einem emotional erfüllten Leben. Liebesromane sind wie eine Reise, in deren Verlauf sich Menschen kennenlernen. Es ist eine Fantasie, die uns zeigt, dass die wahre Liebe letzten Endes gewinnt, ganz gleich wie trist die Umstände sind. Der Leser gelangt zu der Erkenntnis, dass es für jeden den vom Schicksal vorbestimmten Partner gibt und dass niemand für immer allein sein braucht.

In der klassischen erotischen Literatur erfahren wir, wie eine Person durch das Ausleben ihrer Sexualität und sexuellen Neugier zur Selbsterfüllung findet. Es werden neue Sachen mit neuen Leuten ausprobiert, Grenzen überschritten und neue Normen gesetzt, das ist der Grund für die starke Faszination von Erotika. Jedes Szenario ist offen für eine neue Auslegung, eine neue emotionale Ausdrucksweise. Der Himmel und die menschliche Erfahrung (und das Ganze mit ein wenig Fantasie ausgeschmückt) sind das Limit.

Wenn diese zwei Genres zusammentreffen, entsteht ein Leseerlebnis, bei dem Hoffnung und Sinnlichkeit zueinanderfinden. Es ist wie eine Reise durch Körper und Geist, die uns sowohl zur Sehnsucht unseres Herzens als auch zur Selbstverwirklichung führt. Und zwar deshalb, weil wir mit der Person, die wir lieben, unser tiefstes sexuelles Selbst zum Ausdruck bringen und ein Band schaffen können, das für die Dauer einer bedeutsamen Begegnung hält oder sogar für den Rest unseres Lebens.

Erotische Liebesgeschichten führen uns zu den Tiefen unseres Selbst und bringen uns dazu, in uns hineinzuhorchen und uns zu fragen, was wir wirklich möchten. Was sind wir bereit zu überwinden, um erfüllten Sex zu haben? Um Liebe zu bekommen? Um etwas zu erhalten, wonach wir uns schon immer gesehnt haben. Erotische Liebesgeschichten gestatten es uns, diese tiefen Sehnsüchte und in uns liegenden Konflikte zu erforschen. Erst dann können wir Grenzen überschreiten, die wir sonst nie überschreiten würden, und vergessen das Alltägliche.

Begleiten Sie die Autoren auf ihren Reisen, und tauchen Sie ein in die Geschichten. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Staunen Sie. Erotische Liebesgeschichten eröffnen uns neue Welten. Wir lernen, nach Dingen zu greifen, die uns unerreichbar erscheinen. Genießen Sie den Kampf, den Konflikt und die Entwicklung der Charaktere, denen Sie beim Lesen begegnen werden. Liebesgeschichten werden oft als Luftschlösser der Fantasie bezeichnet, als das Genre, in dem man sich verliert. Doch in Liebesgeschichten liegt eine Wahrheit, die dem Guten dient. Wir brauchen eine Möglichkeit, unserem Alltag entfliehen zu können. Wir brauchen unsere Happy Ends. Wir brauchen die Überzeugung, dass wir vollständig sein können.

Begleiten Sie uns auf dieser Reise, und lassen Sie Ihre Fantasie die tiefere Wahrheit finden. Wir sind nicht allein, und wir sind nur dann mit uns im Reinen, wenn wir nicht nur uns selbst lieben, sondern auch einen anderen Menschen.

Die Reise hört nie auf. Genießen Sie sie.

Was in Vegas geschah
Sylvia Day

Es war über vierzig Grad Celsius in Las Vegas, aber Paul Laurens hätte schwören können, dass der kühle Blick seiner früheren Geliebten die Temperatur absacken ließ.

Robin Turner wehte in die Lounge des Mondego Hotels wie eine eiskalte Windbö. Das lange, blonde Haar hatte sie sich hochgesteckt, ihre üppigen Formen in ein hellblaues Kleid gehüllt, das ihre Rundungen betonte und auf Taillenhöhe gebunden wurde. Ihre nudefarbenen Absätze vermittelten den Eindruck, dass sie barfuß lief, während sich die Steine ihrer Aquamarin-Halskette wie Eiswürfel um ihren Hals legten.

Paul schloss die Finger fester um die Bierflasche, die er in der Hand hielt, und spürte, wie sein Schwanz in der Jeans anschwoll. Wie er mit ihr im Bett gelandet war, konnte er sich immer noch nicht erklären. Sie hatten den gleichen Fahrstuhl genommen, und im nächsten Augenblick hatte er sie auch schon gevögelt. Die Anziehungskraft war so gewaltig und unvorhersehbar gewesen, dass Paul sich nicht mal mehr erinnerte, wie sie sein Zimmer betreten und die Kleidung ausgezogen hatten.

Er nahm einen großen Schluck aus der Bierflasche und sah, wie Robin durch die Bar stolzierte. In einer der Nischen stand ein Typ auf und begrüßte sie. Der Mann – Anzug und Krawatte – gab ihr zwei Küsschen auf die Wangen, ehe beide sich setzten. Paul wusste sofort, dass er nicht in demselben Raum bleiben würde, wenn er Robin nicht haben konnte. Daher gab er dem Barkeeper ein Zeichen und bestellte einen Martini, um ihn zu Robin an den Tisch bringen zu lassen.

»Ihre Biere sind beliebt«, sagte eine der Kellnerinnen, als sie das Getränk auf ihr Tablett stellte. Ihr Lächeln war eine Einladung. Mit dem Blick, den sie folgen ließ, wollte sie sichergehen, dass Paul die Botschaft auch verstand.

»Freut mich zu hören«, erwiderte er und unterbrach den Blickkontakt, um ihr klarzumachen, dass er kein Interesse an ihr hatte. In Vegas hatte Paul nur deshalb einen Fuß in die Tür bekommen, weil er das Mondego Hotel davon überzeugen konnte, die Biersorten aus seiner kleinen Privatbrauerei auf die Karte zu setzen. Das Hotel finanzierte ihm, wie vertraglich vereinbart, alle zwei Wochen die Fahrt nach Vegas, damit Paul seine Produkte anderen Etablissements in der Region schmackhaft machen konnte. Dieses Geschäft wiederum hatte es ihm ermöglicht, Robin für ein Jahr zu haben. Die Wochenenden mit ihr gehörten zu den wertvollsten in seinem Leben.

Bis vor vier Monaten, als alles schiefgegangen war und er sie verloren hatte.

Paul warf ein paar Scheine auf die Theke, rutschte von seinem Barhocker und nahm sein Bier mit zu den Fahrstühlen. An der Rezeption hatte er Blumen für Robin hinterlegt, dazu noch seine Zimmernummer auf einen Zettel gekritzelt. Er wusste, dass sie am Vortag eingecheckt hatte, aber bislang hatte sie sich noch nicht bei ihm gemeldet. Immer wieder redete er sich ein, dass sie sich bestimmt auf die Schmuckausstellung vorbereiten musste, die an diesem Tag im Hotel eröffnet werden sollte. Aber nach dem Blick, mit dem sie ihn vorhin gestraft hatte, wusste er, dass er sich selbst etwas vormachte. Sein einziger Trost war, dass er ihr nicht ganz gleichgültig zu sein schien. Daher hoffte er, dass sie noch nicht über ihn hinweg war. Alles hätte er jetzt von ihr hingenommen – eine Szene, eine Ohrfeige, alles. Solange sich ihm nur eine Gelegenheit bot zu sagen, was gesagt werden musste.

Kaum hatte er den Fahrstuhl betreten, als er ihren Duft wahrnahm. Paul sog die Mischung aus Vanille und irgendeinem Blumenduft tief in seine Lungen. Ein Prickeln lief ihm über den Rücken. Seine Eier spannten sich an, und sein sexuelles Verlangen regte sich nach all den Monaten ohne Robin. Er drückte den Knopf für seine Etage, ehe er sich umdrehte. Als Robin sich neben ihn stellte, pochte gespannte Erwartung durch seine Adern. Kurz fragte er sich, welche Ausrede sie für ihren Begleiter erfunden haben mochte, doch dann schob er den Gedanken beiseite. Es interessierte ihn einen Dreck. Ihm war nur wichtig, dass sie ihm folgte.

Ein älteres Paar und drei Herren in Anzügen stiegen zu und drehten sich allesamt mit dem Gesicht zur Tür. Als der Fahrstuhl losfuhr, wippte Robin leicht auf ihren Stöckelschuhen und zog Pauls Blick auf sich. Er sah, wie sie ihren Slip nach unten schob, erst mit einem Fuß herausstieg, dann mit dem anderen.

Gott. Sein Schwanz pulsierte wie verrückt. In seiner Fantasie trat er hinter sie, hob ihren Rock an und drang in sie ein.

Ein leiser Gong kündigte den ersten Halt an. Die Geschäftsleute stiegen aus, und vier Teenager in Badesachen kamen herein. Paul richtete den Blick geradeaus, streckte unauffällig die Hand aus und schob sie unter die luftig fallenden Falten von Robins Rock. Sie rückte ein Stückchen näher zu ihm, sodass er fast vor ihr stand, und hieß seine Berührung willkommen. Mit der Hand umschloss er ihre weiche, rasierte Pussy. Er erkundete sie mit den Fingern und stellte fest, dass sie heiß und feucht war. Sein Schwanz schwoll stärker an, und um sich nicht mit einem Stöhnen zu verraten, nahm er schnell einen Schluck Bier.

Der Aufzug hielt wieder an, und das ältere Paar stieg aus. Als die Teenager Platz machten, warf das Mädchen in der kleinen Gruppe einen Blick auf Paul. Interesse flammte in ihren mit schwarzem Kajal umrandeten Augen auf. Sie checkte ihn auf seine Vorzüge, sah das Brauerei-Logo auf seinem T-Shirt und entdeckte das Tattoo, das unter seinem Ärmel hervorlugte. Während ihr Blick seinen Arm entlangwanderte, nahmen die Jungs der Gruppe den Platz des älteren Paars ein und verstellten dem Mädchen die Sicht. Daher konnte sie nicht mehr sehen, dass Paul mit seinen Fingern Robins Pussylippen teilte.

Robin holte scharf Luft, als er seinen Mittelfinger in ihre Spalte schob. Ihr enger, weicher Tunnel hieß ihn gierig willkommen. Paul warf ihr einen Blick unter halb gesenkten Lidern zu und spürte, wie die Lust ihn überwältigte. Mit dem Handballen drückte er gegen Robins Klitoris, massierte sie und machte sie bereit für die harten Stöße seines Schwanzes. Eigentlich wollte er erst noch mit ihr reden, aber sie war so verdammt heiß, und er wusste, dass er es nicht mehr lange aushalten würde. Ohne Robin durchs Leben zu stolpern war qualvoll genug gewesen. Manchmal hatte er geglaubt, den Verstand zu verlieren, so sehr hatte er sich nach dem Klang ihrer Stimme gesehnt oder nach dem Gefühl, ihren Körper an seinem zu spüren.

Die Teenager stiegen beim nächsten Halt aus. Als der Aufzug weiter zum 45. Stock fuhr, waren nur noch Paul und Robin übrig geblieben.

»Ich habe dich vermisst«, sagte er schroff.

Als Antwort drückte sie ihm die vor Sehnsucht nasse Pussy gegen die Hand. »Du hast das hier vermisst.«

Ihre betont kühle Stimme ließ ihn zusammenfahren, aber ihr Körper verriet ihm, wie es wirklich in ihr aussah. Sie war brennend heiß und herrlich nass. Während er ihre zerfließende Muschi mit dem Finger fickte und die Geräusche der Bewegung zu hören waren, verlor Robin die Fassung. Sie krallte sich an den Handlauf aus Messing, stellte schamlos die Beine auseinander und stöhnte laut.

Als der Aufzug Pauls Etage erreichte, zog Paul seine Hand zurück, hob Robin hoch und legte sie sich über die Schulter. Schnell warf er noch die leere Bierflasche in den Abfalleimer, der direkt vor den Aufzugtüren stand. Ehe er seine Suite erreichte, hatte er schon ein Kondompäckchen zwischen den Zähnen und die Schlüsselkarte in der freien Hand. Er stieß die Tür auf, setzte Robin ab und hatte seine Hose aufgeknöpft, bevor die Tür wieder ins Schloss fiel.

Seine Jeans sackte auf die Fliesen im Eingangsbereich, und mit einem dumpfem Laut schlug das Portemonnaie samt Kette auf. Während er seinen Schwanz in Latex hüllte, schob sie ihr Kleid hoch, um ihn in sich aufzunehmen. Paul gönnte sich einen Moment, um sie anzuschauen, und konnte kaum Luft bekommen. Ihr Anblick bot stilvolle Eleganz oberhalb der Taille und alles, was man für einen feuchten Traum brauchte, unterhalb der Taille. Ihre Beine waren lang und geschmeidig, ihre Muschilippen geschwollen und feucht.

Als sie in sein Leben platzte, war er halb tot gewesen, erstarrt in seinem Kummer über den Tod seines Sohnes und das Ende seiner ohnehin angeschlagenen Ehe. Bei der allerersten Fahrstuhlfahrt mit Robin war ein Schalter umgelegt worden, der Paul aus seinem Koma gerissen hatte. Sie hatte ihm wieder Luft zum Atmen geschenkt und das Blut zurück in seine Adern geschickt. Paul hatte auf die Wochenenden hingelebt, die er mit ihr verbrachte, sehnte sich nach ihrem Lachen und ihrem Lächeln, ihren Berührungen und ihrem Duft.

Aber als sie vorschlug, die Beziehung zu vertiefen, bekam er Panik, sodass Robin ihn erhobenen Hauptes verließ – und sein Herz gleich mitnahm.

Als Paul sich jetzt klarmachte, was für ein verdammtes Glück er hatte, dass sie noch immer bereit und willig war, drückte er ihren schlanken Körper gegen die Tür und eroberte Robins Mund mit einem heißen Kuss. Seine Lippen versiegelten ihre, mit der Zunge zeichnete er ihre Unterlippe nach, ehe er die Weichheit ihres Mundes erkundete.

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