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Heiteres, Sinn und Sinnliches

Inhalt

Von der Liebe

Die Zeit und wir

Liebesschimmer

Junggesellenzeit

Resignation

Sehnsucht I

Sehnsucht II

Verlassen

Jahreszeiten der Liebe

Gedichte an Marianne

Geburtstag

Synopsis und Symbiose

Meiner Mutter zum Geburtstag

Für Hannes Blunck, 90

Berliner Luft am Lietzensee

Himmel und Erde

Im Garten

Ein Märzenmorgen

April an der Algarve

Sternenhimmel

Gedanken unter dem Sternenhimmel

Kulinarisches

Zusage einer geschmackvollen Einladung

Das Gästebuch

Fischgerichte

Ichthyologie

Menschlich allzu Menschliches

Mann und Frau

Mutter und Tochter

Feierliche Ode

Profane Maske der Heiterkeit

Ein Mensch

Rentners Frühlingserwachen

Zeitgenossen

Hedonistisches Rindvieh

Das Knie

Die Kinder in der dritten Welt

Weihnachtgruß

Die Zeit und wir

Wie vorsichtig die Zeiger schleichen

und um das Blatt herum sich tasten,

wie langsam die Minuten weichen,

wie wenn nach Ewigkeit sie fassten.

Wo bist du jetzt, was denkst du nun?

Ach, komm doch flink zu mir.

In deinen Armen möcht’ ich ruh’n,

denn glücklich bin ich nur bei dir.

Den Kopf möcht’ ich jetzt an dich lehnen

und möchte dich mein Eigen nennen,

doch unerfüllt bleibt dieses Sehnen,

da Zeit und Raum uns jetzt noch trennen.

Wird dereinst mal ein ganzes Leben

zum Spiegel unsrer Seligkeit,

da Zeit und Raum uns alles geben –

die Liebe und die Ewigkeit ?

Wird einst der Kummer dieser Tage

zum Opfer der verhassten Zeit?

Wird das, was ich jetzt in mir trage,

durch dich für uns zur Wirklichkeit?

Wie alle Dinge, die auf Erden

wohl wachsen, doch vergänglich sind,

so kann die Liebe farblos werden –

ein welkes Blatt im Sommerwind.

Gefühl und Leben müssen weichen

aus allem, was dem Tod geweiht.

Vergänglichkeit lässt sie dann bleichen,

und über allem thront die Z e i t.

Verstehst du, dass die Zeit ein Recht

an allem Lebenden sich nimmt,

dass bares Leben man verzecht

in jeder Stunde, die verrinnt?

Erkennst du nun die Zeit im Leben,

ihr unaufhaltsames Getriebe ?

Ich will mich gern der Zeit ergeben,

hab ich nur deine große Liebe.

Liebesschimmer

Im Lichte scheint so manches heiter,

was in der Dunkelheit erlischt.

Das Spiel betreibt man munter weiter,

indem man Licht und Schatten mischt.

Ein Spiel mit Mördern und mit Toten,

mit Detektiven und Gendarmen,

mit schwarzen Karten und mit roten,

mit Raub und Mord ohne Erbarmen.

Man löscht das Licht, schwarz ist der Raum,

nur an der Tür ein heller Saum

zeigt, dass die ganze Außenwelt

sich fern vom Einzelschicksal hält.

Ob Ernst, ob Scherz,

bald Leid, bald Schmerz

– in kleinem für dich übergroß –

ist für die Welt bedeutungslos.

Es dringt der größte Liebeskummer

aus winklig,dunkler Bodenkammer

nicht weiter als zum Nachbarn rüber,

dort aber lachen sie schon drüber.

Und heiter klingt auch hier das Lachen

bei jenem Spiel, von dem wir sprachen.

Doch eines ist ganz offenbar,

dass dieses Spiel erfolgreich war.

Denn unabhängig von Person

greift einer sich sein Opfer schon.

Es lag im Blick und war nicht schwer.

Wenn du zu sehen weißt, dann siehst du mehr

als einen Blick von ungefähr.

Ein Tüpfelchen von Liebesschimmer

verbirgt ein offenes Auge nimmer.

Kennt Ihr die Blätter,

die sich schließen,

um Fliegenleiber zu genießen?

Die Frage ist nicht kategorisch

und in der Sache der Natur

steht sie in Parenthese nur.

Wer wen umschlingt und wen verzehrt,

ist vorläufig noch ungeklärt.

Wer wen bespringt, wer wen kann leiden,

verbleibt der Zukunft zu entscheiden.

Doch eines steht nun fest und klar,

Liebe bleibt ganz sonderbar,

wo auch immer Mädchen Knaben haben

und sich aneinander herzhaft laben.

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