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Heiler - Heilen - Helfen

Franz Jenewein

Heiler – Heilen
Helfen

Gedanken eines Allgäuer Heilers zum Geistigen Heilen

Der schönste Dank für Gottes Gaben besteht darin, dass man die Gaben Gottes weitergibt.

Michael Kardinal von Faulhaber (1869–1952)

Erzbischof von München und Freising (1917–1952)

Vertraue und Glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft.

Diesen Satz von Bruno Gröning (1906–1959) habe ich bewusst an den Anfang meines Buches gestellt, da er sowohl meine Überzeugung als auch meine eigenen Erkenntnisse und Erfahrungen exakt widerspiegelt. Ich kann seine Aussage voll und ganz bestätigen, denn nur mit dem nötigen Vertrauen und Glauben kann die göttliche Heilkraft fließen.

Bruno Gröning, den in den 50er-Jahren bis zu 30.000 Besucher am Tag aufsuchten, um Heilung (bei ihm) zu erfahren, gilt bis heute bei vielen als Wunderheiler. Andere bezeichneten ihn als Scharlatan. Er hat auf jeden Fall, wie kein anderer, die Menschenmassen in seinen Bann gezogen – und tut dies noch heute: Der Bruno Gröning-Freundeskreis ist eine der größten Vereinigungen für Heilung und bis zur heutigen Zeit sehr aktiv.

Inhalt

Helfen und Heilen

Wie alles begann

Das entscheidende Erlebnis

Kann ich ein Heiler werden?

Geistiges Heilen – Was verstehen wir darunter?

Geistiges Heilen in der Praxis

Wie schützt man sich vor Scharlatanen?

Stolpersteine im Zusammenhang mit dem Geistigen Heilen

Verschiedene Formen des Geistigen Heilens

Traditionelle Formen

Handauflegen

Magnetisches Heilen

Therapeutic Touch

Gebetsheilung

Moderne Therapien

Qi Gong

Chakratherapie

Reiki

Fernheilung

Geist-Chirurgie

Schamanismus

Exorzismus

Heilen mit Fetischen

Gruppenheilungen

Wallfahrtsorte oder Orte der Kraft

Das Handauflegen

Zuerst einige wichtige Punkte

Die Gabe zu heilen

Wie definieren wir Gesundheit

Auswirkungen von negativen Beeinflussungen

Einflüsse, die unsere Gesundheit beeinträchtigen

Die körperliche Ebene

Die emotionale Ebene

Die mentale Ebene

Die chemische Ebene

Die umgebungsbedingte Ebene

Die gesellschaftliche Ebene

Fazit

Chakren und Heilpunkte

Die positiven Auswirkungen der Chakraarbeit

Auf unseren Körper

Auf unser Bewusstsein

Auf den Geist

Fazit

Beschreibung der Chakren

Wurzelchakra

Sakralchakra oder Sexualchakra

Solarplexuschakra

Herzchakra

Halschakra

Drittes Auge oder Stirnchakra

Kronenchakra oder Scheitelchakra

Gesund durch Chakratherapie

Die Heilung von Tieren

Wie reagieren Babys auf eine Behandlung?

Verhaltenskodex für praktizierende Mitglieder des DGH

Darüber hinaus gehende Eckpunkte für mich

Das Gebet

Die Liebe

Die göttliche Kraft

Das Vertrauen

Die Geduld

Die Dankbarkeit

Das Loslassen

Meine Heilarbeit

Gründe für die Behandlung

Der Heilungsraum

Geisthelfer und Geistführer

Eine Heilsitzung

Anhaftungen, Belastungen, Besetzungen, Besessenheit

Fremdenergien

Die Aura

Anhaftungen und Besessenheit

Verschiedene Krankheitsformen

Schädliche Stoffe

Was empfindet man bei einer Behandlung?

Bei der Behandlung

Nach der Behandlung

Selbstheilung

Resümee

Literatur

Kontakt

Helfen und Heilen

Das ist nicht nur der Wunsch, sondern auch das Ziel von Ärzten, Therapeuten, Heilpraktikern und natürlich auch von Leuten wie mir. Dabei ist das Helfen nicht nur eine natürliche Pflicht, sie ist auch eine mit dem Glauben verbundene Aufgabe und eigentlich sollte sie sogar eines jeden Menschen Herzenswunsch sein, dort zu helfen, wo er helfen kann. Helfen bedeutet, sich um jemanden zu kümmern, ihn zu betreuen und zu unterstützen. Man kann Abhilfe schaffen bei einem Übel oder einem Mangel. Helfen bedeutet auch, jemandem in einer schweren Situation zur Seite zu stehen, ihm Kraft zu geben, zu stärken, zu festigen, zu ermutigen und aufzurichten, jemanden in einer schwierigen Lage nicht allein zu lassen. Dies alles zähle ich zum Helfen.

Heilen bezeichnet die Wiederherstellung der Gesundheit bei einem Leiden, einer Krankheit oder einem Gebrechen. Heilen ist ein Angebot an Hilfesuchende, das gleichberechtigt neben klassischer Schulmedizin, Naturheilkunde und anderen therapeutischen Angeboten stehen sollte und nicht in Konkurrenz zu diesen. Diese Sichtweise hat sich allerdings noch nicht überall durchgesetzt. Teilweise liegt das an starren Strukturen, die den medizinischakademischen Bereich nach wie vor als Königsdisziplin sehen und alle anderen Heilmethoden oft stiefmütterlich betrachten und hintanstellen. Es liegt auch an gesellschaftlichen Entwicklungen, die sich in der westlichen Welt von der Naturmedizin eher zugunsten einer Wissenschaftsgläubigkeit abgewandt haben, weil die Wissenschaft natürlich auch bahnbrechende Fortschritte verzeichnete und gemeinsam mit der Pharmaindustrie ein ungeheures Potenzial an Werbung genießt. Die Idee, dass es einen Mittelweg und idealerweise ein Miteinander verschiedener Ansätze geben kann, setzt sich erst allmählich durch. Hier sind noch immer alle Beteiligten aufgefordert, sich selbst nicht in Konkurrenz zu sehen, keine Methode über die andere zu stellen, sondern den Hilfesuchenden im Blickpunkt zu behalten.

Aufgabe und Ziel sollte es daher sein, Heilung im ganzheitlichen Sinne zu fördern, die Selbstheilungskräfte anzuregen sowie Menschen beim Wahrnehmen der eigenverantwortlichen und selbstbestimmten Gestaltung ihres Lebens zu ermutigen und zu unterstützen. Denn genau hier wurzelt ein großes Problem unserer Gesellschaft: Der Glaube an die Wissenschaft und deren Allmacht führt auch dazu, dass Menschen mit Beschwerden nur die Symptome bekämpfen, nicht aber die Ursachen. Sprich es werden zwar Medikamente genommen, um etwa Kopfschmerzen zu lindern, aber die Frage, weshalb man immer wieder an Kopfschmerzen leidet, wird nicht oder nur am Rande gestellt, denn: Die Tabletten helfen ja. Doch jedem wird einleuchten, dass lediglich eine Behandlung der Symptome auf Dauer keine Lösung ist. Die Wege müssen von Beginn an Hand in Hand gehen.

Heilen bedeutet daher, Körper und Geist durch Harmonisierung des Energiefeldes zu unterstützen.

Allerdings erfahren auch wir in unserer täglichen Arbeit, dass es noch zahlreiche Beeinträchtigungen und Krankheiten gibt, die keine Besserung oder Heilung zulassen. Dafür gibt es eine Reihe unterschiedlicher Gründe:

Zum einen kann es an dem Zeitpunkt liegen, zu welchem die Behandlung beginnt. Womöglich ist es noch nicht die richtige Zeit für eine Heilung, weil sich der Klient zunächst noch mit seiner Thematik auseinandersetzen muss. Er ist auf seinem Weg innerlich vielleicht noch nicht bereit, für eine notwendige, eigene Veränderung. Ohne diesen Wandel kann indes keine grundlegende Besserung eintreten.

Ein anderer Punkt, der eine Heilung oft im Weg steht, ist das Karma des Kranken, das durch unterschiedliche Einflüsse geradezu blockiert sein kann, um somit keine Veränderung und Verbesserung seines Zustandes zulässt. Karma nennen wir das Gesetz von Ursache und Wirkung. Dabei ist jede Handlung eine Ursache und als solche mit einer späteren Wirkung verknüpft. Bei diesem Kausalitätsprinzip glauben wir also an Ursachen, die zu bestimmten Ereignissen, Lebensumständen und anderen Resonanzen führen. Vereinfacht könnte man sagen: Wir ernten das, was wir säen. Karma ist eine Gesetzmäßigkeit des Universums. Ob sich gutes oder schlechtes Karma ansammelt, bewirkt jeder Mensch mit seinen Gedanken, Worten, Taten und Gewohnheiten eigenverantwortlich.

Passiert jemandem etwas Negatives, dann sprechen wir von »schlechtem Karma« und meinen meist einfach nur, dass der Betreffende Pech gehabt hat. Glaubt man jedoch an die Gesetzmäßigkeiten von Ursache und Wirkung, dann würde das aber bedeuten, dass er vorher etwas Schlechtes getan oder gedacht hat und dafür bestraft wird. Und »gutes Karma« bedeutet dann auch nicht, dass man einfach nur Glück hat, sondern, dass das als Glück Erlebte die Wirkung einer früheren Handlung ist. Gutes Karma muss man sich verdienen – durch gute Taten und Absichten. Wir alle kennen die Situation: Wir gehen schlecht gelaunt aus dem Haus und blicken schlecht gelaunt in die Welt und in die Gesichter, die uns begegnen. Wir werden genau diese schlechte Laune gespiegelt bekommen. Sagen wir uns hingegen, jeder Tag ist ein Geschenk und ich nehme ihn als solches an und trete lächelnd auf die Straße und begrüße alle Menschen mit einem Lächeln, so begegnet uns dieselbe Welt freundlich und offen. Dies ist nur ein kleines Beispiel dafür, wie sich unsere Außenwirkung durch geringfügige Verhaltensänderungen komplett verbessert. Das Ziel eines jeden Menschen sollte demnach sein, sich genau darüber im Klaren zu werden, wie er sich verhalten sollte, um seine gewünchte Wirkung zu erlangen. Wünscht man sich Freundlichkeit, Höflichkeit und Respekt, so ist es zwingend erforderlich, seinen Mitmenschen genau diese Tugenden entgegenzubringen. Wir sind als Teil einer sozialen Gemeinschaft genau darauf angewiesen, dass wir dieselben, die Gemeinschaft fördernden, Werte und Ziele verfolgen. Heilen setzt auch an diesem Selbstverständnis an, an der Eigenverantwortlichkeit und der kritischen Betrachtung des eigenen Verhaltens.

Neben diesen von uns beeinflussbaren Einwirkungen auf unser Wohlergehen, gibt es selbstverständlich auch Krankheiten, die uns von Geburt an behindern oder ereilen. Auch schwere Schicksalsschläge und Unfälle, die uns im Laufe unseres Lebens treffen, können unser weiteres Leben nachhaltig beeinflussen und folgen freilich nicht dem Verursacher- und Bestrafungsprinzip. Ich denke da etwa an eine bleibende Einschränkung nach einem Unfall. Im Volksmund heißt es bisweilen, jeder bekommt nur die Herausforderungen vom Leben gestellt, die er zu tragen vermag. Dennoch ist das nur ein schwacher Trost für jemanden, der etwa einen nicht selbst verursachten Unfall erleidet, an dessen Folgen er sein weiteres Leben leiden wird. Auch die Redewendung, man wachse mit seinen Aufgaben, ist hinlänglich bekannt, hilft aber dem, der an einen Rollstuhl oder an das Bett gefesselt ist, erst einmal nicht. Ebenfalls von weitreichender Konsequenz kann der Verlust eines geliebten Menschen sein. Dass wir im Privatleben und in unserer Arbeit auch mit solchen Problemen konfrontiert sind, lehrt uns, sehr bewusst mit dem Begriff des »Heilens« umzugehen. Manchmal ist es wesentlich besser, von diesem Begriff sehr bewusst Abstand zu nehmen und stattdessen den Begriff des »Helfens« zu verwenden. Somit bringt man klar zum Ausdruck, dass man das Schicksal des anderen ernst nimmt und als Tragödie begreift und nicht durch den Begriff des »Heilens« aus der Welt zu schaffen versucht. Die Anerkennung des Leidens ist schon eine enorme Hilfe für unser Gegenüber, das sich dadurch verstanden fühlt und neue Kraft schöpfen kann.

Und genau hier liegt der Ansatz, wie wir auch in solch schweren Fällen eine Hilfestellung leisten können: Wir können versuchen, vorhandene Schmerzen zu lindern, was insgesamt eine sehr große Hilfe darstellt und meist ein Segen für die Kranken ist. Auch für etwas mehr Mobilität zu sorgen, etwa bei Rollstuhlfahrern oder ans Bett Gefesselten, bedeutet oft einen enormen Zugewinn an Lebensqualität.

Bei vielen unheilbaren Krankheiten ist bereits eine Verlangsamung der weiteren Zustandsverschlechterungen eine gewisse Hilfe. Leider gibt es sehr viele Erkrankungen, die sich schleichend verschlimmern und allein diese Gewissheit ist für die meisten Patienten eine ungeheure Belastung, der sie allein oft nicht gewachsen sind. Wenn wir also die kontinuierliche Zustandsverschlechterung in solchen Fällen verhindern oder zumindest hinauszögern können, so ist das auch eine Art von Heilen und Helfen. Auch weil wir den Menschen so das Gefühl zurückgeben, ein Stück weit auf ihre Krankheit und deren Entwicklung Einfluss ausüben zu können und dieser somit nicht hilflos ausgeliefert zu sein.

Menschen, die das Schicksal besonders schwer trifft, können wir so Kraft geben, um diese schlimme Realität besser anzunehmen und zu ertragen.

Heilung kann auch bedeuten, dass einem Menschen das Loslassen, das Abschiednehmen, das Sterben erleichtert wird, indem ihm oder ihr sehr behutsam und mit Bedacht die Hände aufgelegt werden. Dies habe ich im Laufe der Jahre selbst erleben dürfen, wenn Menschen mit einem zufriedenen, gelösten Gesichtsausdruck und ...

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