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Hart und willig

Inhalt

  1. Cover
  2. Über dieses eBook
  3. Über den Herausgeber
  4. Titel
  5. Impressum
  6. Feuerball – von Alex Corey
  7. Daddy’s Boyz – von Dominic Santi
  8. Ist die Katze aus dem Haus … – von Lawrence Schimel
  9. Freitagnacht in der Lik-It-Lounge – von Don Shewey
  10. Fourteenth Street – von Chris Leslie
  11. Hintereingang – von Adam McCabe
  12. Installationen und Vorrichtungen – von David Evans
  13. Gelb – von Michael Lassell
  14. Erstrasur – von Jameson Currier
  15. Miles High – von Will Leber

Über dieses eBook

Neun schwule Sex-Geschichten für alle, die es hart mögen!

Die Kerle in diesen Stories haben nur eines im Sinn, aber das in allerlei Spielarten: Seien es geile Rasierspiele, Züchtigung durch einen strengen Daddy oder wilde Abenteuer in New Yorks einschlägigen Etablissements – hier ist für jeden was dabei!

Die Stories in »Hart und willig« sind Klassiker der schwulen Erotik-Literatur – jetzt endlich wieder zu haben und nur als eBook bei Bastei Entertainment!

Über den Herausgeber

David Laurents ist der Herausgeber zahlreicher Sammlungen schwuler Erotika, darunter ›Schneetreiben‹, ›Geile Typen teilen aus‹ und ›Volles Rohr voraus!‹. Seine Anthologie ›The Badboy Book of Erotic Poetry‹ war für den Lambda Literary Award nominiert. Er lebt in New York City.

Feuerball – von Alex Corey

Als ich mitten in der Nacht aufwache, weil ich pinkeln muss, und das Fenster schließe, fühle ich mich wie mitten in einem riesigen Laufstall. Eine Tittenklemme sticht mir in den Rücken, und um mein Handgelenk ist noch eine Handschelle geschlossen, und als ich aufstehe, rutscht der metallene Schwanzring, den ich trage, von meinem Pimmel und rollt auf dem Boden herum wie Kleingeld. Ken stöhnt und wälzt sich im Bett. Seine rechte Hand ist in die Laken gekrallt und umklammert die Handschellenschlüssel. Im Licht der Uhr schimmert seine Schulter fahlgrün, und in der Dunkelheit schweben direkt über ihm die Zahlen 3:27.

In vier Stunden wird er in der Highschool den Basketball hüpfen lassen, wenn er vor der ersten Schulstunde ein Team hoffnungsfroher Ballbesessener trainiert.

Ich selbst hoffe, in vier Stunden wieder sicher zu Hause in meinem eigenen Bett zu liegen, um den versäumten Schlaf einer weiteren Nacht aufzuholen. In der Zwischenzeit wird Ken mich aufscheuchen und mit einem Frühstück aus pochierten Eiern, Toast und irgendwelchen Pseudowürstchen abfüllen, die er sich aus dem benachbarten Vegetarier-Kollektivladen besorgt. Während ich über dem Teller hänge und versuche, mich auf die Comics oder den Wetterbericht zu konzentrieren, wird Ken in der Küche herumflitzen wie eine Biene im Blumenbeet und sein Pausensandwich mit Sprossen oder Peperoni belegen, nachsehen, ob der Hund noch Wasser hat, und die Briefmarken anlecken, die auf die morgendlichen Briefe geklebt werden müssen.

Bei Typen wie Ken fällt es mir immer schwer, die öden Aspekte des Alltagslebens gegen die wilden Räusche des nächtlichen Wahnsinns abzuwägen. Noch vor einer Woche lebte ich mein Leben in den Mainstream-USA, als ganz normaler Bürger mit zwar starken, aber schlichten Begierden. Ich wusste, wo die Grenzen waren, und wenn ich auch gelegentlich daran entlangschrammte, so traute ich mich doch nicht, sie zu überschreiten. Und jetzt, wo ich beim Pinkeln in Kens Wohnung aufwimmere, weil mein Schwanz noch ganz wund ist, fürchte ich, dass ich die Linie so weit überschritten habe, dass ich sie nicht mal mehr mit einer Landkarte finden könnte.

Es ist wie damals, als ich mit neun Jahren mit meiner Familie in den Ferien an einem See war. Mein großer Bruder forderte mich zu einem Wettschwimmen im Lake Superior heraus, und in meinem Eifer, ihn zu besiegen, schwamm ich unter den Schwimmseilen durch, die die Sicherheitszone eingrenzten. Als ich endlich anhielt, war ich fast hundert Meter vom Strand entfernt. In den auf- und niedergehenden Wellen konnte ich nicht einmal mehr die Begrenzungsbojen sehen. Der Strandwächter, ein kurzgeschorener Collegestudent, dem wir Kinder wegen seines Riesen-Stetsons den Spitznamen Tex gegeben hatten, pfiff auf seiner Trillerpfeife und winkte mit den Armen und schrie mir in seinem Cowboy-Akzent zu, ich solle an den Strand zurückschwimmen.

Von dem Wettschwimmen immer noch ein bisschen groggy, erstarrte ich an Ort und Stelle. Der Anblick von Tex da am Ufer, sein braungebrannter, eingeölter Körper, der funkelte, als sei er gerade dem Wasser entstiegen, faszinierte mich total. Ich wartete nur darauf, dass er seine Sandalen wegkickte, den Hut abnahm und sich in den See stürzte, um mich zu retten.

Für mich war es der entscheidende Moment einer verträumten homosexuellen Jugendzeit: sein behaarter, muskulöser Unterarm unter mein Kinn geschmiegt, meine schmalen Schultern fest an seine Brust gedrückt, meine schlaffe Hand vor dem Stoff seiner leuchtend orangefarbenen Badehose flatternd und das Schwanken seines Pimmels spürend, während er einarmig das Wasser durchpflügte.

Als ich nun nackt vor der Toilette stehe und der harte Strahl in die Schüssel rauscht, habe ich so etwas wie eine Erscheinung: Das Bild von Ken, wie er zum ersten Mal in einem Tanzschuppen in Minneapolis auf mich zukam, die blonden Haare mit Gel und Schweiß zu Stacheln gespitzt, weiße Shorts, die so tief hingen, dass man den ersten Zentimeter seiner sexy Schamhaare sah, die rechte Hand erhoben, um die rote Plastikpfeife zu fangen, die wild um seinen Hals rotierte. Als er hineinblies, zeigte er auf mich und sagte: »Discoverstoß. Tanzen ohne Partner.«

Ohne weitere Gespräche tanzten wir miteinander und ließen uns von den dröhnenden Drums des Jungle House immer näher aneinandertreiben. Er lächelte mich an und spannte den Bizeps, hob die Arme über den Kopf, sodass ich mich in den verschwitzten, gemeißelten Tiefen seiner Achselhöhlen verlieren konnte. Die dünnen Silberringe, mit denen seine Brustwarzen durchbohrt waren, glitzerten in den Farben der gleißenden Stroboskope, gelb, rot, gelb, rot. Selbst so gereckt wie jetzt sah sein Körper stämmig und massiv aus, der kräftige Körperbau eines Rugbyspielers oder Mittelgewichtsringers. Seinen Oberkörper bedeckten dünne blonde Haare, die sich zum Nabel hin verdichteten.

Natürlich hätten wir direkt auf der Tanzfläche die Pseudobums-Nummer abziehen können, aber das überließ ich gewöhnlich den Verbindungsjungs vom College, bedröhnt wie die waren in ihrem Dusel aus Jugend, Alkohol und Nebelkanone. Mit Kenny, der sich so dicht an mich drängte, dass sein schwach-bitterer Duft den Hauch aus Mineralöl und Designerdeo verdrängte, wollte ich mehr als nur Bühnensex. Ich wollte die unbeschränkte Freiheit, ihm diesen Hosenbund zentimeterweise über die Oberschenkel und Beine zu ziehen und die Schweißtropfen abzulecken, die in den winzigen Härchen an seinen Eiern hingen. So wie diese süßen Liebesperlen würde ich nicht loslassen wollen, wenn die Musik aufhörte.

Irgendwie spürte Ken, dass ich ein Mann spontaner Phantasie bin, aber er muss auch gespürt haben, dass ich diese Phantasien nur selten bei Tageslicht oder auch nur im Dunkel der Nacht auslebte. Also vermutete ich, als er mich verließ, um zu seinem Drink zurückzukehren, den er ›an einem Tisch bei Freunden‹ hatte stehen lassen, dass mein kleiner Traum zu Ende war, und erwartete nicht, dass er zurückkäme. Dankbar für wenigstens den kleinen Blick ins wildere Leben machte ich mich zur Garderobe auf und trat von da in die klamme Herbstnacht hinaus.

Minuten später, ich ging durch die Straße zu meinem Auto, kam Ken hinter mir hergerannt. Als er merkte, dass er mich so leicht nicht einholen würde, blies er in seine Pfeife, hielt den Verkehr an der Kreuzung an und sprintete quer bis zu mir herüber. Er lachte und stieß einen kleinen Freudenschrei aus.

»Du bist ja ganz schön schnell!«, sagte er und streckte die Hand aus. »Ich heiße Ken.«

Er hielt inne und schaute zwei aufgemotzten Chevys nach, die bei Gelb über die Kreuzung flitzten. Er hatte immer noch kein Hemd an, die Pfeife baumelte ihm jetzt auf dem Rücken, und ich glaubte, Dampf von seinen Schultern aufsteigen zu sehen, aber das konnte auch ein Effekt der Straßenlaternen sein. Seine Brustwarzen waren in der kühlen Luft zusammengeschnurrt, und die dünnen Ringe baumelten unter den aufgerichteten Spitzen.

»Egal, du bist Tony, stimmt’s? Tony Hodkins? Mankato High, ehe deine Eltern sich haben scheiden lassen, und dein Dad mit dir nach St. Paul gezogen ist und …«

»Stimmt«, sagte ich verdattert. »Du bist Ken …?«

»Kenny Morris. Kendall Morris genau genommen. Die Kids haben mich alle immer Ken-Doll gerufen. Wegen der blonden Haare.« Er hob die Hand und wuschelte in seinen Haaren, sodass die feuchten Stacheln in alle Richtungen zeigten.

»Kann mich nicht dran erinnern«, gestand ich. »Wahrscheinlich war ich zu …«

»Stehst du auf Sport?«, wollte Ken wissen. »Spiele?«

»Ja, ein paar. Ich war ’n Jahr lang in der Hockeymannschaft«, sagte ich, womit ich indirekt auf meinen Job als Aufwärmtrainer anspielte, eine Position, die mich, wie ich damals gehofft hatte, näher an Frank, unseren kanadischen Torhüter ranbringen könnte.

»Keine Bälle.«

»Was?«

»Keine Bälle, nur ’n Puck. Man spielt mit ’nem Puck. Hey, hör zu, ich weiß, dass dir das vielleicht alles viel zu schnell geht, aber bitte, bitte, bitte, lass uns rüber zu mir gehen«, bettelte Ken.

»Na ja …«

»Aber lass mich zuerst noch mal zurückgehen und mein Hemd holen«, sagte er. »Du haust doch nicht wieder ab, oder?«

Im Geist stellte ich mir Armeen vor, die sich gegenüberstanden – auf der einen Seite schwenkten sie die zerfetzten Fahnen der Wahrheit, auf der anderen entrollten sich wunderschön die Banner der Phantasie. »Nein«, antwortete ich.

»Toll. Bleib, wo du bist.«

Als Ken mit seinem weißen T-Shirt in der Hand wiederkam, hatte die Wahrheit längst vor der Phantasie kapituliert.

»Hast du gern Murmeln gespielt, als du klein warst?«, fragte Ken in jener ersten Nacht. Er stieß die Tür zu seiner Wohnung auf und knipste das Licht an. Als wir in der Küche standen, dachte ich zurück und versuchte das von ihm beschworene Bild der Murmeln mit irgendeiner meiner Kindheitserinnerungen in Übereinstimmung zu bringen.

Ken warf sein T-Shirt über eine Stuhllehne, hob einen Finger und stürmte in das Zimmer nach links, wo ich sein Schlafzimmer vermutete. Es verging eine Weile, bis ich feststellte, dass ich technisch gesehen immer noch in der Tür stand und noch gar nicht richtig drin war. Dann rollte aus dem Dunkel seines Schlafzimmers eine klare Glasmurmel über den Teppich und hüpfte auf den Linoleumboden. Ein gelb-schwarz verwirbelter Klicker folgte. Sie prallten vom Unterteil des Schranks gegenüber ab, eine Kugel schoss über den Fußboden und knallte gegen den Mülleimer, bevor sie liegen blieb, die andere rollte zum Hunde-Wassernapf.

»Komm rein, sei nicht so schüchtern«, rief Ken mir zu. In Gedanken wog ich einen Moment lang die kalte Luft draußen gegen das Versprechen von Behaglichkeit und Wärme hier drinnen ab, dann folgte ich Kens Befehl.

Als ich die Arme aus den Jackenärmeln zog, trat Ken vor mich. Er knöpfte mein Hemd auf, während er sich gleichzeitig mit Ferse und Zehen aus den Schuhen arbeitete.

Als meine Brust freilag, krümmte er die Finger und berührte mit den Knöcheln mein Brustbein, senkte dann die Hand, spürte, wie die Haare meinem glatten, gewölbten Bauch Platz machten, und steckte einen Knöchel in meinen Nabel, wo er einen Moment verharrte, bevor er den Weg zur Gürtellinie fortsetzte.

Anstatt die Schnalle zu öffnen, zog Ken am Hosenbund, wobei er mich anlächelte. Fünf kalte Murmeln fielen, fingen sich in meinem Slip, schmiegten sich an meinen schwellenden Schwanz und die warmen, immer noch verschwitzten Eier.

»Ich fahr ab auf runde Dinger«, sagte er. Mit einer Hand langte er herum und legte sie auf meinen Hintern, um dann die andere vorne tief hineinzuwühlen, um die Murmeln zu fangen, die zwischen meinen Beinen herumflutschten. Er rollte sie hinten an meinen Eiern aufwärts und massierte sachte den dünnen Streifen empfindsamer Haut zwischen Sack und Arschloch. Mein Kopf fiel zurück, und mein Mund öffnete sich automatisch, und gerade als ich mich darauf gefasst machte, dass er die erste Murmel in mich hineindrückte, ließ Ken los, trat zurück und schaute mich an.

Wir wurden von dem Licht, das aus der Küche drang, beide nur schwach angeleuchtet, aber ich habe gelernt, mich auf indirekte Beleuchtung zu verlassen, wenn es darum geht, eine Reihe meiner eingebildeten körperlichen Mängel zu vertuschen: zu dunkle und etwas eingesunkene Brustwarzen, eine leicht herausstehende Blinddarmnarbe und ein anscheinend willkürlich auf meiner linken Schulter sprießendes Büschel Haare.

Kens Körper hingegen schien wie für einen Museumsstrahler geschaffen, der die Rundung der prallen, vom Sport und nicht vom Hantelstemmen geformten, rauen, geäderten Muskeln hervorhöbe. In diesem Dämmerlicht hier beschworen seine kleine Gestalt und die Strubbelhaare wieder eine unbeschwerte Kindheit voller Bäumeklettern und Burgenbauen herauf.

Ken beugte sich zur Seite und langte zum Bett hinüber, hob eine mittelgroße Papiertüte hoch und schüttete ihren Inhalt auf die Bettdecke. Hunderte von Murmeln sammelten sich klackernd in den Falten, wobei ein paar Ausreißer gegen die Wand oder die Heizungsverkleidung knallten. Er streckte die Hand nach mir aus und dirigierte mich an den Händen vor sich her.

Am Bett öffnete er meine Gürtelschnalle, zog den Reißverschluss meiner Hose herunter und griff beherzt um mich herum, um mir die Hose über Ober- und Unterschenkel zu ziehen, wobei er die Unterhose oben ließ. Er schöpfte eine Handvoll Murmeln von der Bettdecke, zog wieder am Bund meines Slips und füllte diesen mit funkelnden kristallenen Achaten und Katzenaugen. Mit gerundeten Händen drückte er mir die Murmeln um den Schwanz und die Eier und knetete die harten Kugeln in mein hartes Fleisch.

Er dirigierte mich aufs Bett, und ich legte mich flach auf den Rücken. Hunderte von winzigen Fingerspitzen massierten meine Schulter- und Rückenmuskeln, als Ken mich über den Murmeln vor- und zurückschob. Mit einer geübten Bewegung entledigte er sich seiner Jeans, und als ich die Hand ausstreckte, um am seinem prallen Paket zu fummeln, spürte ich dort auch drei oder vier Murmeln.

Ken setzte sich auf mich und rollte Murmeln über meine Brust und versuchte, eine in meinen Nabel einzulochen. Er steckte sich selbst einen kleinen Klicker in seinen eigenen und führte dann meine Hand, damit ich das harte, runde Ding unter der Hautfalte mitten auf seinem Bauch fühlte. Mit vier weiteren in jeder Hand beschrieb er immer wieder Kreise über und um meine Brustwarzen, bis sie sich aus ihrem Versteck nach oben reckten.

»Jetzt pass mal auf«, flüsterte er. Kitzelnd strich er mit den Händen an meinen Seiten entlang und stopfte mir die Murmeln unter die Arme. »Halt sie da fest«, sagte er und ließ sie in die warme Höhle meiner Achseln gleiten. »Lass sie nicht fallen.«

Die Arme fest an die Seite gepresst, spürte ich, wie die warmen Kugeln sich erwärmten und feucht wurden, während Ken mich umdrehte und mir nun mit den runden Fingerspitzen einer Hand über Brust und Bauch fuhr. Kurz darauf spürte ich, wie er in mich einzudringen versuchte, und verkrampfte mich leicht, damit er langsamer machte, wobei mir fast die Murmeln herausgefallen wären.

»Keine Angst«, flüsterte er beruhigend. »Ich hab einen drüber, und der ist eingeschmiert.«

Ich verminderte den Druck und spürte, wie sein Schaft sich mir langsam die ersten paar Zentimeter in den Leib bohrte. Seine Eichel entfachte mit jedem folgenden Stoß eine immer wieder unerwartete Ekstase in mir. Schon jetzt unter dem Druck stöhnend, mit dem ich die Murmeln festhielt, verrenkte ich mich, um über die Schulter zu blicken, und sah zu, wie Ken sich, die Hände über meinem Kreuz ausgebreitet, zur Decke aufbäumte. Als er die Augen aufschlug und mich ihn anlächeln sah, zog er die Hände zurück und streckte sich wie ein Turner, sodass sich jeder einzelne Muskel seines Körpers in geschmeidiger Schönheit abzeichnete, während er immer tiefer in mich eindrang. Im Gegenrhythmus stieß ich gegen ihn zurück, bis der Busch um seinen Schwanz mich am Hintern kitzelte. Ich war hin und weg, dass er so tief gelangt war, dass sich nun die volle Länge seines steifen Riemens in mir wand.

Die Oberarme immer noch an die Seite gepresst, streichelte ich meinen Bauch und schöpfte eine Handvoll Murmeln dabei auf. Die andere Hand streckte ich aus und zog meinen Ständer an den Bauch, und war mir sicher, dass ich spüren konnte, wie sich die Haut über meinem Unterleib unter den Stößen und Stichen von Kens Schwanz, der immer fester zustieß, hob und senkte.

Er steckte schmerzhaft tief in mir drin, als er kam. Sein heftiger Atem kam nun japsend und wimmernd, und tief drinnen spürte ich eine Serie von Explosionen, als Spermaschwall auf Spermaschwall in das Kondom strömte. »Ja-WOLL!«, rief Ken triumphierend aus. Seine Stimme hallte so voller Lust wider, dass ich gegen meinen Willen lachen musste. Er beugte sich über mich, während die Nachbeben verebbten, dann schrumpfte langsam seine Erektion, die bald aus Arschloch und Kondom gezogen wurde, bis der Schwanz, der immer noch tröpfelte, auf meinem Rücken zur Ruhe kam.

Langsam ließ Ken sich auf meinen Rücken sinken, zuerst mit dem Bauch, dann der Brust, deren kühle Brustwarzenringe meine Schulterblätter leicht streiften. Er streckte die Arme über meinen Kopf, und die gemischten Düfte von Schweiß und Samen wallten auf und wirbelten um mich her.

Nach noch ein paar Schauern und einem zutiefst befriedigten Ausatmen, so wie ich noch nie eins gehört hatte, drehte Ken mich um und schob meine Hand von meinem Schwanz, um ihn mit der eigenen zu streicheln. Die Ellbogen fest an den Seiten, streckte ich die Hand nach oben, um mit den Fingerspitzen die festen Ebenen seines Waschbrettbauchs nachzuzeichnen. Ich tastete nach dem Rand seines Nabels und erkundete die Innenseite, wo ich tief im Innern überraschend auf einen Fleischknubbel stieß, der sich wie eine versteckte Brustwarze anfühlte. Ich sehnte mich danach, ihn mit der Zunge zu bearbeiten, ihn einzuspeicheln, bevor ich ihn zum Knabbern zwischen die Zähne nähme. Während ich noch an dem kleinen Lappen züngelte und zwickte, presste Ken seine Lippen auf meine und zwängte mir seine Zunge wie einen Keil zwischen die Zähne, um Platz für etwas zu schaffen, das mir wie die glatteste Murmel von allen erschien.

Als er schnell wieder in Position ging, spürte ich, wie die Murmel sich in meinem Mund erhitzte, und mir wurde klar, dass es sich in Wirklichkeit um ein Bonbon handelte, einen rotglühenden Feuerball.

Der Zimtgeschmack beschwor Bilder von Sommertagen mit meinen Jugendfreunden auf der Veranda herauf, wenn wir die Zeit totschlugen, bis der Eismann seine Nachmittagstour machte. Ich erinnerte mich, dass ich gelacht hatte, als er einmal an einem besonders heißen Tag eine abgebrochene Eistüte gekauft hatte. So schnell er auch zu essen versuchte, das Eis schmolz rasch und tropfte unten aus der Waffel. Schließlich gab er es auf, von oben zu essen, und steckte sich das untere Ende der Waffel in den Mund und saugte die süße Vanillesoße aus.

Als hätte er meine Gedanken gelesen, packte Ken meinen Schaft, schloss die Lippen um die Eichel und leckte mit der Zunge über die Spitze, bevor er anfing, stärker zu saugen. Den Mund weiterhin auf mich gepresst, langte er mit der linken Hand hinter mich und hob mich an. Dann steckte er mir etwas ins Arschloch, was sich wie sechs riesige Klicker anfühlte, einen nach dem andern. Stoßend und massierend hielt er sie mit den Fingern drinnen und griff mit der anderen Hand um mich herum, um meine Schwanzwurzel zu drücken, damit mein Ständer noch steifer wurde.

Seine Zunge spielte mit geschickter Präzision an meinem Schaft, als wüsste er genau, wo unter der Haut jede einzelne Nervenfaser endete. Inzwischen wurde es heiß in meinem Mund, der von der Schärfe des Feuerballs prickelte. Kens Finger betasteten den Rand meines Arschlochs und ließen die Murmeln im Innern ihren Zauber entfalten. Mein Schwanz in seinem Mund wurde steif, und bis zum Orgasmus brauchte es nur noch ein oder zweimal Saugen.

Ken hörte auf und hielt mich auf der Schwelle, meinen Unterleib seinem Gesicht entgegengereckt, jeder Muskel in meinem Leib gierig darauf, loszufeuern. Ich spürte, wie sein Mund sich zu einem Lächeln verzog, als er meinen Schwanz freigab, sodass dieser nun wie eine feuchte Spindel in die kühle Luft ragte. Ich erschauerte hilflos unter ihm, immer noch unsicher, ob ich kommen würde oder nicht, gefangen im Augenblick zwischen dem grandiosen Abschuss einer Feuerwerksrakete und dem prächtigen Erblühen ihrer Blume am Himmel.

Schließlich nahm Ken seine Handarbeit an Schwanz und Arschloch wieder auf. Er zog meine Eichel über die Wellen seines Waschbretts und holte die eingefädelten Murmeln erst heraus, als ich mir voll über den Bauch abspritzte, eine Spermaladung, die zu einem herrlichen Finale aus mir herausschoss.

Meine Eier fühlten sich von der Intensität meines Orgasmus der letzten Nacht immer noch dick an, und meine Eingeweide waren von dem erstklassigen Fick noch ganz heiß und schlabbrig. Irgendwie hatten diese Gefühle mir nicht nur die Idee eingegeben, für Ken ein Geschenk zu kaufen, sondern zudem den Mut, es auch wirklich zu machen.

Ehrlich gesagt, war ich noch nie in einem Laden gewesen, den man als Sexshop hätte bezeichnen können, wenn man nicht grade Victoria’s Secret mitzählte, wo meine Mutter mich mal mit hingeschleppt hatte. Dort hatte ich vom Geruch der parfümierten Spitzen und des Puders niesen müssen; im Hot Stuff Store war es die Mischung aus Latex und Öl, die mich überwältigte, als ich durch die Tür mit dem Vorhang trat.

Der Verkäufer ließ mich in Ruhe und schaute nur von seinem Heft auf, nachdem ich Hallo gesagt hatte. Er hatte lange braune Locken, die ihm bis auf die Schultern fielen, und einen Schnäuzer, der an den Mundwinkeln runtergezogen war, was ihm ein ernstes Aussehen verlieh, selbst wenn er lächelte. Er trug eine schwarze Lederweste ohne Hemd darunter, und ich wunderte mich, dass seine Brust, anders als sein Gesicht, unbehaart war. Als ich ihn anschaute und ein bisschen genauer hinsah, stellte ich fest, dass eine Brustwarze (und vielleicht auch die andere) mit einer nachgemachten kleinen goldenen Hantel durchbohrt war.

Ich blieb vor einer Vitrine mit einer Reihe von kleinen Klammern und Ketten stehen. »Suchst du was Bestimmtes?«, fragte der Mann.

»Ich suche eigentlich was für jemanden, den ich kenne«, erzählte ich ihm. »Jemanden, der Toys mag, und da hab ich mir halt gedacht, ich bringe etwas Neues und Witziges mit.«

»Was hat er denn schon?«, fragte der Verkäufer und sprach damit die Geschlechtsbezeichnung aus, um die ich mich gedrückt hatte.

Ich zögerte, weil ich mir nicht recht sicher war, ob Murmeln als Sexspielzeug im engeren Sinn zählten. »Ich weiß noch nicht genau. Wir haben uns gerade erst kennengelernt.« Ich hob den Blick von der Vitrine, und musste sofort wieder auf seine Brustwarze starren. »Was ist denn mit denen?«, fragte ich, wobei ich auf die Mini-Hanteln deutete.

»Die da? Die sind funkelnagelneu.« Er fasste hin und zog ein bisschen daran, und einen Moment lang kam mir der Gedanke, er hätte erwartet, dass ich sie in die Hand nähme, um sie zu inspizieren. »Die hab ich erst vor ein paar Wochen reingekriegt.«

Ich bezahlte ein anderes Paar in bar und ließ es mir von dem Verkäufer in schwarzes Papier einpacken, das er hinter der Ladenkasse bereithielt. Als er die Schachtel in eine Papiertüte gesteckt hatte, drehte er sich zu einem Tresen hinter sich und ließ noch etwas in die Tüte fallen. »Eine kleine Überraschung«, sagte er. »Für den Überbringer. Kostet nichts.«

Als ich wieder sicher in meinem Auto saß, öffnete ich die Tüte und schaute rein. Ganz da unten, gleich neben der Schachtel mit den Hanteln, löste ein eingepackter glühendroter Feuerball eine instinktive Reaktion in meinem Mund aus.

Ich wartete bis nach unserem verabredeten Abendessen bei ihm zu Hause, bis ich das ...

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