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Hard facts Datenschutz für HR

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Neue Aufgaben für HR-Fach- und Führungskräfte

2.1 Besonders betroffen von den neuen Regelungen: das Personalwesen

2.2 Sensibilität im Umgang mit Bewerberdaten

2.3 Aufgaben im laufenden Beschäftigungsverhältnis

2.4 Aufgaben nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses

2.5 Zur Rolle des Betriebsrats

2.6 Instruktion von Mitarbeitern

Fußnoten

1 Einleitung

Dr. Axel von Walter

Am 25.05.2018 begann für den Datenschutz in Europa ein neues Zeitalter. Die Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27.04.2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung)1 bildet seitdem den Europäischen Rechtsrahmen und den Maßstab für den Datenschutz in Europa. Auch wenn es weiterhin zahlreiche nationale oder europarechtliche Spezialvorschriften zum Schutz personenbezogener Daten geben wird, ist jetzt die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) der Fixstern und stellt für die Grundprinzipien des Datenschutzes einen einheitlichen Standard auf.

Der Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten ist ein Grundrecht, das sich aus Art. 8 Abs. 1 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union (EU-Grundrechtecharta)2 sowie Art. 16 Abs. 1 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV)3 ergibt. Auch wenn die grundrechtliche Verankerung auf europäischer Ebene noch sehr jung ist, kennen wir das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung in Deutschland spätestens seit der wichtigen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 1983, die als sogenanntes Volkszählungsurteil bekannt wurde.4 Darin erkennt das Bundesverfassungsgericht das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung an. Es soll die Befugnis des Einzelnen gewährleisten, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und die Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen. In diesem Urteil, das fern des heutigen Digitalzeitalters gefällt wurde, hat das Bundesverfassungsgericht bereits den sich aus dem technischen Fortschritt ergebenden Schutzbedarf für die Persönlichkeit des Einzelnen erkannt und deswegen die informationelle Selbstbestimmung als Abwehrrecht des Einzelnen gegen den Daten sammelnden Staat etabliert. Es hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Befugnis, selbst zu entscheiden, wann und innerhalb welcher Grenzen persönliche ...

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