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Hallo Mama! Hallo Papa!

Inhalt

  1. Cover
  2. Über den Autor
  3. Titel
  4. Impressum
  5. Vorwort
  6. Wo komme ich her?
  7. Ich wiege sechsundfünfzig Zentimeter
  8. Windeln sind doof
  9. Ich bin ein Brustkind
  10. Mein Mittagsschlaf
  11. Ich greife zur Flasche
  12. Wann bin ich sauber genug?
  13. Puh, mir ist schlecht
  14. Ich bin undicht
  15. Kindererziehung … ha!
  16. Wozu brauche ich einen Namen?
  17. Mein Daumen schmeckt gut
  18. Mein Opa ist lustig
  19. Ist mein Schnuller doof?
  20. Planschen macht Spaß
  21. Bin ich bloß eine Registriernummer?
  22. Meine Mutti hat Nerven
  23. Werde ich ein neuer Picasso?
  24. Jetzt kann ich auf dem Topf sitzen
  25. Lustiges Spielzeug
  26. Ein blödes Spiel
  27. Ist Möhrenbrei essbar?
  28. Mein Topf funktioniert jetzt
  29. Jetzt essen wir
  30. Ich habe einen eigenen Wagen
  31. Pullover mag ich nicht
  32. Ich bin ein großer Junge
  33. Zahnschmerzen
  34. Blöder Laufstall
  35. Bin ich ein Zwilling?
  36. Eine Weltsensation
  37. Ärger mit dem da im Spiegel
  38. Ich esse jetzt mit dem Löffel
  39. Mein schönstes Spielzeug
  40. Mein lustiges Schaukelpferd
  41. Ich mag keine Masern
  42. Ich spreche mit dem Telefon
  43. Jeder hat seine eigene Sprache
  44. Vielleicht werde ich Atomphysiker
  45. Jetzt kann ich auch schreiben
  46. Au verdammt!
  47. Vati ist ein Junge
  48. Ich spreche mit Tieren
  49. Tischgespräche
  50. Bücher schmecken nicht
  51. Was ist ein Kindergarten?
  52. Ich kann mit Zahlen rechnen
  53. Verrückte Welt
  54. Im Kasten wohnt ein Mann
  55. Ich kann sprechen
  56. Herzlichen Glückwunsch zu meinem Geburtstag
  57. Ein ganzer Tag ohne Ärger

Über den Autor

Der Däne Willy Breinholst ist unbestritten der meistgelesene Humorist der Welt. Seine Bücher erschienen in über 100 Ländern und erreichten eine Gesamtauflage von mehr als 65 Millionen. Mit seinem zauberhaften Hallo, hier bin ich ist er seit Jahren auf den Bestsellerlisten vertreten und dafür ins Guinness Buch der Rekorde gekommen.

Willy Breinholst

Hallo Mama! Hallo Papa!

Meine aufregenden ersten Lebensjahre

Übersetzung aus dem Dänischen von
Dieter J. Jörgensen

Vorwort

Hallo Mama … hallo Papa … hallo ihr alle! Jetzt passt mal auf, wie ich ein Vorwort mache! Ihr glaubt wohl, dass ich bloß ein ganz gewöhnliches, in Windeln verpacktes Wesen bin, das oben einen ewig dudelnden Störsender hat und unten einen völligen Mangel an Rücksichtnahme! Ich bin aber in Wirklichkeit viel mehr als das. Man sieht es mir vielleicht nicht an, aber es sind solche kleinen Größen wie ich, die in einigen Jahren vollauf damit beschäftigt sein werden, die Welt zu verändern, Brücken zu bauen, in großen Laboratorien das Universum zu erforschen, schöne Musik zu spielen und große, dicke Bücher zu schreiben. Ihr solltet also gut auf mich aufpassen und mir eine gesunde, gute und vernünftige Erziehung geben, damit ich nicht eins von den Kindern werde, mit denen ich nicht spielen darf. Vielleicht denkt ihr manchmal: Was mag er jetzt wohl denken, der kleine Kerl? Ich werd es euch sagen: Ich denke genau das, was in diesem kleinen Büchlein steht … und viel, viel mehr.

Das hättet ihr wohl nicht gedacht!

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»Wo komme ich eigentlich her? Ich meine, ganz von Anfang an?«

Wo komme ich her?

Niemand weiß so richtig, woher ich komme. Selbst habe ich noch nicht darüber nachgedacht, denn ich war immer der Meinung, schon immer hier gewesen zu sein. Aber das bin ich wohl doch nicht, denn heute zupfte mein großer Bruder meine Mutti an der Schürze: »Mutti«, sagte er, »im Kindergarten fragte das Fräulein heute, ob jemand von uns weiß, woher so kleine Kerle wie Brüderchen kommen. Und dann sagten einige, dass sie von ganz weither kommen, ganz unten aus Ägypten, und dass sie den ganzen Weg hierher mit dem Storch fliegen. Und Beate sagte, dass man bloß in der Apotheke eine große Tüte Kindersamen zu kaufen braucht. Aber ich hielt zu denen, die sagten, dass sie unten aus Ägypten kommen.«

»Aber hör mal«, sagte meine Mutti, »du weißt doch, woher Brüderchen kommt. Oder?«

»Doch, natürlich.«

»Aber warum hast du es dann nicht gesagt?«

»Ich wollte doch nicht zugeben, dass Brüderchen selbstgemacht ist!«