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HYPERSPACE YOURSELF!

Peter Herrmann

Peter Richard Loewynhertz


HYPERSPACE YOURSELF!

Warum Biophotonen in unserer Welt überlebenswichtig sind ...­

Inhaltsverzeichnis

Ouvertüre
HYPERSPACE? HYPERSPACE!
Übersetzung, Übertragung oder Feldertransport?
Intermezzo 1
Bewusstseinsfelder prägen unser SEIN ... und Worte sind Türen in diese Felder
Jesus war der erste Fotograf
Intermezzo 2
Allegro
Irrtümer als Grundlagen der Wissenschaft
Tunnelblick und Kohärenz
Intermezzo 3
Adagio
Reise in die Materie – das Vier-Prozent-Universum
Was kann HYPERSPACE YOURSELF! für dich bedeuten?
Intermezzo 4
Voraussetzungen?
Intermezzo 5
Das Resonanzphänomen oder Warum begegnet mir was?
Gefühle via Emotionen
Scherzo
Kontext-Trails ... Großer Zusammenhang und Spurensuche
Intermezzo 6
Mit-Schöpferinnen und Mit-Schöpfer
Freier Wille, Gehirnwellen und irrationale Handlungen
Künstliche Intelligenz, Quantencomputer und spirituelle Tröster
Intermezzo 7
Heart-Brains-Source-Coherence Herz-Gehirnzentren-Quellen-Kohärenz
Gaia Sophia? Die Telestai? Archons?
Intermezzo 8
Zeitlinien und der Mandela-Effekt
Inneres AufräumenWarum ist LOSLASSEN so wichtig?
Finale furioso
Was ist eine spukhafte Fernwirkung?
Bindeglieder im Körper
Intermezzo 9
Kohärenz und Gesundbeter
Bewusstseinsqualität und Bioplasma
HYPERSPACE YOURSELF! Jetzt geht's dann endlich los ☺
Outro
Anhang
Posthumicum
Quellennachweis
Meditationsspiele zum Buch


Für meine Töchter Linda, Enya und Luca
In Liebe und Dankbarkeit ***


Die Erste Symphonie der Wortmusik



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Nicht das, was das Auge sieht, sondern das, wodurch das Auge sehen kann. 
Erkenne das als Brahma, das Ewige – und nicht das, was die Menschen hier verehren und anbeten ...
 
Nicht das, was das Ohr hört, sondern das, wodurch das Ohr hören kann. 
Erkenne das als Brahma, das Ewige – und nicht das, was die Menschen hier verehren und anbeten ...
 
Nicht das, was Rede beleuchten und aufklären kann, sondern das, wodurch Rede beleuchtet und aufgeklärt werden kann. 
Erkenne das als Brahma, das Ewige – und nicht das, was die Menschen hier verehren und anbeten ...
 
Nicht das, was der Verstand denkt, sondern das, wodurch der Verstand denken kann. 
Erkenne das als Brahma, das Ewige – und nicht das, was die Menschen hier verehren und anbeten ...

Aus den Upanishaden

Ouvertüre

Das Stimmen der Instrumente



Wie viele Instrumente hast du in deinem Leben bereits angespielt? Wie viele Lehrer ausprobiert? Wie viele Bücher hast du schon gelesen? Jetzt bist du bereit dich auf eine neue Erfahrung einzulassen. Woher ich das weiß? Weil du dieses Buch sonst nicht in Händen halten würdest. Es hätte, aus Gründen, auf die ich später eingehen werde, den Weg zu dir nicht gefunden. 
Alles ist mit allem verbunden. Du bist also im Begriff, die Erfahrung zu machen, ein Buch zu lesen, das sich von den dir bisher bekannten Büchern grundlegend unterscheidet. Es geht mir in dieser Zeit nicht mehr darum, ein Buch komplett strukturiert aufzubauen und es von vorne nach hinten logisch und mehr oder weniger themenbezogen und sachlich durchzuackern. Diese Erste Symphonie der Wortmusik entstand vie­lmehr aus einer inneren Freiheit heraus, die wie bei einem Komponisten Inspiration mit Intuition verbindet und mit großer Begeisterung die Einfälle des Momentes, den Rhythmus des ewigen Jetzt und die Harmonie der inneren Stille feiert! Die Freude an der Sprache und die Freude am Gesagten finden ihren Ausdruck in einer Art schwingender Reisenotizen – Reisenotizen in den Hyperraum!
Und zwar in den vom genialen deutschen Physiker Burkhard Heim (1925 – 2001) mathematisch nachgewiesenen Hyperraum, Hintergrundraum oder G4 ‒ mit G4 drückte Heim aus, dass es sich um die Gott allein bekannten vier höchsten Dimensionen handelt. Heim berechnete anhand einer Unzahl komplexester Gleichungen, dass es neben den uns bekannten Dimensionen von Länge, Höhe, Tiefe und Zeit noch vier weitere gibt. Er teilte diese in den Struktur- sowie Informationsraum ein. Zudem folgerte er, dass die Existenz weiterer vier Dimensionen eine mathematische Notwendigkeit darstelle – den aus vier Dimensionen bestehenden Hyperraum. 
Seine sowie die Berechnungen seines kongenialen französischen Kollegen Jean-Emile Charon wurden vom deutschen Quantenphysiker Dr. Michael König auf die nächste Stufe gehoben. Über seine Urwort-Theorie¹ findest du bei Bedarf sowohl im Internet als auch in Buchform wertvolle Informationen.
Alle von mir gemachten Erfahrungen und Erlebnisse stellen den Kontext, den auf Zell- bzw. Elektronenebene gespeicherten Hintergrund meiner derzeitigen Lebenssituation dar und münden in das Bewusstseinsfeld des gegenwärtigen Momentes. Das ist in meiner Wahrnehmung der Welt bei dir nicht anders und deswegen möchte ich dich an bestimmten Erfahrungen und Schlüsselpunkten meines Lebens teilhaben lassen. Dadurch kann die Basis für ein tieferes Verständnis dessen entstehen, was ich dir als Werkzeug anbieten möchte. Es sind Werkzeuge, die sich im Laufe der letzten fünfzehn bis zwanzig Jahre für mich als äußerst hilfreich herausgestellt haben, und es besteht unter bestimmten Umstände eine gute Chance, dass sie auch auf deinem Weg eine förderliche Wirkung für dich entfalten können. 
Förderlich? Aber wofür denn eigentlich? Die Frage, die du dir stellen kannst, lautet sinngemäß: Was ist mir grundlegend wichtig in meinem Leben? Wenn deine Antwort in eine Richtung geht, die weniger vom Tun als vom Sein geprägt ist, werden die hier angebotenen Werkzeuge dir förderlich sein können. Eine nachvollziehbare Erklärung hierfür liefert uns die englische Sprache. Der englische Begriff für Mensch ist human being. Human bedeutet menschlich und das Wort being kann sowohl mit Wesen als auch mit Sein übersetzt werden. Es heißt somit nicht human doing, was so viel wie menschliches Tun bedeuten würde. Und bei meinen Meditationsspielen geht es immer in erster Linie ums Sein und nicht ums Tun.
Aus der unerschöpflichen Fülle der Möglichkeiten, die letztendlich nur innerhalb unseres linearen Verständnisses zu unterschiedlichen Zeit-Punkten stattfinden, in Wahrheit aber gleichzeitig vorhanden sind, biete ich dir eine kleine Auswahl an. Wähle ganz nach deiner Intuition. Dabei kannst du gelegentlich auch einmal einen Abschnitt wie Ouvertüre, Adagio oder Scherzo überspringen und dich direkt in deine eigene Symphonie begeben. 
Das ist nicht nur völlig in Ordnung, sondern muss vielleicht für deine Seele genauso sein. Spüre einfach in Achtsamkeit hin und vertraue dir – dann ergibt sich der Rest von selbst oder vom Selbst☺. Du überspringst damit dann allerdings auch die kleinen Intermezzi, die ich eingestreut habe, um dein System an die Erfahrung des Hyperraums heranzuführen, obwohl er dir gleichzeitig im Grunde deines Seins zutiefst vertraut ist. Wenn du einen oder mehrere Abschnitte überspringst, ist das alles andere als tragisch, du nimmst dir dadurch vielleicht nur ein wenig Spaß, Freude und Lesevergnügen.
Der Inhalt des Buches fokussiert oberflächlich betrachtet erst gegen Ende auf die konkrete Methode – wohlgemerkt oberflächlich betrachtet ... Wenn du dich jedoch auf das Abenteuer einlässt, etwas völlig Neues zu erlesen und zu erfahren, kannst du dein Gehirn während des Lesens bewusst verändern und so eine neue Identität manifestieren. Du entwickelst dich also während des Lesens physiologisch weiter und das hat einen Einfluss auf deine Persönlichkeit. Diesen Prozess darfst du beruhigt zulassen, denn schlussendlich kommst du immer genau dort an, wohin dich deine Seele als Ursache deines Seins führt.


Manches mag unnötig erscheinen, ist vielleicht aber-witzig


Lass dich von deinem inneren Kompass leiten, ganz gleich was du tust. Letztendlich kann jedes Instrument nur ein Schritt auf dem Weg zu dir selbst sein. Ein Schritt, den du aber nun in dem Wissen gehen kannst, dass er eben genau das ist – ein Schritt in der zeitlosen Zeit. Wir sind alle noch nicht angekommen – sonst wären wir nicht hier. Wir sind alle auf dem (gleichen) Weg zu entdecken, was da in uns schlummert – die Anbindung an den und das Einssein mit dem Ursprung allen Seins. 
Auf dem Weg dorthin nutzen wir die sich bietenden Möglichkeiten und Instrumente immer als (ein) Ego. Auch wenn das Selbst, die Seele, das ewiglich Vorhandene dies alles nicht braucht, so sind diese Werkzeuge jedoch für jedes Ego vonnöten, damit du dir selbst immer näherkommen kannst. Ausgehend hiervon obliegt es folglich doch nur noch uns und unserer Unterscheidungsfähigkeit, auf welche Werkzeuge wir zurückgreifen. Warum sollten wir dann nicht Werkzeuge und Instrumente nutzen, die Freude machen und uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern? 
HYPERSPACE YOURSELF! ist ein solches Werkzeug und ich möchte es dir in Kürze in den Grundzügen vorstellen.Gerne darf das Lesen selbst auch ein teilweise aber-witziges Abenteuer sein – ein Abenteuer, das durch assoziative Sprünge, durch vermeintliche thematische Brüche, durch oberflächlich kindlich-kindische Spielereien und durch spannende Ausflüge in transdimensionale Bereiche dazu verführt, sich fallen zu lassen. Und zwar sich fallen zu lassen in ein Buch, das durch das Weglassen vom Entweder-oder und durch die Hinwendung zum Sowohl-als-auch neue Räume eröffnet. Räume, die noch erweitert und vertieft werden durch den weitgehenden Verzicht auf das, was unter den Bezeichnungen Kausalität, Actio = Reactio oder Ursache-Wirkung-Prinzip bekannt ist. 
Diese Herangehensweise ist sehr stark vom Ausgleich zwischen den beiden Gehirnhälften geprägt und könnte eher als synchronizitär bezeichnet werden. Allerdings nicht etwa, weil dadurch ein mangelnder Ordnungssinn übertüncht werden kann – obwohl zugegeben ein bisschen schon, denn seit Friedrich Nietzsche wissen wir, dass wir nur aus dem Chaos einen tanzenden Stern gebären können ☺ – oder soll, sondern weil es dir die Möglichkeit eröffnet, während des Lesens zusätzliche neuronale Verbindungen zu entwickeln.
Seit der kanadische Neurowissenschaftler Donald Hebb uns in den sogenannten Nullerjahren des 21. Jahrhunderts das Prinzip der Neuroplastizität nahebringen konnte, wissen wir, dass sich das menschliche Gehirn dem Denken anpasst. Durch dein Denken – und auch beim Lesen eines Buches entstehen Gedanken – veränderst du dein Gehirn physiologisch, also körperlich. Das heißt nichts anderes, als dass du durch dein Denken neue Verbindungen im Gehirn erschaffst. Man könnte auch sagen, du manifestierst buchstäblich Materie aus geistiger Energie. Welche bedeutende Rolle Emotionen und Gefühle dabei spielen und welcher Unterschied zwischen beiden besteht, wird an späterer Stelle noch beschrieben werden.
Hebb prägte auch das grundlegende Prinzip der Neuroplastizität mit dem Satz: »Nerve cells that fire together, wire together!« Bewusst oder unbewusst verwendet er Begriffe aus dem Waffenjargon beziehungsweise aus der Technik. Die wörtliche Übersetzung – die ich bis dato auch übernommen hatte – ist zwar auch möglich, führt aber in eine Richtung, die mir der menschlichen Entwicklung eher wenig förderlich scheint. Im Lichte einer neuen Einsicht schlage ich daher nun folgende Übersetzung vor: »Nervenzellen, die gemeinsam aufleuchten, verbinden sich miteinander!« Und das tun sie tatsächlich, denn sie verdrahten sich natürlich nicht im Gehirn, sondern sie verkleben buchstäblich miteinander!
Du erschaffst also durch dein Denken Verbindungen, die dir ab diesem Zeitpunkt nicht nur bei der Lektüre dieses Buches zur Verfügung stehen, sondern du erschaffst Verbindungen, die dir neue Sichtweisen ermöglichen und neue Handlungs- und Freiräume eröffnen. Jetzt habe ich mich beispielsweise gerade vertippt. So stand da plötzlich ›Freuräume‹ und ich fände es unendlich schade, dir diesen Freud'schen Vertipper vorzuenthalten! Alles hat einen Sinn, alles folgt einer höheren Ordnung und das wird im Verlaufe des Buches vermutlich immer deutlicher werden. 


Das Nachwort zu Beginn?


Praktisch bedeutet das, dass du dich hin und wieder fragen wirst »Was will der Mann eigentlich von mir?« oder »Wovon spricht der Typ da?«. Sei bitte versichert, dass das ein gewünschter Effekt ist, dessen Absicht darin liegt, dein Lesevergnügen zu steigern und die vermittelte Information – ja, das Futter für die linke Hirnhälfte gibt es natürlich auch – so einfach und zielsicher wie möglich an den Adressaten oder die Adressatin zu bringen. Wenn es dir zwischenzeitlich zu viel werden sollte, dann leg das Buch einfach für ein paar Minuten aus der Hand oder blättere ein paar Seiten weiter. 
Vielleicht findest du ein Beispiel, eine Geschichte oder ein Wort, die bzw. das dir einen Hinweis auf das Thema gibt, um das es gerade für dich geht. Ich kann dir übrigens auch durchaus empfehlen, das Nachwort zuerst zu lesen. Nicht, weil es zu diesem Zweck geschrieben wurde, sondern eher, weil es geschrieben wurde, ohne einem vorher bestimmten Zweck dienen zu müssen. Dadurch verfügt es über eine innere Freiheit, die bei dir wiederum inneren Raum schaffen kann. Raum, der notwendig ist, wenn du etwas Neues in dein System einlassen möchtest. 


HYPERSPACE? HYPERSPACE!


Vorher soll aber noch die Frage geklärt werden, wie um alles in der Welt jemand auf die Idee kommt, ein deutsches Buch mit dem Titel HYPERSPACE YOURSELF! zu schmücken. Haben wir nicht schon genügend Anglizismen im deutschen Sprachgebrauch und wäre es nicht sinnvoller, den Titel so zu wählen, dass man sofort weiß, worum es geht? 
Ja und nein. Ja, wir haben inzwischen sicher genügend englische Wörter in die deutsche Sprache einfließen lassen und ich bin von jeher ein großer Verfechter einer sauberen Ausdrucksweise – meine Kinder können ein Lied davon singen ... Bei uns zu Hause wird bewusst darauf geachtet, bestimmte Ausdrücke oder gerade angesagte Worthülsen zu vermeiden. Das ist nicht immer ganz leicht, hilft aber dabei, außer dem korrekten Wort auch den stimmigen Ton zu erlernen – was natürlich auch nicht immer funktioniert. Ich jedenfalls bin ein großer Anhänger davon, den Usus des Fremdwörtervokabulars auf ein Minimum zu reduzieren, wie es mir und meinen beiden Geschwistern schon mein Vater beigebracht hat. 
Und damit habe ich alle unnötigen Fremdwörter des gesamten Buches in einem Satz verwurstet und du kannst dir sicher sein, dass ich ab jetzt in der Regel deutsch und in möglichst klarer Sprache schreiben werde. Zwei Ausnahmen bilden aber eben dann doch der Leitbegriff und Titel des Buches – HYPERSPACE YOURSELF! – sowie der Begriff für das kohärente oder geordnete Feld von Herz, Gehirnzentren und der Ersten Quelle: Heart-Brains-Source-Coherence. (Erläuterungen dazu, was das konkret bedeutet, folgen in Kürze.) 
Vielleicht wird sich dir im Verlaufe der Seiten erschließen, dass die englische Sprache einen einzigen Vorteil gegenüber der deutschen bietet. Eine Aufforderung kann im Englischen oft kürzer und prägnanter ausgesprochen werden als im Deutschen. Die Übersetzung Bring dich in den Hyperraum! funktioniert zwar auch, klingt allerdings bedeutend sperriger und irgendwie unelegant – vor allem in den von mir so benannten Meditationsspielen. Aber auch dazu kommen wir später.
Warum aber habe ich keinen Titel gewählt, der sofort selbsterklärend wäre? Einerseits finde ich die englische Variante einfach griffiger und andererseits kann dieser Titel ohne Übersetzungsverluste auch im englischsprachigen Raum verwendet werden. So hoffe ich, dass du dich mit dem Begriff HYPERSPACE YOURSELF! anfreunden oder dich zumindest wohlwollend darauf einlassen kannst.
Apropos wohlwollend darauf einlassen ... HYPERSPACE YOURSELF! in dein Leben zu bringen bedeutet vor allem eins – das Lächeln (zurück) in dein Leben zu bringen. Je öfter du das Segel des Lächelns setzt, desto leichter wird deine Fahrt über die manchmal raue See des Lebens. Mal ein breites Grinsen, mal ein stilles, kaum wahrnehmbares Heben der Mundwinkel ... Je mehr du darin zur Meisterschaft gelangst, bringt dir das außen gespiegelte innere Lächeln die Gnade der Gelassenheit in dein Leben. Dann mag sich deine See ruhig und klar bis zum Horizont erstrecken oder es mögen sich Wellenberge vor dir auftürmen – deine Gelassenheit bleibt die Konstante, die du als einzige Sicherheit im Leben haben kannst. 
Genau aus diesem Grunde findest du in diesem Buch eine Reihe von Smileys. ☺


Übersetzung, Übertragung oder Feldertransport?


Aber kommen wir zurück zur Sprache. Mit der englischen Sprache geht auch das Transportieren des entsprechenden englischen Bewusstseinsfeldes einher und das unterscheidet sich naturgemäß vom entsprechenden deutsch, japanisch oder arabisch geprägten. Genau hier liegt ja auch die eigentliche Problematik einer Übersetzung – es genügt eben nicht, so wie es beispielsweise ein Online-Übersetzungsprogramm macht, die einzelnen Wörter zu übersetzen. Das jeweilige Bewusstseinsfeld will übertragen und auf stimmige Weise in den Kontext eingebunden werden. 
Konkret lade ich dich dazu ein, das Bewusstseinsfeld der englischen Begriffe zu spüren und dich darauf einzulassen, sofern das für dich stimmig ist. Auf diese Weise bauen wir eine Brücke zwischen englischem und deutschem Feld, was wiederum Auswirkungen auf alle anderen Bewusstseinsfelder hat und damit zum Verständnis zwischen den Völkern beiträgt. Das klingt etwas hoch gegriffen, wird aber von der neuesten Forschung in Bezug auf unsere DNA bestätigt. 
Die DNA hat durch ihre spezifische Form gleichzeitig den Aufbau einer Ring- sowie einer Stabantenne und sendet und empfängt Signale weit außerhalb des Frequenzbereiches der Sprache. Dadurch können wir der Bedeutung des Gesagten, also des gesprochenen Wortes, eine weitere Verständnis-Dimension hinzufügen. Zugang dazu finden wir in einer Sphäre, die für dieses Buch eine grundlegende Rolle spielt. Ich nenne diesen Raum die Stille, aus der alle Geräusche entstehen ...

Intermezzo 1


Schließe für einen Moment die Augen und spüre in Achtsamkeit in deinen Körper hinein ... Damit lenkst du Aufmerksamkeit und Energie weg von deinem Kopf ... 

Spüre in dir oder im Hintergrund die Stille, aus der alle Geräusche kommen ... Genieße das Gefühl ein paar Minuten lang ... 

Solltest du diese Stille (noch) nicht spüren können, lies einfach weiter – es ergibt sich später vom Selbst ... ☺ 


______________
* Ein anderer Begriff für Intermezzo ist Meditationsspiel.


Kosmischer Gong zur nächsten Runde:

 
Erwachen ist für die meisten von uns weder ein langer, ruhiger Fluss noch ein linearer, gleichmäßig ansteigender Prozess. Mit dem Erwachen verhält es sich eher wie mit dem Motor eines Oldtimers, den du ein paar Jahre oder Jahrzehnte in einer Scheune untergestellt hattest und der nun nur stotternd in Gang kommt und ab und zu wieder komplett abstirbt. 
Du erhöhst deine Frequenz oder Schwingung, bist eine Weile bewusst und sogar noch bewusster und dann kommt deine Mutter zu Besuch, dein pubertäres Kind will ein Augenlidpiercing oder dieser unglaublich schlechte Autofahrer nimmt dir die Vorfahrt! Du kannst dir sicher vorstellen, was ich meine.
Genauso läuft der Prozess! Aber nach dem Absturz machst du auf einer – manchmal nur unmerklich – höheren Schwingungsebene weiter!

Bewusstseinsfelder prägen unser SEIN ... 
und Worte sind Türen in diese Felder



Weltweit finden wir ganz natürlich gewachsene beziehungsweise entstandene Felder – kulturelle Felder, spirituelle Felder, religiöse Felder. Diese haben immer auch mit Sprache zu tun, da wir den Dingen in Form von Sprache Bedeutung oder Qualität beimessen. Dass dies immer im Kontext der jeweiligen Umgebung geschieht, liegt auf der Hand. 
In vielen Gebieten der Erde konnte kein Wort für das Phänomen Schnee entstehen, weil es dort einfach keinen Schnee gab. Als Hannibal mit seinen Elefanten über die Alpen kam, mussten sich die römischen Boten in ihren Berichten an die Heeresführung mit Beschreibungen behelfen, da zumindest das gemeine Volk vermutlich noch kein Wort für diese seltsamen, riesigen, grauen Wesen kannte. Und dass in Japan frühestens nach der Ankunft von Anjin San, dem Navigator, ein Wort für das grandiose Naturschauspiel der Polarlichter entstehen konnte, versteht sich von selbst.
Das Wort ›Gott‹, das in diesem Buch eine nicht unbedeutende Rolle spielt, ist ein weiteres Beispiel für dieses Phänomen. Dieser Begriff trägt sowohl durch das, was er bezeichnen soll, als auch durch den unermesslichen Gebrauch durch gläubige Menschen ein ganz bestimmtes Bedeutungs- oder Bewusstseinsfeld – ganz zu schweigen davon, dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit von ganz bestimmten Wesenheiten zu einem ganz bestimmten Zweck als Bezeichnung für den obersten Herrscher der monotheistischen Religionen eingeführt wurde (vgl. u. a. die Schriften von Wes Penre²). Aber das sei nur am Rande erwähnt. 
Sobald ich also das Wort ›Gott‹ verwende, transportiere ich damit auch das entsprechende Bedeutungs- und Bewusstseinsfeld. Da es mir aber fern liegt, mich in dieses spezielle Feld einklinken zu wollen, verzichte ich bewusst auf dieses Wort und verwende im Folgenden andere Begriffe. Das ist alles andere als ein Urteil und hat ausschließlich mit Unterscheidungsvermögen zu tun – ich entscheide mich für andere Varianten, anstatt gegen etwas zu sein. Ich entscheide mich für etwas anderes und erschaffe damit ein anderes Feld, das meiner Intention, meiner Absicht entspricht.
Daher verwende ich anstelle von ›Gott‹ den Begriff Erste Quelle als Substantiv sowie sophianisch als Adjektiv, wenn ich die entsprechende Eigenschaft (ehemals ›göttlich‹) zum Ausdruck bringen möchte – ›von der ersten Quelle stammend‹ ist mir erstens zu sperrig und zweitens trifft es den Sinngehalt nicht vollständig. Daher führe ich den Begriff sophianisch in diesem Zusammenhang in den Sprachgebrauch ein und möchte in wenigen Zeilen erläutern, warum ich das tue: 
Der Begriff bezieht sich auf die weibliche Schöpferwesenheit Gaia Sophia, die laut den Schriftrollen vom Toten Meer sowie jenen von Nag Hamadi – es handelt sich jeweils um über 2000 Jahre alte Texte – im Zuge eines gigantischen Schöpfungsaktes unser Sonnensystem erschaffen hat, um anschließend die Erde als ihren Körper anzunehmen. Die Schöpferwesenheit Gaia Sophia wurde damit buchstäblich zu Mutter Erde. 
Übrigens wird in den alten Schriften auch beschrieben, wie wir mit ihr Kontakt aufnehmen können, aber dazu an späterer Stelle mehr. Der neue Begriff bietet jedenfalls die Chance, mit dem Gebrauch des Wortes sophianisch ein eigenes Bewusstseinsfeld aufzubauen. Fangen wir doch einfach im Rahmen dieses Buches damit an!
Vorher aber machen wir weiter mit einer praktischen Übung: Lies einfach den folgenden Abschnitt und stell dir vor, dies sei der erste Absatz der Einleitung zu diesem Buch.


So etwas wie eine Einleitung


Eine gute Ouvertüre, also eine Eröffnung, sollte dir nahebringen, worum es in den vor dir liegenden Stunden gehen wird. Insofern halte ich es für angemessen, mich erst einmal vorzustellen, damit du weißt, worauf du dich einlässt. Wer ist also dieser Mensch namens Peter Herrmann beziehungsweise die Kunstfigur Peter Richard Loewynhertz und wieso sollte ausgerechnet er von Dingen wissen, die dir unbekannt sein sollen? 
Es gibt also einerseits den Menschen aus Fleisch und Blut namens Peter Karl (das ist mein zweiter Vorname), der zur Sommersonnenwende in die Familie Herrmann zu Wetzlar geboren wurde. Wer Spaß daran hat, die Bedeutung von Namen zu untersuchen, wird herausfinden, dass mir mit meinen Namen die Qualitäten des Felses (Petrus), der Freiheit – Karl bedeutet ›der freie Mann‹ – und des Kämpfers in die Wiege gelegt wurden. 
Der ›Herr‹ hat in diesem Falle nämlich nichts mit Herrschaft oder Ähnlichem zu tun. Es handelt sich vielmehr um den Heermann, der seit Urzeiten im Heer der Germanen an vorderster Front gekämpft hat. Stammvater und sozusagen Archetypus der Heermänner war selbstverständlich Arminius, Heermann der Cherusker, dessen Erbe wir alle in uns tragen und das uns lehrt, wie eine kleine, strategisch sinnvoll agierende Gemeinschaft eine Weltmacht nicht nur herausfordern, sondern auch besiegen kann. In der heutigen globalen Situation ist dies mit Sicherheit ein nicht zu unterschätzendes Erbe, dessen wir uns immer bewusst sein sollten.
Unter diesem Namen mag ich dem einen oder der anderen als Simultandolmetscher bekannt sein, der u.a. Dr. Eric Pearle, Neale Donald Walsch, Prof. Deepak Chopra oder Dr. Joe Dispenza seine Stimme lieh beziehungsweise leiht. Ich habe diesbezüglich keine entsprechende klassische Ausbildung absolviert, sondern wurde im Laufe der Zeit immer wieder mit Situationen konfrontiert, die gelöst werden wollten. Beispielsweise hatte ich auf sanften, aber bestimmten Druck meines Freundes und großartigen Künstlers Michael Seyfried aus München im ...

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