Logo weiterlesen.de
How will it be me

Das Buch:

Wenn du jemanden liebst der unerreichbar scheint...

Marla A. Wenner, genannt Josh, betrachtet die Welt eher aus wissenschaftlicher Sicht: Weshalb drehen Teenager wie ihre Schwester beim Anblick ihres Stars durch, was ist Liebe für die Natur und warum weinen wir?

Auf alles hat Josh eine fundierte Antwort bis auf diese Kleinigkeit wie sie selbst damit umgehen soll als sie sich gegen ihren Willen in einen aufstrebenden Schauspieler... Aber nein, so ist es nicht.

Das Buch ist viel mehr.

Gedichte auf Deutsch und Englisch, teils ungewöhnlich angelegte Dialogszenen sowie ein wenig Wohnzimmerphilosophie zum Mitträumen. Herausfordernd auch für fortgeschrittene Leser.

The book:

If you love somebody who seems out of reach...

Marla A. Wenner, named Josh, looks at the world from a more scientific point of view: Why are teenagers like her sister going crazy when they see their star, what is love for nature and why are we crying?

Josh is able to give a well-founded answer to all of that apart from how to deal with the little incident when she herself falls in love against her will with an upcoming actor...

But no, it’s not like that.

This book is much more.

Poems in German and English, partly unusually set dialogue scenes as well as a bit living room philosophy to join dreaming. Challenging even for advanced readers.

How will it be me

- Wie werde ICH es sein

Wie das Buch zu lesen ist...

Falls Sie beide Sprachen beherrschen fangen Sie einfach mit dem Lesen an.

(Ansonsten ist ein kompletter Übersetzungsanhang im Handel zu bekommen. Dieses Buch enthält englische Abschnitte, die alle im besagten Anhang leicht nachzuschlagen sind.

Jede Szene hat eine Nummer.

Auf welcher Seite Sie die Übersetzung finden, ist unter der Szenenüberschrift hinter dem Buchstaben „D” für „Deutsch” angegeben.

Im Anhang leitet Sie eine weitere Seitenzahl am Ende der Übersetzung bequem zum Ausgangsort zurück.

Der Anhang für die Englisch-Deutsch-Übersetzung beginnt auf Seite 13.)

How to read this book...

If you speak both languages just read along.

(Otherwise an appendix with complete translation is available commercially. This book contains German parts, you can look them up in the said appendix easily.

Each scene has a number.

To find the translation follow the page that is listed beyond a headline of a scene, marked with an „E” for „English”.

A second page number at the end of a translated part will lead you back comfortably to your starting point.

The appendix of the German-English-translation starts on page 213.)

Liebe Leserin, lieber Leser,

trotz meiner Bemühungen kann ich keine Fehlerfreiheit sowohl im deutschen aber auch insbesondere im englischen Text garantieren.

Manchmal sind Abweichungen auch bewußt und aus künstlerischer Frivolität eingesetzt worden, z.B. ‚inpersonating’ statt ‚impersonating’ im Gedicht ‚Once it’s you’ oder das Wort ‚frequence’ für das eigentlich richtige ‚frequency’ in ‚Two worlds’.

Ich wünsche Ihnen ein vielleicht nicht ganz perfektes aber hoffentlich außergewöhnliches Leseerlebnis.

Ihre Jenna Ginstergold

Dear reader,

Despite all the care taken I can’t guarantee the absence of mistakes in the German but especially in the English text, too.

Sometimes deviations are inserted consciously and for artistical frivolity, e.g. ‚in-personating’ instead of ‚impersonating’ in the poem ‚Once it’s you’ or the word ‚frequence’ for the actually correct ‚frequency’ in ‚Two worlds’.

I wish you a maybe not quite perfekt but hopefully extraordinary reading experience.

Yours Jenna Ginstergold

0 The poem

(D: S.17)

How will it be me?

how will it ever
ever, ever

will it ever?
ever, ever

Will it?
EVER!!!!! Ever....

How, ever
However, prithee

How will it
How will it ever

How will it be me

00 Widmung

(E: P.217)

Für die bereits Gefundenen
Für jene, welche mit diesem Buch
Wege zu meinen Gedanken fänden
Und für einen verlorenen Freund
Wohl nie mehr zu finden
Der, vor langer Zeit
Mir sein erstes Buch gewidmet hat

Inhalt – Contents

0 The poem

00 Widmung

Phase 1

S.01 - Leading sentence

S.02 - Verborg‘ne Prophezeiung

S.03 - First contact

S.04 - Joshs Elternhaus

S.05 - Good morning, Karawayka

S.06 - Der Motorradprinz

S.07 - The archive

S.08 - Ausgepackt

S.09 - The magical words

S.10 - Der Jogging-Nachbar

S.11 - A new chance

S.12 - Stalker

S.13 - Preparations

S.14 - Ein schauriges ‚Auf Wiedersehen’

S.15 - Rising hopes

S.16 - Die Ecken der Glocke

S.17 - Down the valley

Phase 2

S.18 - Flugzeug

S.19 - Chameleon Vampires

S.20 - Fame of spirit and time

S.21 - Wer - zur Hölle - ist das?

S.22 - The fugitive

S.23 - Hable con ella

S.24 - Interview im Internet

S.25 - Die Wissenschaft eines Moments

S.26 - Eine Reise nach London

S.27 - The letter

Phase 3

S.28 - Die Zeitungsstory

S.29 - Kiosk

S.30 - Die offene Tür

S.31 - The poem

S.32 - Eingetreten in die zweite Welt

S.33 - First meeting

S.34 - Kaffee mit Mr. Karawayka

S.35 - Die Horrorfilmszene

S.36 - Der Notfallanruf

S.37 - A shocking surprise

Phase 4

S.38 - Sorry, sorry again

S.39 - Du kennst ihn nicht?

S.40 - Mit der Hilfe einer Freundin

S.41 - Auf einer Brücke in Berlin

S.42 - Ein spanischer Abend

S.43 - Am Tümpel im Wald

S.44 - Das Sozial-Emotionale-Bewertungsgebäude

S.45 - Noblesse oblige

Phase 5

S.46 - Tell me, truly, what is love?

S.47 - In England again

S.48 - Ein Tag im Leben eines Togs

S.49 - Eine plötzliche Reise

S.50 - Candles and mirrors

S.51 - The invitation scene

S.52 - Zwischenszene Intrigant

Phase 6

S.53 - The sex scene

S.54 - The new girlfriend

S.55 - Enter the party

S.56 - The moment that turns everything

S.57 - Special talks

S.58 - Fresh air, lost keys

S.59 - Nicht aufwachen!

S.60 - Die Frühstücksszene

Phase 7

S.61 - Shadows of the past

S.62 - Eine klickernde Intrige

S.63 - A decantation of life

S.64 - Schiffchen und Spindel

Phase 8

S.65 - Erklär mir die Welt

S.66 - Stolen

S.67 - Comfort or kill

S.68 - What’s worth fighting for

S.69 - Showdown at an unreal place

S.70 - The very last scene

Quellenverzeichnis - List of references.

Phase 1

Ph.1 - S.01 Leading sentence

(D: S.18)

You could easily fall in love

with a perfect figure presented in a ‚media - most to sell make up - world’, and although your feelings are pure, it is not, you cannot help to recognise one day that the real one has to be deeper, that you have to take the risk discovering facets, crackles, asperities and therefore even more of a unique beauty, for those who can appreciate, that comes with the slightly imperfect but truthful one.

Ph.1 - S.02 Verborg‘ne Prophezeiung

(E: P.217)

Ein Raum, ein Raum und Menschen drin.

Mittendurch flogen zwei Kinder, in ihren weißen Pullis und den blaugrauen Latzhosen an den Kleidern der Gäste raschelnd, weit unter jener wächsern melancholischen Junkermelodie, die den kleinwüchsigen braunvollbärtigen Mann neben dem Clavicembalo nun zum vierten Mal seine kostbare Kappe lüften ließ, solche konnte man alldieweil noch auf verwunschenen Beerdigungen am Wochenende ertragen, hier war zur Vernissage geladen, ein Feiertag, zumindest, und doch von unpassender Tragweite inszeniert, denn es war ein Donnerstag.

Am nächsten Morgen standen die Gastgeber - selbst hungrig und die Aufräumarbeiten an Bedienstete delegierend - im Gespräch mit den wohlversorgten über Nacht Gebliebenen, darunter ein aufstrebender, auf luxuriöses Interieur spezialisierter Hotelarchitekt samt Frau, deren sonderbar schlichte asiatische Schönheit eine sehr bemühte Rothaarige mit skandalösem Wissen zu vergelten suchte.

Die Rothaarige (Norwegisch mit Akzent): --- „Ist er Ihnen tatsächlich nicht aufgefallen? Mit einer Kappe, dort hinten!”

Ein vorsichtiges Kopfschütteln.

--- „Oh, man kennt ihn! Mmmh, selbst Hugo Chávez soll ihn um Rat gefragt haben...”

Belanglos kratzten karmesinbelackte Nägel im Vorbeigehen über ausgefeilte Rauheit des Sandsteinbogenfries, langten spielerisch in den herabfallenden lichtgrauen Chiffon, während sich Kuppe um Kuppe der anderen an eben der Stelle, wo am Abend vorher noch die leicht verschwitzte Faust jenes Mannes erschöpft neben dem Cabernetglas ausgeruht haben musste, triumphierend tippelnd aufspreizte.

--- „Er hat was über Sie gesagt...”

Der dankbare Blick verärgerte, ahnte sie doch, dass es wohl ihr Mann war, der nun mit der allzu herzlich zugetanen Intendantengattin am Arm in Recht aufgeräumter Stimmung heranspazierte. Da die internationalen Gäste bereits abgereist waren, wurde die Unterhaltung auf Norwegisch geführt.

Die Gattin: --- - „ND, Sie haben doch gewartet? - Wissen Sie, es geht um ihren Sohn...”

Der Architekt: --- -- „Was meinen Sie?”

--- - „Wir hatten gestern Abend einen Gast, der einer sehr ungewöhnlichen Berufung nachgeht - er ist ein Hellseher. Sie lachen, ja. Ja ich weiß, mein Mann auch, vorher. Es schwirrt eine kleine Geschichte, sie beginnt mit einem Mordkomplott gegen ihn:

An dem entscheidenden Tag soll er drei Menschen zu einer Änderung geraten haben, einer von ihnen verursachte daraufhin einen Unfall, bei dem die Attentäter ums Leben kamen.”

--- -- „Unfug.”

Sie lächelte.

--- - „Frag WJ beizeiten mal nach ihm, er hat diese kleine Anekdote auch nicht geglaubt, bis...”

Die schöne Frau: --- --- „Was hat er über unseren Sohn gesagt?”

--- - „Er hat nicht viel gesagt, gestern war er müde. Nur über vier Leute hier im Raum wollte er etwas loswerden, nicht wahr, ND? - Sie spricht seine Sprache und hat schon ein paar Mal für ihn übersetzt!”

--- „ ‚Dreien kannst du es wiedersagen, oder nicht, wie es gefällt. Diesem einen darf man es nicht sagen.’

Die kobaltgrüne Iris begab sich auf Wanderschaft, auf die Suche nach den intensiv uneitlen Resten der verklungenen Musik, horchte einen Augenblick in das Geflecht hinein, nach jenen szintillierenden Stakkatos, die ihre Erinnerungen in die richtige Abfolge tanzte.

--- „ ‚Ihm muss man an den Weichen Vertrauen schenken. Obschon er im Gewohnten lernt auch Hässlichkeit zu erwarten, zu müssen, sowie in der Fremde, kann man doch unbesorgt bleiben, es ist nichts zu befürchten, denn - denn diesem einen....’

Eine halbe Stunde später.

--- --- „Versprich mir, es ihm nie zu sagen. Er würde sonst nicht glauben, dass er um seiner selbst Willen geliebt wird.”

--- -- „Es lässt sich nicht bestreiten, meinetwegen, er ist noch jung - aber jetzt schon einer der Besten seines Jahrgangs. Das habe ich schon vor einem Jahr gesagt, er hat das Potential...”,

hatte ihr Ehemann geantwortet,

--- -- „Hellseher! Vielleicht hat er zufällig den Schuldirektor im Zug getroffen, was weiß ich.”

Da war ihr ein Stein vom Herzen gefallen.

Der Halt am kalten Kamin ruckte mit dem Einbrechen eines glasklaren Tons, der unbeachtet beschleunigend den inneren Takt der erschrockenen Gäste überholte. Wieder umgewendet war ihr Mann fort.

Dem einzelnen Geiger, ebenfalls ein Gast des Hauses und soeben hereingetreten, gelang eine hinreißende Phrasierung, sponn ihre melodischen Bögen diesen Morgen zu erfüllen.

Und sie lauschte, nun so beruhigt wie sicher, dass seine Überzeugung die Taubheit des Unverständnisses bewies.

Denn es sprach der zur Jahreszeit unpassende strohgeflochtene Sommerhut, welchen der Kleine nicht hatte auf dem Hof der Tante zurücklassen wollen, der an diesem Vormittag gestohlen doch keine Worte an sich haften ließ, und einzig der Mutter, die gestern auf der Reise notdürftig die angerissene Aufschlagsnaht mit dem einzig verfügbaren Dunkelrot zu versorgen wusste, heimlich versicherte welchen der beiden um die Ecke stürmenden Sprösslinge der Finger hinter dem mit schimmernden Spangen umklipsten Arm in seiner wegwerferischen, spöttischen Bedeutungsschwere gezeichnet hatte.

Und da kam er auch schon, ein Knirps von munteren vier Jahren mit den ungewöhnlichen leicht katzenhaft sehr hellgrünen Augen, still und ungebremst wie so oft in ihre Arme fliegend.

Sie knuddelte das warme, unruhige Bündel während er ihr im Flüsterton alles erzählte und tatsächlich bemerkt er es, wird zu einer Erinnerung als er sich lösen will um wieder fortzulaufen, aber sie ihn zurück hält, er zurück schaut um zu sehen warum und Tränen in ihren Augen findet.

Ein bisschen Angst bekommt er, als sie ihn küsst, dann absetzt. Er ist nicht mehr sicher, dass er jetzt fortlaufen will, aber da lächelt sie schon wieder, er hört einen Freund rufen und stürzt nach draußen, während die langen Vorhänge transparent an der Fensterflügeltür sich leicht im hereindrängenden Wind des Gartens kräuseln oder durch sein Ungestüm.

Nie kann sie diesen Tag vergessen, auch nicht über 25 Jahre später als sie schon zu zweifeln beginnt ob sie wahr werden werden, diese leicht dahingesagten und doch eine Wegesspur begründenden Worte:

--- ‚... diesem einen ist bestimmt... - bestimmt ist ihm berühmt zu sein..........’

Ph.1 - S.03 First contact

(D: S.18)

Josh: -- „Wenner.”

Karawayka: - „Hi. - This is, well, Sebastian Karawayka speaking.”

-- „ - - - - - ”

- „Ahm, hello?”

Josh’s thoughts: -- - ‚Damn.’

-- „Yes.”

- „I finally got the message that you gave my wallet to that lost property office. Bad day it was. Could have worked out to a lot of trouble, I was really thrilled when I recognised that it wasn’t in that pocket - started to search the whole theatre and - well, thank you for handing it back. That promptly. - Ehr, I’ve read your letter! - ”

-- - ‚Is it my turn?’

-- „Ah, - well - ”

- „Yes?”

-- - ‚Holy hell’.

-- „Never mind.”

- „Your nephew o.k. then? Still dreaming of scary London police departments?”

-- „Haven’t seen him recently, to be honest.”

-- - ‚Yeah, that might interest him, are you nuts???!’

- „I see. - - ”

-- - ‚What is he waiting for?’

- „Am I disturbing you?”

-- - ‚Nooooooo. Well, distracting..’

-- „No. Well, distracting.”

-- - ‚He laughs.

He laughs at me at my mobile phone.

Sebastian Karawayka laughs at me at my - ’

- „It’s a little bit unusual for me, too.”

-- - ‚Dear me.’

- „Ehr -”

-- - ‚Now or never.’

-- „It’s nice of you to call back, personally I mean. It wasn’t necessary, I mean, ahm, it - we didn’t make any big effort or anything, just - it’s what people do finding lost stuff, taking it to the lost property office.”

- „There are people - and people.”

-- „Well yes.”

- „Say what you want, I’m lucky you found it, imagine, lots of people, especially fans, would have - oh, don’t you think me saying something against fans - I find it hard getting used to it, that’s all - ahm -”

-- „ ?? ”

-- - ‚Speak on, I like listen to your voice...’

- „Hello?”

-- „Yeah.”

- „Well, - do you want me to hang up?”

-- - ‚No!’

-- „ - - - ”

- „Oh.. kay... then. Thanks again. Really. Bye.”

-- „Bye, Mr. K..”

-- - ‚ARE YOU ---’

Klick.

-- - ‚Damnhelloutofitinoneday.’

Ph.1 - S.04 Joshs Elternhaus

(E: P.221)

2 Jahre früher.

Josh streift befremdet durch den riesigen Elektrofachhandel. Überall vorwiegend schwarze manchmal graue eckige Gegenstände, viele davon blinkend. Neue Wunder im Paradies wo es niemals Hunger gibt, wo man vergessen hat was Angst heißt, wo Wunden nur in nach Hygieneplan geschrubbten Krankenhäusern oder kritikerlöblich detaillierten Unterhaltungssendungen zu sehen sind. Angst, Angst heißt...

1.Teenager, Joshs Schwester: ---

„Aaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhh!!!!!!! ”

2.Teenager: --- - - - -

--- „Aaaaaaaaaahhhhhhh!!!!! JIIIHHHJJJJ-J-J!!!!”

--- - „D-das....!!!!”

--- „AAAAAAHHHHHHRRR!!!!!!!!”

--- - „Das... das war !!!!!”

--- „Jaaaaa- haha!!! Ah-haha!! JAAAAAAAHHH!”

Josh verdreht genervt die Augen und räumt das Tablet wieder an seinen Platz in der Austellungsauslage, während sich die aneinanderklammernde Ringelshirt, zerschlissene Jeans und Neonarmbändchen tragende Generation hüpfend, die Hände hohl zitternd vor den Mund gepresst vor der gesamten Spätsamstagsnachmittagskundschaft blamiert.

--- „Hast du ihn gesehen?”

--- - „Ja!!”

--- „Hast du IHN gesehen???!!!”

--- - „JAA!!!!”

--- „Hast du ihn GESEHEN??????!!!!!!!”

--- - „Aaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhrrrr!!!!!!”

--- „Ich sterbe. Oh mein Gott, ich sterbe. - So ein ZUFALL!!!”

--- - „W-w-w-w-mmmm!!!!”

--- „Ey, ausgerechnet HIER!!!!!”

--- - ( tränenersticktes Nicken)

--- „Ist ja schon gut... Ey, ICH - FASS - ES - NICHT!!!!!!”

Das nächste Tablet hat eine Quickmemo-Zusatzfunktion. Auf der Suche nach der Garantiespanne hockt sich Josh vor das Regal, zieht den Originalkarton hervor, examiniert versunken das Kleingedruckte.

--- „HIER bist du!!!!”

Josh: -- „Du sollst mich nicht immer so von hinten erschrecken!”

--- „Gehn wir jetzt?”

-- „Gleich.”

--- „Mally?”

-- „ - - - ”

--- „Können wir noch Pommes holen?”

-- „ - - - ”

--- „Mmmm-al-ly!! Bitte!!!”

-- „Guck mal, der hier. Gesteigerte Bildschirmauflösung, 2,1 GHz Prozessor, 8facher Digital-Zoom, na?”

--- „Du bist schlimmer als Papa!”

-- „Kaum. Er hätte gesagt: ‚Soundsoviel % seltene Erden, Kohlenstoffverbundmaterial... ’ ”

--- „Ich - will - POMMES!!!!”

-- „Ja, ich auch.”

--- „Ehrlich????”

-- „Geht schon mal zum Ausgang, o.k.? Ich komme gleich.”

--- „Ehrlich jetzt????”

-- „Ja-ha.”

--- „Du bist die Beste!!!!”

-- „Bis gleich.”

Rasch zieht sie einen weiteren Kandidaten hervor, vergleicht ihn Zeile um Zeile mit dem ersten, stellt ihn zurück um mit einem dritten zu liebäugeln. Seufzend beschließt sie sich doch erst mal in Ruhe zu Hause Zeit zu nehmen und ein paar Warentester- sowie Usermeinungsrankings im Netz zu checken. Unempfindlich für stirngewelltniedliche halbpupertäre Schwiegersohnschleimsänger schreitet sie an den multiplen Plasmaoberflächen vorbei zu den Kassen, bezahlt die DVD und wird dahinter ausnahmsweise nicht von gelangweilt genervten sondern vor- wie nachfreudegesättigt grinsenden Unruheattentätern erwartet.

Eine zierliche, leicht zottellanghaardunkle Frau, im Arm frisch geschnittene Weidenzweige, schiebt den schlichten Bambusröhrchenvorhang mit einem leisen Klirren zur Seite, ein feines Lächeln erscheint auf dem ansonsten ruhigen Gesicht mit den großen grauen Augen.

Joshs Mutter: --- -- „Marla! So schön, dich zu sehen!”

Eine auf Joshs Seite eher ungelenke Umarmung folgt.

--- -- „War der Zug pünktlich? Oder mussten die beiden Wildfänge lange warten?”

-- „Ach was. Wir waren danach noch kurz im Medien-Elektro-Center.”

Sie schaut sich um.

-- „Ist Papa da?”

--- -- „Ja, oben. Willst du was essen?”

-- „Nein, danke. Kann ich dir was helfen?”

Als wenige Minuten später ihr Vater, ein etwas untersetzter schlichthemdentragender Brillenangewiesener die Treppe hinab kommt, findet er sie mit seinem scheinbar immer prüfenden Blick inmitten des übergrünten Wohnzimmers sorgfältig ein Löwenmäulchen gießend.

Joshs Vater: --- --- „Ah, die Weitgereiste. Was macht das Studium? Hast du ‚Bioinformatik’ bestanden?”

Josh stellt die Kanne ab bevor sie antwortet.

-- „Ja. Alles gut.”

--- --- „Wie hoch war die Durchfallquote?”

-- „So um die 30%.”

--- --- „Und deine Freundin Loria? Hat sie bestanden?”

-- „Nein, aber sie kann die Klausur in 2 Wochen wiederholen.”

--- --- „Hmja. Ist nicht so leicht mit den Kindern.”

-- „Wir sind zum Lernen verabredet. Schafft sie schon.”

--- --- „Und - dein Freund?”

-- „Auch alles gut. Am Wochenende fahren wir mit den Leuten vom Verein zur Jenzigspitze.”

--- --- „Schöne Gegend da. Mit Wallanlagen aus der Bronzezeit.”

Das Kracksen eines drehenden Haustürschlüssels vom Flur, sich im raschen Flüsterton unterhaltend quirlen Teenager in den Raum.

Joshs Schwester: --- „Oh, hallo Papa! Guck mal: - ”

Einer der Jutebeutel aus dem auftragsgeräuberten elterlichen Kofferraum schlingt sich flink mit um das andere Handgelenk, entklemmt das flachrechteckige moderne Überlebenstool ruckweise aus der zu engen Jeanstasche, hebt es unter seine Nase und startet den Clip.

--- „Hier. Der kann doch was. So tanzen wie der... das kann nicht jeder!”

--- --- „Ich jedenfalls nicht.”

--- „Nee, glaub ich auch nicht. Wir sind dann hinten!”

Dorthin drängeln sie, als die Nichtsichtbarkeit plötzlicher Gedanken und deren Umsetzung zu einkaufsquetschender Karambolage führt, Entrüstungs- sowie Entschuldigungsquieken, windet sich um die gestoppte Barriere herum zurück, planend verschwindet die Hand tief in der Papiertüte in ihrem Arm, klaubt Stück für Stück und verteilt an jeden im Raum gewissenhaft eins, welches eher verwundert entgegengenommen, bevor sie ihre ursprüngliche Richtung wieselnd wieder aufnimmt.

Josh, das blankgemaserte Obst mit einer kleinen Drehung in spiralfurnierter Schränkchenschale loswerdend, kann sich ein Grinsen nicht verkneifen.

-- „Klügere Taktik. Sag nie was Negatives zu einem wahren Fan.”

--- --- „Was ist falsch daran sich für etwas zu begeistern? Sich in dem Entwicklungsabschnitt auf die Suche nach einem potentiell späteren Paarungspossibile zu begeben entspricht durchaus dem durchschnittlichen Habitus.”

-- „Dieses Possibile ist aber keines. Sie hat ihn noch nie wirklich gesehen. Wenn sie ihn sieht, dann vielleicht beim Konzert, auf ihrer Seite tausende die genauso bekloppt sind... ich meine... genauso... begeistert sind... - ”

--- --- „Evolutionstechnisch gesehen nichts Ungewöhnliches... Das wiederholte Sehen und Erleben eines favorisierten Individuums war zigtausende von Jahren ein natürlicher Mechanismus zur Vertiefung sozialemotionaler Bindungen.

Mit der Möglichkeit der Abbildung begann der Mensch das Konterfei Nahestehender mit sich zu tragen um auch bei Abwesenheit des realen Lebewesen nur durch den bloßen Anblick dieses Faksimiles eine ähnliche Endorphinausschüttung... du weißt noch, Marla, körpereigene Belohnungstransmittersubstanzen... und damit ein angenehmes Gefühl zu erreichen.

In dieser modernen Zeit ist es so leicht geworden wie niemals zuvor in der Entwicklungsgeschichte, diese körpereigenen ‚Drogen’ wenn man so will, freizusetzen. MEDIEN, heißt das Zauberwort.”

-- „SEHEN...

Früher konnten Gesichter nur gemalt eingefangen werden. Dann kamen die Fotos.

ERLEBEN...

Die Erfindung der Kamera ermöglichte zum ersten Mal die Aufnahme und beliebig häufiges Abspielen bewegter Bilder und Laute, im Laufe der Zeit immer naturgetreuer.”

--- --- „Deine Schwester ist ein nicht unübliches Opfer der hochtechnisierten heutigen Welt: Noch niemals zuvor war es möglich dem Gehirn so realitätsnah vorzugaukeln ein Freund existiere, der in Wirklichkeit nur eine Illusion ist. Bilder und Videos ihres ‚Stars’ sind jederzeit, jeden Tag und in zahllosen Varianten verfügbar.

Unser Verstand mag das unterscheiden können, das Unterbewusstsein nicht und so produziert es in Gemeinschaft mit dem Körper positive, hoffnungsvolle, freundschaftliche Gefühle denen man gerade als junger Mensch oft übersteigert ausgeliefert ist...”

-- „Wieso sagst du plötzlich ‚Freund’ statt ‚Star’?”

Die durch Kleinmeersegeltauknoten gekräftigten Finger, zwischen deren Gelenken ausgiebigst fahle Krummhärchen sprießen, werden sich des Haltens bewusst, addierend ablegend, stützt den ersten ein wenig zur Seite, beendet sein konzentrisches Dasein, befreite streifen nun gedankenverloren an mattpolierten Röhren der Flechtkorbmöbel des sich anschließenden Wintergartens entlang.

--- --- „ - - ”

Josh lässt sich auf die gemütlichen hellblau abgesteppten Polster dazu fallen, krallt sich ein Kissen, zieht die Beine zur Banklänge passend zusammen und wartet geduldig.

--- --- „Definition, Fan:

Jemand, der sich einen Freund in der Ferne aussucht...

Jemand, der Eigenschaften bei jemand anderem findet mit denen er sich identifizieren kann, die er schätzt oder sogar bewundert, manchmal in schwächerer Form teilt...

Jemand, den er mit seinem eigenen Namen in Verbindung bringen möchte weil es etwas über seine Persönlichkeit und Interessen aussagt, als Teil der Selbstdarstellung...

Jemand, der Erlebnisse, besonders Erfolge, dieser anderen Person mitfühlt, oft potenziert, sie wie bei realen Freunden zu einem Teil seiner Gedankenwelt macht obwohl die soziale Bindung nur als Einbahnstraße und damit als Illusion besteht.”

-- „O.k.?”

--- --- „Definition, Freund:

...das kürze ich ab...

Überschneidungen zu ‚Fan’: Gemeinsame Interessen, teilhaben wollen am Leben des anderen...

Unterschiede: Keine wechselseitige Kommunikation, Treffen, ergo körperliche Nähe. Kein Aufbau gemeinsamer Erinnerungen, kein ‚sich verlassen können’ auf den jeweils anderen, kein erwarten können realer ‚Hilfe’.

Hm, recht komplexes Thema, zu ungenau umrissen...”

--- -- „He, ihr beiden! Am Grübeln? Seid ihr so nett und schaut gleich mal in den Keller? Wenn morgen Tante Corra mit Familie kommt, können wir hier noch ein paar Stühle mehr gebrauchen.”

-- „Na klar.”

--- --„Wie war die Klausur?”

-- „Bestanden.”

--- --- „Die Quote lag bei 70 zu 30!”

--- -- „Na, dann!”

Sie zwinkert Josh zu und gibt ihrem Mann einen schnellen Kuss auf die Schulter bevor sie eine auf der Couchpolsterrolle herumliegende Fleecejacke einsammelt und automatisch im Vorbeigehen auf einen der Flurhaken aufräumt.

Ihre Tochter, hier 25 Jahre alt, scheint heut’ Abend etwas müde, etwas reiseflau zu sein.

Ph.1 - S.05 Good morning, Karawayka

(D: S.20)

At the same time in another country.

Sebastian Karawayka is 29 years old, but few people know him by that name, for Sebastian Morten Toogerson who has absolved a solid drama school education could not work in his profession all the time.

His pseudonym he chose closely to the surname of his mother’s family that had Asian roots, when he moved from Norway to England years ago. His height he got from his father’s side like the Nordic colour of eyes, but in shape and intense they seem sprang up into life from a manga sometimes.

They look slightly tired at the moment, when he enters the kitchen in his dressing gown with at that time a bit too long boyish cut dyed dark brown hair, untidy in the early morning.

He opens the fridge as well as a drawer nearby, taking out breakfast stuff automatically, placing it in a special arrangement next to the cooker. That always slightly bronze hand removes a pan from a hook above, fetches a wire whisk, a bunch of parsley out of a water glass on the window sill, where a washy cloudy day lays outside, eggs loosely out of the package, butter, bacon, pepper, salt, toast, onion, beaker, chopping board, knife.

Now he’s peeking into the fridge once more that illuminates his pointed nose with a little knuckle on it, his sharp small outlines of the chin. Left handed he adds the milk box to the collection, not noticing that it pushes softly the package of butter that starts to move one of the eggs, rolling slowly to the edge.

He shuts the fridge, checks with a glance if everything he needs is there, when he’s noticing the moving item. Instead of what most people would do now, to jump forward, he let himself fall down in a half right-turn to a sitting position with the back at the kitchen cupboard, waits till the egg rolls over the brink and catches it save in his bowl-shaped hands.

He groans tired, closes his eyes and rests his head against the cover for a moment, breathing in and out deeply, twice.

Then he becomes vivid again, throwing the egg up into the air while he is raising with a second little turning, it lands reliable in his hand to find its end as planned at the edge of the plastic beaker.

Humming a melody he goes on with the formulation, in the meantime fills water to the coffee machine. When he opens the cupboard above to fetch a coffee pad something flies out of it and smacks on to the floor.

Karawayka: - „What... Shit!”

He picks it up, throws it into the dustbin, gets tissues to clean up the gross, wipes away the rest of it with a damp cloth, which he fires across the kitchen to the sink, follows and leaches, clicks on the machine, prepares his plate, when the coffee is ready he carries both to a high table on the other side of the room, switches on the TV with the news and starts having breakfast.

Someone can be heard outside the door, then one of his flatmates enters the room, wishes a good morning, in the background he starts to prepare a toast for himself, points to the pan with the scrambled eggs.

Flatmate (Afro-American): --- „Can I... ?”

- „Sure. Help yourself.”

He joins on the bar stool next to him.

- „There was a yoghurt in the cupboard.”

--- „Yeah, hid it there. My niece shares my favourite flavour, she will not stop if she started once, so I saved one for me, I forgot to put it in the fridge after she left yesterday.”

- „Well, you saved it not from me. Sorry.”

--- „Since when do you like Mint-Chocolate-Cream?!”

Karawayka gives him an idea of what had happened by using his toast.

--- „Oh, no. That was the last one!”

- „Not my fault, was it?”

--- „Hngh.”

TV-newscaster: --- - „And now the news fresh from the celeb’ world...”

Karawayka switches it off.

--- „Hey, shouldn’t that be of some interest to you, actor?”

- „Not really. What’s that got to do with my job?”

--- „Isn’t that the dream of your kind? Being mentioned along with other stars, everybody knows your name, earn lots of money, open doors to the most exclusive places in this world, in one word - FAME...”

- „Even we actors do come in different variations. Personally I would be glad if I could work more regularly in my job instead of inhaling that dusty archive to scrape together the money for the rent every month.”

--- „What’s about a second opportunity? You’re so clever, you should have studied or something...”

- „You sound like my dad. I like my life! He should get that in his head.”

--- „You never dream of being famous? I don’t believe you.”

- „If that means I can choose between the hottest roles on this earth I am ready for that!”

--- „Be careful what you wish for...!”

- „No current danger there. I’ve to get ready.”

--- „I thought you great in that crime thriller. Anything in the pipeline?”

- „Ehr, thanks. Well, there will be two castings this month. My agent does everything he can. Now it’s up to me. This evening I’m off, wanna do some research.”

--- „Good luck. See ya.”

- „Yeah, later.”

Close to midnight Karawayka enters the flat again. In the room to the right someone has already fallen asleep, but the mate he met in the morning is still watching TV with a tiny lamp on in the living room.

Karawayka: - „Evening.”

Flatmate: --- „Hi. Miss something?”

He picks up a mobile phone from the table.

- „Ah. Here!”

--- „Sit you down with me for a moment. - Your bastard of a brother has called.”

- „Don’t you - ”

--- „Ah, he’s not worth it! He’s going on you, man! Babbling smeary things about that you, almost thirty, not even own a car, laughs at me when I answered that you neither care nor need one...”

- „I suppose he wasn’t calling just to entertain you with his usual humiliations.”

--- „I got the feeling he did! What is he doing that makes him think he has a right to judge about everyone’s conditions?”

- „What did he say about yours, then?”

--- „Errh. Not worth to mention it. His attitude seems to be that anyone who lives in a flat share instead of a villa has somehow failed in life.”

- „Yeah, that’s him.”

--- „He made a short note about your sister’s upcoming wedding. Which one of yours is it? The younger?”

- „No, the other, but they’re both younger than me. My brother is the first born.”

--- „Did him no good.”

- „Forget him. It’s too late now. I’ll call him back tomorrow. Night!”

--- „I’m out, too.”

He switches off the mute TV.

--- „Night.”

A few minutes later, when he’s lying in his bed, thoughts are refusing to come to a rest.

Karawayka (thoughts): - - ‚It’s a good life, after all. Not everyone can be famous. Have to become a bit exhausting after a while. - - - Maybe I should move over to Japan, give it a try there. But who knows, could turn out to the same as here: That my type is not common enough, that I look too European for them. - - -You never know. Most stories starts with the protagonist somewhere below. In my case, one great role could do it. But how to get there? - - - Accept the reality. I’m now close to an age where I start to play fathers or men at their top points of their career. If I just could get a chance to show them what I can do...’

At least, bit by bit he’s fading away, sliding through dreams of future and the past, where a friendly gleaming female shadow is sinking down on the edge of the bed next to him, opens up the lid of a huge colourful book:

Female voice: --- - „Once, upon a long lost time...”

Ph.1 - S.06 Der Motorradprinz

(E: P.229)

Es war, es warn, es warn einmal zwei kleine Menschlein, die sich trennten.

Ein sonnengolden bedeckter Betontisch am Parkrand in der Nähe der Nordstadtkirche, Baumbögen, merkantile Dancer, ein Stück entfernt Skater und natürlich sie, in Stunden zusammengeschweißt, wie es so ist, zwei verstehen sich mehr als die anderen.

Bänke, Pöller, Stufen im Carrée, erhitzte Gesichter, lockere T-Shirts und Wasserflaschen, wiederholen bis man außer Atem ist, zuschauen wie andere es besser machen.

Der Motorradprinz: --- „Musst mal mitkommen.”

Zu den Jungs. Ah, ab und an ist auch ein anderes Mädel da.

Und das Coolste:

--- „Du kannst dir einen neuen Namen aussuchen.”

Marla, Marla... zu soft, so gar nicht sie.

Und so brauste sie an den jungen Edelmann geschmiegt davon, inmitten neuer Freunde.

Dann der Umzug, wie passend, die Tante in der Stadt. LEBEN, leben, nicht mehr als Student. Ausbrechen, die beste Freundin im Nachbarort kann die Freizeitkurzgeschichten illustrieren. Dem Edelmann stinkts. Alles zu bieder.

Dampfende Lederklamotten auf staubrauhem Nahkellerfußboden. Invalidisierend, alles was da war. Gealtert, spröde, weit von unversehrt.

Die einst geliebte Außenlinie in nichtvertraut zackigen Wrasen, es wird nur noch mehr Verletzungen geben, soll er sie mitnehmen, wegtragen, wattigen Narkosegasschleier hinterlassen.

Und so wie es im Licht begann endet es im Nebel.

Ph.1 - S.07 The archive

(D: S.26)

The bicycle rattles as the rider fails to avoid a pothole on the murky path next to the slender accompanying brook. He slows down, concentrating even harder on the ground, now and then looking up to make sure, that the tiny distant cushioned shine of the leading street lamp is still in front of him.

Bad idea, choosing the deceptive short route through the woods, on a day like this. Finally the tires are touching asphaltic surface again, it’s only a few minutes now until the dark grey box shaped tower of his working place is melting into perception. He chains his bike, as an invisible voice greats him somewhere out of the mist, in a recognisable Norwegian attempt.

Colleague1: --- „God morgen!” (Good morning!) Karawayka: - „Ogsa.” (Same.),

he answers with a grin.

A Bosnia origin colleague with a spirited pinned pony tail joins him on the stairs up to the glassy main entrance.

--- „Don’t get cheeky, boy.”

She adds something in her own language, ending with an eye-twinkling smile.

--- „Foggy today, isn’t it?”

- „Yeah, but does not make a difference for the next seven hours.”

She groans.

--- „I shouldn’t have talked to you!”

A steady clinical white neon light provides any inch of that perfectly sorted archive from hiding. Eight levels filled with 102 years company history ready to digitalise for a new age.

That means following a strictly organised sequence:

To pick out the required file numbers, accumulating them in boxes on a trolley, labelling the contents, driving to the elevator with it, pushing it out in the underground where a terrible concert of forty-six screeching scanners, the hastily turn of pages, the inevitable thuds of the plastic caps join the bored murmur of the mechanically working people, who curse secretly the circumstances that made them sign for this dull job.

Due to the rotation system Karawayka was one of the luckier this day, working on the higher levels putting back the registered files, controlling if the ‚DONE’ mark had been placed to all of them, before searching the correct row, sometimes turns the crank of the movable store walls to find the right gap to replace them.

Colleague2: --- - „D’ ya know, some of us are going mad in here? This one - ”

He points out Karawayka, who is sitting in a plastic chair at the next table, taking in his lunch, listening to a ‚children-at-home-story’ of his pony tail colleague that includes a paddling pool and a fight with a cricket bat.

--- - „I caught him murmuring out spells in a lonely room!”

Some derisive giggles.

Colleague3: --- -- „That one?”

Colleague4: --- --- „What was it about, could you hear?”

--- - „Not one word! He spoke to the boxes, I swear, in some kind of rhythm...”

Karawayka turns in his seat.

Karawayka: - „That was a poem.”

Bursting laughter.

--- - „Say that again.”

- „A poem.”

--- - „A poem. Sure. Well, we all are doing this. Confessing our love - to boxes.”

The whole room vibrates with exhilaration now.

- „Wasn’t about love. It’s by William Blake, who -”

--- „That’s wasted on them. - Listen, he is an actor! So shut up now.”

The lot from the neighbour table leave their seats to surround them.

--- - „An actor, really? Did I see you on telly somewhere?” - „Possible. I got started with some smaller things here and there, filled up the background, a supernumerary, which means that you play a role without speaking.

Once they casted me for an episode of a popular crime thriller, where my character turned out to be the murderer and is therefore arrested and imprisoned in the end. It was in ‚ Hostage, threads and other risks’. ”

--- - „I know that! Damn it.”

- „After that I got more work, but nothing really worth to mention it and sometimes even without getting payed. The biggest thing so far was a one-liner in a huge movie, the cast was lead by an Oscar winner.

For weeks I practised that one line, so that I could give anything the director might ask for.”

--- - „Is it on DVD then?”

- „Yeah, it is. During the process of editing, that’s the phase after the film is shot, they shortened it a bit.”

He cracks a little grin.

- „So you’ll find me in the ‚Deleted Scenes’ there.”

This time groans of sympathy arouses, mixed up with some doubting coughs and some deceitful smiles.

While the others are removing their emptied tablets now, a single elderly man returns with a crumpled newspaper and a hopeful expression on his face.

Elderly man: --- --- - „Would you sign this for me, please?”

- „Ehr... really?”

--- --- - „What’s your name, boy? I’ll put it down right here.”

- „Sebastian... Kara- way- ka. That’s it.”

--- „Come on now, superstar. Break is over.”

- „My first fan!”

--- „And the reason why you might be late for the next shift.”

On the other side of the room some people are throwing curious looks to the autographed item.

--- - „What do you want with that. - He is working with us here. He is no better than me or you.”

--- --- - „Ha, ha, ha. You never know. You never know!!”

The elderly man winks happily with the newspaper from the door apart.

Ph.1 - S.08 Ausgepackt

(D: S.31 E: P.230)

Raschelnd befreit Josh eine längliche eckig gewellte Vase aus dem Feuilleton-Teil vom 22.Jan.1995. Was ihre Tante nicht alles im Keller aufbewahrt, dieses uralte Zeugs, das sich jetzt für den erneuten Umzug nach der Trennung von ihrem Freund aber noch einmal als äußerst nützlich erweist.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "HOW WILL IT BE ME - Wie werde ICH es sein" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple Books

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen