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Gestatten, Idepap!

Holger Zimmermann

Gestatten, Idepap!

Humorvolle Geschichten
aus dem Projektalltag

Projektmensch

Mit Projekten ist mehr möglich
als man ahnt.

Für Mutsch

Inhalt

Geschichten sind mächtig

So ein Zufall

Konflikt in Sicht

In einem guten Auftrag steckt richtig Arbeit

Ein klarer Auftrag

Sich eine Auszeit gönnen

Der Projekt-Werkzeugkoffer

Schlüsselfragen für neues Geschäft

Krisen – Nährboden für Veränderung

Elefanten isst man nicht am Stück

Turbulente Zeiten

Die Wahl – und das Risiko

Prioritäten setzen

Der Projektstart – eine knifflige Sache?

Pünktlich liefern ist unmöglich

Leute, sprecht miteinander

Die Kunst des Delegierens

Gutes Projektmanagement ist einfach

Arbeitszeit, was ist das?

Ideen - will doch keiner hören

Gemeinsame Sprache

Hinterher ist man immer schlauer

Sprachlos

Urlaub

Auf den Punkt gebracht

Innehalten, sich sortieren

Schulungen

Pause

Glaubenssätze

Rollenklärung

Stellvertreter

Auf der Suche

Plan und Realität

Scrum

Den Stift in die Hand nehmen

Projektrettung

Nichts tun

Die ideale Woche

Eine zögerliche Unterschrift

Zugfahrt am Jahresende

Projektflut

Den Projektleiter entlassen

Da ist Musik im Projekt

In Gedanken

Ein Schwank aus der Vergangenheit

Nachwort des Autors

Geschichten sind mächtig

Es war eine neue Situation für Idepap. Nach einem Prozess, der weit mehr als anderthalb Jahre gedauert hatte, hatten er und sein Geschäftspartner den Schritt vollzogen und waren nun auf getrennten Pfaden unterwegs.

“Habt Ihr Euch gestritten?” war eine häufige Vermutung, die gegenüber Idepap geäußert wurde. Dem konnte er ein klares “Nein!” entgegen setzen.

In vielen Besprechungen hatten Idepaps Partner und Idepap die zukünftigen Wünsche und Perspektiven erörtert und analysiert. Schritt für Schritt hatte jeder der beiden ein Zukunftsbild aus der eigenen Perspektive entwickelt und diese beiden Bilder wurden dann abgeglichen.

Dabei wurde offensichtlich, dass sich die Aufgabengebiete in den vergangenen Jahren stark unabhängig voneinander weiterentwickelt hatten. So war der Schritt, in Zukunft unabhängige Pfade einzuschlagen, ein logischer gewesen.

Idepap genoss die neue Freiheit auf der einen Seite, wenn er auch zugeben musste, dass es ein komisches Gefühl gewesen war, die Firmenschilder auszutauschen. Letztlich hatte die lange und schrittweise Vorbereitung dazu beigetragen, dass der Blick nach vorne nun weit leichter fiel. Und in dieser Richtung hatte Idepap noch Einiges vor.

Eines der ersten Vorhaben, die Idepap neu in sein Portfolio aufnehmen wollte, war eine eigene Projektentwicklung. Über Jahre hatte er immer wieder Projekte begleitet und dabei die Ideen anderer entwickelt. Jetzt, so dachte er, ist es an der Zeit, auch eigene Projekte zu entwerfen. Ideen hatte er letztlich genug.

Die erste Sache, die er dazu lernen wollte, war das Akquirieren von Risikokapital. Auf diesem Gebiet hatte er bisher nur wenig Erfahrung und fast keine Kontakte. Literatur schien es auch nicht zu geben, zumindest fand Idepap keine, die ihm gefiel.

Deshalb beschloss er, eine seiner Ideen zu nehmen und diese so weit zu entwickeln, dass er Kontakt zu Kapitalgebern aufnehmen konnte. Dass ihm die übliche Struktur der Geschäftspläne nicht ganz passte, hakte er inzwischen als für ihn typisch ab.

Er überlegte sich, wie er jemanden von seiner Idee begeistern wollte. Eine ausdrucksstarke Geschichte sollte es werden. Als Einstieg wählte er die Entstehung seiner Idee.

Geschichten, so wusste er, waren mächtig.

So ein Zufall

Idepap war platt. Der Workshop am Vormittag hatte volle Konzentration erfordert. Jetzt war er auf dem Heimweg und hatte noch gut eine Stunde durch den Schwarzwald zu fahren.

Gerade war der erste Schnee gefallen. Idepap genoss den Anblick der weiß gepuderten Berghänge, während er gemütlich hinter einem Lkw fuhr.

“Dass die Menschen auch immer meinen, man schüttle solch einen Workshop aus dem Ärmel.”

Irgendwie war man zu einem guten Ergebnis gekommen, hatte ein Teilnehmer gerade noch erwähnt.

“So ein Zufall!”, dachte Idepap bei sich und erinnerte sich daran, wie er Stunden darüber gebrütet hatte, wie er die Besprechung strukturieren sollte.

Er war sich bewusst, dass das Ergebnis, das er lieferte, auch davon abhängig war, wie viel Energie er im Vorfeld bereits investieren konnte. Er war sich sicher, dass viele seiner Auftraggeber mit etwas Training und Übung in der Moderation auch fit wären.

Allerdings war es eine echte Herausforderung, bewusst zu machen, wie wichtig es war, Energie dafür zu investieren.

Konflikt in Sicht

Idepap war nicht wohl zumute. Gerade hatte ein langjähriger Geschäftspartner angerufen und ihn gebeten, einen Veränderungsprozess zu begleiten. An sich war das Anlass zur Freude, vor allem, da es sich um ein längeres Engagement zu handeln schien.

Was Idepap nachdenklich machte, war die Tatsache, dass sein künftiger Auftraggeber die Arbeit bereits begonnen hatte.

“Warum rufen die nicht vorher an?” brummelte er vor sich hin, während er Zettel und Stift zu sich her zog, um erste Gedanken zu Papier zu bringen.

Als Berater hatte er es schon so oft erlebt, dass ein ganzer Prozess heftig ins Holpern kam, nur weil zu Beginn niemand darüber nachgedacht hatte, was denn der zweite und dritte Schritt sein würden.

Hier schien das auch wieder der Fall zu sein: das Team stand und hatte einen ersten Auftrag.

Aber was dann geschehen sollte, das war nicht abgestimmt worden. So standen die Mitglieder der Arbeitsgruppe nun wie der Ochs vorm Berg und hatten keine Ahnung, wie es nun weitergehen sollte. Der erste Konflikt war programmiert.

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