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Geheime Fantasien

Joana Angelides

Geheime Fantasien

Erotische Geschichten, Teil 1





BookRix GmbH & Co. KG
81669 München

VORWORT

 

 

 

Man kann über Erotik, Gefühle und Leidenschaften in vielen Arten, Variationen und Ausdrucksformen schreiben. Man sollte jedoch immer ehrlich sein und sich selbst verstehen lernen.

Der Mensch wird als sinnliches Wesen geboren, nimmt Eindrücke mit allen seinen Sinnesorganen auf und der Körper reagiert oft intensiv auf Geräusche, Düfte und Berührungen, ohne dass er es beeinflussen kann.

Die Autorin dieser Zeilen will Ihnen hiermit ihre Welt und ihre Sicht auf die Sinnlichkeit übermitteln.

Sie macht es in Form von Briefen an einen Freund, der plötzlich aus ihrem Leben ging und nun aus der Ferne an ihren Erlebnissen teilnehmen will.

 

HOTEL IN FLAMMEN

 

Lieber Freund,

wir haben einige Zeit nichts voneinander gehört. Ich konnte dir ja nichts Neues berichten. Aber.....

Nun ist in der Zwischenzeit doch etwas Wunderbares

passiert.

Ich habe seit langem wieder einmal ein unglaubliches Verlangen gespürt; Sehnsucht nach Fingerkuppen auf meiner Haut, eine raue geduldige Zunge, die die zittrigen Brustspitzen ertasten und mich zum Stöhnen bringen, meinen Körper zum Fliegen.

Ich habe es erlebt, habe mich, ein wenig zaghaft zwar, aber doch mit großer Erwartung, telefonisch bei ihm gemeldet und mich in Erinnerung gebracht.

Er hat mich in ein kleines Hotel in der Vorstadt meiner Stadt bestellt.

In das Zimmer Nummer 16, im ersten Stock, mit einem großen, weiß überzogenem Doppelbett, vorgezogenen Vorhängen. Durch diese Vorhänge ist dann der an sich spärliche Verkehrslärm nur sehr gedämpft eingedrungen.

Überall im Raum standen flackernde Kerzen und zauberten geheimnisvolle Schatten an die Wände.

Seine Bitte, betreffend mein Outfit war wie immer sehr ungewöhnlich. Ich sollte die Liebeskugeln seit dem Morgen tragen, unter meinem weiten Mantel ein seidenes, weich fließendes Kleid, mit der Perlenstickerei innen, direkt am Körper, schon eine Stunde vorher anlegen. Keinerlei Unterwäsche! Durch die Bewegungen beim Gehen und Stiegensteigen rieben diese Perlen an meiner Haut und machten sie unglaublich empfindlich. Besonders das Oberteil war reich bestickt mit diesen Perlen und daher wurden meine Brustspitzen hart und übersensibel.

Bevor ich noch anklopfen konnte, merkte ich, dass die Türe nur leicht angelehnt war und drückte sie ganz auf.

Unmittelbar nach dem Eintreten umfingen mich zwei Arme und streiften gleichzeitig meinen Mantel ab, er fiel zu Boden. Es war kein anderer Laut zu hören, wir sprachen wie immer kein Wort, ich hauchte nur leicht erregt meinen Atem an seinem Hals.

Seine Hände umfassten meine Taille und fuhren langsam und gezielt den Körper entlang und die bereits aufgeladenen Perlen begannen mich zu elektrisieren, als sie auf der Haut auf und ab glitten.

Das Zimmer war nicht sehr groß und mit einer Drehung lag ich auf dem weißen Laken des breiten Bettes und konnte durch die Vorhänge hindurch die Straßenbeleuchtung schimmern sehen.

Starke Hände streiften das Perlenkleid nach oben und mein bereits sehr erregter Körper spürte das aufgeladene Knistern des Kleides und die rollenden Perlen. Langsam zog sich meine Kopfhaut zusammen und tausend Raketen begannen gleichzeitig in meinem Kopf zu explodieren. Ich versuchte seinen Körper zu ertasten, seine Reaktionen zu erfassen, doch dieser Körper ließ sich nicht darauf ein.

Langsam glitten Lippen von meiner Hüfte abwärts, streiften die Schenkel, glitten nach innen.

Er ertastete, dass ich keinerlei Unterwäsche trug! Mein Atem stockte, meine Lust begann wieder diese Wellen in meinem Unterbauch zu aktivieren und sie öffneten sich wie von selbst, doch, als wollte er mich nicht so rasch in die allerletzte Ekstase versetzen, glitten diese Lippen an der Innenseite der Schenkel weiter abwärts und verloren sich in der Kniekehle.

Nun begannen sich meine Nerven zu bündeln, zuckten und die Enden glühten, wie Zigarettenglut.

Ich hörte tiefes Atmen, leises Flüstern, ohne etwas verstehen zu können und merkte nur, dass sich diese Lippen wieder nach oben bewegten und zärtliche Finger in den bereits glühenden Vulkan meiner Begierde vordrangen und jede Erhebung umrundeten und die Empfindlichkeit ausloteten.

Mein Freund, kannst du nachfühlen, wie mein Körper gespannt wie ein Bogen dalag und in die Dunkelheit horchte und jede Berührung herbei sehnte?

Es waren Impulse, die man kaum noch aushalten kann, zu sterben gedenkt und doch nicht will, dass sie aufhören?

Mit einem kleinen Ruck zog er mir dann das Kleid über den Kopf, es flog durch die Luft und fiel mit leisem Klang zu Boden.

Ohne dass seine zärtlichen Fingerkuppen die dunkle Kuppel meiner Kathedrale verließen, drehte sein Daumen seine unerbittlichen Runden an der Perle im Innenhof und mein Körper begann sich langsam aufzubäumen unter der aufsteigenden Lava des Vulkans.

Natürlich ist es seiner Aufmerksam nicht entgangen und seine Lippen senkten sich über meine Brustspitzen und zu allererst umrundeten seine Zunge den dunkel gewordenen Hof, um erst dann die Spitzen leicht zu berühren.

Ach, du kannst dir nicht vorstellen, was solche Berührungen in einem bereits kurz vor einem Höhepunkt stehenden Frauenkörper anrichten können!

Alles Blut steigt in den Kopf, dann sinkt es abwärts, staut sich im Unterbauch und verbreitet sich in alle Fingerspitzen und Zehen.

Weißt du, dass Frauen oft einen multiplen Orgasmus haben können? Wenn die Erregung so groß ist, dass sich der Körper nicht total abreagieren kann, baut sich im Inneren innerhalb von einigen Sekunden erneut dieses Kraftfeld auf, der Körper bäumt sich ein zweites Mal auf und es dauert oft ein bis zwei Minuten, bis dieser Orgasmus abklingt. Der Körper ist danach wie ein offener Krater, in dem die Lava pulsiert, man fühlt sich im ganzen Unterbauch als würde das Blut durchrasen und man vibriert. Man will dann auf keinen Fall den Bauch berühren, er ist wie eine zitternde, bebende exotische Blüte.

Ich weiß nicht, ob meine Worte ausreichen, dir diese Empfindungen zu schildern, aber es ist wie das Leben pur. Die Gewalt, die die Welt und das Leben trägt.

Und er weiß das! Als die zweite Welle des Höhepunktes abklang, machte er erbarmungslos, aber sehr behutsam und zärtlich weiter.

Mein Körper war wie im freien Fall, schwerelos und leicht, Minuten lang. Mit einer seiner hundert Hände bewegte er weiter die sehr empfindliche Klitoris im Kreise mit immer wieder in die Wurzel gehenden Bewegungen, seitwärts nach oben und an der Spitze kreisend und wieder abwärts gleitend, bis ich leise schrie. Mit irgendeiner seiner anderen Hände drehte er die linke Brustspitze und seine Zähne berührten die rechte Brustspitze. Mein Körper war nur mehr ein Strauß aus vielen Pfingstrosen, dunkelrot und mit zitternden Spitzen, die sich alle bewegten.

Als sich mein dritter, oder war es schon der vierte Orgasmus, ankündigte konnte ich nur mehr atemlos den Kopf heben, er hielt ihn im Nacken und drang langsam in mich ein.

Vielleicht haben mich die Gefühle über die Wolken hinaus getragen, durch einen Sternenschauer, durch die Milchstraße in die Unendlichkeit, vielleicht aber auch in den offenen Schlund des Vulkans, ich bin langsam verglüht.

Mein Freund, dieses Hotel wird für die nächsten Wochen meine Insel der Lust sein, ich werde hier meine Träume verwirklichen, sie von diesem Mann verwirklichen lassen und es genießen.

Die ganze Zeit war das Licht nicht an und beim Hinausgleiten aus der Türe bekam ich einen Zettel, auf dem die Aufforderung stand, das nächste Mal wieder unsere Maske mitzunehmen.

„Kennen Sie die Wirkung von Hühnerfedern und Kielen auf den Nervenbahnen und dem Körper?“

Meine Fantasie wird sich mit dieser Frage beschäftigen.

DAS KLEINE TEEHAUS IN KYOTO

Mein lieber Freund.

Kannst du dich erinnern, als ich letztes Jahr in Kyoto war?

Ich habe dir angedeutet, dass es ein sehr ausgefüllter Aufenthalt war, dir jedoch keine Einzelheiten erzählt.

Vielleicht sollte ich dir aber mein Innerstes ein wenig mehr öffnen? Dich vorbereiten darauf, dass es eben Lustgefühle gibt, von denen du offenbar keine wirklich tiefe Kenntnis hast.

Ich hoffe, damit deine Neugier auf die Tiefen der Frauenseelen zu wecken.

Meine Freundin Isabella hat vor einigen Jahren den dort stationierten Handelsdelegierten geheiratet und war Anfangs sehr glücklich.

Die Nächte waren geheimnisvoll und voller Geräusche, der das Haus umgebende Park war bevölkert von seltenen Vögeln und Tieren, die sehr nachtaktiv waren.

Sie saß oft stundenlang auf der Terrasse, in einem sich leise bewegenden Korbstuhl und lauschte in die Dunkelheit. Die Terrasse war durch weiße, sich im Wind leicht bewegenden schleierartigen Vorhänge abgeschirmt, man konnte nur auf einer Seite in die Nacht hinein lauschen.

Als ich sie nun besuchte, genossen wir das nun zu zweit und erzählten uns intime Erlebnisse, an die uns diese Nächte erinnerten.

Wir seufzten ein wenig, lächelten wehmütig vor uns hin und fühlten uns sehr einsam. Warum waren in solchen Momenten keine Männer da, neben uns, sich unseren zärtlichen Fingerspitzen und unruhigen Lippen hingebend? Ich war alleine da und Isabella Mann saß in seinem Arbeitszimmer und brütete über irgendwelchen Papiere.

Nokimi, das Hausmädchen brachte uns Tee und kleine süße Kekse. Mit einem Blick aus ihren schmalen mandelförmigen Augen erfasste sie unsere Stimmung, lächelte sanft.

„Madame, sie kennen doch das kleine Teehaus von Kyoto? Sie haben da einen neuen Masseur, der wird ihre Verspannungen lösen“, sie lächelte weiter und verschwand.

Isabella seufzte, wie ich meinte sehnsuchtsvoll und ein kleines verträumtes Lächeln war auf ihr Gesicht gezaubert.

„Kleines Teehaus? Was ist damit?“ Ich wurde neugierig.

„Wir fahren morgen da hin, Nokimi hat recht“, versprach mir Isabella mit einem vielsagenden Blick.

Meine Neugier war geweckt und wir verließen das Haus am nächsten Morgen um hin zu fahren.

ausmHDer Club, „DAS KLEINE TEEHAUS“ war ein Geheimtipp unter den Frauen der Highsociety in Kyoto.

Der Club lag im weniger bewohnten Stadtteil Kita-ku im Norden der Stadt, an einem bewaldeten Abhang.

Es war ein großes Gelände, umgeben von dichtem Baumwuchs und Sträuchern lag ein wuchtiger Pavillon in der Mitte. Man erreichte ihn durch einen Fahrweg, der vor dem Stufenaufgang endete.

Die fünf Stufen, welche zum Eingang hinauf führten waren in verschiedenen Farben und mit eingelegten Drachenabbildungen geschmückt. An den beiden Enden der einzelnen Stufen standen Blumengestecke, Ikebana genannt, die täglich erneuert wurden.

Der Eingang war geschützt durch ein Vordach, welches von dunkelroten Säulen abgestützt wurde, zwischen denen überall Glockenspiele hingen, die im Wind ihr Lied sangen.

Hier trafen sich die Damen zum Nachmittagstee und zu Gesprächen, besuchten das japanische Bad, oder schwammen im Swimmingpool. Am Wasser trifteten weiße Seerosen dahin, die ebenfalls täglich ausgetauscht wurden.

An der gegenüberliegenden Seite des Beckens waren Liegebetten mit weichen flauschigen Polstern, Handtüchern und kleinen Tischen für das Abstellen von Getränken und Imbissen, sowie fingergerechten Sushi-Häppchen.

Zierliche Japanerinnen in leichten luftigen Kimonos eilten zwischen den Liegen hin und her und nahmen Wünsche entgegen. Sie verrückten auch gelegentlich die überall vorhandenen Paravents, wenn man einmal abgeschirmt und alleine ruhen wollte.

Zugang hatten nur weibliche Mitglieder oder Besucherinnen die sie mitbrachten und auch für sie bürgten. So bildete sich mit der Zeit eine elitäre Gesellschaft heraus, die allerdings nur aus Frauen bestand.

Die einzigen Männer in diesem Club waren sehr gut ausgebildete Masseure, die sich jedoch nur in den Massageräumen aufhalten durften.

Das Geheimnis dieses Clubs wurde von den Damen nur unter vorgehaltener Hand weitergegeben und sorgfältig gehütet. Denn, wenn ihre Ehemänner gewusst hätten, was dort so vor sich ging, wäre es mit den wundervollen, erfüllten Nachmittagen sicher vorbei gewesen.

In jenem Moment wo die Frauen den Club betraten, verwandelten sie sich innerlich zu erregten, völlig geöffneten Hibiskusblüten, mit zitternden Staubgefäßen und leicht schwingenden Stielen.

Manche hatten einen Termin mit einem bestimmten Masseur, der bereits auf sie wartete, oder eine Verabredung mit einer Intimfreundin, mit der man dann einen erotischen Nachmittag verbringen konnte.

Manche jedoch ließen sich auch von den zur Verfügung stehenden Japanerinnen ins Bad und ins warme, duftende Wasser begleiten, mit warmen duftenden Ölen einreiben und zarte Massagen unter Wasser verabreichen.

Man konnte dann entspannt im Wasser liegen, den Duft einatmen, den Kopf auf einem der weichen Polster am Wannenrand legen und warten.

Warten bis sich auch das Mädchen von ihrem Kimono befreit hatte und langsam in die sehr breite Wanne gleitet. Sie beginnt dann den Körper unter Wasser langsam zu massieren, die Brustspitzen immer wieder zu berühren, sie mit dem Seifenschaum zu bedecken und ihn wegzublasen.

Doch ist es am Schönsten, wenn man dabei die Augen geschlossen hält und es einfach geschehen und sich überrollen lässt.

Unter der fachmännischen Behandlung der Mädchen beginnt die Massagedüse des Prausekopfes dann unvermutet an der Schulter und gleitet langsam am Hals vorbei und landet seinen sanften Strahl an den Brustspitzen. Es kann einige Minuten dauern, bis der ganze Körper zu zittern beginnt und nicht mehr ruhig da liegen kann.

Ihre Hände gleiten dann meist unter Wasser und beginnen die Schenkel zu massieren, zuerst außen und dann innen, um wie ganz selbstverständlich mit den Fingerkuppen die Schamlippen zu öffnen bis sie die Perle berühren und langsam umrunden.

Sie machen das mit sehr viel Einfühlungsvermögen und wie selbstverständlich. Wenn man das nicht will, kann man das mit einer kleinen abwehrenden Handbewegung ablehnen.

Nach diesem entspannenden Bad helfen die Mädchen dann aus der Wanne, hüllen den nackten Körper in einen flauschigen Bademantel und geleitet die Besucherin zu einen der Liegebetten.

Für manche neuen Mitglieder sind es die ersten intimen Begegnungen mit einer Frau und die meisten finden es wunderbar.

Man kann sich aber auch mit einer Freundin in diese Badewannen begeben, sich von den Mädchen nur hilfreich umsorgen lassen und sich danach den Berührungen der Freundin hingeben, bzw. diese wiedergeben.

Immer nach solchen Aktivitäten hat man die Möglichkeit, sich bei den Ruhebetten, hinter den Paravents auszuruhen.

Niemand beachtet, was dann dort weiter geschieht, auch wenn man hin und wieder kleine spitze Laute oder in tiefe Töne übergehendes leises Gurgeln, hören kann.

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