Logo weiterlesen.de
Gebrauchsanleitung Mensch

Inhalt

Vorwort

Einleitung

1: Das energetische Paradigma

2: Wer bin ich?

3: Woher komme ich, wohin gehe ich?

4: Loslassen und Sterben

5: Reinkarnation macht Sinn

6: Zur Frage des Warum? Was ist der Zweck der Übung „Menschsein“?

7: Totalität und Zeit

8: Liebe als Lernziel

9: Licht als Form der Liebe

10: Umbruch und Bewusstseinswandel

11: Licht und Schatten

12: Die Tricks des Egos

13: Die Lehre des Herzens

14: Dankbarkeit oder Bitterkeit

15: Opfer oder Schöpfer

16: Ärger

17: Karma und Wahlfreiheit

18: Trennung oder Einheit

19: Bewertungen und Verurteilungen

20: Hass und Selbsthass

21: Das Suchtmodell des Egos

22: Leben im Widerstand zu dem, was ist

23: Voreinstellungen und Erwartungen – Motivation und Absicht

24: Begierden und Festhalten

25: Vertrauen und Dankbarkeit

26: Angst vor emotionalem Verlust

27: Angst vor Verlust durch Tod – Schmerz und Leiden – Was du abwehrst, bleibt bestehen

28: Vier Schritte zur Selbstheilung

29: De-Identifizierung durch Humor und Abstand

30: Achtsamkeit und Wachsamkeit – Geduld und Disziplin – Die einprozentige Lösung

31: AUM

ANHANG

Der Energiekörper des Menschen

Psychoenergetische Heilung

Veröffentlichungen

Vorwort

von Martin Lüthke

Liebe Leserin, lieber Leser!

Jeder Küchenmixer und jeder Fernseher wird mit seitenlangen Gebrauchsanweisungen geliefert, nicht dagegen der Mensch. Da, wo es wirklich wichtig wäre, sind wir scheinbar auf uns allein gestellt. Jeder Mensch wurstelt sich so zurecht und versucht, im Laufe des Lebens die Spielregeln zu entdecken, die der Erfahrung des Menschseins zugrunde liegen.

Im vorliegenden Text versuche ich eine Art Gebrauchsanleitung zu skizzieren, die helfen mag, das Leben zu meistern. Diese Absicht soll nicht implizieren, dass ich alle Antworten habe und ein Patentrezept anbieten kann – ganz und gar nicht, das wäre vermessen. Weshalb traue ich mich dennoch, meine Leser auf einen Ausflug zum Nachdenken über das Menschsein einzuladen?

Um diese Frage zu beantworten, möchte ich mich kurz vorstellen. 1956 in Bremen geboren, wuchs ich in behüteten und bürgerlichen Verhältnissen auf. Schon als Jugendlicher interessierte ich mich für Psychologie, Psychoanalyse und Philosophie. Nach dem Abitur und einer Tischlerlehre sowie einigen Semestern Medizin, studierte ich lange Jahre Psychologie in Deutschland und den USA, wo ich 22 Jahre lebte.

In Amerika lernte ich meine Frau Linda kennen, mit der ich seit über 25 Jahren zusammen lebe, schreibe und arbeite, seit 2009 wieder in Deutschland.

Wir haben beide Lebenserfahrung gesammelt als Partner, Pflegeeltern, Adoptiveltern und leibliche, bzw. Stiefeltern, und Großeltern. Zudem arbeiten wir seit Jahrzehnten mit Menschen in beratender oder therapeutischer Funktion.

Was unser Leben und unsere Lebensphilosophie jedoch besonders beeinflusst hat, ist die Zusammenarbeit mit den aufgestiegenen Meistern und zahlreichen anderen Lichtwesen, zu denen wir durch Lindas ausgeprägte mediale Fähigkeiten Zugang gefunden haben. Linda hat u.a. die Gabe, diese Lichtwesen durch sie sprechen zu lassen, ein Vorgang, der im Englischen channeling genannt wird.

Im Laufe der Jahre haben wir von tausenden Stunden Führung, Hilfe und Coaching profitiert. Dabei haben wir die Lehren der Lichtwesen (und deren Geduld) immer wieder auf die Probe gestellt, bis wir über die Jahre langsam begriffen haben, was sie uns vom ersten Tag an zu vermitteln bemüht waren. Trotz dieser liebevollen und geduldigen Anleitung, die wir genießen durften, sind wir immer noch Lernende und keine Heiligen. Ein zentraler Merksatz der aufgestiegenen Meister ist dieser: The playing field is level – alle spielen auf dem gleichen Spielfeld, keiner ist besser als irgend ein anderer. Und: This is an equal-opportunity universe – jeder hat den gleichen Zugang und die gleichen Privilegien.

Die Lehren der aufgestiegenen Meister und anderer Lichtwesen sind in unsere zahlreichen englischsprachigen Bücher und Veröffentlichungen eingeflossen, die im Anhang vorgestellt werden. Der vorliegende Text ist der erste, der im Original auf Deutsch verfasst wurde. Er ist deshalb ausschließlich auf meinem Mist gewachsen, einschließlich aller Irrtümer und Schwächen.

Soviel zur Vorrede.

Einleitung

Dieser Text befasst sich mit den großen Fragen des Lebens: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist der Zweck der Übung „Menschsein“? Wo ist mein Platz in der Schöpfung? Was ist wirklich und was Illusion? Welche Philosophie kann mir helfen zu leben?

Dabei ist das Stellen der Fragen ebenso wichtig, wie der Versuch einer Antwort.

Genau wie jeder Mensch in einer Behausung lebt, sei sie ein Palast oder eine Hütte, so lebt ein jeder auch in einem philosophischen Gebäude. Dieses mag sehr einfach oder äußerst differenziert sein; es umschreibt in jedem Fall unseren gedanklichen Lebensraum.

Wie können wir unser Gedankengebäude so gestalten, dass unser Leben dadurch bereichert statt beengt wird? Sind Sie bereit, Ihre philosophische Behausung vom Fundament bis zum Dachstuhl zu untersuchen und möglicherweise gewisse Umbauten vorzunehmen?

Darum geht es in diesem Buch.

Kapitel 1

Das energetische Paradigma

Jedes Gebäude braucht ein gutes Fundament, weshalb wir an dieser Stelle beginnen sollten. Ich nenne das Fundament des Gedankengebäudes, welches ich schrittweise skizzieren werde, das energetische Paradigma. Ein Paradigma ist eine fundamentale Grundidee oder Weltsicht, die den Rahmen allen weiteren Verständnisses absteckt.

Das energetische Paradigma kann in ein paar einfache Worte gefasst werden: Alle Schöpfung ist Schwingung. Alles was auf irgendeiner Ebene existiert, z.B. Materie, Gefühle oder Gedanken, hat einen gemeinsamen Grundbaustein, nämlich Energie, die auf einer bestimmten Frequenz schwingt. Diese Schwingung enthält Information oder Inteligenz. Energie und Information sind zwei Aspekte der gleichen Grundsubstanz. Um dies ganz einfach zu illustrieren, denken wir an einen Ton: Dieser hat eine Lautstärke (Energie) und eine Tonhöhe (Frequenz) – beide sind gemeinsame Eigenschaften des Tons.

Es handelt sich beim energetischen Paradigma um ein monistisches Paradigma, im Gegensatz zu einem dualistischen

Denkansatz, wie er zum Beispiel in der philosophischen Trennung von Geist und Materie Ausdruck findet. 1,2

Aus dem energetischen Grundverständnis lassen sich bei weiterem Nachdenken alle folgenden Einsichten und Gedanken ableiten.

Die Bibel drückt einen ähnlichen Gedanken aus (Johannes 1,1-3): Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. Im griechischen Original wird das Wort lógos benutzt. Die Bedeutung des Wortes lógos ist nicht reduzierbar auf den deutschen Begriff „Wort“, obwohl man sich in den Bibelübersetzungen oft für diesen Begriff entscheidet. Bei Heraklit spielt der Ausdruck lógos eine prominente Rolle und wird klassischerweise gedeutet als eine „die Welt durchwirkende Gesetzmäßigkeit.“ Die Stoa sieht im Logos ein Vernunftprinzip des geordneten Kosmos, einen ruhenden Ursprung, aus dem alle Tätigkeit hervorgeht. Der Hegelsche Begriff des Weltgeistes weist in die gleiche Richtung.

Wer sich für das Verhältnis von Spiritualität und Naturwissenschaft interessiert, kann u.a. hier interessante Anregungen finden: https://www.theologie-naturwissenschaften.de/diskussion/unsere-themen/einzelansicht/datum/2010/11/07/am-anfang-war-das-wort.html
https://www.collective-evolution.com/2017/04/26/dalai-lama-spirituality-without-quantum-physics-is-an-incomplete-picture-of-reality/

Kapitel 2

Wer bin ich?

Auf Basis des energetischen Paradigmas können wir dann die nächste Frage stellen: Wer bin ich? Die Antwort ist einfach: Jeder Mensch ist intelligente Energie. Wir sind aus Energie gemacht. Jedes Atom unseres Körpers besteht aus kondensierter Energie, die auf bestimmten Frequenzen schwingt. Gedanken und Gefühle, die ja für unsere Erfahrung des Menschseins mindestens so wichtig sind wie unsere Körperlichkeit, sind ebenfalls energetische „Bewusstseinswolken“ oder Kraftfelder, jedoch auf einem feinstofflicheren Niveau als der materielle oder physische Aspekt unseres Seins.

Wie kann man sich das bildlich vorstellen? Denken wir einmal an H2O, zwei Wasserstoffmoleküle gepaart mit einem Sauerstoffmolekül. Diese sind uns in verschiedenen Aggregatzuständen oder Verdichtungsstufen bekannt. Als feste Materie nennen wir dies Eis; es verkörpert die langsamste Schwingungsfrequenz. Als flüssige Materie nennen wir es Wasser. Wenn wir dem Wasser mehr Energie zusetzen, z.B. in einem Kochtopf, bewegen sich die Moleküle noch schneller und formen Wasserdampf. Und schließlich können wir uns freischwebende H2O-Moleküle im gasförmigen Zustand vorstellen.

Bei diesen recht unterschiedlichen Erscheinungsformen handelt es sich chemisch jedoch um ein und dieselbe Substanz, H2O, nur der Energiegehalt und die Schwingungsfrequenz unterscheiden sich.

Dies ist eine Metapher für die verschiedenen Energieebenen, die allesamt unser Wesen ausmachen: vom grobstofflich-physischen bis zum feinstofflich-metaphysischen.

In einem späteren Abschnitt werden wir uns detaillierter mit dem menschlichen Energiekörper und dessen Verhältnis zum physischen Körper befassen.

Kapitel 3

Woher komme ich, wohin gehe ich?

Ein wichtiger naturwissenschaftlicher Grundsatz ist als Energieerhaltungssatz bekannt. Dies bedeutet, dass sich die Gesamtenergie eines abgeschlossenen Systems nicht mit der Zeit ändert. Energie kann zwischen verschiedenen Energieformen umgewandelt werden, beispielsweise von kinetischer Energie in thermische Energie. Es ist jedoch nicht möglich, Energie zu erzeugen oder zu vernichten.

Wir bezeichneten den Menschen als ein Energiewesen, das auf verschiedenen Schwingungsfrequenzen existiert. Aus dem Energieerhaltungssatz können wir ableiten, dass wir zeitlose Wesen sind, deren energetische Essenz weder erzeugt noch vernichtet werden kann. Natürlich sind wir in kontinuierlichen Umwandlungsprozessen begriffen – unser Körper, unsere Gedanken und Gefühle ändern sich mit jedem Atemzug – aber unsere energetische Essenz ist ohne Anfang und Ende.

(Woher die Energie kommt, wer oder was deren Schöpfer ist und warum es sie gibt, sind Fragen, die wir hier ganz bewusst ausklammern wollen.)

Dies ist der Prolog zur nächsten großen Frage: Woher komme ich, wohin gehe ich? Die Frage nach dem Woher und Wohin löst in den meisten von uns räumliche Vorstellungen aus, als würden wir uns von einem Raum in einen anderen begeben. So sind wir es gewohnt, in Bildern von Himmel und Erde, oben und unten zu denken. Dieser räumliche Bezug ist jedoch fehlweisend. Vielmehr geht es um einen Wandel in der Frequenz unserer „Bewusstseinswolke“, von einem Aggregatzustand zu einem anderen.

Um noch einmal bildlich zu sprechen, können wir den Prozess des Werdens und Vergehens, dem alle Erscheinungsformen unterworfen sind, mit dem Wasserkreislauf vergleichen. Im Wasserkreislauf geht kein Wasser verloren, dieses ändert nur seinen Zustand. Mal liegt das H2O als Luftfeuchtigkeit vor, mal als Dampf in Form einer Wolke, mal als Wasser in Form von Regentropfen oder Gewässern und mal in fester Form als Hagel, Schnee oder Eis.

Ähnlich ist es auch mit dem Menschen: Mal ist sein Bewusstsein – und dadurch die vom Menschen erfahrene Wirklichkeit – stark an die körperliche Ebene gebunden, mal bewegt er sich eher im feinstofflichen, emotionalen, abstrakten oder mentalen Bereich. Wenn wir bewegende Musik hören, von der Schönheit der Natur begeistert sind, uns von einem spannenden Buch fesseln lassen, in die Tiefen der Mathematik eindringen oder uns Träumen hingeben, löst sich unser Bewusstsein und unser Erfahrungsschwerpunkt vom Körper und den physischen Sinnen. In solchen Zuständen erleben wir uns jedoch oft als mindestens so lebendig, als wenn wir ein Steak essen oder in der Sauna schwitzen. In anderen Worten: Weniger körperlich zu sein bedeutet nicht unbedingt, weniger lebendig zu sein.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Gebrauchsanleitung Mensch" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple Books

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen