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Füße to go

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Wichtiger Hinweis

Die Gedanken, Methoden und Anregungen in diesem Buch stellen die Meinung bzw. Erfahrung der Verfasserinnen dar. Sie wurden von den Autorinnen nach bestem Wissen erstellt und mit größtmöglicher Sorgfalt geprüft. Sie bieten jedoch keinen Ersatz für persönlichen kompetenten medizinischen Rat. Jede Leserin, jeder Leser ist für das eigene Tun und Lassen auch weiterhin selbst verantwortlich. Weder Autorinnen noch Verlag können für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den im Buch gegebenen praktischen Hinweisen resultieren, eine Haftung übernehmen.

ÜBER DIE AUTORINNEN

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Stella Arndt

arbeitet als selbstständige Physiotherapeutin in der Lüneburger Heide. Sie widmet sich seit vielen Jahren mit ganzem Herzen der Fußgesundheit und hilft fußkranken Menschen wieder auf die Sprünge. Sie bietet zudem deutschlandweit Fußgesund-Workshops für Privatpersonen und Unternehmen an. Für den GRÄFE UND UNZER VERLAG hat sie bereits das Buch »Endlich frei von Fußschmerzen« geschrieben.

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Sigrid Westenfelder

ist Haltungscoach und Fachkraft für Spiraldynamik. Sie arbeitet als Physiopädagogin selbstständig in Berlin. Dabei ist es ihre Leidenschaft als ehemalige Tänzerin, gesunde, intelligente Bewegung zu lehren. Und die Füße sind dabei ausschlaggebend. In Kursen, Seminaren und auf Reisen vermittelt sie spannendes Körperwissen, schult die Selbstwahrnehmung und zeigt die besten Übungen für den Alltag.

GUT ZU FUSS

»To go« ist in. Das erkennen wir nicht nur an den Tausenden von Coffee to go, die täglich konsumiert werden. Doch beim Gehen trinken wir nicht nur Kaffee, sondern wir essen auch, telefonieren oder machen irgendetwas anderes nebenbei. Gehen an sich spielt für viele Menschen keine Rolle mehr. Und wer von uns macht sich schon Gedanken darüber, wie die Füße belastet werden und wie man richtig geht?

Immer wieder werden wir in Workshops und Kursen von unseren Teilnehmer*innen gefragt, wie sie allein weiterüben sollen. Die Antwort darauf lautet stets: regelmäßig – und vor allem im Alltag. Denn gerade während wir gehen, stehen oder andere Bewegungen machen, müssen die Füße das gesamte Körpergewicht tragen. Und genau in diesen Momenten spielen sowohl die richtige Belastung als auch die gekonnte Koordination eine wichtige Rolle.

In diesem Buch wirst du viele Anregungen finden, deinen Füßen während des Tages etwas Gutes zu tun. Viele Ideen, bewährte Tipps, einfache und komplexe Übungen haben hier ihren Platz gefunden. »Füße to go« kann keine Therapie durch einen Arzt oder Therapeuten ersetzen, doch dieses Buch leistet etwas ganz Wesentliches: Du wirst wieder mit deinen Füßen in Kontakt kommen und dich selbst um ihr Wohlergehen kümmern. Darüber würden wir uns sehr freuen!

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KAPITEL 1______Die Architektur des Fußes

UNSER FUSS – EINFACH GENIAL

Gehen, Rennen, Springen, Hüpfen, Tanzen und Klettern sind nur einige unserer möglichen Fortbewegungsarten – und unsere Füße machen sie möglich. Sie sind nicht nur mit dem Boden verbunden, sondern auch in jedem Moment mit dem restlichen Körper vernetzt. Gehen ist ein automatisierter Vorgang, das heißt aber nicht, dass Gehen ein einfacher Vorgang ist. Im Gegenteil – Gehen ist eine hochkomplexe Tätigkeit. Und allein die Rolle, die die Füße dabei spielen, ist fantastisch.

Unsere Füße sind dafür konstruiert, uns ein Leben lang zu tragen – und zwar schmerzfrei und komplikationslos. Unseren Füßen ist es zu verdanken, dass aus dem in Bäumen lebenden Menschen der Homo sapiens wurde, den wir heute kennen: aufrecht gehend und mit einem großen Gehirn.

Im Lauf der Evolution hat sich der Mensch zu einem Lebewesen mit vielschichtigem Bewusstsein entwickelt. Dank unseres Geistes sind wir in der Lage, unser Schicksal selbst zu steuern und auch unsere Lebensweise schnell zu verändern und wechselnden Umständen anzupassen. Menschen können aus eigenen Erfahrungen oder aus denen anderer Menschen lernen. Wir können fehlerhaftes Handeln korrigieren und für die Zukunft Pläne entwickeln. Diese herausragenden Fähigkeiten haben wir unter anderem unseren hoch entwickelten Füßen zu verdanken, denn sie haben dafür den Weg geebnet. Danken wir es ihnen mit mehr Aufmerksamkeit.

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Die Sache mit dem Dreh

Als wir uns noch von Baum zu Baum geschwungen haben, hatten wir vier identische Greiffüße. Die sind prima zum Klettern, aber völlig ungeeignet, um darauf aufrecht und sicher zu gehen. Als der Mensch anfing, aufrecht zu laufen, mussten sich die Greiffüße verändern, damit der Gang sicher wurde: Der Knochen, der heute unsere Ferse bildet (= Fersenbein), vergrößerte sich im Lauf der Zeit stark und drehte sich um 90 Grad von der horizontalen Ebene in die Vertikale. Es kam also zu einer Verdrehung im Fuß: Während die Knochen des Vorfußes (siehe Abbildung >) relativen Bodenkontakt haben und die Zehen deutlich auf dem Boden liegen, haben andere Knochen keinen Kontakt zum Untergrund. Zusammen mit dem Sprungbein bildet die starke und ...

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