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Fürsten-Roman - Folge 2471

Hochzeitsplanerin auf Abwegen

Die Liebe geht ihren eigenen Weg

Von Katja von Seeberg

Voller Tatendrang blättert Konstanze Prinzessin von Bärbach einen dicken Hochzeitskatalog durch. Diese Tischdekoration muss sie unbedingt ihrer älteren Schwester Anne zeigen! Konstanze ist nämlich Hochzeitsplanerin und wurde von Prinzessin Anne engagiert, deren großen Tag zu planen. Ein traumhaftes Fest soll es werden, da sind sich die beiden Schwestern einig. Doch was wird wohl Annes Verlobter Simon Hathaway zu ihren Ideen sagen? Bis jetzt hat Prinzessin Konstanze den Mann an der Seite ihrer Schwester noch nicht kennengelernt, aber sie ist sich sicher, dass auch ihm ihre Vorschläge gefallen werden.

Zwei Wochen später trifft Konstanze einen attraktiven Mann auf einer Party. Sein Charme und seine guten Manieren verzaubern sie völlig, und sofort verschenkt die Prinzessin ihr Herz an den Fremden – nicht ahnend, wer dieser Mann tatsächlich ist …

Das waren aufregende Neuigkeiten! Konstanze Prinzessin von Bärbach konnte es noch gar nicht glauben. Ihre ältere Schwester Anne hatte vor, diesen Sommer zu heiraten! Und Konstanze sollte die Hochzeit für sie planen!

Prinzessin Konstanze hatte in den letzten Jahren viele Hochzeiten organisiert. Aber diese Feier war etwas Besonderes, schließlich handelte es sich bei der Braut um ihre geliebte Schwester, zu der Konstanze ein besonders enges Verhältnis hatte. Nichts wünschte sie sich mehr, als dass Anne glücklich wurde!

Neugierig auf den Auserwählten war Konstanze schon seit Langem, denn bisher hatte sie ihn noch nicht getroffen. Sie wusste nur, dass Anne ihn vor zwei Jahren an der Uni Potsdam kennengelernt hatte, und sie beide Rechtswissenschaften studierten. Er stammte aus einem vornehmen, britischen Haus, hatte sich jedoch für ein Auslandsstudium in Deutschland entschieden. Das klang sehr interessant.

»Er ist bildschön und sehr kultiviert«, berichtete Anne, und ihre Augen strahlten verliebt.

Es war schön, Anne so glücklich zu sehen. Die ältere Schwester hatte es mit den Männern nicht immer leicht gehabt, und zu oft hatte man ihr das Herz gebrochen. Eine Prinzessin wusste nie so genau, ob sie um ihrer selbst willen geliebt wurde oder weil sie Ansehen und einen Titel besaß. Das Dilemma kannte auch Konstanze nur zu gut. Aber da Simon Hathaway, wie der Verlobte von Anne hieß, selbst aus gutem Haus stammte, war wohl nicht davon auszugehen, dass er ein schändliches Spiel mit ihr trieb.

»Ich möchte viele Farben auf der Feier sehen. Es soll bunt und fröhlich werden«, erklärte Anne und blätterte in dem dicken Fotoalbum, das Konstanze ihr ausgehändigt hatte. Darin fanden sich Aufnahmen früherer Hochzeiten, für deren Organisation sich Konstanze verantwortlich zeichnete. »Das hier gefällt mir. Und das hier auch!«, sagte Anne und deutete auf zwei Fotos. Sie wünschte sich Blumen und ein Liveorchester, vielleicht sogar eine Sängerin, außerdem ein großes Tanzparkett und ein Büfett, das keine Wünsche offenließ. Die Kosten waren Anne gleich. »Man heiratet schließlich nur einmal«, sagte sie und zwinkerte Konstanze zu.

Den einen Mann fürs Leben finden, heiraten und gemeinsam alt werden … das war auch Konstanzes Ideal. Wie ähnlich sich die beiden Schwestern doch waren.

»Wann lernen wir deinen Traumprinzen denn kennen?«, fragte Konstanze und setzte sich hinter den Schreibtisch ihres kleinen Büros, das sie sich auf Schloss Bärbach hatte einrichten dürfen. Hier empfing sie all ihre Klienten, um die Vorgespräche für die Planungen zu führen.

»Ich stelle ihn dir und unseren Eltern schon noch vor, keine Sorge. Im Moment ist Simon allerdings wieder in London, um seine Familie zu besuchen.«

»Du wirst doch aber nicht nach London ziehen, oder?«

»Nein, wir bleiben in Brandenburg. Simon fühlt sich hier wie zu Hause. Außerdem ist es ja nur ein Katzensprung bis zum Flughafen in Berlin, und von dort ist man in zwei Stunden schon in London. Er kann seine Familie also immer besuchen, auch ganz spontan, wenn er mag.«

Es war schön, wenn sich das Brautpaar einig war. Konstanze hatte schon alles Mögliche auf den Hochzeiten erlebt, zum Beispiel Paare, die sich nicht einmal auf die Tischdekoration hatten einigen können. Aber Anne war ein Mensch, der die Harmonie liebte, und nach ihren bisherigen Beschreibungen schien auch Simon recht unkompliziert zu sein.

»Ich weiß, dass die Planung meiner Hochzeit bei dir in guten Händen ist«, sagte Anne und warf einen Blick auf ihre Armbanduhr. »Leider muss ich mich jetzt verabschieden. Ich habe heute noch eine Vorlesung.«

»Kein Problem, Schwesterherz. Überlass alles mir, du wirst mit meinen Ideen zufrieden sein, das verspreche ich dir«, versicherte Prinzessin Konstanze mit einem Lächeln.

»Das glaube ich dir gern. Also dann, bis bald!«

Anne verließ das Büro, und Konstanze öffnete ein Kästchen, in dem sich ihre Mustereinladungskarten befanden. Sie suchte die fünf schönsten heraus, aus denen Anne dann ihren Favoriten wählen konnte. Die Einladungen mussten rechtzeitig verschickt werden, und die Gästeliste war lang. Alles, was Rang und Namen hatte, würde auf dem Fest erscheinen, genauso wie zur goldenen Hochzeit in zwei Wochen auf Schloss Weitlingen.

Prinzessin Konstanzes Großeltern gaben nämlich anlässlich ihres Jubiläums ein großes Fest, das ebenfalls von Konstanze ausgerichtet wurde. Die Vorbereitungen hierfür waren aber schon zum Großteil abgeschlossen. Der Catering Service war bestellt, die Musiker ebenfalls. Konstanze von Bärbach freute sich schon sehr auf dieses Event.

Auch Anne würde zugegen sein und konnte sich so schon einmal einen Eindruck von der Arbeit ihrer Schwester verschaffen. Hoffentlich würde sie zufrieden sein. Doch bisher hatte sich noch kein Paar über die Festausstattung beklagt. Konstanze schmunzelte bei diesem Gedanken und steckte die ausgewählten Einladungskarten in einen großen Umschlag. Wenn sie Anne das nächste Mal sah, würde sie ihr die Muster zeigen.

Bei einer großen Hochzeit gab es viel zu berücksichtigen, und ohne ordentliche Planung konnte schnell etwas übersehen oder gar vergessen werden. Aber dafür war Konstanze ja da. Es war ihr Job, dafür zu sorgen, dass alles perfekt ablief, weshalb sie jedes kleinste Detail plante und organisierte. Das war eine erfüllende Arbeit, die der Prinzessin viel Freude machte. Doch nichts liebte Konstanze an ihrem Job mehr, als das begeisterte Leuchten in den Augen der Brautpaare zu sehen, das von Glück und Liebe zeugte.

Ob Konstanze selbst auch ihre große Liebe finden würde? Sie hoffte es sehr. Ihrer Meinung nach wartete sie nämlich schon viel zu lange darauf, ihrem Traummann endlich zu begegnen.

Vielleicht wartete er ja auf der goldenen Hochzeit ihrer Großeltern auf sie?

***

Zwei Wochen später betrat Konstanze von Bärbach in Begleitung ihrer besten Freundin Jennifer Liebig den festlich geschmückten Innenhof von Schloss Weitlingen. Überall hingen goldene Girlanden, und ein Zelt, unter dem sich das Büfett befand, dominierte die Szenerie. Die Festlichkeit hatte ursprünglich auf Mallorca stattfinden sollen, aber Konstanzes Großeltern hatten sich kurzfristig umentschieden und einer traditionelleren Variante den Vorzug gegeben.

»Das ist wirklich nett, dass du mich mitgenommen hast«, sagte Jennifer. »Du musst wissen, das ist die erste goldene Hochzeitsfeier, die ich besuche.«

»Ich habe dich nicht ganz uneigennützig auf die goldene Hochzeit meiner Großeltern mitgenommen«, erklärte Konstanze mit einem Augenzwinkern. Die beiden Freundinnen kannten sich noch aus der Schulzeit, und schon damals waren sie beste Freundinnen gewesen. »Ich hoffe doch, dass du ein paar wohlwollende Worte für das Fest findest.«

»So läuft also der Hase.« Jennifer lachte. »Du hoffst auf Gratiswerbung für dein Festunternehmen? Leider ist das nicht ganz so einfach. Die Lokalzeitung, für die ich seit letztem Sommer arbeite, hat strenge Vorschriften, was solche unbezahlten Werbungen angeht. Aber ich bin sicher, ich finde einen Weg, der dich zufriedenstellen wird.«

»Das wäre großartig! Ich habe nämlich gehört, dass sich die Auflage eurer Zeitung sehen lassen kann. Bestimmt würde auch das eine oder andere Paar auf deinen Artikel aufmerksam werden und mich für die Gestaltung ihrer Hochzeitsfeier engagieren.«

»Du bist wirklich eine tüchtige Geschäftsfrau«, meinte Jennifer und schnappte sich ein Glas Champagner vom Tablett eines vorbeieilenden Dieners.

Konstanze tat, was sie konnte. Im Gegensatz zu Anne ging sie keinem Studium nach, sondern hatte sich, sehr zum Leidwesen ihrer Eltern, selbstständig gemacht. Jetzt wollte die Prinzessin natürlich umso mehr beweisen, dass ihre kleine Firma schwarze Zahlen schrieb.

»Liebes, wie schön, dich zu sehen!«, sprach plötzlich eine edel gekleidete Dame Konstanze an. Es war ihre Großmutter Gisela von Weitlingen, die, trotz ihres Alters, immer noch frisch und jugendlich wirkte. Vor allem ihre Augen strahlten heute noch fröhlicher als sonst.

»Ich freue mich auch, dich zu sehen«, sagte Konstanze und schloss ihre Großmutter in die Arme. »Herzlichen Glückwunsch zur goldenen Hochzeit!«

»Vielen Dank, mein Kind. Du hast dich selbst übertroffen. Das Fest ist wundervoll! Und den Gästen gefällt es auch. Ich habe bisher nur Positives gehört. Wirklich schade, dass Anne nicht gekommen ist. Wir hatten uns so auf ihren Besuch gefreut.«

Konstanzes ältere Schwester hatte aufgrund von gesundheitlichen Problemen kurzfristig abgesagt.

Jennifer reichte der Fürstin von Weitlingen die Hand und deutete sogar einen Knicks an, was Konstanze schmunzeln ließ.

»Das ist übrigens meine Freundin Jennifer«, stellte sie Fürstin Gisela ihre Begleitung vor.

»Aber ja, ich weiß doch, wer die junge Dame ist«, sagte die Großmutter amüsiert. »Ich kenne Jennifer noch von früher, als sie dich auf dem Schloss deiner Eltern besucht hat.«

Jennifer hatte manchen Sommer auf Schloss Bärbach verbracht. Für sie war es wie Urlaub gewesen, und Konstanze hatte sich gefreut, ihre Freundin um sich zu haben.

Paul Fürst von Weitlingen gesellte sich zu ihnen und hauchte Konstanze ein Küsschen auf die Wange, ehe er sich zu seiner Frau wandte.

»Darf ich um diesen Tanz bitten?«, fragte er und hielt Fürstin Gisela die Hand hin.

»Zu gern«, sagte die ältere Dame, und das Paar ging auf das Tanzparkett, wo das Orchester gerade einen Walzer aufspielte.

»Deine Großeltern sind wirklich nett«, meinte Jennifer und sah verträumt dabei zu, wie das Ehepaar glücklich übers Parkett schwebte.

»Ja, und noch immer so verliebt wie am ersten Tag!«, stellte Prinzessin Konstanze glücklich fest.

»Beneidenswert. So etwas gibt es heutzutage nur noch ganz selten.«

»Die große Liebe, meinst du, die alles überdauert?«

»Genau. Es ist wohl naiv, daran zu glauben.«

»Ich tue es trotzdem«, beharrte Konstanze seufzend.

»Ach ja?«, wunderte sich Jennifer.

»Ja«, bekräftigte die Prinzessin. »Ich möchte eines Tages einen Mann finden, der mich genauso liebt wie ich ihn. Der mit mir durch dick und dünn geht. Es stört mich nicht, wenn ich auf ihn warten muss. Er wird zu mir kommen, da bin ich mir ganz sicher.«

Insgeheim hoffte Konstanze jedoch, dass sie nicht mehr allzu lange auf ihn warten musste.

»Jetzt ist ja erst einmal deine Schwester mit dem Heiraten dran. Übernimmst du für sie eigentlich auch die Hochzeitsplanung?«

»Selbstverständlich. Was denkst du denn?« Konstanze lachte.

Gab es etwas Schöneres, als eine Hochzeitsfeier zu planen? Höchstens die Planung einer goldenen Hochzeit wie dieser, überlegte die Prinzessin. Denn eine goldene Hochzeit war der Beweis für aufrichtige Liebe. Großmutter Gisela und Großvater Paul wirkten unbeschreiblich glücklich, und Konstanze freute sich sehr für die beiden. Auch ihre Eltern waren immer noch sehr glücklich miteinander. Vielleicht lag das Eheglück ja in ihrer Familie? Das wäre wundervoll!

»Ich hole mir ein Glas Sekt«, sagte Konstanze. »Kommst du mit zum Büfett?«

»Wenn es für dich in Ordnung ist, würde ich mir gern den Tanz ansehen.«

»Aber natürlich.«

Jennifer war nicht die Einzige, die von dem strahlenden Paar ganz angetan war. Immer mehr Gäste sammelten sich am Parkett und sahen den Jubilaren bei ihrem Tanz zu.

Prinzessin Konstanze machte sich auf den Weg zum Büfett, als sie plötzlich mit einem jungen Mann zusammenstieß, der den Kopf offensichtlich in den Wolken trug.

»Vorsicht!«, rief Konstanze, aber es war schon zu spät. Sie stürzte hin, und er mit ihr.

»Verzeihen Sie mir, wie ungeschickt!«, entschuldigte er sich sogleich und half ihr auf.

»Ist ja nichts passiert!« Konstanze winkte ab. »Es gibt Schlimmeres.«

»Es ist dennoch meine Schuld«, entgegnete er mit angenehm sanfter Stimme, die fast ein bisschen samtig klang. »Bitte verzeihen Sie meine Unachtsamkeit.«

Der Fremde lächelte Konstanze sanft an, und sein Blick ging ihr durch und durch. Mit einem Mal wurde es der Prinzessin ganz heiß. Es kribbelte heftig in ihren Fingerspitzen und auch in ihrem Bauch, als würden Schmetterlinge darin tanzen.

Der junge Mann sah umwerfend aus. Er hatte braune Augen, braune Haare, ein markantes Kinn und wirkte schlank, aber dennoch sportlich. Sein muskulöser Körper steckte in einem weißen Anzug, der ihm tadellos stand. Er erinnerte Konstanze an einen Prinzen aus einem Märchenbuch. Ob es das Schicksal war, das sie zusammengeführt hatte? Konstanze glaubte fast daran.

»Wie kann ich das nur wiedergutmachen?«, fragte er.

»Sie könnten mit mir ein Glas Sekt trinken.« Konstanze deutete zum Büfett.

»Gern.« Der junge Mann lachte. »Aber das ist viel mehr eine Belohnung für mich als eine Wiedergutmachung.«

»Umso besser, dann haben wir ja beide etwas davon.«

Beim Büfett angekommen, griffen sie nach den Gläsern.

»Auf eine interessante Begegnung«, sagte er, stieß mit ihr an und lächelte ihr freundlich zu. Es war ein traumhaft schönes Lächeln.

Konstanze war immer noch unerträglich heiß. Sie spürte, dass ihre Wangen glühten. Sie nahm einen Schluck und hoffte, der kühle Sekt würde ihr zu einem klaren Kopf verhelfen, in dem momentan ein Gefühlschaos herrschte.

»Sie haben ein schönes Lächeln«, sagte der junge Mann plötzlich. Es kam Konstanze vor, als hätte er ihre Gedanken gelesen! Doch offenbar empfand er einfach nur dasselbe wie sie.

»Verraten Sie mir Ihren Namen?«, fragte sie zaghaft, denn sie wollte nicht aufdringlich erscheinen.

»Welche Bedeutung haben schon Namen?«, entgegnete er stattdessen nur und stellte sein Glas zur Seite.

»Wie soll ich Sie denn ansprechen, wenn Sie mir Ihren Namen nicht sagen?« Sie schmunzelte.

»Nennen Sie mich einfach Simon.«

»Simon? Das ist aber ein Zufall! Der Verlobte meiner Schwester heißt auch Simon.«

»Na ja, es ist ein häufiger Name. Und Sie sind?«

»Nennen Sie mich Conny.« Das war früher ihr Spitzname gewesen. Sie hatte ihn nie gemocht. Aber jetzt war er ihr nützlich.

»Conny«, wiederholte er. »Das klingt hübsch … Moment, Sie haben da etwas.« Simon näherte sich ihr und berührte ihr Gesicht sanft mit der Hand. »Nur eine Wimper«, stellte er lächelnd fest.

»Darf ich mir jetzt etwas wünschen?«, fragte Konstanze. »Das macht man doch so, oder?«

»Von mir aus gern, Conny. Wünschen Sie sich, was Sie wollen. Aber verraten Sie es nicht.«

Konstanze schloss die Augen, wünschte sich, dass der hinreißende junge Mann sie zum Tanz aufforderte und blies die Wimper davon.

»Und, haben Sie sich etwas gewünscht?«, fragte Simon schließlich.

Prinzessin Konstanze öffnete die Augen wieder und lächelte ihn an. Dann nickte sie.

»Ich bin zu neugierig, was es ist«, gab er zu.

»Sie selbst haben mir geraten, es nicht zu verraten.«

»Richtig, denn sonst geht der Wunsch nicht in Erfüllung.« Sehnsüchtig blickte Konstanze zum Parkett. Vielleicht hatte Simon ihren Blick in diesem Moment bemerkt, vielleicht war es aber auch sein eigener Impuls, denn der junge Mann nahm die Prinzessin plötzlich bei der Hand und führte sie mit sich. »Schenken Sie mir den nächsten Tanz?«, fragte er.

Konstanzes Herz schlug ihr vor Aufregung bis zum Hals. Sie hätte nicht gedacht, dass ihr Wunsch tatsächlich wahr wurde. Mit einem Mal fühlte sich ihre Kehle ganz trocken an.

»Gern«, flüsterte sie.

Simon führte sie zu den Tanzpaaren. Konstanze hoffte inständig, dass sie sich nicht ungeschickt anstellte. Sie hatte manchmal zwei linke Füße. Aber Simon führte sie perfekt. Ganz sanft und rhythmisch bewegte er sich mit ihr über das Parkett.

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