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Fürsten-Roman - Folge 2470

Intrige um Prinz Gregors Glück

Doch die Liebe findet ihren eigenen Weg

Von Sandra Heyden

Fünf Jahre ist der schreckliche Unfall her, bei dem Prinz Gregors Verlobte, kurz vor ihrer Hochzeit, starb. Seitdem hat sich Gregor von Rhombrügge von der Außenwelt völlig abgeschottet und spricht nicht einmal mehr mit seiner Schwester Gerhild ein Wort.

So kann das nicht weitergehen, denkt Prinzessin Gerhild und engagiert deshalb die junge Journalistin Tabea zu Feldstatt, die einen reißerischen Artikel über den Fürsten veröffentlichen soll. Damit sie in Ruhe recherchieren kann, wird sie von Gerhild als Hausmädchen auf Gregors Landsitz eingeschleust. Aber Gregor kommt sofort hinter das falsche Spiel und beschließt, den Spieß einfach umzudrehen: Findig tauscht er mit seinem Butler die Rollen, um Tabea hinters Licht zu führen. Und die junge Journalistin scheint den beiden wirklich auf den Leim zu gehen – glaubt jedenfalls Gregor …

Tabea zu Feldstatt strich ihre modisch eng anliegende Bluse glatt, ehe sie an die Tür des Redakteurs klopfte, der sie zu sich gebeten hatte. Sie fragte sich, was er von ihr wollte. Die Journalistin war mit ihren fünfundzwanzig Jahren die jüngste ihrer Kollegen, und sie arbeitete auch noch nicht sehr lange bei dieser kleinen, regionalen Zeitung in ihrer Heimatstadt. Bislang hatte Otto Müller-Brinkhoff, der leitende Redakteur, sie nur Reportagen über Kaninchenzüchter, Sportfeste und dergleichen schreiben lassen. Tabea dürstete es jedoch nach wichtigeren Aufgaben.

Eine sonore Stimme bat sie herein.

Otto Müller-Brinkhoff fühlte sich in seinem kleinen, gläsernen Büro sichtlich wohl. Mit den Füßen auf dem Schreibtisch lag er mehr, als dass er saß, in seinem schwarzen, ledernen Chefsessel und telefonierte. Mit einem Blick forderte er Tabea auf, sich zu setzen, wobei dieser Blick sichtlich Gefallen an ihren langen, wohlgeformten Beinen fand, als sie diese nun übereinanderschlug. Ein wenig verlegen zog Tabea zu Feldstatt ihren Rock über die Knie, und im gleichen Augenblick beendete der Redakteur sein Telefonat und grinste.

»Das muss nicht sein«, meinte er.

»Das kann ich mir denken«, gab Tabea zu Feldstatt schnippisch zurück.

Auch wenn Otto ihr sympathisch war, so war er als Mann ganz und gar nicht ihr Typ. Durch seine schulterlangen, stets fettigen Haare wirkte er ungepflegt, was auch an seiner Leibesfülle lag. Ständig trug er viel zu enge Hemden, an denen die Knöpfe abplatzten. Auch heute ließen zwei fehlende Knöpfe über seinem Bauch einen Blick auf das – nicht unbedingt saubere – Unterhemd zu.

Doch alles in allem war Otto Müller-Brinkhoff ein hervorragender Journalist, und nur das zählte in Tabeas Augen. Was das Berufliche anging, war er für sie immer ihr Vorbild gewesen, und sein Umgang mit Menschen war einfach wundervoll. Während eines Praktikums in Tabeas Schulzeit hatte er sie oft auf Reportagen mitgenommen.

»Du wolltest mich sprechen, Otto?«, leitete Tabea zu Feldstatt das Gespräch ein.

»Äh, ja.« Der Journalist nahm die Füße vom Tisch und setzte sich in seinem bequemen Ledersessel in einer aufrechten Position hin. »Du weißt ja, dass die Stadt demnächst wieder irgend so ein Jubiläum feiert. Fünfhundert Jahre … was weiß ich. Ruf im Rathaus an, die werden es wissen.«

»Ich glaube, es geht um das städtische Marktrecht«, erinnerte sich Tabea schwach.

»Wie dem auch sei. Du schreibst mir einen Artikel darüber. Recherchiere ein bisschen in der Historie, finde alte Kupferstiche oder so was. Das mögen die Leser. Abgabetermin ist übermorgen.«

»Ich soll den Artikel schreiben?« Einerseits freute sich Tabea zu Feldstatt, weil dieser Bericht eine Abwechslung zu ihrer bisherigen Arbeit war, andererseits sah sie Schwierigkeiten auf sich zukommen. »Da muss ich ins Archiv!«

»Du meine Güte, dann mach das. Die paar Meter wirst du ja wohl schaffen«, höhnte Otto, und Tabea musterte ihn erstaunt.

»Die paar Meter?«, wiederholte sie ungläubig. »Ist dir entfallen, dass die Stadt Jever schon seit den Siebzigerjahren kein eigenes Stadtarchiv mehr führt? Die haben alle historischen Unterlagen ins Staatsarchiv nach Oldenburg überführt.«

»Dann fährst du eben nach Oldenburg!«

»Da bin ich aber mindestens eine Dreiviertel Stunde unterwegs«, murrte Tabea. »Für ein paar alte Dokumente …«

Otto zog die Stirn kraus. »Wenn dir das zu viel ist, kannst du auch gern über die neue Grundschule …«

»Nein, es ist okay«, unterbrach Tabea ihn rasch und erhob sich. »Du hast den Artikel übermorgen. Versprochen!«

Otto Müller-Brinkhoff sah ihr schmunzelnd nach. Er mochte Tabea und wusste nur zu gut, weshalb sie sich wegen der Fahrt nach Oldenburg so zierte. Die Journalistin hasste es, Auto zu fahren, aber öffentliche Verkehrsmittel hasste sie noch mehr.

Tabea zu Feldstatt war eine ausgesprochen attraktive Person, nicht besonders groß, aber von schlanker, durchaus ansprechender Gestalt. Auffällig war ihr langes, kupferfarbenes Haar, das sie meistens zu einem dicken Zopf geflochten trug. Es harmonierte in besonderer Weise mit ihren tiefen, meergrünen Augen. Zudem war Tabea eine echte Gräfin zu Feldstatt.

Die Grafen zu Feldstatt lebten seit Jahrhunderten in der kleinen Residenzstadt Jever, die durch sein Schloss über seine Grenzen hinaus bekannt war. Außerdem bot das Städtchen durch seine Nähe zur Hafenstadt Wilhelmshaven am Jadebusen vielen Pendlern einen reizvollen Wohnort. Die Grafen zu Feldstatt hatten in Jever immer hohe Positionen bekleidet, doch mittlerweile gab es nur noch Tabea und ihren Bruder, der es aber vorzog, in den USA zu leben.

Tabea hatte Talent, und das gedachte Otto zu fördern, auch wenn sie – ohne ihr Wissen -bereits von höherer Stelle protegiert wurde.

***

Mit aller gebotenen Vorsicht fuhr Tabea Gräfin zu Feldstatt also nach Oldenburg. Sie hatte in dieser liebenswerten, kleinen norddeutschen Universitätsstadt studiert und kannte sich deshalb recht gut aus. Natürlich wusste sie auch, wo das Staatsarchiv zu finden war. Parkplätze waren dort allerdings rar gesät, und so entschloss sich Tabea, ihren Wagen auf dem Parkplatz am Festungsgraben abzustellen und zu Fuß zum Archiv zu gehen.

Ihr Weg führte sie am Prinzenpalais vorbei, einer Außenstelle des Landesmuseums, das im Schloss – dem einstigen Sitz der Herzöge von Oldenburg – untergebracht worden war. Im Prinzenpalais war die Kunst des neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts beheimatet. Tabea mochte den prachtvollen, klassizistischen Bau.

Als Tabea das Archiv erreichte, war es früher Nachmittag, und es gab kaum Publikumsverkehr. Da sie sich telefonisch angemeldet und ihre Wünsche geäußert hatte, händigte man ihr sogleich einige recht alte und würdig aussehende Dokumentenmappen aus.

Es gab einen kleinen Lesesaal, der gemütlich eingerichtet war. An einem Tisch am Fenster saß ein Mann, der Tabeas Aufmerksamkeit erregte, weil er sich durch ihr Eintreten nicht von seinen Studien ablenken ließ. Ansonsten war niemand in dem Saal. Der Mann war recht groß und eher hager als schlank. Sein blondes Haar, das er im Nacken zusammengefasst trug, wies eine leichte Lockung auf. Seine ganze Körperhaltung sagte Tabea, dass er nicht gestört werden wollte.

Ehe die Journalistin mit ihrer eigenen Arbeit beginnen konnte, spürte der Mann ihren Blick, sah kurz auf, musterte sie verärgert und vertiefte sich wieder in sein Buch. Sein Blick war Tabea durch Mark und Bein gegangen, so abweisend war er gewesen.

Die junge Gräfin suchte sich einen Platz und blätterte in den Unterlagen. Das Studium der Dokumente faszinierte sie.

Als sie sich schließlich erhob, bemerkte sie, dass sie mittlerweile allein im Leseraum war. Der Unbekannte war gegangen. Seltsamerweise konnte sich Tabea noch immer gut an seinen Blick erinnern, und es schauderte sie ein wenig, wenn sie daran dachte. Sie legte die Dokumente wieder vorsichtig in die Mappe und reichte sie dem Archivar zurück.

»Wer war denn der Herr, der dort am Fenster gesessen hat?«, erkundigte sie sich neugierig.

»Keine Ahnung.« Der Archivar zuckte mit den Schultern. »Wir vermuten, dass er ein Historiker von der Universität ist. Er kommt stets unangemeldet, dafür recht oft. Den Dokumenten nach, die er einsieht, beschäftigt er sich mit der Geschichte Ostfrieslands …« Der Archivar zögerte, dann schlug er ihr vor: »Der Herr ist ja nicht sehr kontaktfreudig, geschweige denn freundlich, aber vielleicht kann er Ihnen bei Ihrem Thema behilflich sein. Sprechen Sie ihn doch einmal darauf an.«

»Das ist eine gute Idee«, meinte Tabea und lächelte freundlich. »Fragen kostet ja nichts. Wo finde ich ihn denn?«

»Wahrscheinlich draußen. Hin und wieder zieht es ihn an die frische Luft.«

Tabea dankte und ging hinaus.

Als sie die Außentür erreichte, öffnete sich diese unerwartet, und die Gräfin prallte gegen den Mann, der gerade hereinkam: der Unbekannte aus dem Leseraum.

»Passen Sie doch auf!«, herrschte er sie an.

»Ebenso«, gab Tabea zu Feldstatt ärgerlich zurück. »Die Tür ist ja nicht nur für Sie da!«

Der Mann musterte sie auf eine sehr sarkastische Weise und schien zu dem Entschluss zu kommen, dass sie es nicht wert war, sich weiter mit ihr abzugeben. Wortlos wollte er an ihr vorbeigehen.

»Entschuldigen könnten Sie sich ja zumindest«, fand Tabea, und der Mann drehte sich noch einmal etwas verwundert zu ihr um.

»Ich?« Er war verblüfft. Offenbar war er es nicht gewohnt, dass jemand Widerworte gab oder Forderungen an ihn stellte.

Tabea sah sich betont gelassen um. »Sehen Sie hier noch jemanden?«

Da der Mann einen guten Kopf größer als sie war, blickte er nun höhnisch auf sie herab.

»Ich sehe hier nur eine impertinente Person, die offenbar mit dem Schnellzug durch ihr Kinderzimmer gesaust ist, als es um die Vermittlung der einfachsten Höflichkeitsregeln ging.«

Tabea verzog ironisch die Lippen. »Dann können wir uns ja die Hand reichen. Bei Ihnen scheint es ganz genauso gewesen zu sein. Ihre arme Familie.«

Schien ihm das Wortgeplänkel bis jetzt noch ein gewisses Maß an Spaß bereitet zu haben, so verdunkelte sich nun sein Blick.

»Lassen Sie ja meine Familie aus dem Spiel«, raunte er, drehte sich um und verschwand.

Tabea zu Feldstatt zuckte mit den Schultern und ging hinaus. Diesen alten Griesgram würde sie bestimmt nicht um Hilfe bitten, entschied sie und musste sich gleich darauf eingestehen, dass er gar nicht so alt war. Tabea schätzte ihn auf höchstens Mitte dreißig. Und seine Stimme klang normalerweise sicherlich recht angenehm, wenn er nicht gerade verärgert war.

Während die Gräfin zum Parkplatz zurückging, stellte sie fest, dass der Unbekannte bei ihr mehr Eindruck hinterlassen hatte, als sie ihm zugestehen wollte. Seine angenehme, dunkle Stimme verfolgte sie – und auch seine braunen Augen, die für den Bruchteil einer Sekunde amüsiert gefunkelt hatten.

Warum war dieser Mann nur so unzufrieden mit sich und der Welt?

***

Als Tabea zu Feldstatt am nächsten Morgen das Redaktionsgebäude des »Küstenblatts« betrat, wurde sie sogleich zu Otto Müller-Brinkhoff gerufen. Wie immer saß er wie eine dicke, feiste Kröte hinter seinem Schreibtisch.

»Hast du schon mit dem Artikel über das Stadtjubiläum angefangen?«, empfing er die Journalistin lauernd.

»Sicher. Ich war gestern im Staatsarchiv in Oldenburg«, erinnerte sie den Chefredakteur verwundert und registrierte erstaunt, dass ihr dabei sofort wieder das Bild jenes unverschämten Fremden vor Augen stand. Eigentlich hatte er doch ganz sympathisch gewirkt. Weshalb war er nur so unfreundlich gewesen?

»Okay, übergib Thomas deine Recherchen. Ich habe eine andere Aufgabe für dich!«, eröffnete Otto ihr sehr bestimmt und wies sie endlich mit einer knappen Handbewegung an, sich zu setzen.

»Thomas ist unser Volontär«, sagte Tabea mehr als überrascht. »Er hat noch nie eigenständig einen Artikel geschrieben. Zumindest keinen, der in deinen Augen hätte veröffentlicht werden können.«

»Dann wird es Zeit, dass er es lernt«, war Ottos entschiedene Antwort. »Du fährst nach Münster und interviewst Gerhild Prinzessin von Rhombrügge!«

Tabea, die es sich eher lässig auf den Besucherstuhl bequem gemacht hatte, setzte sich nun verblüfft aufrecht hin.

»Im Ernst?«, fragte sie erstaunt.

»Was weißt du über die Prinzessin?«, überging Otto ihre Frage.

»Eigentlich nicht viel«, gestand Tabea. »Sie ist eine namhafte Architektin, wenn ich richtig informiert bin.«

»Kennt man sich in euren Kreisen nicht?« Otto mochte sich kaum mit der Unwissenheit seiner Mitarbeiterin abfinden.

Tabea lachte auf. »Also, Otto! Die Feldstatts gehören zum niederen Landadel und haben nie große Besitztümer oder Vermögen angehäuft. Die Fürsten von Rhombrügge waren hingegen mal ein regierendes Haus, oder?«

»Stimmt«, gab der beleibte Redakteur zu. »Und sie sind unermesslich reich und residieren noch immer in einem prachtvollen Schloss. Dort hat auch die Prinzessin ihr Architekturbüro, und weil die Dame recht medienscheu ist, habe ich dich für ein Interview angekündigt, in der Hoffnung, dass die Prinzessin einer echten Gräfin gegenüber nicht gar so reserviert auftritt.«

»Hm«, machte Tabea. »Gibt es einen Grund für das Interview?«

»Ach so, ja, klar! Die Prinzessin nimmt an einem renommierten internationalen Architekturwettbewerb in Dubai teil und zählt zu den Favoriten. Da sie eine Norddeutsche ist, ist uns das natürlich einen ausführlichen Artikel wert.«

»Verstehe.«

Otto nickte. »Und wenn du einen Top-Artikel zustande bringst, kann es deiner Karriere bei dieser Zeitung auch nicht schaden«, machte er ihr klar.

»Tatsächlich?« Tabea hob die perfekt gewölbten Augenbrauen.

Wieder nickte Otto. »Tatsächlich! Du willst doch sicher keine kleine Journalistin bleiben, nehme ich an?«

In der Tat war Tabea durchaus an einer Karriere gelegen, und manchmal hatte sie die Vision, eines Tages eine leitende Redakteurin zu sein. Allerdings schwebten ihr da eher Zeitungen wie die »Frankfurter Allgemeine«, »Die Zeit« oder sogar »Der Spiegel« vor. Sie betrachtete ihren Job beim »Küstenblatt« eher als Sprungbrett, und ein Artikel über die öffentlichkeitsscheue Prinzessin Gerhild von Rhombrügge konnte ihrer derzeitigen Karriere keineswegs schaden, fand Tabea.

»Also«, hörte sie Otto sagen, »in drei Tagen wirst du auf Schloss Rhombrügge erwartet! Bis dahin machst du deine Hausaufgaben – soll heißen, du recherchierst, was es über Ihre Durchlaucht zu wissen gibt.«

***

Als Tabea an ihren Schreibtisch in dem geschäftigen Großraumbüro zurückkehrte, das sie sich mit sämtlichen anderen Kollegen teilte, wurde sie dort bereits von einem gut aussehenden, dunkelhaarigen jungen Mann erwartet. Er war äußerst modisch gekleidet und wirkte sehr smart.

Hagen Donner war nicht nur der Sohn jenes Industriellen, der hier in der Gegend der größte Arbeitgeber war und der mittlerweile mehrere Firmen in ganz Europa besaß, er war auch Tabeas Exfreund. Die junge Gräfin seufzte bei seinem Anblick resignierend.

Tabea zu Feldstatt hatte sich von Hagen getrennt, weil er sie als seinen Besitz betrachtet und in jedem Mann, der in ihrer Nähe gewesen war, einen potenziellen Nebenbuhler gesehen hatte. Anfangs hatte seine Eifersucht auf alles und jedes sie noch amüsiert, doch recht schnell hatte sein Wahn dann ihr ganzes Leben dominiert und sogar Einfluss auf ihre Arbeit gehabt. Tabea hatte das nicht mehr ertragen und die Konsequenzen daraus gezogen.

Eigentlich hatte die Gräfin gehofft, ihren Exfreund mit ihrer Rückkehr ins beschauliche ostfriesische Jever endlich endgültig los zu sein, doch Hagen Donner war es nicht gewohnt, zu verlieren, und trat deshalb immer wieder ungebeten in Tabeas Leben. Er überhäufte sie mit Geschenken, die sie ihm allesamt zurückgab, und machte ihr so klar, dass er sie zurückwollte und nicht aufgeben würde, bis er sein Ziel erreicht hatte.

»Was machst du denn hier?« Tabeas Ton klang gereizt.

»Ich werde dich nach Münster begleiten«, vertraute Hagen Donner ihr strahlend an.

Tabea fiel es wie Schuppen von den Augen. Sie wusste, dass das »Küstenblatt« vor Kurzem den Besitzer gewechselt hatte, und ahnte nun, wer der neue Eigentümer war. Verärgert schloss sie für einen Moment die Augen.

»Das ist nicht wahr, oder? Du hast nicht die Zeitung gekauft, um mich zu beeindrucken?«

»Ich?« Hagen Donner wehrte diese Vorstellung mit großer Empörung ab. »Nein, das war Paps. Er hielt meinen Vorschlag, ins Mediengeschäft einzusteigen, für eine gute Idee.«

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