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Fürsten-Roman - Folge 2465

Doch eine Prinzessin öffnete ihm die Augen

Kann die Liebe Henner vor einem großen Irrtum bewahren?

Von Sandra Heyden

Ariane Prinzessin von Lentwiek kann ihr Glück kaum fassen, als sie nach all den Jahren ihrer Jugendliebe Dr. Henner Witt wieder gegenübersteht. Doch der attraktive Lehrer hat nur Augen für die bildhübsche Lana van Hoorn, und Ariane glaubt, dass sie mit der atemberaubenden Schönheit und dem unfassbaren Reichtum des Supermodels nicht mithalten kann. Als Lana und Henner schließlich ihre Verlobung verkünden, scheint Arianes Liebe für immer verloren zu sein.

Einige Tage später erfährt die Prinzessin jedoch, dass Lanas geplante Hochzeit mit Henner nur ein Mittel zum Zweck ist, dem Supermodel geht es dabei einzig und allein um perfide Rachepläne! Wie schrecklich, denkt die zartfühlende Ariane bedrückt, denn sie weiß, wie sehr Henner die schöne Lana liebt. Angestrengt überlegt die Prinzessin, wie sie dem Lehrer helfen kann, denn eins ist sicher: Sie wird nicht dabei zusehen, wie der Mann, den sie liebt, in sein Unglück läuft …

Ariane liebte das lauschige Plätzchen auf der Terrasse von Schloss Louisenhain. Jetzt, Anfang März, war es zwar noch recht kühl, doch eine wärmende Strickjacke schützte ihren schlanken Körper vor dem frischen Wind, und eine strahlende Sonne stand am blauen Himmel.

Ariane seufzte voller Zufriedenheit und genoss den Ausblick über den Rhein, den dieser klare Vormittag ihr bot.

Louisenhain lag auf der rechten Rheinseite in der Nähe von Koblenz. Auf der anderen Seite des Rheins ragte an einem Hang, inmitten von Weinbergen, Burg Erlenhöhe auf. Sie war der Stammsitz derer von Lentwiek und wurde von Arianes Bruder, Alexander Fürst von Lentwiek, bewohnt.

Ariane zog die Jacke fester um sich und lehnte sich wohlig zurück. Sie schrak jedoch sofort wieder auf, als sie langsame, zögernde Schritte vernahm.

»Alexander!« Ariane erhob sich rasch, als sie ihren hochgewachsenen Bruder erkannte. Alexander Fürst von Lentwiek war eine hünenhafte, sympathische Erscheinung von vierzig Jahren. Ariane, die selbst nicht gerade klein war, musste sich auf die Zehenspitzen stellen, um ihn mit einem erfreuten Kuss zu begrüßen. »Wie bezaubernd von dir, mich an einem Sonntagvormittag zu besuchen. Ist heute nicht das Treffen der Winzergemeinschaft?«

Der Fürst schüttelte den Kopf. »Nur Stammtisch«, gab er verhalten zurück.

Seine Schwester bot ihm einen Platz an und deutete auf die Isolierkanne, die auf dem schmiedeeisernen Gartentisch stand.

»Darf ich dir Kaffee anbieten?« Als er dies bejahte, schob sie ihm ihre noch unbenutzte Tasse zu und schenkte ihm ein.

Der Fürst ergriff die Tasse, als müsse er sich an ihr festhalten. Es schien, als wollte er einen unangenehmen Augenblick hinauszögern.

Ariane bemerkte es wohl und wunderte sich ein wenig.

»Vielen Dank im Übrigen, dass du mir eines deiner Hausmädchen überlassen hast, damit es mir beim Frühjahrsputz hilft«, erklärte sie freundlich.

Ihr Bruder verzog sein markantes Gesicht kurz zu einer Grimasse.

»Du ziehst es ja vor, hier allein zu leben und nur ab und an Hauspersonal zu beschäftigen.« Sein Ton machte deutlich, dass ihm die Tatsache, dass sie allein in dem schmucken Schloss wohnte, nicht sehr gefiel. Es wäre ihm viel lieber gewesen, wenn seine um zehn Jahre jüngere Schwester ihm auf Burg Erlenhöhe Gesellschaft geleistet hätte.

Doch Ariane war immer sehr selbstbestimmt gewesen, und Louisenhain war seit jeher ihr Traum. Nach dem Tod der Eltern im letzten Jahr hatte sie nicht gezögert, in das Schloss zu ziehen.

Ariane, die wusste, dass ihr Bruder sich um sie sorgte, lächelte.

»Trotzdem danke!«, entgegnete sie mit warmer Stimme.

»Ehrlich gesagt habe ich dir Babette nicht ganz uneigennützig ausgeliehen. Es erschien mir notwendig, Louisenhain auf Hochglanz zu bringen«, gestand er, und Ariane musterte ihn erstaunt.

Sie war eine eher herbe Schönheit, deren Anziehungskraft sich meist erst auf den zweiten Blick erschloss. Ihr Gesicht war eher oval, die Wangenknochen ausgeprägt und ihre Nase schmal und länglich. Doch sie war fast immer fröhlich, und wenn sie lachte, sah sie der Schauspielerin Julia Roberts sehr ähnlich. Arianes Lachen spiegelte sich in ihren smaragdgrünen, tiefen Augen wider und zeigte, welch ein warmherziger Mensch sie war.

Nun zuckten ihre Mundwinkel amüsiert, und sie strich das schulterlange, mittelbraune Haar, in das die Sonne goldene Lichtreflexe setzte, hinter ihre Ohren.

»Notwendig?«, wiederholte Ariane.

Der Fürst gab einen missmutigen Laut von sich, erhob sich und trat an die steinerne Brüstung, die die Terrasse gegen den Abgrund abgrenzte. Arianes Augen hefteten sich an den breiten Rücken ihres Bruders. Alexander war ein weltgewandter, charmanter Mann, in Cordhosen und Tweedjackett wirkte er jedoch ausgesprochen bodenständig. Schließlich drehte er sich ruckartig zu seiner Schwester um.

»Es gibt einen Grund für meinen Besuch«, gestand er dann und seufzte. »Ich weiß, wie viel Louisenhain dir bedeutet, Ariane. Deshalb fällt es mir so wahnsinnig schwer. Ich hätte längst mit dir darüber reden müssen …«

Ariane begriff den Ernst der Situation. »Worüber?«

»Ich fürchte, dass ich Louisenhain verkaufen muss, um die Erbschaftssteuer entrichten und die notwendigsten Reparaturen auf Erlenhöhe vornehmen lassen zu können«, teilte der Fürst seiner Schwester schweren Herzens mit. »Es tut mir so leid, Ariane.«

»Aber ausgerechnet Louisenhain?« Ariane starrte ihn fassungslos an.

»Ich habe keine Wahl«, entgegnete er bedauernd. »Wir besitzen kaum noch Ländereien, von den Weinbergen einmal abgesehen. Aber vom Wein leben wir. Er sichert uns unsere Einkünfte.«

Der Fürst sah seiner Schwester die tiefe Erschütterung an. Sie hatte sich nie um die finanziellen Angelegenheiten gekümmert. Als ausgebildete Erzieherin waren ihr andere Dinge immer wichtiger gewesen.

»Hat Vater so wenig Vermögen hinterlassen?«

»Es reicht zum Leben und zum Unterhalt des Personals, aber eben nicht, um für außergewöhnliche Belastungen aufzukommen. Du kannst dir vielleicht vorstellen, dass die Erbschaftssteuer nicht gerade gering ist, und den Zustand von Erlenhöhe kennst du auch. Das Dach des alten Wehrturms ist ebenso marode wie sämtliche Fenster. Wenn wir nicht bald mit der Sanierung beginnen, wird die eindringende Feuchtigkeit auch die Mauern schädigen. Unsere Eltern haben sich ja leider nie um solche Dinge gekümmert.«

Ariane erhob sich und ging zu ihrem Bruder. Mitfühlend legte sie ihre Hand auf seinen Arm.

»Da hast du offenbar kein leichtes Erbe übernommen«, bedauerte sie ihn.

»Es tut mir so leid für dich«, gab er zu. »Ich weiß, wie sehr du an Louisenhain hängst, deshalb habe ich es dir verschwiegen. Ich wollte erst sicher sein, dass sich für Louisenhain überhaupt ein Interessent findet. Schlösser, auch wenn sie so klein sind wie Louisenhain, sind ja nicht gerade einfach an den Mann zu bringen. Aber ich hatte gehofft, so ein ›Zuckerguss-Palais‹ …«

»Da du mich nun unterrichtet hast, bedeutet das wohl, es gibt einen Interessenten«, unterbrach Ariane ihren Bruder.

»Eine Interessentin«, gab er zu. »Und sie wird mit ihrer Entourage in einer Stunde eintreffen, um sich Louisenhain anzusehen.«

»Mit ihrer Entourage? Du meine Güte! Ist es etwa eine arabische Prinzessin?«

»Es ist Lana van Hoorn!«

Ariane verschlug es den Atem. »Lana van Hoorn? Das Supermodel? Du meine Güte! Ist sie nicht die Witwe eines niederländischen Milliardärs?«

Alexander nickte. »Henk van Hoorn, der sogenannte Tulpenkaiser. Seine Witwe wurde nach seinem Tod von seiner Familie mit einem Milliardenvermögen in zweistelliger Höhe abgefunden. Ihr eilt der Ruf voraus, recht geschäftstüchtig zu sein.«

»Was will diese Frau mit einem Schloss am Rhein?«, wunderte sich Ariane. »Lebt sie nicht eigentlich in Monaco?«

»Wenn ich es richtig verstanden habe, soll ihre zwölfjährige Tochter in Deutschland aufwachsen – traditionsgemäß. Lana van Hoorn stammt wohl selbst aus der Region um Koblenz.«

Ariane horchte auf. »Ich habe nie davon gehört, dass sie ein Kind hat.«

»Sie hat es wohl ganz bewusst vor der Öffentlichkeit verborgen«, vermutete der Fürst.

Die Lippen seiner Schwester verzogen sich spöttisch.

»Vermutlich, um nicht alt zu wirken. Die Existenz eines zwölfjährigen Kindes ist in den Kreisen eines Supermodels sicherlich geschäftsschädigend.«

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Noch spross kein Laub an den Bäumen, und so behinderte die Allee nicht die Sicht, als sich kurze Zeit später eine weiße, höchst elegante Stretchlimousine die verschlungene Straße zu Schloss Louisenhain hinaufquälte. Die engen Kurven verlangten einem Fahrer einiges Können ab, wie die Geschwister Lentwiek wohl wussten.

Als die Limousine schließlich das hübsch angelegte Rondell vor dem kleinen Schloss erreichte, standen Ariane und Alexander von Lentwiek vor der Freitreppe, um Lana van Hoorn zu begrüßen.

Der Fahrer stieg aus, um dem Supermodel die Fondtür zu öffnen. Ein herablassender Blick traf das Geschwisterpaar.

»Die Zufahrt ist suboptimal!«, befand der Chauffeur ironisch.

Ariane musterte ihn kühl. Er war mittelgroß und eher hager, wirkte aber durchtrainiert, sodass sie sich durchaus vorstellen konnte, dass es diesem Mann nicht an Kraft mangelte. Er trug sein dunkles Haar modisch kurz und nach hinten gegelt. Eine dunkle Brille verlieh seinem Aussehen Seriosität, und sein perfekt sitzender, dunkler Anzug mit weißem Hemd und Krawatte ließ ihn äußerst geschäftsmäßig wirken.

»Die Garagen sind weiter unten«, informierte Ariane den Fahrer, der ihr vom ersten Augenblick an unsympathisch war. »Es gibt einen Fahrstuhl. Ich fürchte jedoch, dass unsere Garagen für Ihre Limousine nicht ausreichen.«

»Das lässt sich sicher ändern«, ließ sich nun eine rauchige Frauenstimme hochmütig vernehmen.

Lana van Hoorn stieg aus dem Fond der Limousine und bot ganz das Bild, das von einem Supermodel und einer Milliardärswitwe erwartet wurde: Ihre Füße steckten in schwindelerregend hohen High Heels. Über einem hautengen, roten Seidenkleid trug sie einen voluminösen weißen Fuchspelzmantel, dessen breiten Kragen sie aufgeschlagen hatte, sodass er die kunstvoll aufgesteckten, blonden Haare halb bedeckte, und an ihrem schlanken Hals glitzerte ein kostbares Diamanten-Collier.

Zugegebenermaßen war sie eine Schönheit. Sie war groß, schlank und blauäugig, und perfekte Proportionen verrieten, weshalb sie als Model immer noch so erfolgreich war, obschon sie gut auf die vierzig zuging. Ariane bezweifelte nicht, dass das Model die kaum wahrnehmbaren Erscheinungen fortschreitenden Alterns mit der kunstvollen Hilfe diverser Ärzte zu beseitigen pflegte.

Lana van Hoorn ließ ihren Blick anerkennend an dem Gebäude entlanggleiten und zog währenddessen die weichen, weißen Ziegenlederhandschuhe aus, wobei ein halbes Dutzend kostbarer Edelsteinringe und Armbänder zum Vorschein kam. Die Milliardärswitwe versteckte ihren Reichtum wahrlich nicht.

Als der Fürst nun auf sie zutrat, reichte sie ihm anmutig die Hand, und er deutete einen galanten Kuss an.

»Ich darf Sie herzlich begrüßen, Frau van Hoorn.«

Sie musterte ihn interessiert. Seine Erscheinung schien ihr zu gefallen.

»Fürst von Lentwiek, nehme ich an?« Ihre Stimme klang schmeichelnd, doch das dazu passende Lächeln wirkte unecht.

»Höchstselbst«, gab er zu und winkte Ariane heran. »Und das ist meine Schwester Ariane.«

Bevor Ariane sie begrüßen konnte, wandte sich das Model desinteressiert ab und wies auf den Chauffeur, der immer noch unterwürfig neben der Fondtür der Limousine stand.

»Rufus Helbig, mein Sekretär, Manager und manchmal auch Chauffeur.« Sie richtete ihren Blick nun auf das Innere der Limousine. »Zoe, würdest du bitte aussteigen?« Ihre Stimme klang streng und ungehalten.

Ein blonder Mädchenkopf wurde sichtbar. In dem abweisenden Gesicht von klarer Schönheit verzogenen sich unmutig die Lippen.

»Ich hab keine Lust«, bekannten diese Lippen nun trotzig. »Ich will mir dieses blöde Schloss nicht ansehen.«

»Es ist hübsch«, lockte Lana van Hoorn, doch Freundlichkeit war in ihrer Stimme nicht zu erkennen.

»Es ist schon das Dritte, das wir besichtigen. Ich will kein Schloss, und überhaupt will ich nicht nach Deutschland ziehen. Alle meine Freundinnen wohnen in Monaco …«

Lana van Hoorn lachte verächtlich auf.

»Du hast gar keine Freundinnen, meine Liebe«, gab sie zynisch zu bedenken. »Weder in Monaco, noch sonst wo …«

»So eine Besichtigung ist wirklich ziemlich langweilig«, mischte sich Ariane voller Verständnis für das Mädchen ein. »Ihrer Tochter kann hier nichts passieren. Sie kann gern hier warten und spielen.«

»Meine Tochter pflegt nicht zu spielen«, wurde ihr mit einer unnachahmlichen Arroganz bekundet. »Du weißt, dass man sich meinen Anordnungen nicht widersetzt, meine Liebe«, wandte sich Lana wieder an ihre Tochter.

»Machen Sie sich keine Sorgen«, flüsterte Ariane ihr, für das Kind unhörbar, zu. »Ich bin sicher, dass Ihre Tochter Ihnen bald folgen wird, weil sie es vor lauter Neugier nicht aushält! Ich kann so lange bei ihr bleiben.«

Lana hob etwas verächtlich die Augenbrauen.

»Meine Tochter ist ein recht selbstständiges Kind und braucht niemanden, der auf sie aufpasst!« Dann wandte sie sich an den Fürsten: »Nun ja, wie ich sehe, liegt das Schloss in einem hübschen Park. Sehr gepflegt, muss ich sagen. Und auch das Schloss selbst macht einen sehr repräsentativen Eindruck. Darauf lege ich großen Wert. Ich hoffe, der günstige äußere Eindruck setzt sich im Inneren fort.«

Fürst Alexander beeilte sich, der Dame das Eingangsportal zu öffnen, auf das sie nun entschlossen zuschritt. Rufus Helbig, der Ariane einen interessierten und zugleich verächtlichen Blick zuwarf, lief ihr hinterher. Ariane sah noch einmal kurz zu Zoe und folgte den anderen dann.

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Eine gute Stunde später betrat die Gesellschaft das herrschaftliche Wohnzimmer. Der kunstvolle Stuck an der Decke, der die prächtige Deckenmalerei einrahmte, gefiel dem reichen Supermodel außerordentlich. Das halbrunde Erkerfenster bot einen herrlichen Ausblick über den Rhein.

Zufrieden strich Lana van Hoorn über die gediegenen, eleganten Polstermöbel, bewunderte die zierliche Biedermeiersitzgruppe und streifte mit ihrem Blick noch einmal die goldfarben abgesetzten, naturweiß lackierten, hohen Zimmertüren. Schloss Louisenhain war genau das, was sie seit Langem suchte, doch sie dachte nicht daran, es zu zeigen.

»Sehr schön«, meinte sie lakonisch. »Ich nehme an, das Mobiliar ist im Preis inbegriffen, nicht wahr?«

»Bis auf die persönliche Habe meiner Schwester steht selbstverständlich alles zum Verkauf«, erwiderte Fürst Alexander.

Auf dem Gesicht des Models zeichnete sich Überraschung ab.

»Ach, Sie wohnen hier, Prinzessin?«, wandte sie sich mit einem irritierten Blick an Ariane, die in ihren Augen nicht wie die Schwester eines Fürsten, sondern eher ziemlich gewöhnlich wirkte.

»Im Augenblick noch«, gestand Ariane. »Es fällt mir nicht leicht, das Schloss verlassen zu müssen. Louisenhain war immer ein ganz besonderer Ort für mich.«

Diese Bemerkung gab den Ausschlag, denn Lana van Hoorn gefiel der Gedanke, dass sie mit dem Kauf des Schlosses eine echte Prinzessin verdrängte.

»Eigentlich ist mir das Schloss mit seinen lediglich zwanzig Zimmern etwas zu klein«, meinte sie nachdenklich.

»Nun, ich darf Sie an den kleinen Ballsaal im ersten Stock erinnern. Er gefiel Ihnen doch, und ein solcher Raum dürfte Ihnen von Nutzen sein. Sie sind ja berühmt für Ihre Feste, gnädige Frau«, biederte sich der Fürst an, wofür ihm seine Schwester einen drohenden Blick zuwarf.

Bevor Lana van Hoorn etwas erwidern konnte, tauchte eine mürrische Zoe auf. Für ihr Alter war sie recht groß, und sie hatte mit den blonden Haaren und den blauen Augen die Schönheit ihrer Mutter geerbt.

»Nimmst du das Schloss?«, wollte das Mädchen wissen.

»Möglich, wenn du unsere Unterhaltung nicht stören würdest.«

»Ich will mein Zimmer sehen!«

Das Model verzog die Lippen. »Zu spät. Du wolltest ja nicht mitkommen, meine Liebe.«

»Wenn ich mein Zimmer nicht sehen darf, ziehe ich hier nicht ein!«, rief das Kind erbost.

»Verzeihung«,

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