Logo weiterlesen.de
Fürsten-Roman - Folge 2464

Maskenball im Märchenschloss

Als Prinz Fabian sich in eine hübsche Unbekannte verliebte

Von Katja von Seeberg

Darf ich um diesen Tanz bitten?«, spricht Fabian Prinz von der Aue die Frau in dem ausgefallenen roten Ballkleid an. Und als sie sich zu ihm herumdreht, ist es um den jungen Prinzen geschehen. So eine atemberaubende Schönheit hat er noch nie gesehen – das weiß er, obwohl die Frau eine Maske trägt. Aber allein das Glitzern ihrer Augen hat ihn schon verzaubert.

Wenig später schweben die beiden über das Parkett, und Fabians Herz schlägt im Takt der Musik. Wenn doch dieses Lied nie vergehen würde, wünscht sich der junge Prinz, aber da erklingen die letzten Töne.

»Ich muss fort«, haucht die schöne Unbekannte, rafft ihren Rock und rennt aus dem Saal.

Schnell versucht Fabian, ihr hinterherzueilen, aber sie hat den Ballsaal längst verlassen. Nur ihre Haarspange bleibt auf den Stufen zurück …

»Das wird die Story für die kommende Ausgabe!«, prophezeite Ernst Walter, der Chefredakteur des Adelsmagazins »Royal Blau«. »Stellen Sie sich den Aufmacher vor: Auf der Titelseite mit verwegenem Blick Fabian von der Aue, der sich – wie immer – richtig in Schale geworfen hat. Man sieht auf den ersten Blick: Dieser Mann ist ein Verführer! Dazu die Schlagzeile: Wer tappt diesmal in die Liebesfalle des Prinzen?«

Sofie Hartwig seufzte. Sie schrieb gern für das Adelsmagazin. Nach ihrem Studium hatte sie ohne Schwierigkeiten eine Anstellung in dem Verlag aus Rosenheim, der noch andere Boulevardblätter herausbrachte, gefunden.

Zwar hatte die junge Reporterin ursprünglich davon geträumt, für ein großes Tagesblatt zu schreiben, aber auch diese Nischenarbeit, in der sich Sofie ausschließlich mit der Welt des Adels befasste, hatte ihren Reiz. Doch wenn es um derartige Klatschartikel ging, hatte sie Scheuklappen auf.

Natürlich interessierten sich die Leser von »Royal Blau« auch für das Privatleben der Hochwohlgeborenen, aber Prinz Fabian war oft ein Opfer der Presse, galt er doch als Herzensbrecher, der jeden Monat einer anderen Frau den Hof machte. Die reißerischen Artikel stammten mitnichten ausschließlich aus ihrem Magazin. Ganz im Gegenteil: Die Lokalpresse war vorn mit dabei, wenn es darum ging, den Prinzen in ein schlechtes Licht zu rücken.

Bei solch einer Hetzjagd wollte Sofie nicht mitmachen. Sie befasste sich viel lieber mit historischen Artikeln, die Aufschluss darüber gaben, wie es um den Einfluss einer Adelsfamilie im vorherigen Jahrhundert bestellt war. Diese Arbeit hatte mit Recherche zu tun – und mit Geschichte! Das lag ihr mehr.

»Erkennen Sie denn nicht Ihre Chance?«, fragte Herr Walter völlig überrascht. Er hatte wohl mit einer gänzlich anderen Reaktion gerechnet. »Ich habe Sie für dieses Interview mit Fabian von der Aue ausgesucht, weil ich an Ihre journalistischen Qualitäten glaube!«

»Das freut mich sehr, Herr Walter. Aber viel lieber würde ich einen Artikel über den Stammbaum derer von der Aue verfassen. Wie ich hörte, reicht dieser bis ins siebzehnte Jahrhundert zurück.«

»Ist dem so? Na, umso besser, dann machen Sie das Interview und den Stammbaum-Artikel. Wir bringen beides in derselben Ausgabe und verknüpfen es miteinander. Vielleicht setzen wir den Stammbaum in eine kleine Infobox, sodass die Leser die Informationen auf einen Blick erhalten.«

Das Interview sollte also deutlich mehr Raum einnehmen. So hatte sich Sofie das nicht vorgestellt.

»In Ordnung«, gab sie dennoch nach. Was konnte sie schon gegen den Chefredakteur ausrichten? Sie war noch recht neu, und sein Wort war Gesetz. Sofie wollte keine Schwierigkeiten bekommen. Wahrscheinlich orientierten sich Herrn Walters Vorstellungen am Zeitgeist. Für die Historie interessierte sich kaum noch jemand.

Sofie verließ das Büro ihres Chefs mit hängenden Schultern und stieß fast mit Tina Ludwig, ihrer guten Freundin und Kollegin, zusammen, die sich gerade einen Kaffee aus der Küche geholt hatte.

»Und? Was wollte der Chef?«, fragte Tina neugierig.

Sofie seufzte abermals. »Es ging um ein Interview.«

»Das klingt doch großartig!«

»Du weißt ja noch nicht, mit wem ich es führen soll.«

»Verrate es mir doch.«

»Fabian von der Aue.«

»Nicht schlecht«, sagte Tina anerkennend. »Der sieht doch ganz schnuckelig aus.«

»Ja, natürlich tut er das. Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden. Aber du kennst doch Herrn Walter. Er hofft auf ein reißerisches Interview, am besten garniert mit einem handfesten Skandal.«

»Und so etwas kannst du nicht liefern?«

Sie waren inzwischen in ihrem gemeinsamen Büro angelangt und setzten sich an ihre Schreibtische. Tina trank einen Schluck Kaffee, während sich Sofie ein Pfefferminzbonbon in den Mund steckte.

»Ich will so etwas nicht liefern. Fabian von der Aue hat nun wahrlich genug schlechte Presse bekommen.«

»Ach so ist das.« Tina grinste von einem Ohr zum anderen.

»Wie ist was?«, fragte Sofie irritiert.

»Dir tut der Prinz leid, weil er in so ziemlich jeder größeren Lokalzeitung des Alpenvorlands schlecht wegkommt.«

»Die Presse hat sich offenbar auf ihn eingeschossen. Das ist doch nicht fair.«

»Ich meine aber, dass dir das bei einem anderen Prinzen, der nicht so schöne blaue Augen hat, ziemlich egal wäre, oder?«

Was war denn das für eine Unterstellung? Sofie ging es um die Sache. Sie würde bei jedem, dem aus ihrer Sicht Unrecht widerfuhr, so energisch reagieren. Das hatte mit schönen Augen überhaupt nichts zu tun!

»Was hast du dir in den Kaffee geschüttet?«, fragte Sofie und schüttelte den Kopf. »Ich kenne Prinz Fabian nicht einmal persönlich.«

»Na fein. Dann sieh das alles von der pragmatischen Seite. Durch das Interview hast du die Chance, den Prinzen auch einmal in ein besseres Licht zu rücken.«

So hatte das Sofie noch gar nicht betrachtet. Das war in der Tat eine gute Idee! Ihr Interview würde sich von all den Interviews und Artikeln der letzten Jahre, die über Prinz Fabian geschrieben worden waren, abheben, weil sie ihm die Chance geben würde, das verzerrte Bild, das von ihm in der Öffentlichkeit bestand, geradezurücken.

Motiviert öffnete sie ihr E-Mail-Programm, um dem Prinzen einen Terminvorschlag für das Interview zu unterbreiten. Zwar besaß weder Sofie noch ein anderer Mitarbeiter des Magazins die private E-Mail-Adresse von Fabian von der Aue, jedoch gab es einen Pressekontakt, den sie regelmäßig nutzten.

Und zu Sofies Überraschung erreichte sie auch schon eine halbe Stunde später die Antwort des Prinzen. Ja, er war einverstanden, sie morgen gegen Mittag zu treffen. Er lud sie sogar nach Schloss Auental ein, denn in – so drückte er sich aus – gemütlicher Atmosphäre ließ es sich besser plaudern.

»Ich habe den Termin!«, sagte Sofie erfreut. »Sogar morgen schon!«

»Na siehst du. Ich bin schon sehr auf das fertige Interview gespannt«, erwiderte Tina.

Crown.png

Am selben Abend – eigentlich hätte Sofie Hartwig längst den Computer herunterfahren und nach Hause gehen können – durchforstete die junge Reporterin das Archiv ihres Verlags, um alte Interviews mit Fabian von der Aue zu studieren. In dem Archiv fanden sich zudem auch Artikel anderer Zeitungen, die alle das Thema »Adel« behandelten. Auch diese führte sich Sofie zu Gemüte.

Ihr Eindruck hatte sie nicht getrogen, es gab so gut wie keinen Artikel und kein Interview, das auch nur ein gutes Haar an Prinz Fabian ließ. Irgendwie tat er ihr leid. Es war gewiss nicht einfach, wenn man derart im Fokus stand.

Der Prinz hatte auch das eine oder andere Gerichtsverfahren wegen Verleumdung angestrebt. Aber aus den Materialien, die Sofie zur Verfügung standen, ging nicht hervor, ob eines dieser Verfahren zu seinen Gunsten ausgegangen war.

In jedem Fall wollte es Sofie besser machen als ihre Kollegen. Sie vertrat die Ansicht, dass man als Journalist immer fair bleiben sollte, selbst wenn man den Interviewpartner, aus welchen Gründen auch immer, nicht leiden mochte.

Gegen zweiundzwanzig Uhr schaltete Sofie den Computer aus und machte sich auf den Weg nach Hause.

Sie kam ziemlich erledigt dort an, war aber auch motiviert und bestens für das morgige Interview vorbereitet – zumindest, wenn sie davon absah, dass sie noch keine konkreten Fragen formuliert hatte. Ein paar Anregungen hatte ihr Herr Walter noch mitgegeben. Fragen, die sie unbedingt stellen sollte, weil diese – der Ansicht des Chefredakteurs nach – unabdinglich waren.

Fragen nach einer neuen Beziehung, nach Schürzenjägerei, Unstetigkeit, Familienzwist. Inhalte, die sehr persönlich waren und über die Herr Walter gewiss keine Auskunft geben würde, wenn man ihn dazu befragte. Aber von einem Prinzen wurde natürlich erwartet, dass er sich der Öffentlichkeit offenbarte.

Sofie beschloss, dass es viel besser war, wenn die Leser den Prinzen von einer anderen Seite kennenlernen würden, um so zu erfahren, was für ein Mensch er wirklich war. Dass er nichts anbrennen ließ, wusste man doch ohnehin schon. Das waren, genau genommen, alte Kamellen, die gewiss keiner mehr lesen wollte.

Sie machte sich ein paar Notizen, und im Nu standen auf dem kleinen Block Dinge wie »Karikative Arbeit« und »Soziales Engagement«. Die Leser sollten erfahren, dass der Prinz eine eigene Stiftung leitete und wie seine Arbeit dort aussah.

Apropos Arbeit, soweit Sofie wusste, besaß der Fürst eine eigene Rechtsanwaltskanzlei, während Prinz Fabian Jura studierte. Wie sahen also seine beruflichen Pläne aus? Wollte er sich der Kanzlei seines Vaters anschließen, oder strebte er andere Ziele an? Wollte er Staatsanwalt werden? Oder Richter?

Ein weiteres Thema war »Familie«. Wie stellte sich der Prinz seine Zukunft vor? Wie sah die Frau aus, für die er ein Nest bauen würde, um schließlich sesshaft zu werden? Wünschte er sich Kinder?

Zugegeben, auch das waren sehr private Fragen, aber diese – so hoffte Sofie wenigstens – würden endlich einmal jene Person zeigen, die hinter dem Titel und all den Skandalen steckte. Man würde sehen, dass auch ein Prinz nur ein normaler junger Mann war.

Zufrieden legte sie den Bleistift zur Seite und machte sich bettfertig. Morgen war sie mit Prinz Fabian auf Schloss Auental verabredet. Sie war schon ganz gespannt darauf, ihn kennenzulernen.

Crown.png

Gegen acht Uhr klingelte Sofies Wecker. Die junge Frau neigte dazu, gern zu verschlafen, aber an diesem Morgen war sie sofort wach. Lag es an der Vorfreude, Prinz Fabian zu treffen? Sofie lachte. Auch ihre Kollegin Tina Ludwig hatte ja schon den Verdacht geäußert, dass ihr der Prinz gefiel.

Er war in der Tat ihr Typ: dunkle Haare, blaue Augen, markantes Kinn, breite Schultern, groß. Natürlich wusste auch der Prinz, wie er auf die Frauen wirkte. Aber Sofie ging es ja gar nicht um irgendwelche Verbindlichkeiten. Sie wollte einfach nur einen fairen Artikel schreiben.

Die blonden Haare hatte sie schnell gewaschen und geföhnt und schließlich zu einem Pferdeschwanz frisiert. Sie schlüpfte in ihr blaues Kostüm und eilte aus dem Haus. Ihr Wagen stand direkt vor der Tür. Sie stieg ein, schnallte sich an und trat aufs Gas.

Schloss Auental lag auf einer Insel. Sofie musste also mit einem Boot übersetzen.

Auch diese Fahrt dauerte eine Weile, sodass Sofie bald befürchtete, dass sie sich den Wecker besser noch früher hätte stellen sollen. Doch zum Glück kam sie pünktlich an. Am Kai wartete auch schon der Chauffeur des Prinzen.

»Guten Tag, ich hoffe, Sie hatten eine angenehme Fahrt«, begrüßte der freundliche Mann sie. Er führte sie zu der Limousine und hielt ihr die Tür auf.

»Vielen Dank. In der Tat, es war schön.«

Schon nach wenigen Minuten hatten sie Schloss Auental erreicht.

Es war ein prächtiges Gebäude, aber es wirkte etwas kleiner als auf den Aufnahmen, die man sonst zu Gesicht bekam. Sofie störte sich aber nicht daran. Das Schloss mit seinem Turm, der über den restlichen Gebäuden aufragte, erinnerte sie an ein Märchenschloss.

»Wir sind da«, kommentierte der Chauffeur das Offensichtliche und half ihr beim Aussteigen.

»Wo muss ich mich jetzt hinwenden?«, fragte Sofie und blickte sich im Innenhof um.

»Wenden Sie sich einfach an mich«, hörte sie plötzlich eine angenehm warm klingende Stimme von der Seite. Sofie blickte hin und erstarrte, als sie Prinz Fabian erkannte. Er sah in natura noch viel attraktiver aus als auf den Fotos. »Sie sind die Journalistin, nicht wahr?«

Sofie nickte sprachlos.

Prinz Fabian kam näher und reichte ihr die Hand. Fast erwartete die junge Frau einen altmodischen Handkuss, doch der Prinz schüttelte ihre Hand lediglich.

Er hatte sich für ihre Begegnung herausgeputzt. Oder er trug immer einen Anzug, das konnte Sofie nicht beurteilen. In jedem Fall sah er darin prächtig aus. Einzig ein Muttermal seitlich am Hals fiel ihr auf, das auf Fotos nicht zu sehen war. Wahrscheinlich hatte man es wegretuschiert.

»Wunderbar. Herzlich willkommen auf Schloss Auental! Bitte folgen Sie mir.« Prinz Fabian erwies sich als Gentleman und führte sie durch das alte Gemäuer.

Sofie war fasziniert von dem Bau, der sowohl moderne Einrichtung als auch Tradition in sich vereinte. Besonders beeindruckt war sie von der Ahnengalerie. Die Vorfahren des Prinzen ließen sich, entgegen ihrer Annahme, sogar bis ins sechzehnte Jahrhundert zurückverfolgen. Wer konnte schon einen solch beeindruckenden Stammbaum vorweisen? Wenn doch nur Herr Walter mehr Interesse an dieser Thematik zeigen würde …

Schließlich geleitete der Prinz die junge Frau in den Salon, wo Kaffee und Kuchen für sie bereitstanden.

»Nehmen Sie bitte Platz, machen Sie es sich gemütlich.«

»Herzlichen Dank.« Sofie konnte nicht verstehen, warum Prinz Fabian einen solch schlechten Ruf hatte. Er war ein zuvorkommender Gastgeber und äußerst höflich. Wahrscheinlich war es Neid, der alle dazu veranlasste, schlechte Dinge über den Prinzen zu berichten. Er hatte alles, was man sich nur wünschen konnte. Geld, Prominenz, ein blendendes Aussehen. So jemand konnte in den Augen der Öffentlichkeit nicht nett sein. Das wäre zu viel des Guten.

»Bitte probieren Sie von Emmas Torte«, forderte er die junge Frau freundlich auf.

»Emma?«

»Unsere Köchin des Hauses. Eine Seele von Mensch.«

Er tat ihr etwas von der Torte auf, und Sofie probierte. Was für ein Hochgenuss!

»Ich sehe, es schmeckt Ihnen.«

»Ausgezeichnet«, flötete Sofie voll Wonne. Die Sahne war cremiger als cremig und das fruchtige Aroma so süß, dass sie es selbst jetzt noch auf den Lippen schmeckte.

»Ich bin schon ganz gespannt auf Ihre Fragen«, berichtete der Prinz.

»Ich habe meinen Notizblock dabei«, erklärte Sofie und zog ihn auch schon aus ihrer Tasche. Da lachte Prinz Fabian plötzlich, was Sofie ein wenig irritierte. Was war so lustig?

»Ein Notizblock, das ist reizend«, erklärte er. »Heutzutage benutzen die meisten Journalisten einen Laptop oder wenigstens ihr Smartphone. Ich habe schon lange keine Journalistin mehr gesehen, die ihren Notizblock dabeihatte. Das ist köstlich.« Er lachte schon wieder.

Etwas an seiner Art zu lachen missfiel Sofie. Vielleicht bildete sie es sich nur ein, aber es klang irgendwie herablassend.

»Wie dem auch sei, ich arbeite gern auf die altmodische Art.«

»Das will Ihnen niemand verbieten. Machen Sie sich während des Gesprächs auch Notizen oder haben Sie ein Aufnahmegerät dabei?«

Natürlich hatte sie ein Diktiergerät dabei. Es war wohl kaum möglich, den genauen Wortlaut seiner Antworten später aus dem Gedächtnis wiederzugeben. Selbst mit Stenografie, die gar nicht mehr gelehrt wurde, wäre das wohl ein Ding der Unmöglichkeit.

Demonstrativ legte sie das Diktiergerät auf den Tisch.

»Zufrieden?«, entfuhr es ihr.

»Ich habe es nicht böse gemeint«, versicherte der Prinz und versöhnte sie damit. »Schießen Sie los, fragen Sie mich, was Sie wollen. Es gibt keine Vorgaben bei mir. Sie können alles fragen.«

»Ich würde gern mit dem Thema ›Familie‹ beginnen.«

»Sie möchten etwas über meine Vorfahren wissen?«

»Nicht ganz.« Obwohl Sofie das brennend interessiert hätte – doch ein Foto der Ahnengalerie genügte wahrscheinlich für die Infobox, die Herr Walter sich wünschte. »Es geht mir mehr um Ihre persönlichen Pläne, die Familiengründung betreffend. Haben Sie diesbezüglich schon Ideen?«

Dem Prinzen entglitten die Gesichtszüge.

»Nur zur Sicherheit«, hakte er nach. »Sie sind wirklich Reporterin des angesehenen Adelsmagazins ›Royal Blau‹?«

»Natürlich!«, empörte sich Sofie. Weshalb provozierte er sie andauernd?

»Ich erkundige mich ja nur, weil mir Ihre Fragen ein wenig blauäugig vorkommen. Sie scheinen Ihre Hausaufgaben nicht gemacht zu haben.«

»Was soll denn das jetzt schon wieder heißen?« Allmählich empfand sie das Gespräch als anstrengend.

»I

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Fürsten-Roman - Folge 2464" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen