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Fürsten-Roman 2630 - Adelsroman

Die Hochzeitsreporterin

Sie schreibt über die wahre Liebe, doch hat selbst kein Glück

Von Gesa Maartens

Clarissa Bruckner genießt das Vertrauen vieler prominenter Paare. Sie arbeitet als Journalistin für das renommierte Magazin BräuteHeute des Verlagshauses Sternberg Media. Mit ihren Storys über glanzvolle Promi-Hochzeiten gewann sie im Laufe der Zeit eine große Leserschaft.

Die Hochzeitsreporterin liebt ihren Beruf, und als sie erfährt, dass die Stelle der Redaktionsleitung frei wird, ist sie fest davon überzeugt, dass sie die beste Kandidatin für diese neue Aufgabe ist.

Doch der Geschäftsführer des Verlagshauses Fürst von Sternberg besetzt diesen Posten mit seinem Sohn Prinz Robert. Clarissa fühlt sich übergangen. Und zu allem Übel tritt Prinz Robert auch noch äußerst arrogant auf ...

»Schon wieder ein Berg Briefe«, sagte der Bürobote und überreichte Clarissa Bruckner drei Stapel Post. »Sie haben viele Fans«, ergänzte er lächelnd.

Mit einem inneren Seufzen nahm die junge Journalistin die Briefe entgegen. Sie hatte sich anfangs fest vorgenommen, jeden Brief persönlich zu beantworten, doch die Arbeit wuchs ihr mittlerweile über den Kopf.

Seitdem ihre leitende Redakteurin sich eine längere Auszeit genommen hatte, blieb Clarissa oft bis in die späten Abendstunden in der Redaktion. Doch die Hochzeitsreporterin übernahm gern alle anfallenden Aufgaben.

Clarissa freute sich über den Zuspruch ihrer Leserschaft. Seit nun fast drei Jahren arbeitete sie für das beliebte Brautmagazin BräuteHeute. Ihre Aufgabe war es, über Hochzeiten prominenter Leute zu berichten. Sie fertigte auch Fotos an und bearbeitete sie anschließend am Computer.

Die junge Journalistin schrieb aber auch über die neuesten Hochzeitstrends und Brautkleider. Nebenbei betreute sie einen eigenen Blog. Doch dies war eher ein Hobby für sie. Ihr Traum war es, irgendwann einen Ratgeber zu schreiben.

Clarissa galt in der Branche als seriöse Journalistin. Die Prominenten öffneten sich ihr und erzählten viel aus ihrem Privatleben. Sie wussten, dass Clarissa respektvoll mit ihren Geständnissen umging. Und Clarissas Hochglanzfotos waren absolut professionell und wirkten sehr natürlich. Nie verwendete Clarissa unvorteilhafte Bilder.

Die Journalistin arbeitete in einem modernen Großraumbüro. Ihr Schreibtisch stand direkt am Fenster, und so hatte Clarissa einen weiten Blick über den angrenzenden Park mit seinen uralten Bäumen.

Das Verlagshaus Sternberg Media gehörte der Fürstenfamilie von Sternberg und war in einer ehemaligen Textilfabrik untergebracht. Clarissa fühlte sich an ihrem Arbeitsplatz wohl, und so erging es auch ihren Kollegen.

Die junge Frau liebte ihre Arbeit für das Brautmagazin. Ihre Leidenschaft für Hochzeiten hatte sich schon früh entwickelt. Als sie dreizehn Jahre alt war, hatte sie sich zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Tante eine Königshochzeit im Fernsehen angesehen. Clarissa war vom ersten Augenblick an fasziniert gewesen von der schönen Braut und dem feierlichen Einzug in die Kathedrale.

Die strahlenden Augen der Braut vergaß sie nie mehr. Und auch nicht den glücklichen Gesichtsausdruck des Prinzen, als sich die Braut ihm genähert hatte.

Mit ihren Freundinnen hatte Clarissa damals wochenlang an einer hübschen Sammelmappe gebastelt. Dahinein hatte sie alle möglichen Zeitungsausschnitte und Fotos über Hochzeiten geklebt. Auch Stoffproben hatte sie dazu gelegt. Mit ihren Puppen hatte sie als Kind oft Hochzeit gespielt und die Kleider selbst genäht.

In späteren Jahren hatte sich die junge Journalistin diese Gewohnheit beibehalten und sammelte weiterhin alles, was das Thema Hochzeit betraf.

Da sie oft als Trauzeugin bei Trauungen im Freundeskreis auserwählt wurde, half sie jedes Mal mit Begeisterung bei den Hochzeitsvorbereitungen.

Im Laufe der Zeit wuchs die Sehnsucht, ihre eigene Hochzeit auszurichten. Doch noch immer fehlte ihr der passende Partner. Die junge Journalistin glaubte fest an die wahre Liebe. Doch in ihrem Privatleben hatte sie bislang kein Glück mit den Männern. Wann traf sie endlich ihren Traummann?

»Ich danke Ihnen«, erwiderte Clarissa dem Büroboten freundlich und öffnete den ersten Brief. Sie hatte zum Glück noch etwas Zeit. Ihre Reportage über die Hochzeit eines bekannten Industriellen und einer jungen Gräfin schrieb sich fast von allein. So konnte sie sich in Ruhe ihrer Fanpost widmen.


Im Briefumschlag entdeckte sie eine hübsche Danksagungskarte und ein Foto eines unbekannten Brautpaares. Es dankte ihr herzlich für die Hochzeitstipps und Anregungen, welche die Journalistin monatlich im Brautmagazin BräuteHeute veröffentlichte.

Clarissa betrachtete das Foto. Das Kleid, welches die Braut trug, war ein Traum! Der schlichte Schnitt passte perfekt zur schlanken Figur der jungen Frau. Ein hübscher Brautstrauß aus rosafarbenen Rosen vervollständigte das wundervolle Kleid. Und wie glücklich das Brautpaar in die Kamera lächelte!

Die Journalistin beneidete die beiden Frischvermählten. Sie selbst sehnte sich nach einer neuen Liebe. Alle bisherigen Beziehungen waren kläglich gescheitert. Clarissa konnte sich nicht erklären, warum.

Mit geübtem Blick sah sich Clarissa weitere Briefe durch. Es stimmte, sie hatte wirklich viele Fans. Meist handelte es sich um Brautpaare, die das Magazin lobten. Zahlreiche Bräute hatten sich für ihre eigene Hochzeit von Clarissas Reportagen und Hochzeitstipps inspirieren lassen.

Plötzlich fiel Clarissas Blick auf einen auffälligen Briefumschlag. Er war etwas größer als die anderen Briefe und hellblau. In goldenen Buchstaben aufgedruckt, stand ihr Name und die Anschrift des Verlagshauses auf der Vorderseite des Umschlags. Doch Clarissa entdeckte keinen Absender.

Von wem mochte der Brief stammen? Als sie ihn öffnete, erkannte Clarissa sofort die Unterschrift einer berühmten Opernsängerin. Die Journalistin hatte zwei Monate zuvor von deren glanzvoller Hochzeit mit einem ebenfalls sehr berühmten Dirigenten berichtet.

In dem Brief befand sich die Einladung zu einer Opern-Gala. Clarissa war herzlich dazu eingeladen. Es war nicht das erste Mal, dass Clarissa von einem prominenten Brautpaar zu einer Veranstaltung oder einem Essen eingeladen wurde. Man schätzte ihre Arbeit. Und die junge Hochzeitsreporterin fühlte sich in ihrer Arbeit bestätigt.

Die Gala sollte in sechs Wochen stattfinden, und Clarissa beschloss die Einladung anzunehmen. Sie kannte sicher einige der Anwesenden von früheren Interviews und Fotoreportagen. Und vielleicht knüpfte sie auch wichtige neue Kontakte. Das war in ihrem Beruf sehr wertvoll.

Auf der Einladung war allerdings vermerkt, dass sie eine Begleitung mitnehmen durfte. Jedes Mal brachte sie dieser Umstand in Verlegenheit. Clarissa hatte ohnehin wenig Lust, allein auszugehen. Doch wer kam als Begleitung infrage?

Unglücklich starrte Clarissa auf die Einladung. Wieder einmal spürte sie, wie einsam sie sich in der letzten Zeit fühlte. Ihre letzte Beziehung lag zwei Jahre zurück und sie hatte sich sosehr in die Arbeit gestürzt, dass ihr kaum Zeit für Freizeitaktivitäten blieb. Doch wie sollte sie dann ihren Traummann kennenlernen?

Clarissa dachte an Mark, der sie nach fünf Jahren Beziehung plötzlich verlassen hatte. Bis heute tat ihr jede Erinnerung an den attraktiven Radiomoderator weh.

Plötzlich klingelte das Telefon und weckte sie aus ihren düsteren Gedanken. Rasch sah Clarissa auf das Display, bevor sie den Hörer anhob. Sie erkannte die Nummer ihrer Kollegin Sandra König aus der Personalabteilung. Seit einem Jahr teilten sie sich eine gemeinsame Wohnung in der Nähe.

»Hallo Sandra«, meldete sich Clarissa. »Du rufst zum perfekten Zeitpunkt an. Ich möchte etwas mit dir besprechen.«

»Und ich wollte mich mit dir zum Mittagessen treffen. Ich hoffe du hast Zeit.«

Sandra lachte am anderen Ende der Leitung.

Oft gingen sie zusammen in ein kleines französisches Bistro zwei Straßen weiter. Dort konnten sie sich ungestört über ihre manchmal recht anstrengenden Kollegen austauschen und den neuesten Klatsch wiedergeben.

»Ich habe tatsächlich etwas Zeit für ein Mittagessen«, erwiderte Clarissa. »Mir knurrt schon seit einer halben Stunde der Magen. Ich schreibe noch kurz meinen Artikel fertig und dann treffen wir uns in einer Stunde an unserem Stammplatz im Bistro.«

»Aber was möchtest du mit mir besprechen?«, fragte Sandra neugierig.

»Das sage ich dir beim Essen«, antwortete Clarissa. »Ich habe eine Überraschung für dich.«

Sie war fest entschlossen, Sandra zur Opern-Gala mitzunehmen. Ihre Kollegin würde begeistert sein, da war sich Clarissa sicher.

Die Journalistin beendete das Telefonat und widmete sich wieder ihrer aktuellen Reportage.

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»Hast du schon etwas bestellt?«, fragte Sandra und ließ sich auf ihren Stuhl im Bistro fallen. »Ich sterbe vor Hunger.«

»Ich habe uns zwei Salate mit Thunfisch und etwas Knoblauchbrot bestellt«, antwortete Clarissa und nippte an ihrem Weinglas. »Oder möchtest du lieber etwas anderes essen? Ich kann dem Kellner sicher noch Bescheid geben.«

»Nein, nein, ein Salat ist genau richtig«, wehrte Sandra lachend ab. »Ich darf mir mittags nicht den Bauch vollschlagen. Das macht mich nur müde.« Sie winkte dem Kellner und bestellte für sich ein Glas Rotwein.

»Hast du dir wieder Hochzeitsmagazine gekauft?«, fragte sie und zeigte auf einen Stapel englischer und französischer Zeitschriften. »Willst du die alle lesen?«

»Natürlich, du kennst mich doch«, antwortete Clarissa. »Wie ich dir schon sagte, habe ich eine Überraschung für dich«, begann sie, nachdem der Kellner die Salate und das Brot gebracht hatte. »Du weißt doch noch, dass ich über die Hochzeitsfeier einer Opernsängerin geschrieben habe. Die Trauung war ein gesellschaftliches Ereignis. Heute Vormittag habe ich von ihr die Einladung zu einer Opern-Gala erhalten und ich darf jemanden mitbringen.«

Sandra fasste sich ans Herz. »Und du hast dabei an mich gedacht?«

»Das habe ich. Magst du mich begleiten?«, fragte Clarissa und lächelte.

»Aber natürlich!«, antwortete Sandra. Ihre Augen strahlten vor Begeisterung. »Ich kann es kaum glauben. Auf der Gala trifft man sicher viele interessante Leute. Danke, dass du mich mitnimmst, Clarissa! Von einer Gala habe ich schon immer geträumt.«


»Ich wusste, dass ich dir damit eine Freude mache. Und ehrlich gesagt, möchte ich auch nicht allein hingehen.«

Sandra nickte verständnisvoll. Sie ahnte, dass Clarissa auf ihren ehemaligen Verlobten Mark anspielte. Er war Börsenmakler und offenbar sehr charmant. Ein Typ, bei dem jeder Frau die Knie weich wurde.

»Ich verstehe noch immer nicht, warum Mark um deine Hand angehalten hat und dann doch einen Rückzieher gemacht hat?«

»Er hat kalte Füße gekriegt«, erwiderte Clarissa und leerte ihr Weinglas mit einem Zug. »Lass uns nicht mehr von ihm sprechen. Wie läuft es denn bei Thomas und dir?«

Sandra winkte ab. »Ich habe ihn seit zwei Wochen nicht mehr gesehen. Angeblich hat er viel zu tun.«

»So schlimm wir es schon nicht sein. Du bist eine wundervolle Frau«, sagte Clarissa. »Sitz nur nicht zu Hause herum und warte auf seinen Anruf!«

Sandra hob ihr Glas. »Ich schwöre, mein Leben nicht mit unzuverlässigen Männern zu verbringen. Aber auf eine Sache gefällt mir. Ich habe endlich wieder einen Grund ausgiebig shoppen zu gehen.«

»Wieso?«, fragte Clarissa verwirrt.

»Ich habe kein passendes Kleid für die Opern-Gala«, antwortete Sandra. Ihre Augen blitzten vor Übermut.

Clarissa lachte. »Da hast du natürlich recht. Vielleicht sollten wir beiden am Samstag in der Stadt ein paar Boutiquen besuchen. Ich brauche auch ein neues Kleid für die Gala.«

»Das ist eine gute Idee«, stimmte Sandra ihrer Kollegin zu. »Und vielleicht triffst du auf der Gala auch endlich deinen Traummann. Du solltest die Hoffnung nicht aufgeben.« Sie sah kurz auf ihre Armbanduhr. »Schade, meine Pause ist gleich vorbei. Wir müssen leider aufbrechen.«

Clarissa rief den Kellner und bezahlte die Rechnung. Es wurde auch für sie höchste Zeit, wieder in den Verlag zurückzukehren.

Sandra kramte plötzlich umständlich in ihrer Handtasche.

»Warte, ich wollte dir noch etwas zeigen«, sagte sie. Sie fand ihr Handy und zeigte ein Foto.

»Was ist das?« fragte Clarissa.

»Ich habe heute Morgen diesen Aushang am Schwarzen Brett fotografiert. Der Verlag will den Posten der redaktionellen Leitung von BräuteHeute neu besetzen.«

»Das habe ich nicht gewusst«, erwiderte Clarissa und las sich interessiert den Text auf dem Foto durch. »Ich dachte immer, meine Chefin kehrt nach ihrer Elternzeit schnell zurück. Von einer Neubesetzung war nie die Rede.«

»Du musst dich unbedingt bewerben«, drängte Sandra ihre Kollegin. »Niemand kennt sich besser mit Hochzeiten aus als du.« Sie warf ihr Handy in ihre Tasche. »Mach dich nicht klein.«

»Es wäre ein Traum, dass Magazin zu leiten«, erwiderte Clarissa und lehnte sich auf ihrem Stuhl zurück. »Ich hätte sogar einige neue Ideen, die das Layout betreffen. Aber ich habe von der Ausschreibung nichts gewusst. Das finde ich sehr seltsam. Offensichtlich funktioniert der Flurfunk nicht mehr. Bist du dir sicher, dass die Stelle nicht schon vergeben ist?«

»Clarissa, ich arbeite im Personalbüro!«, erinnerte Sandra ihre Kollegin. »Davon hätte ich längst erfahren. Außerdem stammt der Aushang von heute Morgen. Die Stelle ist sicher noch frei. Du bist die perfekte Kandidatin. Durch dich wurde BräuteHeute zu einem auflagenstarken Magazin. Im Grunde ist der Verlag dir etwas schuldig.«

»Wir arbeiten im Team. Ich bin nicht allein für den Erfolg verantwortlich«, entgegnete Clarissa. »Meine Kollegen arbeiten schon viel länger beim Magazin. Sicher wird man jemanden von ihnen zum redaktionellen Leiter erwählen.«

»Sie sind vielleicht länger in der Redaktion, aber du bist diejenige, welche die besten Artikel schreibt. Und nur du hast die wichtige Aufgabe über die Hochzeiten von Prominenten zu schreiben.« Sie überlegte kurz. »Deine Kollegen beschäftigen sich mit Blumenschmuck, Hochzeitsmenüs, Brautmoden und der passenden Location. Diese Themen sind notwendig, doch wer liest schon ein Brautmagazin nur wegen einer Menüfolge? Das ist viel zu langweilig! Alle wollen lieber von Prominenten lesen.«

Clarissa überlegte kurz. »Du hast sicher recht. Warum sollte man mir nicht die Leitung des Magazins anvertrauen? Ich werde mich auf alle Fälle mal bewerben.«

»Na also. Dann verlier keine Zeit! Du bekommst sicher viel Konkurrenz. Die Ausschreibung läuft nicht nur intern. Es könnte auch von außerhalb jemand eingesetzt werden.«

»Dann lass uns hier nicht länger herumsitzen«, entgegnete Clarissa gut gelaunt. »Ich werde mich sofort an ein Bewerbungsschreiben setzen. Mein Lebenslauf benötigt dringend eine Überholung. Vielleicht sollte ich auch ein paar Probetexte der Bewerbung beifügen. Heute Nachmittag habe ich ohnehin nicht viel zu tun.«

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»Ich muss zugeben, unser Sohn hat Talent zum Schreiben«, sagte Stefan Fürst von Sternberg und blickte von seinem Tablet auf.

»Liest du etwa seinen Reise-Blog?«, fragte Isabella Fürstin von Sternberg und blickte von ihrer Zeitschrift auf. »Seit wann interessierst du dich dafür?«

»Ich darf doch wohl wissen, womit unser Sohn seine Zeit verbringt«, antwortete der Fürst mit einem Anflug von Verlegenheit. »Anfangs hatte ich die Befürchtung, er würde seine Zeit in mondänen Orten verbringen und viel Geld für irgendwelche Partys ausgeben. Aber ich muss zugeben, unser Sohn hat wirklich die ganze Welt bereist und interessante Artikel geschrieben.«

»Hast du seine Fotos gesehen?«, fragte die Fürstin und trat hinter ihren Mann. »Soweit ich weiß, hat er in einigen Reisemagazinen seine Bilder veröffentlicht. Es sind atemberaubende Aufnahmen darunter.«

»Ich habe davon gehört«, antwortete Fürst Stefan und schaltete sein Tablet aus. Nachdenklich sah er seine Frau an. »Glaubst du auch, dass er eines Tages den Verlag leiten kann? Das ist schließlich etwas anderes, als herumzureisen und Fotos zu schießen. Robert wird einmal für Hunderte von Mitarbeitern verantwortlich sein. Vielleicht überfordert ihn das eines Tages.«

»Ich denke, wir sollten nichts überstürzen, Stefan.«

»Aber unser Sohn wird in zwei Jahren dreißig! Über dieses Thema werde ich heute auch mit ihm sprechen.«

Die Fürstin legte ihre Hand auf die Schulter ihres Mannes.

»Ich bin fest davon überzeugt, dass Robert seinen Weg gehen wird. Und das Verlagsgeschäft sollten wir ihm nicht aufdrängen.

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