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Fürsten-Roman 2627 - Adelsroman

Die Falkenprinzessin

Kann Prinz Christian ihr Herz erobern?

Von Gesa Maartens

Christian Prinz von Hohenstedt wird Eulen-Pate! So hat es zumindest sein Vater für ihn bestimmt. Der Prinz soll sich im Namen der Fürstenfamilie für den Schutz bedrohter Vogelarten einsetzen. Doch Christian ist wenig begeistert von der Idee, sich mit der Aufzucht von Eulen und anderen Greifvögeln zu beschäftigen. Er ist ein Stadtmensch und beschäftigt sich selten mit Naturschutz. Seinem Vater zuliebe willigt er dennoch ein. Fürst Karl hat gute Kontakte zu einer Falknerei, die verletzte Greifvögel aufnimmt, verlassene Jungvögel aufpäppelt und sie anschließend auswildert.

Bei dem Besuch dieser Falknerei begegnet Christian der temperamentvollen Alexandra Prinzessin von Kronfeld. Die junge Biologin trägt einen zahmen großen Falken auf ihrem Arm. Christian ist beeindruckt von Alexandras sanftem und furchtlosem Umgang mit dem Raubvogel. Als der Prinz dann wenig später eine kleine Schleiereule in der Hand hält, ist es ganz um ihn geschehen – und das liegt nicht nur an dem niedlichen Jungtier ...

»Ich kann dir nicht sagen, warum Vater mich auf dem Schloss sprechen will«, sagte Christian Prinz von Hohenstedt. »Ich werde sicher bald zurück in der Stadt sein, Ramona. Ja, wir sehen uns später. Bis dann.«

Genervt klappte der Prinz sein Handy zusammen und steckte es in seine Hosentasche.

Nachdenklich lehnte er an seinem Sportwagen und betrachtete die Frontseite von Schloss Hohenstedt. Es stammte aus der Zeit der Renaissance und war im Laufe der Jahrhunderte behutsam renoviert worden. Prinz Christian liebte das prächtige Gebäude. In seiner Kindheit hatte er mit seinen beiden älteren Brüdern jedes Zimmer erforscht. Sogar den gruseligen Keller des Schlosses hatten sie oft heimlich aufgesucht. Prinz Christian blickte auf eine glückliche Kindheit zurück.

Warum sollte er seinen Vater hier treffen? Was war so wichtig, dass man es nicht am Telefon besprechen konnte? Christian fragte sich besorgt, ob sein Vater Karl möglicherweise erkrankt war.

Im Grunde genommen hatte Prinz Christian keine Zeit gehabt, um nach Schloss Hohenstedt zu fahren. Er besuchte seine Eltern selten, denn er widmete sich ganz der Arbeit. Als junger Architekt stand er noch am Anfang seiner Karriere und liebte es, den ganzen Tag an Bauplänen zu arbeiten. Er hoffte bei der nächsten Ausschreibung für ein Bauprojekt in Singapur mit frischen Ideen zu punkten. Außerdem verdiente er möglicherweise sehr gut an dem Projekt. Würde er den Zuschlag erhalten, wäre er für mindestens drei Jahre beschäftigt.

Christian ging zum Haupteingang des Schlosses. Im selben Moment öffnete sich die große schwere Flügeltür des Eingangs. Der Hausbutler Johann begrüßte den jungen Prinzen.

»Ich freue mich Sie zu sehen, Durchlaucht«, sagte er.

»Johann! Wie geht es meinem Vater?«, fragte Christian besorgt.

»Es geht ihm bestens, Durchlaucht. Er erwartet Sie im Arbeitzimmer. Wünschen Sie eine kleine Erfrischung? Ich werde dem Hausmädchen Bescheid geben.«

»Danke Johann. Eine Tasse Kaffee wäre jetzt nicht schlecht. Sicher möchte mein Vater auch etwas Kaffee zur Aufmunterung.«

»Sehr wohl, Durchlaucht«, erwiderte der Butler und entfernte sich in Richtung Schlossküche.

Prinz Christian durchschritt die große Eingangshalle und blieb vor der Tür zu Fürst Karl Arbeitszimmer stehen. Er atmete kurz durch. Sein Vater und er hatten in den letzten Jahren kein gutes Verhältnis zueinander gehabt. Christian hielt sich daher die meiste Zeit über in der nahe liegenden Großstadt München auf. Besuche auf Schloss Hohenstedt vermied er möglichst.

Zu seiner Mutter, Maria Fürstin von Hohenstedt, hatte er ein besseres Verhältnis. Um den Kontakt zu ihrem Sohn nicht zu verlieren, besuchte sie ihn häufig in München.

Christian klopfte an die Tür und trat ein. Er sah seinen Vater an dessen imposanten Schreibtisch sitzen. Offensichtlich hatte der Fürst ihn noch nicht bemerkt, denn er las mit ernster Miene einen Brief.

Prinz Christian sah sich im Arbeitszimmer um. Es hatte große Panoramafenster, die den Blick auf den Park freigaben. An der Rückseite des Zimmers befand sich ein kleiner Kamin, in dem ein wärmendes Feuer loderte. Jetzt im April waren die meisten Räume des Schlosses sehr kalt. Die Fürstenfamilie hielt sich daher nur in wenigen beheizten Räumen auf.

Der Prinz bemerkte vor dem Kamin ein neues Ledersofa und zwei bequeme Sessel, die um einen kleinen Beistelltisch standen. Offenbar empfang der Fürst in diesem Raum auch Gäste. Das Arbeitzimmer wirkte behaglich. Die Zimmerwände waren holzvertäfelt, und man konnte einige alte Familienporträts bewundern. Die Gemälde waren allerdings in den vergangenen dreihundert Jahren stark nachgedunkelt.

Christian räusperte sich leise. Ihm fiel auf, wie grauhaarig sein Vater geworden war. Dies gab ihm einen Stich ins Herz. Es war deutlich zu sehen, dass sein Vater langsam alt wurde.

Fürst Karl hob seinen Kopf und erkannte Christian. Sofort lächelte er erfreut und winkte seinen jüngsten Sohn zu sich.

»Sicher fragst du dich, warum ich dich hergebeten habe«, sagte er. »Ich bin froh, dass du hier bist. Mir geht seit längerer Zeit eine Idee im Kopf herum, und ich wollte dich um Rat fragen. Außerdem habe ich eine Bitte an dich.«

Christian wurde misstrauisch. Er kannte die spontanen Ideen seines Vaters. Um welchen Gefallen mag es gehen? Nervös nahm der Prinz vor dem Schreibtisch des Fürsten Platz.

Es öffnete sich eine Seitentür, und Helene, das neue Hausmädchen, trat herein. Sie trug ein großes Tablett mit zwei Tassen und einer Kaffeekanne. Auf einer kleinen Etagere lagen frisch gebackene Plätzchen.

»Ah, Kaffee!«, rief der Fürst freudig aus und schuf ein wenig Platz auf seinem überfüllten Schreibtisch.

Schüchtern stellte das junge Hausmädchen ihr Tablett ab.

Erst jetzt bemerkte Prinz Christian, dass der Tisch übersäht war mit alten Folianten, Bildbänden und Manuskripten. Alle Bücher und Schriftstücke schienen sich mit dem Thema Vogelkunde und Naturschutz zu befassen.

»Was kann ich für dich tun, Vater?«, fragte Christian ungeduldig. Er wollte noch vor Anbruch der Nacht zurück in der Stadt sein. »Und was sind das für Bücher und Papiere, mit denen du dich beschäftigst?«

»Dies alles mein Sohn, gehört zu meiner neuen Idee«, antwortete der Fürst begeistert. »Erinnerst du dich noch an unser Waldstück unten am See?«, fragte er mit einem ironischen Unterton. »Du warst lange nicht zu Besuch.«

Prinz Christian ignorierte den leichten Seitenhieb.

»Ich weiß genau wovon du sprichst, Vater. Das Waldgebiet am See ist sehr idyllisch und einer meiner Lieblingsplätze. Was hast du vor? Willst du das Teilstück endlich bebauen?«

Der Fürst seufzte leise. »Du mit deinen Bauplänen! Gibt es denn nichts anderes, was dich interessiert?« Mit leichter Verärgerung sah er seinen Sohn an.

»Ich bin Architekt und liebe meinen Beruf. Was ist in deinen Augen so falsch daran? Du kannst mich natürlich mal wieder nicht verstehen«, antwortete Christian. »Also, was hast du mit dem Waldstück vor?«, fragte er mit ruhiger Stimme.

»Seit einiger Zeit bekomme ich E-Mails und Briefe von verschiedenen Tierschutz-Organisationen. Das Waldgebiet am See hat eine schützenswerte Flora und Fauna. Es gibt dort seltene Vogelarten. Ich habe mich bislang nie mit diesem Thema beschäftigt.«

Der Fürst machte eine Pause und nahm einen Schluck Kaffee zu sich.

Dann sprach er weiter: »Die Tierschützer bitten mich, das Gebiet am See in ein Naturschutzgebiet umzuwandeln. Ich habe mich in den letzten Tagen intensiv mit dem Thema Naturschutz beschäftigt und möchte der bitte nachgeben. Was hältst du davon?« Der Fürst deutete auf eine Karte, die vor ihm lag.

Christian zuckte mit den Schultern. Im Grunde genommen war es ihm egal, was mit dem Waldgebiet am See geschah. Während seines Studiums hatte er noch die Idee gehabt, dort ein Haus zu bauen. Doch diesen Plan konnte er auch an anderen Orten verwirklichen.

»Wenn es dich glücklich macht, dann verwandle das Waldstück in ein Naturschutzgebiet. Ich finde die Idee gut.«

Der Fürst zwinkerte seinen Sohn schalkhaft an.

»Das ist noch nicht alles«, erwiderte er.

Christian ahnte, dass sein Vater nun auf den Gefallen zu sprechen kam. Was heckte er aus?

»Das Thema Naturschutz ist sehr förderlich für unser Fürstenhaus, Christian. Wir haben in den letzten Jahrzehnten zu wenig dafür getan. In den Bildbänden und Fachbüchern hier auf dem Schreibtisch las ich interessante Dinge über den Vogelschutz. Und jetzt kommst du ins Spiel!« Behaglich lehnte sich der Fürst in seinem Lehnstuhl zurück. »Ich wünsche, dass du eine Vogel-Patenschaft in unserem Namen übernimmst. Genauer gesagt eine Eulen-Patenschaft!«

»Eine Eule?«, echote Prinz Christian ungläubig. »Aber dafür habe ich nun wirklich keine Zeit, Vater!«, erwiderte er entrüstet. »Kann diese seltsame Aufgabe nicht jemand anderes aus der Familie übernehmen?« Christian verdrehte die Augen.

»Ich möchte, dass du diese Aufgabe übernimmst, Christian«, antwortete Fürst Karl mit ungewohnt sanfter Stimme. »Es ist schon alles in die Wege geleitet. Ein verstorbener Schulfreund von mir hatte eine eigene Falknerei in der Nähe seines Jagdschlosses. Du erinnerst dich doch sicher an Fürst Georg? Nach seinem Tod übernahmen engagierte Tierschützer die Falknerei. Seine Tochter Alexandra arbeitet dort ehrenamtlich.«

Fürst Karls Gesichtsausdruck wurde plötzlich traurig, als er von seinem verstorbenen Freund sprach. Wieder versetzte es Christian einen Stich ins Herz, als er die Gemütsregung seines Vaters sah.

Der Prinz gab sich geschlagen. »Also gut, ich mache es.«

Zufrieden rieb sich der Fürst die Hände. Er hatte befürchtet, Christian würde sich weigern, Pate zu werden.

»Was ist eigentlich eine Eulen-Patenschaft?«, unterbrach der Prinz die Gedanken seines Vaters. »Ich kenne mich mit Eulen nicht aus.«

»Ich bin mir sicher, Prinzessin Alexandra wird dir das besser erklären, als ich. Du wirst dich um eine junge Eule kümmern. Es ist nicht viel Arbeit. Im Grunde genommen unterstützen wir in deinem Namen die Aufzucht eines Jungvogels, der verstoßen wurde oder aus dem Nistbau fiel. Es geht in erster Linie um finanzielle Unterstützung.«

»Mehr muss ich nicht tun?«, fragte Christian erstaunt.

»Soweit ich richtig verstanden habe, darfst du dir einen Namen für das Eulenkind ausdenken.«

Keine große Aufgabe, dachte der Prinz. Das wird mich kaum Zeit kosten.

»Wann soll ich die Falknerei aufsuchen? Schon dieses Wochenende?«

»Ich würde mich freuen, wenn du dir schon morgen in der Frühe Zeit dafür nimmst. Die ehemalige Falknerei von Schloss Kronfeld liegt nicht weit von hier entfernt.«

Prinz Christian versprach seinem Vater die Falknerei aufzusuchen. Er wollte die Angelegenheit schnell hinter sich bringen.

Christian verabschiedete sich von Fürst Karl und verließ eilig das Schloss. Er würde jetzt noch genügend Zeit haben, sich seinen Bauplänen zu widmen. Für den Abend hatte er nichts anderes geplant. Christian griff nach seinem Handy und wählte die Nummer seiner neuen Arbeitskollegin im Architekturbüro.

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Ramona konnte kaum Glauben, was Prinz Christian ihr erzählte. Der Fürst wollte das wunderschöne Waldstück am See in ein unnützes Naturschutzgebiet umwandeln?

Die junge Frau war empört. Sie hatte immer gehofft, Christian würde seinen Traum von einem Haus genau in diesem Gebiet verwirklichen. Er arbeitete oft an einem kleinen Holzmodell seiner Traumvilla.

Die junge Architektin hatte schon von ihrem ersten Arbeitstag an ein Auge auf den ledigen Prinz geworfen. Ihr gefiel sein sportliches Aussehen und das dichte schwarze Haar. Christians hellblaue Augen ließen ihr Herz jedes Mal höherschlagen, wenn er sie ansah. Insgeheim hoffte Ramona, Prinz Christians Herz erobern zu können. Die Tatsache, dass er aus einem angesehenen und reichen Fürstenhaus stammte, machte ihn noch interessanter.

Prinz Christians Architekturbüro lag im Untergeschoss einer alten Stadtvilla in München. Der Fürstensohn hatte die Villa nach seinen Vorstellungen umbauen lassen. Den alten Baustil aus der Gründerzeit behielt er bei.

Im Obergeschoss der Villa befand sich Christians geräumige Wohnung. Hierhin zog sich der junge Mann gerne nach einem langen und arbeitsreichen Tag zurück. Für eine feste Freundin blieb ihm kaum Zeit. Er traf sich ab und zu mit ein paar Bekannten, doch die richtige Partnerin hatte er noch nicht gefunden. Er hatte es auch nicht eilig mit der Suche nach einer Frau fürs Leben. Noch genoss Christian sein Single-Dasein. Momentan stand die Arbeit im Mittelpunkt, und der junge Prinz war zufrieden. Er brauchte keine feste Freundin.

Mit seiner alten Hündin Bea teilte er große Wohnung. Christian liebte Bea von ganzem Herzen. Das Tier hing an ihm und begleitete den jungen Mann immer morgens hinunter ins Büro. Durch Bea war Christian gezwungen seine Arbeit fürs Gassigehen zu unterbrechen. Die kurzen Spaziergänge mit der alten Hündin erfrischten den Prinzen und brachten ihn häufig auf neue Ideen.

Ramona Behrends setzte sich an ihren Schreibtisch und wartete ungeduldig auf die Rückkehr des Prinzen. Was hatte er sie noch gleich gefragt? Ob ihr ein passender Name für eine Eule einfiel? Verlor Christian den Verstand? Und was wurde aus Christians Traumhaus am See, fragte sie sich besorgt?

Als Ramona das Geräusch von Christans Wagen vernahm, strich sie sich ihre tief ausgeschnittene Bluse glatt. Mit den Fingern schob sie ihren Rock etwas höher. Die junge Frau wollte verführerisch aussehen, wenn Christian das Büro betrat.

»Hallo, Ramona«, begrüßte der Prinz seine Kollegin. »Ich denke, wir können für heute Schluss machen. Ich gehe noch ein paar Pläne durch. Dabei benötige ich deine Hilfe nicht mehr. Ich muss mich danach noch mit dem Naturschutzprojekt von meinem Vater beschäftigen. Das kann ich am besten oben in der Wohnung bei einem Glas Rotwein.«

»Warum soll das Naturschutzgebiet ausgerechnet in dem Waldstück am See entstehen?«, fragte Ramona. »Du willst dort doch dein Haus bauen.«

Sie erhob sich und strich mit ihren rot lackierten Fingernägeln über die Konturen des kleinen Holzmodells, das auf Christians Schreibtisch stand.

Prinz Christian bastelte schon seit einigen Wochen an dem kleinen Hausmodell. Er war sehr stolz auf seine innovativen Ideen für das Traumhaus. Mit der Umsetzung wollte er sich allerdings noch Zeit lassen. Ihm war wichtiger, mit neuen Bauprojekten Karriere zu machen.

»Meinem Vater gehört das Waldgebiet. Er kann daher damit machen, was er will, Ramona. Und ich werde ihn bei der Errichtung eines Vogelschutzgebietes unterstützen müssen. Aber ich bin mir sicher, dass dies nicht viel Zeit in Anspruch nimmt. Du brauchst dich nicht um diese Dinge kümmern. Das schaffe ich schon allein. Meinem Vater ist das Projekt sehr wichtig, also unterstütze ich ihn, so gut ich kann.«

»Du hast so recht«, erwiderte Ramona und lächelte künstlich. Sie trat ans Fenster und blickte hinaus. »Was hat es denn mit dem Eulennamen auf sich?«, fragte sie schließlich. Die junge Frau war ein wenig enttäuscht, dass Prinz Christian sie nicht in das Naturschutzprojekt einbezog.

»Ich soll eine Eulen-Patenschaft übernehmen«, antwortete Christian und lachte. »Nichts Großartiges also.«

Ramona entfernte sich vom Fenster und sah Christian tief in die Augen. Das Thema Naturschutz und Eulen-Patenschaften langweilte sie plötzlich. Nun hoffte die junge Frau, Christian würde sie endlich in ein elegantes Restaurant ausführen. Vielleicht konnte sie ihn zu einem gemeinsamen Abendessen überreden?

»Von Eulen kannst du mir später mehr erzählen, Christian«, sagte sie und hakte sich bei dem jungen Mann unter. »Ich habe großen Hunger. Lass uns doch irgendwo eine Kleinigkeit essen gehen.«

Christian zögerte. Hungrig war er auch, doch auf einen Restaurantbesuch hatte er keine Lust.

»Ein anderes Mal vielleicht«, antwortete er und löste sich von Ramona.

Die junge Kollegin ließ sich ihre Enttäuschung nicht anmerken. Offensichtlich war Christian ein eingefleischter Junggeselle und verstand ihre Signale nicht. Dass der Prinz sich nicht zu ihr hingezogen fühlte, kam Ramona nicht in den Sinn.

Christian reichte seiner Kollegin galant den Mantel und verabschiedete sich von ihr.

»Ich werde morgen schon sehr früh zu einer Falknerei fahren. Es ist daher besser, wenn ich heute nicht mehr ausgehe«, entschuldigte er sich bei Ramona.

Die junge Architektin wurde hellhörig.

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