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Fürchtet euch nicht

Inhalt

  1. Cover
  2. Über dieses Buch
  3. Über den Autor
  4. Titel
  5. Impressum
  6. Widmung
  7. Weihnachten
  8. Freiheit und Sicherheit
  9. Angst
  10. Wut
  11. Vergeblichkeitserfahrungen
  12. Perspektivwechsel
  13. Ernsthaft?
  14. Hoffnung
  15. »Fürchtet euch nicht!«
  16. Dialog
  17. Freiheit braucht Vertrauen
  18. Freiheit braucht Dankbarkeit
  19. Freiheit braucht Gnade
  20. Freiheit braucht Mut zur Vielfalt
  21. Anmerkungen

Über dieses Buch

Das Vertrauen der Menschen in Deutschland ist grundlegend erschüttert. Die Entwicklungen im Finanzsystem, die Ratlosigkeit der Politiker, das Management von Krisen und soziale Ängste lassen die Menschen  (ver-)zweifeln. So verwundert es kaum, dass die Wahlbeteiligung sukzessive abnimmt und AfD sowie Pegida regen Zulauf erfahren. Zu komplex und undurchsichtig – so scheinen die Deutschen die aktuelle Lage zu empfinden. Und das macht Angst. Neues Vertrauen braucht das Land, sagt Sven Petry und zeigt in seinem Buch, warum uns Angst lähmt und dieses Land zerstören wird. Er plädiert für mehr Vertrauen, das wir als Gesellschaft wieder erlernen müssen.

Über den Autor

Lange hat er die Politik seiner Ex-Ehefrau, der AfD-Chefin Frauke Petry, still ertragen. Doch nun möchte der Pfarrer Sven Petry nicht länger schweigen. Er sieht den Grund für das Erstarken der AfD in dem Schüren von Angst, das die Partei hervorragend für sich zu nutzen scheint. In seinen Predigten ergreift er für Flüchtlinge Partei, macht seinen Zuhörern Mut, sich den zukünftigen Herausforderungen in unserer globalisierten Welt zu stellen und warnt davor sich durch Ängste in die Fänge rechtspopulistischer Parteien treiben zu lassen. Seit 2009 ist Dr. Sven Petry Pfarrer der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Tautenhain-Ebersbach-Nauenhain mit SK Frauendorf, Hopfgarten und Oberfrankenhain.

Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht!

Lukas 2,10

Weihnachten

Vor gut 2000 Jahren wurde in einer kleinen Stadt im Nahen Osten, der biblischen Überlieferung nach in Bethlehem, ein Kind geboren. Das Ereignis seiner Geburt gehört zu den bekanntesten Erzählungen der Menschheitsgeschichte: ärmliche Verhältnisse, ein Stall, unklare Herkunft. Alle äußeren Umstände in der Erzählung sprechen gegen die Annahme, dass dieses Kind eine in irgendeiner Form bedeutsame Zukunft haben könnte. Aber mit der Geburt dieses Kindes, das als erwachsener Mann unter dem Namen Jesus von Nazareth bekannt wurde, ist die zentrale Botschaft der Bibel verknüpft. Außenseitern, Menschen vom Rande der Gesellschaft, wird sie als Erstes verkündet: »Fürchtet euch nicht!«

Fast ein Drittel der Menschheit bekennt sich heute zum christlichen Glauben, deutlich über zwei Milliarden Menschen, Tendenz steigend – nur nicht dort, wo Christen derzeit so gut und so sicher leben können wie noch nie und nirgends sonst auf der Welt. Ausgerechnet im sogenannten Abendland, das aller Säkularisierung zum Trotz bis heute unübersehbar christliche Wurzeln hat, auch wenn es sich immer weniger offen als dezidiert »christlich« versteht, geht die Angst um. Ausgerechnet in Europa und den USA wird einerseits nach christlichen Traditionen und Werten gerufen, während andererseits in lange nicht mehr gesehener Weise mit Angst Politik gemacht wird.

Weihnachten 2016 haben hoffentlich auch wieder viele derer den Weg in die Kirchen gefunden, die Angst haben. Jene mit konkreter Angst vor Gewalt und Terror unter dem frischen Eindruck des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidtplatz am 19. Dezember. Aber auch jene mit eher diffuser Angst vor fremden Kulturen und Religionen, vor der Globalisierung und ihren Folgen. Angst davor, in einem vielleicht nur gefühlten, vielleicht realen Kampf der Weltanschauungen, Ideologien und Orientierungssysteme am Ende unterlegen zu sein, Angst vor den eigenen Selbstzweifeln. Es scheint, als trauten wir unserer eigenen Geschichte nicht mehr. Als hätten viele Menschen in Deutschland und Europa Angst davor, dass der Kern der eigenen kulturellen Tradition nicht länger trägt. Und so geht ausgerechnet im (christlichen) Abendland die Angst um, obwohl die Bibel voller Geschichten von der Befreiung aus der Angst ist. Kaum ein Satz kommt im Buch der Bücher so häufig vor wie dieser: »Fürchte(t) dich/euch nicht!« Von Abraham über Mose und Josua bis zu den Hirten der Weihnachtsgeschichte und dem Apostel Paulus – immer wieder wird er Menschen zugesagt, die an Wendepunkten der (biblischen) Geschichte stehen.

Wendepunkte der Geschichte kann man eigentlich nur im Rückblick bestimmen. Ob die Wahl Donald J. Trumps zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika ein Wendepunkt in der Geschichte der westlichen Demokratien gewesen ist, muss sich erst noch zeigen. Doch bereits das Brexit-Votum über den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union ist als ein Wendepunkt der Geschichte identifiziert worden, und schon im März hatte Volker Kauder in einem Interview mit dem ARD-Morgenmagazin das Jahr 2016 zum »Schicksalsjahr für Europa« erklärt. Man hat freilich den Eindruck, dass inzwischen jedes Jahr zum Schicksalsjahr ausgerufen wird. Zum Jahreswechsel 2014/2015 fand sich dieser Begriff in einem Beitrag von Dirk Schümer für DIE WELT1 mit Bezug auf das Jahr 2015. Dieser Tage wird er mit Blick auf die anstehenden Wahlen in Frankreich und Deutschland bereits auf das Jahr 2017 angewandt. Die Folgen der Globalisierung, die Flüchtlinge, die anhaltenden Konflikte insbesondere im Nahen Osten, der internationale Terrorismus, die Konfrontation von Freiheit und Fanatismus, die sich immer wieder in Erinnerung rufende Währungskrise, eine offenbar um sich greifende Krise der (repräsentativen) Demokratie, der Klimawandel und die Frage, wie ihm am besten zu begegnen sei – die Anzahl politischer und gesellschaftlicher Scheidewege und damit verbundener grundlegender Entscheidungen scheint zu Weihnachten 2016 fast beliebig groß und erweiterbar zu sein. Auch das, die schiere Vielzahl von Optionen, die damit einhergehenden Veränderungen und inhärenten Fehlermöglichkeiten können Angst machen. Warum aber ist das »Fürchte dich nicht« der Weihnachtsgeschichte einer weit verbreiteten Angst gewichen? Wo kommt diese Angst her? Und was kann die Kernbotschaft der Bibel, die auch zu Weihnachten 2016 in Europa verkündigt, gespielt, gelesen und besungen wird, angesichts der Wendepunkte und Schwellen zu neuen Zeiten sagen, an und auf denen wir vermeintlich oder tatsächlich stehen? Welchen Klang hat die Botschaft der Engel an die Hirten zum Jahresende 2016 und für das Jahr 2017? Inwiefern gilt es uns, dieses »Fürchtet euch nicht!«? Das vorliegende Buch ist Teil meiner Suche nach Antworten.

»Der Herr ist der Geist; wo aber der
Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.«

2 Kor 3,17

Freiheit und Sicherheit

Im Herbst 1989 stand Europa an einem Wendepunkt. Ein Jahr zuvor hatten wir die Herbstferien in der DDR verbracht – Freunde treffen, zur Abwechslung nicht in Ostberlin, sondern in Weimar. In der Klassikhauptstadt gab es, soweit ich mich erinnere, genau ein Interhotel, in dem wir als Westler absteigen konnten: das Elephant. Aber selbst dort konnte man auch gegen Devisen schon so einiges nicht mehr kaufen, einen anderen Fruchtsaft als »Rote Johannisbeere« zum Beispiel. Ausflugslokale, etwa am Kyffhäuser, waren »wegen Rekonstruktion geschlossen« – und die Schilder, die das verkündeten, längst renovierungsbedürftig. Stillstand und Verfall waren mit Händen zu greifen. Wie schnell das Land, ja die ganze Welt in Bewegung kommen würde, ahnten jedoch die wenigsten.

Im Sommer 1989 verfolgten wir gespannt und besorgt die Nachrichten aus Budapest und Prag. Die Bilder von den Protesten um und kurz nach dem 40. Geburtstag der DDR sah ich im französischen Fernsehen in einem Pariser Hotel. Am Abend des 9. November verkündeten eingeblendete Laufbänder auf allen Fernsehkanälen plötzlich den Mauerfall. Etwa zwei Monate später, am 5. Januar 1990, lief ich dann zum ersten Mal durch das Brandenburger Tor, knapp zwei Wochen nach der Eröffnung der neuen gleichnamigen Grenzübergangsstelle. An zwei Punkten hatte man mehrere Betonsegmente entfernt, und nun ging es im Einbahnverkehr auf der einen Seite von Ost nach West, auf der anderen von West nach Ost. Voll war es. Die Mauer in Berlin war zwar bereits seit fast zwei Monaten offen, aber in den Tagen nach Neujahr nutzten viele Menschen die Gelegenheit, von der neuen Freiheit gebrauch zu machen. An den Löchern im ehemaligen Todesstreifen standen die Grenzpolizisten und drückten wie am Fließband Stempel in Pässe und Ausweise. Was wenige Wochen zuvor peinlichst genau und mehrfach in Augenschein genommen worden wäre, wurde jetzt nach einem flüchtigen Blick auf mein Passbild nach freiem Stempelplatz untersucht.

Mein Kinderausweis, ich war nicht ganz 14 Jahre alt, wurde in dieser ersten Woche des Jahres 1990 in Berlin vollgestempelt. Wir waren als Gruppe unserer Kirchengemeinde aus dem Ruhrgebiet angereist, um die Partnergemeinde in Ostberlin zu besuchen. Lange geplant, wie in den Jahren zuvor. Mit dem Bus, vollgepackt mit Dingen, die in der DDR bis dahin gar nicht oder nur gegen Westgeld zu haben waren. Über die Transitstrecke ging es nach Westberlin, von dort jeden Tag mit Tagesvisa über die Grenze. Heimfahrt immer am Sonntag nach einem Gottesdienst, den die Posaunenchöre beider Gemeinden musikalisch gestalteten und in dem mein Vater als Pfarrer der Gastgemeinde predigte. Vom Predigtmanuskript existierten sicherheitshalber mehrere Kopien. Falls sein Exemplar an der Grenze kassiert worden wäre, hätte er somit auf eines zurückgreifen können, das schon Tage zuvor jemand anders aus der Gruppe mitgenommen hatte. So war es jedes Jahr gewesen, seit 1982.

Im Januar 1990 war alles anders. Was mitgebracht wurde, war beinahe nebensächlich. Viel spannender war es, die neue Freiheit gemeinsam auszuprobieren. Zum Brandenburger Tor spazieren, schnell in den Westen rüber, einfach so, weil es eben ging. Und nach der Rückkehr gab es auch im Osten neue Freiheiten zu entdecken. Als Gruppe junger Leute zwischen 13 und 25 im Café »Unter den Linden« eigenhändig Tische zusammenrücken, damit wir zusammensitzen konnten? Wenige Wochen zuvor hätten wir es nicht gewagt – wenn man uns überhaupt erst hineingelassen hätte. Freiheit lag in der Luft; entlang der Mauer, wo die Mauerspechte tätig waren, war sie hörbar. Zwei Reste des monströsen Bauwerks, damals vor Ort erworben, liegen heute in meinem Arbeitszimmer. Wie mein vollgestempelter Kinderausweis erinnern sie mich an eine Zeit, als »Freiheit« der Begriff der Stunde war.

Heute ist immer noch viel von Freiheit die Rede, insbesondere von den Freiheiten, die genießen kann, wer das Glück hat, in Westeuropa, Nordamerika oder einer Handvoll weiterer Staaten der Erde geboren worden zu sein. Wenn es darum geht, Begriffe zu finden, die das Wesen unserer Gesellschaftsordnung beschreiben, ist die Freiheit erste Wahl. Wenn es um Deutschland geht, wird gerne der Begriff der »freiheitlich-demokratischen Grundordnung« beziehungsweise ihre Achtung bemüht, um zu versuchen, den kleinsten gemeinsamen Nenner gesellschaftlichen Zusammenhalts zu bestimmen. Geht es um Europa oder präziser: um die Europäische Union, werden ihre vier sogenannten Grundfreiheiten2 aufgezählt, um zu beschreiben, was ihren unaufgebbaren Kern anbelangt.3

Praktisch ist in den vergangenen Jahren ein anderer Begriff in den Vordergrund getreten. Er begegnet einem regelmäßig, wenn von der Verteidigung der Freiheit insbesondere gegen tatsächliche oder vermeintliche äußere Bedrohungen gesprochen wird: Sicherheit. Mit dem Ende des Kalten Krieges schien die Sicherheitsfrage im Wesentlichen beantwortet. Nicht lange zuvor, ich mag in der sechsten Klasse gewesen sein, war am Tag nach seiner Fernsehausstrahlung der Film »The Day After« (»Der Tag danach«) in der Schule das Gesprächsthema. 13-Jährige erklärten, in eine solche vom Untergang bedrohte Welt könne man »keine Kinder hineinsetzen«. Dann hatten ein paar Wochen im Herbst 1989 die Welt verändert. Die Angst vor dem Atomkrieg war verschwunden, als Erinnerung kehrte sie noch einmal im August 1991 zurück, als unklar war, welchen Erfolg und welche Folgen der Putsch gegen Michail Gorbatschow haben könnte. Aber das Unsicherheitsgefühl des Kalten Krieges war einem Gefühl der Überlegenheit gewichen: Der »Westen« mit kapitalistischem Wirtschaftssystem und freiheitlicher Demokratie hatte sich gegenüber dem »Osten« mit Planwirtschaft und kommunistischer Diktatur als das leistungsfähigere, das überlegene System erwiesen.

Überlegenheit kann schnell in Überheblichkeit umschlagen. Der Sieg des Kapitalismus über den Kommunismus wurde weithin als Beweis missverstanden, dass der freie Markt und die freiheitliche Demokratie westlicher Prägung die ideale, die geradezu einzig menschenwürdige Wirtschafts- und Gesellschaftsform seien.4 Es mag nicht immer offen so ausgesprochen worden sein, aber dieser Überzeugung nach wurde gehandelt und das Modell des »Westens« fleißig exportiert. Die ab dem 3. Oktober 1990 neuen Bundesländer wurden unmittelbar in den »Westen« integriert: Was rhetorisch Wiedervereinigung genannt wurde, war rechtlich ein Beitritt. In der damaligen Situation, als ehrlicherweise niemand sagen konnte, ob das Zeitfenster für eine Vereinigung der beiden deutschen Staaten einige Monate oder mehrere Jahre offen wäre, war das vermutlich die vernünftigste politische Lösung. Vielleicht war sie sogar die einzig mögliche, um den zunächst auf der Straße und dann an den Wahlurnen artikulierten Ruf nach Einheit umzusetzen.

Allerdings: Keine Wirkung ohne Nebenwirkung – und die Folgen und Nebenwirkungen sind bis heute spürbar. Für mich, der ich im ziemlich tiefen Westen Deutschlands aufgewachsen bin, änderte sich am 3. Oktober 1990 genau genommen nichts. Postleitzahlen bekamen ein »W« oder ein »O« vorangestellt, ansonsten blieb erst einmal alles wie gehabt. Die Menschen jedoch, für die und mit denen ich heute lebe und arbeite, wachten am 3. Oktober 1990 in einem anderen Land auf. Und frei nach Adornos Sentenz, wonach es kein richtiges Leben im falschen gibt, galt für sie dabei ausgesprochen oder unausgesprochen immer wieder der Grundsatz, dass das unterlegene und damit falsche System nichts Richtiges hervorgebracht haben könne. In der Folge wurden der Besser-Wessi und der Jammer-Ossi geboren, und in vielen Köpfen leben sie bis heute fort, wie jüngst Jan Fleischhauer in einer Kolumne bei SPIEGEL ONLINE pointiert dargestellt hat.5 Einig waren sich Ostler und Westler zumindest anfänglich immerhin in der Hoffnung beziehungsweise Erwartung, dass die Übernahme des westlichen Wirtschafts-, Rechts- und Gesellschaftssystems früher oder später, jedenfalls mehr oder weniger selbstverständlich auch zu einer Angleichung der Lebensverhältnisse führen würde. Zweifel daran passten nicht in die Zeit. Einer, der davor warnte, die Einheit vor allem auch als finanziellen Selbstläufer zu betrachten, verlor am 2. Dezember 1990 die erste gesamtdeutsche Bundestagswahl deutlich. Nach dem Ende des Kalten Krieges und der Herstellung der äußeren Sicherheit schienen Wohlstand und wirtschaftliche Sicherheit nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Da war das Gefühl, dass »Freiheit und Sicherheit für alle« zum Greifen nahe seien.

Ein Vierteljahrhundert später ist deutlich geworden, dass Freiheit, obwohl sie, wie bereits Wilhelm von Humboldt meinte, nicht ohne Sicherheit zu haben ist,6 immer auch mit Unwägbarkeiten und Unsicherheiten verbunden bleibt. Freiheit beinhaltet stets die Möglichkeit, missbraucht zu werden. Wo immer für mehr Grenzkontrollen oder gegen Freihandelsabkommen demonstriert und polemisiert wird, geht es im Kern darum: dass andere Menschen, Konzerne, Staaten, Religionen oder wer auch immer gerade als Gegenüber und potenzieller Konkurrent gesehen wird, die Freiheit, die man ihnen zubilligt, in schlechter Weise nutzen, das heißt ausnutzen werden. Diese Sorge setzt freilich voraus, dass man das Gegenüber für fähig hält, einen Missbrauch der Freiheit auch ...

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