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Frühlingsherzen: Tag und nach verrückt nach dir

Jennifer Crusie

Frühlingsherzen: Tag und Nacht verrückt nach dir

Aus dem Amerikanischen von Heike Warth

Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder
auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.

Der Preis dieses Bandes versteht sich einschließlich
der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden.
Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.

1. KAPITEL

„Ich will aber keinen Partner!“, erklärte Emily Tate grimmig. „Ich arbeite ausgesprochen gern allein.“ Sie hätte am liebsten mit der Faust auf den Schreibtisch geschlagen, glättete aber stattdessen nur ihre Kostümjacke. „Ich brauche keinen Aufpasser, George.“

Ihr Chef machte ganz den Eindruck, als sei er mit seiner Geduld langsam am Ende. Emily hob in einer automatischen Geste die Hand, um sich zu vergewissern, dass ihre Frisur auch saß und keine Strähne sich aus ihrem strengen Knoten selbstständig gemacht hatte. Ganz ruhig bleiben, befahl sie sich, auch wenn sie George Bartlett hätte eigenhändig erwürgen können.

„Schauen Sie sich das an, Emily.“ Er schob einen Ordner über den Tisch. „Ihr Kostenvoranschlag für die Paradise-Werbung – und das, was Sie dann tatsächlich dafür ausgegeben haben.“

Emily knetete ihre Finger. „Ja, ich weiß. Ich kenne die Zahlen auswendig. Aber wir haben trotzdem einen ziemlich großen Gewinn gemacht. Genau genommen hat Paradise dem Unternehmen mehr Geld gebracht als irgendein anderes Parfüm bisher. Die Bilanz ist mehr als positiv.“ Sie hatte dem Unternehmen ein halbes Vermögen gebracht. Aber das konnte sie nicht laut sagen. Bescheidenheit und Teamgeist galten hier als höchste Tugenden, und ein Verstoß dagegen war unverzeihlich.

George Barlett lehnte sich in seinem Stuhl zurück und sah zu ihr auf. „Das ist nicht zu bestreiten.“

Emily fand ihn schwer erträglich. Er war klein, dick und kahlköpfig und besaß nicht annähernd ihren Verstand. Aber er lümmelte sich in ihrem Stuhl wie der Kaiser persönlich und kehrte den großen Sachverständigen heraus. Nur weil er zufällig ihr Vorgesetzter war. Der Gerechtigkeit halber müsste es eigentlich umgekehrt sein. Aber die Welt war nun einmal nicht gerecht. Sie seufzte.

„Emily“, sagte George jetzt warnend. „Wegen dieses letzten Projekts hätten Sie fast Ihre Stelle verloren. Das ist Ihnen doch klar?“

„Und Sie sind deswegen immerhin befördert worden“, gab sie zurück.

„Ja, weil wir zufällig Profit gemacht haben. Sonst wären wir nämlich beide gefeuert worden. Henry war nicht sehr glücklich über die ganze Sache.“

Henry Evadne war nie glücklich. Das hatte nichts mit ihr zu tun.

George beugte sich vor. „Ich möchte Sie als Mitarbeiterin nicht verlieren, Emily. Sie sind intelligent und haben einen sicheren Instinkt für den Markt. Darum beneide ich Sie. Aber wenn Sie bei diesem neuen Projekt den Finanzrahmen nicht einhalten, dann wird kein Profit der Welt Sie mehr retten, und wäre er noch so groß.“

Emily schluckte. „Ich werde innerhalb des Budgets bleiben. Keine Angst.“

„Das möchte ich Ihnen auch dringend raten, denn Sie werden ab jetzt mit Richard Parker zusammenarbeiten.“

„Und wer ist dieser Parker?“

„Unser neuer Finanzberater. Er hat sich die Kampagne für Paradise vorgenommen und analysiert. Seine Stellungnahme finden Sie im Ordner. Sie ist nicht allzu wohlwollend ausgefallen, wenn ich das sagen darf.“

„George, wie viel haben wir mit Paradise verdient?“, wollte Emily wissen.

„Knapp vier Millionen bis letzten Monat.“

„Und warum schickt man mir dann irgendwelche Besserwisser, die nichts anderes zu tun haben, als an mir herumzukritteln? Wo bleibt der Sekt stattdessen?“

George Bartlett schüttelte den Kopf. „Es hätte auch ein Reinfall werden können.“

„Ich produziere keine Reinfälle.“

„Es gibt immer ein erstes Mal“, prophezeite er. „Und wenn es so weit ist, dann sollte zumindest der vorgegebene Finanzrahmen nicht überschritten sein. Und um dafür zu sorgen, ist Richard Parker da. Er erwartet Sie um elf Uhr in seinem Büro.“

„In seinem Büro?“

„Ein Stockwerk höher, zwei Türen neben dem Präsidenten“, fügte George hinzu und lachte. „Von da oben hat man einen wunderbaren Ausblick über die Stadt.“

„Und warum findet dieses Treffen nicht in meinem Büro statt?“

„Emily, bitte.“

„Leitet er das Projekt oder ich? Ich lasse mir niemanden vor die Nase setzen, sonst kündige ich.“

„Nein, nein.“ George Bartlett hob die Hände. „Er ist nur für die finanzielle Seite zuständig, und Sie sind auch nicht die einzige, die mit ihm zu tun hat. Er fungiert als Finanzberater für alle unsere Projekte. Keine Angst, Emily, er nimmt Ihnen nichts weg. Er wacht nur über die Ausgaben.“ Emilys Miene war ausdruckslos, aber ihr Blick sagte mehr als genug. „Bitte, Emily. Machen Sie keine Schwierigkeiten.“

Emily nahm sich zusammen. „Um elf in Mr. Parkers Büro also.“

„Genau.“ George Bartlett war unverkennbar erleichtert.

Emily schlug die Tür zu und ließ sich in ihren Schreibtischstuhl fallen. Jane, ihre Sekretärin, folgte ihr etwas weniger temperamentvoll und setzte sich ihr gegenüber. Sie brach einen gefrorenen Schokoladenriegel in der Mitte durch und schob die eine Hälfte ihrer Chefin hin. „Die habe ich für Notfälle auf Vorrat“, erklärte sie.

„Und die stiehlt niemand?“, erkundigte Emily sich erstaunt.

„Die Leute wissen schließlich, dass ich für dich arbeite. Sie haben Angst, dass ich sie an dich verrate“, gab Jane zurück.

„Nein, im Ernst. Wie schaffst du das?“

„Ich bewahre die Schokolade in einer Dose mit dem Etikett ‚Spargel‘ auf“, verriet Jane und knabberte genüsslich an ihrer Riegelhälfte.

„Und bis jetzt wollte niemand wissen, was du im Büro mit gefrorenem Spargel willst?“, wunderte Emily sich und ließ ein Stückchen Schokolade auf der Zunge zergehen. Es schmeckte köstlich. Sie lehnte sich mit einem Seufzer zurück.

„Die denken wahrscheinlich alle, dass der Spargel für dich ist. Jedenfalls siehst du so aus, als würdest du dich nur von Obst und Gemüse ernähren.“ Jane betrachtete Emily mit einem Anflug von Neid. „Wieso nimmst du nie zu? Wir essen haargenau dasselbe, aber ich kämpfe ständig gegen meine Kilos, während du eher noch etwas zulegen könntest.“

„Frust“, behauptete Emily und biss ein winziges Stückchen von ihrem Schokoladenriegel ab. „Ich arbeite für engstirnige, frauenfeindliche Besserwisser.“

„Gleich für mehrere?“ Jane durchsuchte die Folie nach Schokoladenresten. „Hat George sich vermehrt?“

„Es sieht ganz so aus“, meinte Emily. „Sie haben mir einen Wachhund verpasst, dem ich jeden Pfennig belegen muss, den ich ausgebe. Richard Parker heißt er.“

„Oh!“ Jane stieß einen anerkennenden Pfiff hervor. „Den habe ich schon gesehen. Gar nicht übel, der Junge.“

„Einer dieser Anzugtypen?“

„Schon, aber was für einer! Ein Jammer, dass ich glücklich verheiratet bin“, bedauerte Jane. „Groß, dunkel, gut aussehend, umwerfend blaue Augen. Die weiblichen Angestellten und Führungskräfte stehen schon Schlange, um sich von ihm verführen zu lassen. Bis jetzt ohne Erfolg.“

„Ach, ja?“

„Ja. Er ist ein reines Arbeitstier und denkt an nichts anderes als an Bilanzen. Karen sagt, er ist immer noch hier, wenn sie nach Hause geht.“

„Wer ist Karen?“

„Die kleine Blonde vom zwölften Stock. Sie ist seine Sekretärin.“

„Freunde dich mit ihr an. Eine Spionin im feindlichen Lager ist immer nützlich.“

„Kein Problem.“ Jane leckte die letzten Schokoladenspuren von ihren Fingern. „Sie kennt kein größeres Vergnügen, als über ihren Boss zu reden.“

„Fein. Er könnte nämlich zum Problem für uns werden.“

„Und wie?“

„Er wacht über das Budget.“

„Und wir können nicht besonders gut mit Geld umgehen.“ Jane nickte weise. „Ein Glück, dass Paradise so erfolgreich war. Ein gewisses Risiko macht zwar Spaß, aber ich wäre nur ungern zusammen mit dir entlassen worden, und das wären wir bei einer Pleite.“

„Du wärst nicht entlassen worden“, sagte Emily. „George ist nicht dumm. Er hätte dich sofort als Sekretärin für sich geangelt.“

„Ich bin auch nicht dumm“, erwiderte Jane. „Ich bleibe bei dir. Schon als wir uns in der Highschool kennengelernt haben, war mir klar, dass du es weit bringen wirst und ich davon profitieren kann. Zusammen sind wir einsame Klasse. Ich weiche nicht von deiner Seite, bis du Präsidentin dieses Vereins geworden bist – und ich deine Sekretärin.“

„Warum machst du keine Fortbildung und wechselst in die Führungsetage?“, wollte Emily wissen. „Bei deiner Intelligenz.“

„Weil ich schlauer bin als du. Als Sekretärin sitze ich an einer Schlüsselstelle und muss vor dem großen Boss trotzdem keinen Bückling machen. Isst du eigentlich deinen Schokoladenriegel ganz allein auf?“

„Ja“, antwortete Emily gefühllos.

Jane kehrte zu ihrem ursprünglichen Thema zurück. „Ich darf also davon ausgehen, dass dieses Türenknallen eben Richard Parker galt?“

„Das könnte man so sagen, ja.“

„Ich weiß, wie du ihn in den Griff bekommst.“

„Und wie?“ Emily steckte sich das nächste Stückchen Schokolade in den Mund. Sie wollte diesen Richard Parker nicht in den Griff bekommen, sondern er sollte wieder verschwinden, sonst gar nichts. Jane war für sie wichtig, niemand sonst. Schließlich bestand sie nicht deshalb darauf, dass Jane so fürstlich bezahlt wurde, weil sie mit ihr befreundet war, sondern weil sie so kreativ war. Ihre eigene Position hatte sie ebenso Janes Verstand wie ihrem eigenen Verdienst zuzuschreiben.

„Du könntest ihn verführen“, schlug Jane jetzt vor.

Emily beschloss, Janes Verstand doch noch einmal einer näheren Überprüfung zu unterziehen. „Und warum sollte ich das tun?“

„Weil du einfach mehr aus deinem Leben machen musst. Du lebst ja praktisch im Büro und hältst dich nur zu Hause auf, um zu duschen und dich umzuziehen. Außer mir hast du praktisch keine Gesellschaft.“

„Ich bin mit meinem Leben sehr zufrieden.“

„Das ist nicht normal. Aber dieser Parker scheint genauso zu sein. Am besten wäre es, wenn ihr euch zusammentut. Er wird dir unendlich dankbar sein und sich in dich verlieben, ihr heiratet, und ich kaufe Strampelhosen und Spielsachen. Du willst die Schokolade doch nicht wirklich allein aufessen?“

„Doch“, erklärte Emily fest. „Und inwiefern hilft es mir, wenn ich Richard Parker heirate?“

„Sex hilft immer“, erklärte Jane praktisch. „Genau wie Schokolade.“

„Mir wäre am meisten geholfen, wenn niemand sich in meine Arbeit einmischen würde“, sagte Emily. „Dieser Kerl bindet mir die Hände.“

„Wie aufregend“, kicherte Jane.

„Sei nett zu Karen“, befahl Emily nach einem strengen Blick. „Und jetzt verbinde mich bitte mit Parker. Ich habe um elf Uhr eine Verabredung mit ihm und möchte mir vorher ein Bild von ihm machen.“

„Du hast eine Verabredung mit ihm, aha. Wie wäre es, wenn du deine Haare dazu offen trägst und diese Kostümjacke ausziehst? Und vor allen Dingen lass die Brille weg. Damit siehst du aus wie eine Eule.“

„Ich will wie eine Eule aussehen. Es war schwierig genug, mir hier Respekt zu verschaffen. Wenn ich anfange, mich auszuziehen, interessiert sich niemand mehr für mich.“

„Wollen wir wetten?“ Jane betrachtete ihre Freundin und Chefin. „Wenn ich so aussähe wie du, würde ich mich ständig ausziehen.“

„Das tust du ja jetzt schon“, meinte Emily ein wenig süffisant. „Hat Ben dich eigentlich jemals in Kleidern gesehen?“

„Aber selbstverständlich“, erwiderte Jane indigniert. „Bei der Hochzeit. Du warst doch dabei. Du hast den Trauzeugen geohrfeigt, wenn du dich erinnerst.“

„Du vergisst wirklich nie etwas.“

Jane stand auf und ging zur Tür. „Ich verbinde dich jetzt mit Parker. Sei nicht zu unfreundlich zu ihm. Ich werde mich mit Karen anfreunden, wenn du willst. Aber wir kommen weiter, wenn du ihren Boss verführst und nicht abschreckst.“

„Nur keine Hemmungen“, empfahl Emily ihr sarkastisch. „Opfere nur meinen Körper, um deinen Ehrgeiz zu befriedigen.“

„Unseren Ehrgeiz“, verbesserte Jane. „Im Übrigen ist es kein Opfer. Vergiss nicht, ich habe ihn gesehen.“

Emily verließ ihr Büro um fünf Minuten vor elf Uhr. Jane hatte in dem Bestreben, das Bild einer seriösen Sekretärin abzugeben, ihr Haar zu einem unordentlichen Knoten zusammengesteckt, den sie mit zwei Bleistiften mehr schlecht als recht gebändigt hatte.

„Du siehst grauenhaft aus“, sagte Emily, als sie auf den Lift warteten.

Jane nahm ihr die Brille von der Nase und setzte sie sich selbst auf. „Und jetzt?“

„Jetzt siehst du wie ein Käfer mit einer grauenhaften Frisur aus“, erwiderte Emily prompt. „Als wärst du einem Horrorkabinett entsprungen. Du kommst mir vor wie …“

In diesem Moment glitten die Lifttüren auf, und sie traten in die Kabine. Emily warf Jane einen Blick von der Seite zu und hatte Mühe, nicht zu lachen. Wenn die Besprechung schlecht lief, würde sie einfach ihre Sekretärin anschauen, und sie würde sich auf der Stelle wieder besser fühlen.

„Ein Glück, dass wir bei diesem Treffen nur zu dritt sind“, flüsterte sie Jane zu. „Denn jeder andere hätte sofort den Verdacht, dass du etwas im Schilde führst.“

Jane schob die Brille hoch. „Ich möchte Ihnen nur sagen, dass es eine Ehre für mich ist, für Sie zu arbeiten, Miss Tate.“

„Danke, Mrs Frobish“, erwiderte Emily. „Ihre Loyalität ist herzerwärmend.“

„Hast du noch ein Stück Schokoladenriegel für deine darbende Sekretärin übrig?“

„Nein.“

Jane schniefte.

Der Konferenzraum lag dem Lift direkt gegenüber. Sie hatten ihn kaum betreten, als Emily klar wurde, dass sie einem Irrtum erlegen war. Sie würden bei dieser Besprechung keineswegs nur zu dritt sein, sondern es waren noch sechs weitere Führungskräfte erschienen, von denen vier ihre Sekretärinnen mitgebracht hatten.

„Was soll das?“, flüsterte Emily Jane zu.

„Keine Ahnung“, gab Jane genauso leise zurück. „Aber ich bin froh, dass ich mitgekommen bin.“

„Ich auch. Halt mir den Rücken frei!“

Die Tür am anderen Ende des Raums ging auf, und Richard Parker trat ein. Er war groß, dunkel und zweifellos seriös. Und er war unbestreitbar der bestaussehende Mann, den Emily je gesehen hatte. Elegant war er und sehr geschmackvoll angezogen.

Sexy, dachte Emily. Der Mann ist eindeutig sexy. Alle Führungskräfte außer Emily erstarrten, und alle Sekretärinnen außer Jane lächelten lieblich. Richard Parker war die Personifizierung von Macht und Autorität – und Sex-Appeal. Aber das ist ihm nicht bewusst, vermutete Emily.

Er sah wirklich außerordentlich gut aus. Wäre sein Kinn weniger markant ausgefallen, man hätte ihn mit diesen leuchtend blauen Augen und den langen dunklen Wimpern, die so wenig zu einem seriösen Geschäftsmann passten, fast als hübsch bezeichnen können. Bei einer Frau würde dieses Aussehen mit Sicherheit gegen sie verwendet und als Zeichen mangelnder Kompetenz bewertet werden, dachte sie.

Richard Parker ließ den Blick durch den Raum schweifen, bis er an Emily hängen blieb. Sie war die einzige, die ihn weder respektvoll noch begehrlich anschaute, sondern seinem Blick kühl und abschätzend begegnete, fast als sähe sie einen Feind in ihm.

Er schob die Augenbrauen hoch und ließ den Blick weiterwandern. Jane machte eine kleine Notiz und schob sie Emily zu. „Er ist nicht dumm“, hatte sie geschrieben, „aber Du bist ihm gewachsen! Keine Angst.“

Emily schüttelte den Kopf. Jane überschätzte sie.

George Bartlett neigte sich zu ihr. „Was ist denn mit Jane los? Sie sieht so merkwürdig aus.“

„PMS“, flüsterte Emily zurück. „Prämenstruelles Syndrom.“ George nickte wissend.

Richard Parker sah mit einem Stirnrunzeln zu ihnen herüber. George errötete, und Emily hob fragend eine Augenbraue. Parker sah sie einen kurzen Moment verblüfft an, dann zuckte es um seine Mundwinkel.

Sieh da, sieh da, das wäre ja fast ein Lächeln geworden, dachte Emily. Vielleicht war er ja gar nicht so unnahbar. Das hieß, dass sie es womöglich wirklich mit ihm aufnehmen konnte.

„Ich habe Sie alle hergebeten, um mit Ihnen über das Finanzierungskonzept Ihrer neuen Vermarktungskampagne zu sprechen“, begann Parker. „Es ist ziemlich katastrophal.“

Einige der Führungskräfte wollten schon protestieren, überlegten es sich aber dann anders, andere wechselten die Farbe und senkten den Blick. Emily gähnte und sah auf ihre Armbanduhr.

„Langweile ich Sie, Miss Tate?“, erkundigte Parker sich.

„Aber keineswegs.“ Emily lächelte höflich.

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