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Frosch mit Herzschmerz

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Alle Handlungen und Personen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

 

Im verantwortungsbewussten sexuellen Umgang miteinander gelten nach wie vor die Safer-Sex-Regeln.

 

Dieses Buch enthält homoerotisches Material. Es wird Sex, zwischen Männern explizit beschrieben. Deshalb ist es nur für Personen ab 18 Jahren geeignet. Wer dies nicht lesen möchte, sollte dieses Buch nicht kaufen.

 

Alle Rechte dieses Textes liegen beim Autor, insbesondere das Recht der mechanischen, elektronischen oder fotografischen Vervielfältigung, der Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen, des Nachdrucks oder Dramatisierung, der Übertragung durch Rundfunk, Fernsehen oder Video, auch einzelner Text- und Bildteile, sowie Übersetzung in andere Sprachen.

 

Jeder Verstoß wird zur Anzeige gebracht.

 

1 Erste Begegnung

„Na, ist dir dein Stofftier runtergefallen?“ Dan bückte sich, hob das grüne Etwas auf und hielt es dem kleinen Mädchen im Einkaufswagen hin, das fast aus dem selbigen gefallen wäre. „Wo ist denn deine Mami? Passt niemand auf dich auf?“ Dan hielt immer noch das Tier, das sich als Frosch entpuppt hatte, in der Hand und ließ diesen über den Griff des Einkaufswagen tanzen.

„Kermi.“ Krächzte das blonde Mädchen, lachte und griff nach dem Plüschknäuel.

„Was machen sie mit meinem Kind? Gehören sie auch zu den Perversen, die kleine Kinder anmachen?“ kam es scharf von hinten und Dan wirbelte herum. Vor ihm stand ein Mann, der etwas kleiner war als er selbst, was bei seinen 1,90 Meter nicht schwierig war, und ihn wütend anstarrte. Der dunkelhaarige Typ im Anzug mit dem feingeschnittenen Gesicht und den blauen Augen starrte ihn immer noch an.

„Hab nur das Stofftier aufgehoben.“ verteidigte Dan sich und hob beruhigend die Hände.

Die Augen seines Gegenübers funkelten ihn an. „Lassen sie mein Kind in Ruhe.“

„Schon gut! Beruhigen sie sich wieder. Ihre Tochter wäre beinahe aus dem Wagen gefallen, vielleicht sollten sie etwas besser auf sie achten.“ schoss Dan nun scharf zurück.

Craig sah ihn vernichtend an und schob den Einkaufswagen weiter. „Hat dir der Mann was getan, meine Süße?“ Er fuhr seiner Tochter liebevoll über die Wange und küsste sie dann auf die Stirn.

„Kermi.“ Lachte diese und ließ den Frosch wieder über die Griffstange tanzen, wie Dan es gerade gemacht hatte.

„Ja, das ist dein Froschi.“ Wenn er in die Augen seiner Tochter sah, wurde es Craig schwer ums Herz und er musste die Tränen zurückhalten. Wie glücklich er noch vor wenigen Monaten gewesen war - und nun drohte der Rest seiner heilen Welt einfach zusammen zu brechen. Zuerst war sein Mann an Krebs gestorben und nun saß ihm das Jugendamt im Nacken. Craig wusste momentan nicht, wie es weitergehen sollte und übersah in der nächsten Einkaufsstraße einen Mann, der gerade nach den Müsliriegeln griff und fuhr ihm von hinten in die Beine. „Entschuldigung. Tut mir leid.“ kam es entsetzt von Craig.

Der Typ in Lederjacke und Stiefeln drehte sich um. „Können sie nicht …“ fuhr er Craig an. Er sah in das erschrockene Gesicht des Mädchens und fuhr seinen Ton sofort herunter. „Nichts passiert.“

Dan sah den beiden hinterher und winkte dem Mädchen, das ihm den Frosch hinhielt und damit wedelte.

Craig verstaute die Einkäufe im Kofferraum und setzte dann Enny, seine Tochter, die ein Eis in der Hand hielt, ins Auto. Er schnallte sie an und fuhr vom Parkplatz.

2 Froschrettung

Ebenfalls mit einem Eis bewaffnet saß Dan zeitgleich auf seiner Harley und leckte die Tropfen von den Fingern, er hatte den Vater mit seiner Tochter beobachtet, die nun gerade vom Parkplatz fuhren,  als ihm ein grüner Knäul auf dem Parkplatz auffiel. Er stieg ab, ging auf das Ding zu und hob es auf. „Mein Gott, Väter!“ Es war der Frosch des Mädchens, den er heute schon mal gerettet hatte. Einer Frau wäre sowas nicht passiert. Wie konnten Frauen auch ihre Männer und ein Kind zum Einkaufen schicken! Dazu noch so einen Anzug-Typen. Der wusste wahrscheinlich nicht einmal, wie das Tier seines Kind hieß. Den ganzen Tag im Büro und dann gestresst vor der Glotze. Dan kannte die Typen nur zu gut. Er verstaute den Frosch in seiner Brusttasche, setzte den Helm auf und folgte dem grauen Kombi. Bestimmt schrie das Mädchen schon nach dem Tier und machte den Vater noch wirrer als er eh schon zu sein schien. Der Wagen war vier Autos vor ihm, aber Dan konnte hier nicht überholen. Immer wieder versuchte er es zwar, aber hatte keine Chance. Der Weg führte ihn in einen etwas wohlhabenderen Bezirk außerhalb der Stadt. Dan schaute sich die Häuser und Villen an und blieb an einer roten Ampel hängen. Er sah noch, wie der Kombi abbog und weg war. „Mist!“ fluchte er unterm Helm und gab Gas, als die Ampel endlich nach einer Ewigkeit umschaltete. Langsam fuhr er die Straße ab, aber er sah nirgends den Kombi stehen. Er stieg von der Maschine und klingelte am ersten Haus, um sich nach einer Familie mit kleinem Mädchen zu erkundigen, aber hier konnte ihm niemand helfen. Nach zwei weiteren Versuchen wurde ihm endlich der Weg gewiesen und kurz darauf klingelte Dan an der Türe einer Villa.

„Ja? – Was wollen Sie denn schon wieder?“ Craig war mehr als genervt, da Enny ihren Kermi vermisste und heulend durchs Haus rannte. „Verfolgen sie mich?“

„So könnte man es nennen, nur waren sie etwas zu schnell.“ Er öffnete die Lederjacke und zog den Frosch hervor. „Wie ich höre, wird er wohl schon vermisst?“

Craig wollte danach greifen, aber in dem Moment kam Enny und Dan entzog ihm den Frosch und kniete nieder. „Hallo, suchst du deinen Frosch?“

Das Mädchen hörte auf zu heulen, nahm das Tier an sich und lächelte. „Danke.“ Kam es ganz leise und sie war wieder im Inneren des Hauses verschwunden.

„Ich danke ihnen.“ Craigs Gesicht hellte sich etwas auf. „Wollen Sie vielleicht auf einen Kaffee …?“

„Danke, gerne Mr. …“ Dan sah auf das Schild an der Klingel. „Karper.“ Er folgte ihm nach drinnen ins Wohnzimmer.

„Setzen Sie sich doch einen Augenblick.“ Er wies Dan einen Platz auf dem weißen Designer-Sofa an und verschwand hinter dem Tresen in der Küche. „Mit Milch und Zucker?“

„Nein, nur mit Zucker. Danke.“ Dan sah sich um. Es war ein phantastisches Haus. Schon von außen hatte er nur noch gestaunt, aber innen übertraf es sich nochmals. Der Fussboden glänzte in weißem Marmor. Bestimmt waren hier Dutzende von Angestellten damit beschäftigt, diesen täglich mehrmals zu wischen, damit er auch immer so glänzte wie gerade eben. In der Mitte ging ein offener Kamin nach oben, um den sich nochmals ein rundes Sofa, diesmal in schwarz, gruppierte.

„Tut mir leid, dass es so unordentlich ist, ich bin noch nicht zum Aufräumen gekommen.“ Entschuldigte sich Craig und setzte die Kaffeemaschine in Bewegung

Unordentlich? So eine saubere Wohnung hatte Dan noch nie gesehen. Kein Stäubchen, kein Dreck und nichts stand herum. Nur drei Filly-Pferdchen und ein Frosch lagen auf dem Boden. Wieso war dieser Typ nur so schrecklich nervös und fahrig?

Craig beobachtete Dan verstohlen. Ob das der Typ vom Jugendamt war, der nach dem Rechten schauen wollte? Craig hatte das Gefühl, gleich umkippen zu müssen. Wenn er jetzt versagen würde, dann könnte er womöglich seine Tochter verlieren. Er brachte Kaffee und Zucker und setzte sich ihm gegenüber.

„Danke nochmals, dass sie Kermit gerettet haben und sich die Mühe gemacht haben, ihn uns wieder zu bringen.“ Craig versuchte ein Lächeln, was ihm aber etwas misslang. „Sie haben Enny richtig glücklich gemacht.“

„Sehr gerne.“ Er trank den Kaffee aus, stand auf und verabschiedete sich. „Danke nochmals für den Kaffee.“ Einen Moment blickte er in Craigs Augen. In diese blauen Augen, die so viel Schmerz und Angst ausdrückten. „Auf Wiedersehen.“

Craig verabschiedete sich und sah ihm nach, wie er auf die Maschine stieg und davon fuhr. Er schloss die Türe und lehnte sich schwer atmend dagegen.

„Daddy?“ Enny stand vor ihm und lächelte ihn an. „Kermi hat Hunger. Wo ist der Mann?“

„Er ist wieder fort. – Ich möchte nicht, dass du mit Fremden sprichst, verstehst du mich, Enny?“ Craig hatte sich niedergekniet und hielt sie im Arm.

„Aber er hat doch Kermi wieder gebracht.“

„Trotzdem, wir kennen ihn nicht. Versprich es mir.“ Sie nickte und Craig gab ihr einen Kuss.

3 Probleme

Die Tage vergingen und Craig versuchte seinen Urlaub mit Enny zu genießen und sich die Sorgen, die er hatte, nicht anmerken zu lassen. Enny war zwar seine leibliche Tochter und die Leihmutter war leider bei der Geburt gestorben, aber die Großeltern forderten immer wieder das Sorgerecht, besonders nun mit dem Argument, dass Craig keine Zeit für Enny hätte, da er ja arbeiten gehen müsste. War es doch so einfach und schön gewesen, als Eric noch da war. Wie glücklich war er mit seinem Mann gewesen und die Geburt von Enny hatte ihr Glück vervollständigt, bis dann dieser dunkle Schatten des Krebses auf ihr Glück gefallen war. Eric hatte gekämpft und mit ihm Craig, aber der Tod kam gnadenlos und hart. Entriss er ihm nicht nur seinen geliebten Mann, nein, jetzt versuchte man ihm noch das zu nehmen, was ihm geblieben war, Enny. Noch 3 Wochen blieben ihm, um eine Lösung für das Problem zu finden. Wenn er aufhören würde zu arbeiten, hätte er nicht genug Geld, um seine Tochter und sich zu versorgen. Sicher, die Villa könnte er verkaufen, aber alles hier erinnerte ihn doch an Eric und ihre gemeinsame Zeit. Er konnte es einfach nicht tun.

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