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Frau Merkel SIE schaffen das NICHT

Flüchtlingskrise

Ihre besonderen Beziehungen zu den USA

Europäische Union

Deutschland nach 10 Jahren Merkel Kanzlerschaft

Eidesformel

Frau Merkel
SIE schaffen das NICHT

Eine Bilanz politischen Versagens

Eidesformel des Bundeskanzlers und seiner Minister

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.

(So wahr mir Gott helfe.)“

Guten Tag Frau Merkel,

wen haben Sie eigentlich mit „Wir schaffen das!“ gemeint? Sich selbst wohl kaum. Das zeigt die Praxis. Die Flüchtlingskrise hat Sie endgültig de-maskiert, entzaubert und entlarvt. SIE schaffen das NICHT! Die Flüchtlingskrise ist ein Paradebeispiel für Ihr „auf Sicht fahren“. Weitsicht war für Sie schon immer ein Fremdwort. Nur, auf Sicht fahren bedeutet natürlich, dass man nichts sieht. Und genau das ist Ihnen in Sachen Flüchtlingen wieder einmal passiert. Um es gleich klar zu stellen: Es geht nicht darum, dass wir Flüchtlinge aufgenommen haben. Es geht ausschließlich darum, wie unprofessionell und beschämend das Ganze immer noch abläuft. Es handelt sich schließlich nicht um eine Naturkatastrophe, die über uns hereingebrochen ist. Es war seit Jahren absehbar, dass sich Millionen von Menschen nach Europa auf den Weg machen werden.

Flüchtlingskrise

In dem TV-Gespräch mit Anne Will am 7.10.2015 berichteten Sie davon, dass Sie bereits „vor anderthalb Jahren“ (das wäre Mitte 2013 gewesen) Gespräche mit Landräten in Bayern geführt hätten, die Ihnen berichteten, dass immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Sie erzählten ferner, dass die Bundesregierung bereits 2011 110.000 syrische Flüchtlinge vom UNHCR aufgenommen hat. Sie wussten also schon sehr früh, dass die Situation in den Flüchtlingslagern sehr schlecht ist und konnten sich auch vorstellen, was sich da anbahnt.

Bereits im Sommer 2013 berichtet der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt, der Beratungsstellen für Flüchtlinge unter anderem in Beirut unterhält, dass es fast unmöglich sei Termine für Visa-Anträge für Flüchtlinge zu bekommen. Die Deutsche Botschaft räumte ein, dass die Nachfragehoch sei und die personellen und räumlichen Kapazitäten begrenzt seien (DIE ZEIT vom 25.7.2013). Ähnliches wurde von der Deutschen Botschaft in Ankara berichtet. Wobei man dazu sagen muss, dass es sich hierbei häufig um Flüchtlinge gehandelt hat, von denen bereits ein Familienmitglied als anerkannter Asylbewerber in Deutschland lebt. Und Sie? Sie haben davon entweder nichts mitbekommen oder es als die Aufgabe des Außenressorts betrachtet, für das Sie ja nicht zuständig sind.

Es gab von deutschen und europäischen Behörden sowie dem deutschen Innenministerium immer wieder Warnungen vor dem, was sich anbahnt. Die Welt schreibt in ihrem lesenswerten Artikel „Herbst der Kanzlerin – Geschichte eines Staatsversagens“ vom 9.11.2015

„dass im März 2015 der Chef der EU-Grenzbehörde Frontex Fabrice Leggeri vor einer neuen Rekordzahl warnt: „Unsere Quellen berichten uns, dass zwischen 500.000 und eine Million Migranten bereit sind, Libyen zu verlassen. Schon Wochen zuvor, am 3. Februar 2015, geht im Auswärtigen Amt eine dringliche Depesche der deutschen Vertretung in Pristina, Kosovo ein. Unter dem Betreff „Auswanderung von Kosovaren nimmt dramatisch zu“ schildern Botschaftsangehörige, dass „derzeit täglich 800-1000 (plus Dunkelziffer) Kosovaren“ über Serbien und Ungarn nach Deutschland unterwegs seien. Ende des Jahres könnten es „300.000 Personen, d. h. ein Sechstel der Gesamtbevölkerung“ sein.

In dem bemerkenswerten Artikel „Was Merkel übersehen hat“ skizziert Ruth Eisenreich von der Süddeutsche Zeitung am 24. September 2015 den chronologischen Verlauf der Katastrophe und was Sie seit 2012 hätten wissen können:

28. September 2012 Knapp 300 000 Syrer leben in Flüchtlingslagern in Jordanien, im Libanon, im Irak und in der Türkei. Ohne die Mithilfe der internationalen Gemeinschaft könnten sie nicht auf Dauer versorgt werden können, sagt Panos Moumtzis, der Regionalkoordinator des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR: „Wir haben nur rund ein Drittel des Geldes, das wir bräuchten.“ Den Aufnahmeländern gehe das Geld für Lebensmittel, Medikamente, Kleidung und Unterkünfte aus, das UNHCR benötige daher 488 Millionen US-Dollar.“

23. August 2013 „Wir müssen uns alle schämen”, sagt Anthony Lake vom UN-Kinderhilfswerk Unicef. Die Welt erlebe das größte Flüchtlingsdrama seit dem Völkermord in Ruanda vor fast 20 Jahren, in den Nachbarländern Syriens mangele es an Wasser, Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung für die Flüchtlinge. Die Vereinten Nationen melden, erst 38 Prozent des bis Ende des Jahres benötigten Geldes stünden bereit.“

3. September 2013 Mehr als zwei Millionen Syrer seien ins Ausland geflohen, mehr als vier Millionen seien im eigenen Land auf der Flucht, meldet das UNHCR. Die internationale Unterstützung für die Aufnahmeländer Libanon, Jordanien, Irak, Ägypten und Türkei müsse dringend verstärkt werden, fordert António Guterres UN-Flüchtlingshochkommissar. “

16. Dezember 2013 In einem gemeinsamen Appell erklären Dutzende Hilfsorganisationen, für das Jahr 2014 würden rund 4,7 Milliarden Euro an Hilfsgeldern für Flüchtlinge aus Syrien benötigt. „Dies ist die schlimmste humanitäre Krise, die wir seit Jahrzehnten erleben, und jeden Tag wächst die Zahl gefährdeter Syrer, die dem Hunger ausgesetzt werden“, sagt Muhannad Hadi, Nothilfekoordinator des Welternährungsprogramms (WFP) für Syrien.“

15. Januar 2014 Bei einer internationalen Geberkonferenz für die Opfer des Bürgerkriegs in Syrien sagen Regierungen Hilfsgelder in Höhe von etwa 2,4 Milliarden Dollar zu. Das werde aber nicht reichen, um Nothilfe für alle Flüchtlinge und Vertriebenen bereitzustellen, sagt UN-Generalsekretär Ban Ki Moon: „Wir schätzen, dass wir in diesem Jahr 6,5 Milliarden Dollar benötigen werden.“ Schon von den bei einer ersten Geberkonferenz für Syrien im Vorjahr versprochenen 1,5 Milliarden Dollar seien nur 70 Prozent tatsächlich an die Vereinten Nationen überwiesen worden.“

31. Januar 2014 Mehr als sechs Millionen Syrer sind auf der Flucht, der Libanon und Jordanien schreien um Hilfe. Mehr als sechs Milliarden Dollar würden 2014 für humanitäre Hilfe und den Aufbau der Infrastruktur in den Nachbarstaaten benötigt, heißt es bei einer UN-Konferenz in Kuwait. „Der Syrien-Krieg, entgrenzte Gewalt, Flucht und Vertreibung sind eine Katastrophe für Millionen von Menschen, das überfordert die Nachbarländer“, sagt Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth nach einem Besuch in der Region: „Die humanitäre Krise wird zu einer politischen, die die Region destabilisiert und zum Flächenbrand führen kann. Die notwendige humanitäre Hilfe ist daher nicht nur moralische Verpflichtung, sondern auch politische Rationalität.“ Und Jordaniens Innenminister Hussein al-Majali warnt: „Was in Syrien geschieht, wird auch Europa und Deutschland treffen.“

3. April 2014 „Der Libanon hat die höchste Flüchtlingsdichte in der jüngsten Geschichte“, sagt UN-Flüchtlingskommissar António Guterres: „Wir können das Land diese Last nicht allein schultern lassen.“ Die Weltbank schätzt, dass die Syrien-Krise den Libanon 2,5 Milliarden Dollar an verlorener Wirtschaftsleistung gekostet hat. „Die Internationale Unterstützung für staatliche Einrichtungen sowie für lokale Gemeinden steigt zwar allmählich, aber wir sind noch sehr weit von den tatsächlichen Bedürfnissen entfernt“, sagt Guterres. Während sich die humanitäre Katastrophe ausweitet und dramatische Konsequenzen für den Libanon nach sich zieht, ist die humanitäre Hilfe nur zu dreizehn Prozent finanziert. „Vergangenes Jahr“, melden die Vereinten Nationen, „wurde ein Spendenaufruf für 1,89 Milliarden US-Dollar lanciert, bisher sind aber nur 242 Millionen zur Verfügung gestellt worden.“

28. Oktober 2014 Bei einer Syrien-Flüchtlingskonferenz in Berlin sagt Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), die internationale Staatengemeinschaft müsse den Aufnahmeländern im Nahen Osten unter die Arme greifen und den Flüchtlingen neue Hoffnung geben. „Die internationale Hilfe reicht nicht aus“, sagt der libanesische Ministerpräsident Tammam Salam bei der Konferenz, der jordanische Außenminister Nasser Judeh fordert: „Wenn Jordanien diese Lasten weiter tragen soll, brauchen wir die Hilfe der internationalen Staatengemeinschaft.“ Auch Vertreter der Türkei, Ägyptens und des Irak fordern mehr Unterstützung für die Aufnahmeländer. “

1. Dezember 2014 Das WFP stoppt wegen Geldmangels die Lebensmittelhilfe für 1,7 Millionen Syrer in Ägypten, Jordanien, in der Türkei, im Libanon und im Irak. „Die Aussetzung der WFP-Nahrungsmittelhilfe bedroht die Gesundheit und Sicherheit dieser Flüchtlinge“, warnt WFP-Direktorin Ertharin Cousin. „Das könnte zu weiteren Spannungen und zu Instabilität in Syriens Nachbarländern führen.“ Viele Geberländer hätten zugesagte Gelder nicht überwiesen, klagt Cousin.“

Der Artikel endet mit diesen beiden Informationen:

22. September 2015 „W

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