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Feldenkrais

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Feldenkrais

Spürbar beweglicher werden

Sich beim Tun besser wahrnehmen

Gesündere, effizientere Bewegungen entdecken

Haltung und Koordination verbessern

Leistungsfähiger und ausdauernder werden

Stress und Verspannungen abbauen

Mehr Leichtigkeit und Spontaneität gewinnen

Lernfähigkeit und Kreativität stärken

Den eigenen Körper neugierig und kreativ nutzen

Sich zufriedener, entspannter und flexibler fühlen

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GELEITWORT DES FVD FELDENKRAIS-VERBAND DEUTSCHLAND E. V.

»Was mich interessiert, sind nicht bewegliche Körper, sondern bewegliche Gehirne.«

Moshé Feldenkrais

Im Jahr 1985 wurde von etwa 70 Feldenkrais-Praktizierenden in München der Grundstein für einen deutschen Feldenkrais-Verband, den heutigen FVD Feldenkrais-Verband Deutschland e. V., gelegt. Die Methode war damals noch jung und entsprechend wenig bekannt. Ihr Begründer, Dr. Moshé Feldenkrais, hatte einige Ausbildungen in Israel und Amerika geleitet und war ein Jahr zuvor gestorben.

Seit diesem Zeitpunkt sind gut 25 Jahre vergangen. Die Anzahl der weltweit tätigen Feldenkrais-Practitioner, so die international gebräuchliche Berufsbezeichnung, ist beständig gewachsen, und der FVD hat sich mit annähernd 2000 Mitgliedern zum größten Feldenkrais-Verband entwickelt. Die Feldenkrais-Methode konnte sich über die Jahre als körperorientiertes Lernverfahren in den Bereichen Gesundheit, Pädagogik, Sport, Musik und Kunst gut etablieren.

Grundlage der Methode ist das Wissen über unser lebenslanges Lernvermögen und ein zutiefst ganzheitliches Verständnis des menschlichen Seins. Die neueren und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, vor allem in den Neurowissenschaften und in der Hirnforschung, haben diese Grundlage mehrfach bestätigt und machen die Methode aktueller denn je.

Der Verband sieht eine seiner Hauptaufgaben darin, FELDENKRAIS® und seine Anwendungsmöglichkeiten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen – in selbstständigen Praxen, in Schulen, Kindergärten, Kliniken und Universitäten ebenso wie in Sportzentren und betrieblichen Zusammenhängen.

Ein Schritt auf diesem Weg ist die Herausgabe des vorliegenden Buchs in Kooperation mit dem Gräfe und Unzer Verlag. Es bietet einen guten Einstieg in die Feldenkrais-Methode und kann ein Ausgangspunkt sein, um – einmal neugierig geworden und anknüpfend an die mit der Lektüre gemachten Erfahrungen – diese mit Begleitung eines Feldenkrais-Practitioners des FVD weiterzuentwickeln.

Unser Dank gilt allen, die am Zustandekommen dieses Buchs mitgewirkt haben, insbesondere Carolin Theuring für das Verfassen der Texte und den beiden Fachlektorinnen Charlotte Rehbock-Walter und Eva Bleicher.

Wir wünschen den Leserinnen und Lesern interessante Erkenntnisse und viel Freude damit!

FELDENKRAIS® und das Logo des FVD sind eingetragene Marken des FVD Feldenkrais-Verband Deutschland e. V.

VERÄNDERUNG IST MÖGLICH

Vorwort des Neurobiologen Prof. Dr. Gerald Hüther

»Wer heilt, hat recht«, sagt der Volksmund und bringt damit zum Ausdruck, dass alle wissenschaftlichen Befunde und die daraus abgeleiteten Vorstellungen und Konzepte – so logisch sie auch wirken mögen und wie viele Anhänger sie möglicherweise auch finden – doch nur graue Theorie bleiben, solange sich diese Ideen nicht in der Praxis bewähren.

Der Mensch ist keine Maschine

Je überzeugender solche Vorstellungen klingen, je besser sie den jeweiligen Zeitgeist treffen und je mehr Anhänger sie deshalb finden, desto schwieriger wird es, sie zu widerlegen. Aber irgendwann findet sich immer jemand, der nicht mehr an diese Theorien glaubt, der sehr genau zu beobachten gelernt hat und daraus seine eigenen Schlussfolgerungen ableitet, die er dann sorgfältig durch Versuch und Irrtum in der Praxis überprüft. Der findet dann bisweilen etwas heraus, was tatsächlich funktioniert, obwohl es allen wissenschaftlichen Theorien und Vorstellungen seiner Zeit widerspricht.

Solche Menschen nennt der Volksmund »eigensinnige Querköpfe«, und so einer war Moshé Feldenkrais. Vor einem halben Jahrhundert, noch mitten im Maschinenzeitalter, war die Mehrzahl seiner Zeitgenossen – auch der damaligen Wissenschaftler – der Meinung, wir Menschen funktionierten selbst auch so ähnlich wie Maschinen und wir könnten die einmal entstandenen, durch genetische Baupläne programmierten Muster unseres Denkens und Handelns, unsere Bewegungs- und Verhaltensmuster, später nicht mehr verändern. Damals zeigte dieser geniale Musterbrecher Feldenkrais, dass das sehr wohl geht – und zwar bei lebendigen Menschen, nicht in der Theorie. Allerdings nicht so, wie man das bisher versucht hatte, sondern anders.

Innere Muster lassen sich ändern

Feldenkrais entwickelte neue Methoden, die es den von ihm behandelten Menschen ermöglichten, etwas wiederzufinden, was sie verloren hatten: ihr Körpergefühl, die Vielfalt der ursprünglich in ihnen angelegten Bewegungsmöglichkeiten, ihr Vertrauen in ihre Fähigkeit, sich neue Bewegungs- und damit auch Denkmuster anzueignen. Plötzlich ging etwas, plötzlich war ihnen eine neue Bewegung, eine andere Verhaltensweise möglich.

Zu ihrer eigenen Überraschung waren diese Patienten nun in der Lage, wieder Bewegungen auszuführen, die sie damals, als sie noch ein Kind waren, alle schon einmal ausprobiert und eingeübt hatten, die sie aber beim Heranwachsen »verlernt« hatten – entweder durch die unbewusste Übernahme bestimmter Haltungs- und Bewegungsmuster von ihren jeweiligen Bezugspersonen oder durch die Ausführung immer gleicher Tätigkeiten, die zu Gewohnheiten geworden waren.

Moshé Feldenkrais wusste damals schon, dass dieses »Wiedererlernen« nicht nur auf der Ebene der körperlichen Bewegungsmuster möglich ist, sondern ebenso auf der Ebene unserer geistigen »Bewegungsmuster« gelingen kann. Ihm war auch damals schon klar, dass es dazu einer Bewusstmachung bedarf, dass es nicht einfach nur darum geht, ein eingefahrenes altes Muster wieder zu öffnen und zu reorganisieren. Vielmehr kann das so gefundene neue Muster erst dann stabilisiert werden, wenn sich die betreffende Person auch wirklich bewusst macht, dass sie sich nun anders, günstiger als vorher bewegt.

Bestätigt durch aktuelle Hirnforschung

Was Moshé Feldenkrais damals mit den von ihm gefundenen Verfahren und Methoden betrat, war Neuland für all jene, die bisher an die Determiniertheit menschlicher Verhaltensweisen geglaubt hatten. Das waren die meisten seiner Zeitgenossen und natürlich auch die damals auf diesem Gebiet maßgeblichen wissenschaftlichen Koryphäen.

Deshalb fielen die innovativen Ansätze dieses Pioniers auf einen ziemlich unfruchtbaren Boden. Aber auch wissenschaftliche Theorien und die darauf aufgebauten Welt- und Menschenbilder bleiben nicht ewig bestehen. Sie verändern sich zwangsläufig, weil ja immer wieder neue Entdeckungen gemacht werden, neues Wissen hinzukommt, das dann auch oft nicht mehr zu den alten Theorien passt. Und so kam es, wie es kommen musste: Die moderne Hirnforschung ist nun seit etwa zwei Jahrzehnten dabei, all das zu bestätigen, was Moshé Feldenkrais damals herausgefunden hatte und was Feldenkrais-Practitioner seither ihren Klienten überall auf der Welt erfahrbar machen. Wer heilt, hat recht!

Nur: So richtig hat sich das immer noch nicht überall herumgesprochen. Deshalb bin ich froh, dass nun endlich mit diesem Buch eine leicht lesbare und für jedermann verständliche Einführung in die Feldenkrais-Arbeit erschienen ist. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben … Es ist noch nicht zu spät, aber es ist höchste Zeit, dass endlich eine breite Öffentlichkeit erfährt, dass man nicht ewig so weitermachen muss wie bisher, dass Veränderung möglich ist, nicht nur in der Art, wie man sich körperlich bewegt, sondern genau dort, wo gesteuert wird, wie man sich in der Welt bewegt: ganz oben, im Kopf.

Göttingen, im November 2012

Prof. Dr. Gerald Hüther

Leiter der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen und des Instituts für Public Health der Universität Mannheim/Heidelberg.

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BEWUSSTHEIT DURCH BEWEGUNG

Mithilfe der Feldenkrais-Methode lernen Sie, sich bewusst wahrzunehmen, während Sie gesunde und effiziente Bewegungsabläufe entwickeln. Das führt zu größerer Leichtigkeit und Freiheit im Tun. Die Bewegungen führen Sie mit Knochen, Muskeln und Sehnen aus, doch erst durch das Wirken Ihres Gehirns erhalten sie Sinn und Orientierung und werden zum Ausdruck Ihrer Persönlichkeit.

WARUM FELDENKRAIS?

Unser Alltag besteht aus vielen Bewegungen, Handlungen und Gewohnheiten, die uns so selbstverständlich geworden sind, dass wir vergessen haben, dass wir all diese Dinge irgendwann einmal gelernt haben. Aber einmal Gelerntes muss nicht lebenslang unverändert bleiben, es kann auch neu entdeckt, verändert und verbessert werden – zum Beispiel mit FELDENKRAIS®. Lernen Sie das Potenzial dieser Methode kennen.

Vielleicht haben Sie manchmal das Gefühl, wie eine Maschine funktionieren zu müssen, möglicherweise lastet große Verantwortung auf Ihren Schultern, Stress raubt Ihnen den Atem, Leistungsdruck lässt Sie die Zähne zusammenbeißen, oder Sie wissen nicht mehr, wo Ihnen der Kopf steht. Ihr Körper reagiert darauf mit seiner Haltung: Sie sind verspannt, haben Rückenschmerzen, einen steifen Nacken, leiden unter Spannungskopfschmerzen oder sind durch andere Beschwerden beeinträchtigt. Da ist es nicht überraschend, dass Ihnen immer öfter Feldenkrais als hilfreicher Weg empfohlen wird.

SO WIRKT FELDENKRAIS

Beschrieben wird die Wirkung der Methode häufig eher oberflächlich: »Man macht langsame Bewegungen, und es ist total entspannend«, aber das sind nur Mittel zum Zweck. Feldenkrais bietet viel mehr als das: Feldenkrais regt Sie an, sich wieder neu zu entdecken, ineffiziente Bewegungsmuster zu ersetzen und Leichtigkeit und Spontaneität zu Ihren Begleitern im Alltag zu machen. Dabei ist es nicht wichtig, ob Sie alt oder jung, sportlich oder ungeübt sind. Sie können immer von Feldenkrais profitieren, denn bei Feldenkrais haben Sie die Möglichkeit, die Übungen individuell an Ihre momentanen Fähigkeiten anzupassen.

Bewusster, flexibler, entspannter

Frei von Leistungsdruck führen Sie jede Bewegung so aus, als ob Sie gerade ein Experiment starten, dessen Ausgang Sie noch nicht kennen. Im Mittelpunkt steht dabei, dass Sie üben, sich wahrzunehmen, während Sie etwas tun. Wenn Sie sich diese Zeit nehmen, profitieren Sie auf Dauer durch eine sensiblere Körperwahrnehmung und effizientere Bewegungsabläufe. Und Sie werden feststellen, dass Sie sich zufriedener, entspannter und flexibler in Körper und Geist fühlen.

Der Ansatz ist zunächst neu und ungewohnt, doch gerade er bietet einen wirkungsvollen Ausweg aus der belastenden Fremdbestimmung durch Alltag, Kultur und Gesellschaft.

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Viel Spaß!



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