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Falsche Kneipe ?

Roderick Sween

Falsche Kneipe ?


Für eine wirklich gute Freundin, die auch gerne mal mit dem Holzhammer zuschlägt. Diese Story gehört ganz Dir, mein Lieblingsdrachen :) Wer ein E-BOOK kauft, erwirbt nicht das Buch an sich, sondern nur ein zeitlich unbegrenztes Nutzungsrecht an dem Text, der als Datei auf dem E-BOOK- Reader landet. Mit anderen Worten: Verlag und/oder Autor erlauben Ihnen, den Text gegen eine Gebühr auf einen E-BOOK- Reader zu laden und dort zu lesen. Das Nutzungsrecht lässt sich durch Verkaufen oder Verschenken nicht an Dritte übertragen.


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Erfolgt die Verletzung des Urheberrechts gewerbsmäßig, so kann der Täter mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bestraft werden. (§ 108a)



Sämtliche Personen, Orte und Begebenheiten sind frei erfunden, Ähnlichkeiten rein zufällig.


Der Inhalt dieses Buches sagt nichts über die sexuelle Orientierung des Covermodels aus.


Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck oder eine andere Verwertung, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung der Autorin.


Ebooks sind nicht übertragbar und dürfen nicht weiterveräußert werden. Bitte respektieren Sie die Arbeit der Autorin und erwerben eine legale Kopie. Danke!


Text: Roderick Sween

Foto von: Andrey Kuzmin

Covergestaltung: Rigor Mortis

Inhalt

Inhalt 2

Falsche Kneipe? 2

Von der Kneipe in die Sauna 6

Wieder Freitagabend 13

Kaffeeduft 16

Freitagabend, sechs Wochen später 17











Für eine wirklich gute Freundin, die auch gerne mal mit dem Holzhammer zuschlägt.
Diese Story gehört ganz Dir, mein Lieblingsdrachen






Falsche Kneipe?


Freitagabend und die Decke fiel mir auf den Kopf.

Neue Stadt, neue Kollegen und noch kein Anschluss gefunden. Der Umzug war geschafft, alles hatte seinen Platz gefunden und selbst der letzte Karton entsorgt, nichts war mehr zu tun. Raus! Ich musste einfach raus oder ich würde am Rad drehen. Eine Runde mit dem Motorrad würde mich schon beruhigen. Also rein in die Lederhose, die Motorradjacke übergeworfen und ab ging’s.

Mist! Das Teil sprang nicht an. Auf Fehlersuche hatte ich jetzt so gar keinen Bock. Also hieß es: Jackenwechsel und auf Schusters Rappen die Stadt erkunden.

Ich latschte gemütlich durch die Stadt und schaute mich um. In einer sauberen und gepflegten Seitenstraße fand ich eine Kneipe, die recht urig und anheimelnd aussah. Durstig ging ich hinein. Der Wirt begrüßte mich höflich, ich bestellte ein Bier und suchte einen freien Platz in Thekennähe. Da hatte ich große Auswahl, denn die Kneipe war ziemlich leer.

Das änderte sich aber bald. Eine Gruppe von vier Männern betrat das Lokal und der Wirt hieß sie einzeln mit Namen willkommen. Angeregt unterhielten sie sich über Lokalpolitik und amüsierten sich königlich über die missglückte Rede eines ihrer Stadtpolitiker.


Danach ging es Schlag auf Schlag: die Kneipe füllte sich innerhalb der nächsten Stunde, allerdings nur mit Männern. Das Bier schmeckte, also orderte ich noch eines. Der Wirt hatte es grade vor mir abgestellt, da rief jemand: „Lokalrunde! Ich hab Geburtstag, Mädels!“

Da das Geburtstagskind sich hinter mir befand, konnte ich es nicht sehen. Ich musste über den Begriff 'Mädels' schmunzeln, da ausschließlich Männer im Raum waren. Als ich entdeckte, dass sich einige der Kerle küssten, begriff ich immer noch nicht.


Ich war tolerant genug, um mich bestimmt nicht über Schwule aufzuregen. Meine Mutter hätte mir sonst den Hosenboden stramm gezogen. Für sie waren alle Menschen gleich und Liebe eben Liebe. Sie hat bei ihrer Erziehung stets darauf geachtet, dass wir Kinder ja nicht zu intoleranten Arschlöchern verkommen.


Das Geburtstagskind wurde von der Runde mit Thomas angesprochen und war 31 geworden. Ich selbst war hier mit meinen 20 Lenzen das Küken, stellte ich bald fest. Leider hat Bier die unangenehme Eigenschaft, dass es treibt. Ich musste also irgendwann auf die Toilette. Kurz bevor ich fertig war, stellte Thomas sich an das Pinkelbecken direkt neben mir. Das fand ich nun schon etwas komisch, da drei weitere Pissoirs zur Verfügung standen. In meiner Naivität maß ich dem jedoch keine Bedeutung bei und nahm einfach an, dass Thomas betrunken war. Noch schnell die Hände gewaschen und schon war ich wieder im Schankraum.


„Meine Güte, hat der Süße einen Hübschen!“, rief Thomas in die Runde, als er vom Klo kam. „Wem von euch gehört denn das Häschen?“ Geschockt glotzte ich ihn an. So was hatte ich noch nie erlebt. Jetzt kam mir endlich die Erkenntnis, wo ich hier gelandet war. Meine Wangen wurden heiß und ich wohl mächtig rot im Gesicht.

„Ui, kann es sein, dass du gar nicht bewusst hierher wolltest?“ Thomas schlug mir lachend auf die Schulter. „Eigentlich kenne ich ja die Schwulen aus unserer Gegend.

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