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Epigenom & Verantwortung

Epigenom & Verantwortung

Über die seelischen und molekularen Traumatisierungseffekte bei Schutzbefohlenen

von

Ekkehard Stähler

und

Ulrich Kübler

Der Embryo, in einer Darstellung von Prof. Dr. E. Stähler. Er ist das Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft, gefährdet durch Gewalt, Pestizide und genomische Manipulation (Genscheren).

Das eben ist der Fluch der bösen Tat, dass sie, fortzeugend, immer Böses muss gebären.

Friedrich Schiller – Wallenstein-Piccolomini

Ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis ins 3. und 4. Glied

2. Mose 20,5

Genetik und Epigenetik

schreiben das Buch des Lebens.

Alles , was wir uns selbst und unseren Mitmenschen antun, hinterläßt bleibende epigenetische Engramme.

Die Epigenetik zwingt uns zu einer neuen Verantwortlichkeit für uns selbst, und alle Schutzbefohlenen!

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Das Buch des Lebens

Grundgesetz: 1

Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Sie zu achten und zu schützen, ist Verpflichtung aller staatlicher Gewalt

2

Die staatliche Schutzpflicht umfaßt auch den Schutz für das ungeborene Leben……

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

Gedanken zur Einführung in das Thema:

Transgenerationale Effekte

Über die Zusammenhänge von Traumatisierung und Epigenomik und deren gesellschaftsrelevante Folgen

Die Besonderheiten der frühkindlichen Gehirnentwicklung

Prinzipien der epigenetischen Steuerungsmechanismen:

I: Wie entstehen epigenomische Veränderungen/Schäden, die nach Traumatisierungen nachgewiesen werden konnten?

II Schäden, die unmittelbar an der DNA auftreten:.

Pestizide verursachen eine molekulare Traumatisierung:

Effekte von Traumatisierungen im Kindesalter

A) Verhaltensstörungen nach kindlicher Traumatisierung

B) Morphologisch- strukturelle Traumatisierungseffekte im Gehirn

C) Molekular-epigenomische Traumatisierungseffekte in Zellen

Pränatal:

Kleinkinder:

D) Strukturelle Traumatisierungseffekte an Telomeren.

Betreuungsqualität der Kleinkinder

A) Außerfamiliäre Betreuung, Kindertagesstätten:

NUBBEK-Studie

NICHD-Studie

Wiener-Studie

Schweizer-Studie

Untersuchungen über den Cortisolspiegel von Kindern in der KITA

Untersuchungen über die Eingewöhnungs- und Trennungsphase

Untersuchung von Watamura et al.

Hippocampus-Zelldichte

Größerer Hippocampus bei früher mütterlicher Unterstützung

Kanada, Quebecer Projekt

FCC (Family-child-care)-Studie

B) Familiäre Kinderbetreuung

Kauai-Studie:

Studie: Kinder bei nur einem Elternteil

UNICEF –Studie.

Studie des Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationskrankheiten

Statistik: Betreuung in KITAS

Statistik zu familiärer Gewalt:.

Bayer-Health-Care-Studie zu Gewalt- und Missachtungserfahrungen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland.

Bundesweite repräsentative Befragung von 45.000 Neuntklässlern.

Daten zur sozialen Situation

Diskussion

Zusammenfassung

Die Traumatisierung von Kindern führt im Gehirn zu morphologischstrukturellen und molekular-epigenomischen Veränderungen.

Traumatisierungseffekte sind die Folge des ganzen Spektrums physischer und seelischer Gewalt: Dazu gehören Missbrauch, Misshandlung, Vernachlässigung, verbale Demütigung.

Traumatisierungen entstehen bereits intrauterin unter dem Einfluss toxischer Substanzen wie z. B. Pestiziden. Traumatisierungen entstehen aber auch bereits pränatal durch Stress der Mütter (Ängste, Erleiden von Gewalt, Vergewaltigung, Depressionen, schlechte soziale Bedingungen).

Als Traumatisierungseffekte treten in Erscheinung: Stressintoleranz, Persönlichkeitsveränderungen, Autismus, neurophysiologische Entwicklungsdefizite, situationsunangemessene Handlungen, Aggressionen, Regulationsstörung emotionaler Prozesse, Suizide, Delinquenz.

Im Rahmen der familiären Betreuung ist statistisch jedes vierte Kind in Deutschland gefährdet, eine Misshandlung zu erleiden.

Die außerfamiliäre Betreuung durch KITAs birgt Gefahren für die Entwicklung von Verhaltensstörungen, wenn Personal und Ausstattung nicht den Bedürfnissen der sensibelsten Phase kindlicher Gehirnentwicklung entsprechen können.

Das Aufwachsen der Kinder in einem Single-Haushalt oder nach Scheidung der Eltern, erhöht das Risiko, psychische Verhaltensstörungen zu entwickeln.

Die offiziellen statistischen Daten zur Situation der Kinder in Deutschland zeigen auf, dass fast jedes 3. – 4. Kind Gefahr läuft, einen Traumatisierungseffekt zu erleiden oder schon erlitten hat.

Die wichtigste Voraussetzung einer Gesellschaft, eine friedliche Zukunft zu gestalten, ist, Verantwortung dafür zu tragen, dass sich das Leben, von seiner Entstehung an bis zur Entlassung in die Eigenverantwortlichkeit, ohne Traumatisierung entwickeln kann. Wenn eine Gesellschaft es schafft, ein Ambiente des Respekts vor dem Leben und der Menschenwürde, insbesondere der Ungeborenen, Kleinsten und Schutzlosen zu schaffen, die sich nicht wehren können, dann wird das gute Früchte tragen.

All das Böse, das das Leben auf dem Weg in die reale Welt erleben musste, wird sich epigenomisch verfestigen und zu einer molekularen Erinnerung werden, die sich erst viel später, vielleicht aber auch erst in der 3. oder 4. Generation verflüchtigt.

Gedanken zur Einführung in das Thema

Immer häufiger erreichen uns Berichte über besorgniserregende Veränderungen in den westlichen Industriegesellschaften. Immer mehr Menschen, vor allem Kinder, leben in ökonomisch und seelisch prekären Verhältnissen, trotz stetig steigender Steuereinnahmen und Konzerngewinnen. Immer öfter berichten Medien weltweit über Gewaltausbrüche und Tötungsdelikte von Jugendlichen. Dazu ist die Luft verpestet, die Umwelt zunehmend zerstört und die Gefahr für Kinder, misshandelt zu werden, beklagenswert hoch:

Über 200.000 Kinder müssen jährlich in Deutschland mit einer Misshandlung rechnen und in 320 Fällen ist diese so brutal, dass der Tod des betroffenen Kindes die Folge ist. Die junge Generation muss in einem Ambiente aufwachsen, das zunehmend von außen und innen bedroht wird.

Das ist insofern von Bedeutung, da zelluläre und seelische Reifungsprozesse in der Phase der Entwicklung besonders störanfällig sind. Und diese Reifungsprozesse werden schleichend und unsichtbar seit Jahren erheblich gestört, finden aber in der öffentlichen Wahrnehmung nicht die Beachtung, die aufgrund der nachhaltigen, weit in die Zukunft reichenden Schäden notwendig wäre.

Dazu ein Beispiel (von Tausenden weltweit) pars pro toto:

Die Luftverschmutzung in der EU mit toxischen Substanzen wie Feinstaub, Schwefeldioxid, Stickoxiden, flüchtigen organischen Verbindungen und Ammoniak ist so hoch, dass aktuell über 467.000 Menschen in Europa einen vorzeitigen Tod erleiden, der darauf zurückzuführen ist, und man sich daher genötigt sah, EU-weit schärfere Grenzwerte für Luftschadstoffe festzulegen.

62 % der Fläche der EU sind eutrophierungsgefährdet, davon 71 % NaturÖkosysteme. Die externen Gesamtkosten der Auswirkungen liegen zwischen 330 und 940 Milliarden Euro. Die direkten wirtschaftlichen Schäden werden mit 15 Milliarden Euro (Arbeitstagverluste), 4 Milliarden Euro (Gesundheitsfürsorge), 3 Milliarden Euro (Ernteverluste) und 1 Milliarden Euro (Gebäudeschäden) veranschlagt.

In den offiziellen Berichten findet sich kein warnender Hinweis auf die viel schlimmere, weit in die Zukunft reichende Gefahr, dass unsere Kinder durch toxische Substanzen in Luft, Wasser, Böden und Nahrungsmitteln epigenomische Schäden erleiden, die zu erheblichen zellulären Regulationsstörungen führen – mit weittragenden Folgen.

Vor diesem Hintergrund ist zu beobachten, dass sich der seelische und körperliche Zustand vieler Menschen – vor allem der jungen – verschlechtert und zunehmend als Krankheit in Erscheinung tritt. Und das in einer Häufigkeit, die vor Jahrzehnten noch unbekannt war und jetzt ein epidemisches Ausmaß annimmt.

Offensichtlich sind die Menschen tief greifenden Einflüssen unterworfen, die zu einer Fehlsteuerung metabolischer und psychischer Prozesse führen. Drei Beispiele mit großer gesellschaftlicher Relevanz seien pars pro toto angeführt:

1. Die dramatische Zunahme von Karzinomen im Allgemeinen und einigen Karzinomen, wie z. B. die der Mamma, im Besonderen.

2. Die Zunahme extrem übergewichtiger Menschen, was einer Fettsuchtepedimie gleichkommt, und die damit verbundenen Erkrankungen wie Diabetes, Hypertonus, Apoplex etc.

3. Bei Jugendlichen die auffällige Zunahme von Verhaltensstörungen, Aggressivität, Gewalt, Schulschwierigkeiten, Schulabbrechern, Autismus, Depressionen, Bindungsunfähigkeit, Delinquenz und zunehmende Entkopplung der früher einsetzenden Pubertät von der seelischen Reifung.

Wie sind diese Phänomene zu erklären?

Gemeinsam ist allen, dass sie einen epigenetischen Hintergrund haben. Wir sind evolutionär aus dem Tritt geraten, und dieses Missverhältnis hat seinen Preis.

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Unsere heute noch gültige genetische Grundausstattung entwickelte sich in einem evolutiven Prozeß über mehrere hunderttausend Jahre.

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In evolutionären Dimensionen betrachtet haben wir unsere Umwelt fast über Nacht tiefgreifend verändert.
Die von uns geschaffene Welt paßt nicht mehr zu unserem Körper.
Die epigenomische Feinabstimmung unserer biologischen Eigenschaften schafft es immer weniger, uns auf das moderne Leben vorzubereiten.

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