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Englische Grammatik mit Köpfchen und ein bisschen (Un)sinn

Das vorliegende Werk wurde von Lernenden inspiriert und für Lemende geschrieben. Wer auf dieser etwaigen Widmungen vorbehaltenen Seite nun Ehrerbietungen an (im wörtlichen Sinne) arrivierte Persönlichkeiten sucht, die oftmals nichts Wesentliches zur Entstehung des Werkes beigetragen haben, deren namentliche Nennung jedoch dem Druck geschuldet ist, dem junge WissenschaftlerInnen und AutorInnen üblicherweise Jahrzehnte ihres Lebens ausgesetzt sind, der sucht vergeblich. Anstelle dessen habe ich mich dazu entschieden, mich bei jenen Menschen zu bedanken, die vielleicht nicht zwangsläufig mit ihrer linguistischen Expertise einen Beitrag zu diesem Buch leisten konnten, die jedoch ehrliches Interesse bekundet haben und da waren, auch dann schon, als es mühevoll und zeitraubend war. Und als man sich noch nicht im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit sonnen konnte. Diese seien hier vor den Vorhang gebeten!

In liebevoller Erinnerung an meinen Großvater Franz, der mich gelehrt hat, dass ich alles schaffen kann, was ich wirklich schaffen will, und dass die einzige Grenze jene ist, die wir uns selbst setzen.

Dieses Buch widme ich zunächst meiner Familie, meiner Mutter Martha und meiner Großmutter Martha, für ihre Geduld und dafür, dass insbesondere meine Mutter mir oft den Rücken freigehalten hat. Ein besonderes Dankeschön für die Sacherschnitten!

Dieses Buch möchte ich jedoch auch meinen Studierenden widmen. Insbesondere sei hierbei genannt Oberleutnant Maximilian Walenta vom Ausmusterungsjahrgang Reichsgraf von Abensperg und Traun (2018) an der Theresianischen Militärakademie, auf dessen ehrliches Feedback ich zu jeder Zeit zählen darf. Viel Soldatenglück, Max!

Ein besonderer Dank ergeht auch an den Jahrgang Hauptmann Neusser (2020) und den Jahrgang Dragonerregiment „Herzog von Lothringen“ Nr. 7 (2021) für viele inspirierende Unterrichtsstunden, in denen wir voneinander lernen durften. Danke auch der Englischgruppe Hotel des Jahrgangs Freiherr Lenk von Wolfsberg (2022) für ihre Unterstützung und Geduld während des Corona-Lockdowns! Ich bin stolz auf euch alle!

Die Autorin

Roswitha Geyss

Englische Grammatik mit Köpfchen und
ein bisschen (Un)sinn

Wie bestehe ich meine Prüfung auf Niveau B2-C1/STANAG Level 3?

Abgedeckte Leistungsstufen: B2 und C1 lt. GERS
STANAG Level 2+ und 3

Inhaltsverzeichnis

Das etwas andere Vorwort

§ 1 Present Tenses

§ 2 Present Perfect Tense

§ 3 Present Perfect Simple vs. Present Perfect Continuous

§ 4 Present Perfect Simple vs. Past Simple

§ 5 Past Simple

§ 6 Past Continuous

§ 7 Past Simple vs. Past Continuous

§ 8 Past Perfect Simple

§ 9 Past Perfect Simple vs. Past Perfect Continuous

§ 10 Past Simple vs. Past Perfect Simple

§ 11 Future I Simple: Will-Future

§ 12: Future I Simple: Going-To Future

§ 13 Future I Continuous

§ 14 Future II Simple

§ 15 Future Perfect Continuous Tenses: Overview

§ 16 Adjectives and Adverbs

§ 17 Comparison of Adjectives

§ 18 Comparison of Adverbs

§ 19 Sentences with Comparisons

§ 20 Lessening Comparative and Superlative

§ 21 Intensifiers

§ 22 Countable and Uncountable Nouns

§ 23 Plural Nouns

§ 24 Plural Forms

§ 25 Singular Nouns

§ 26 Collective Nouns

§ 27 Articles

§ 28 Demonstrative Determiners and Pronouns

§ 29 Possessive Determiners and Pronouns

§ 30 Much vs. Many, (a) little vs. (a) few

§ 31 A lot of and Lots of

§ 32 Some vs. Any

§ 33 Each vs. Every

§ 34 Indefinite Pronouns

§ 35 Reflexive and Reciprocal Pronouns

§ 36 Relative Pronouns

§ 37 Questions

§ 38 Which vs. What

§ 39 Question Tags

§ 40 Reported Speech

§ 41 Modal Auxiliaries

§ 42 Active vs. Passive Voice

§ 43 Two Objects in an Active Sentence

§ 44 Verbs with Prepositions in the Passive Voice

§ 45 Impersonal Passive

§ 46 If-Clauses

§ 47 Mixed Conditional Sentences

§ 48 Replacing and Omitting If

§ 49 Participles

§ 50 Gerund vs. Present Participle

§ 51 Gerund vs. To-Infinitive

§ 52 Bare Infinitive

§ 53 Wishes and Hypotheses

Das etwas andere Vorwort

Eines der ersten Dinge, die man als Lehrerin lernt, ist, dass man nur erfolgreich über das sprechen kann, was man auch selbst kennt. Zumindest dann, wenn man authentisch sein möchte. Authentizität ist der Schlüssel, damit das Wissen auch bei den Lernenden ankommt und nicht auf dem Weg dorthin irgendwo verpufft. Nun ist es freilich so, dass ich als Fremdsprachenlehrerin – gottseidank! – mit einem sehr guten Sprachverständnis gesegnet bin und es mir immer leichtgefallen ist, mir neue Sprachen oder Wörter und Wendungen anzueignen. Daher mögen mir nun einige vielleicht vorwerfen, dass ich Sprach-probleme gar nicht am eigenen Leib kenne und es mir nicht anmaßen kann, darüber zu sprechen oder gar noch Bücher darüber zu schreiben. Zurecht?

Nun, es mag sicher stimmen, dass ich weiß, wie man die verschiedenen Zeiten im Englischen richtig verwendet, mich der richtige Gebrauch von Adjektiv und Adverb nicht ins Straucheln bringt und ich den Unterschied zwischen Wortarten und Satzgliedern, Satzarten und Textsorten im Schlaf beherrsche, weil dieser meine kleine Welt im Innersten zusammenhält. Dennoch weiß ich gut, wie es sich anfühlt, trotz Bemühungen Schwierigkeiten zu haben, mit dem Leistungsvermögen anderer mitzuhalten. Jedoch nicht im sprachlichen Bereich. Meine Probleme liegen im Sport. Nun ist es so, dass ich fünf Tage die Woche trainiere. Ich laufe, gehe in die Kraftkammer, mache Functional Training. Sicher habe ich mich mit der Zeit verbessert. So laufe ich nun jeden Tag ungefähr 8 km oder trainiere rund eine Stunde am Ergometer und der Rudermaschine. Dennoch bedarf es nur eines einzigen Joggers, der mich auf meiner Laufstrecke leichtfüßig überholt, um mir bewusst zu machen, dass ich es wohl nie schaffen werde, mit Profisportlern mitzuhalten. Es hat viele Jahre gedauert, bis ich endlich verstanden hatte, dass es darum auch gar nicht geht. Es geht nicht darum, der oder die Beste zu sein; es geht darum, sein eigenes Potenzial voll auszuschöpfen und die Grenzen, die man in sich zu fühlen glaubt, immer weiter vor sich herzuschieben. Dann verbessert man sich automatisch.

So ist es auch im sprachlichen Bereich. Grenzen bestehen immer nur in einem selbst – daher müssen wir auch an uns selbst arbeiten. Dies habe ich nicht gelernt durch meine Sportlehrerinnen – insbesondere eine Dame ist mir mit ihrer Herablassung im Gedächtnis geblieben, sodass ich umgekehrt gut verstehen kann, wenn derartige Erfahrungen bei meinen Lernenden dazu geführt haben, Abscheu vor Fremdsprachen zu entwickeln. Nein, dies habe ich gelernt durch meine Lernenden selbst. Insbesondere an der Theresianischen Militärakademie, an der ich seit einigen Jahren als Lektorin tätig bin, werden Sport und körperliche Fitness großgeschrieben. Doch auch die besten Fähnriche fechten immer zunächst einen Kampf gegen ihre eigenen inneren Grenzen aus. Indem sie beharrlich an sich arbeiten und jede mühsame Etappe für sich entscheiden, erreichen sie die geforderten Limits. Es geht nicht darum, aus meinen Lernenden linguistische Experten zu machen. Es geht einzig und allein darum, ihnen dabei zu helfen, das in jedem von ihnen vorhandene sprachliche Leistungsvermögen voll für sich nutzbar zu machen. Gerade auf den Niveaus B2 und C1 laut GERS1 bzw. auf den (grob) äquivalenten Levels 2+ und 3 lt. STANAG2 6001 ist es erlaubt, Fehler zu machen, unter der Voraussetzung, dass diese die Kommunikation nicht behindern. Und ich begleite meine Lernenden auf diesem Weg insofern, als ich ihnen sprachliche Regeln und Strukturen veranschauliche, sodass sie im besten Fall selbst erkennen, wenn sie einen Fehler gemacht haben bzw. wie sie ihn verbessern können. Und vor allem anderen, indem ich ihnen die Freude an der Sprache wiedergebe. Dazu habe ich über die letzten Jahre viele Materialien erstellt, die ich nun auszugsweise hier auch der breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen möchte.

Es sei an dieser Stelle festgehalten, dass die vorliegende Kurzgrammatik keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt bzw. ausdrücklich nicht als linguistisches Nachschlagewerk zu verstehen ist! Es handelt sich um eine Sammlung und Aufarbeitung von nützlichen Regeln, basierend auf immer wiederkehrenden Fehlern in mündlichen und schriftlichen Äußerungen. Und nicht ohne Stolz kann ich sagen, dass meine Arbeit bereits erste Früchte trägt. Der Spaß in meinem Unterricht ist spürbar. Und noch wichtiger:

Themen; 6001 betrifft den sprachlichen Bereich. die Erfolgsquote am Ende der Ausbildung liegt bei vollen 100%! Somit bleibt mir nur noch übrig, Ihnen viel Freude beim Wiederholen und Neuentdecken der englischen Grammatik zu wünschen!

Mag. Roswitha Geyss

 

1 GERS = Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen

2 STANAG = NATO Standardization Agreement, Standardisierungsabkommen zu verschiedenen militärischen

§ 1 Present Tenses

Figure 1 Geyss; www.pixabay.com

1. Formation

Let’S RULE THE ENGLISH WO&H!

Modal verbs

In the third person singular the verb always ends in -s. However, this is not true for modal verbs (can, must, may, might, shall, should). Modal verbs do not take an -s in the third person singular!

he wants, she needs, he writes, she works

BUT: he can, she must, he may, she should

2. Use