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Eine Reise die mein Leben veränderte

Foto: Eva Reifmüller

Dory Bacher, BSc.

Leiter und Lehrtrainer
Kickstart Your Future

Coach und Gründer der
ALPS Fitness Academy

Voller Stolz und aus
tiefstem Herzen geschrieben
für
Maylan und Xavira Bacher

Lies die folgenden Kapitel mit dem Herzen.

Suche dir für dich das Beste heraus und

impliziere es in dein Leben.

Nutze die Macht, die du als Gestalter für

dein Leben hast und führe dich selbst

zum bestmöglichen ICH.

DANKE, dass du Teil der Heart to Heart Foundation bist!

Es ist für mich persönlich unvorstellbar, zu wissen, dass es am heutigen Tag Millionen von Menschen gibt, welche nicht den Zugang zu den Geburtsrechten dieser Welt bekommen haben. Kriege, Katastrophen, Krankheiten, Hunger, Gewalt und Ausbeutung sind Themen, welche gesellschaftlich im Europäischen Raum nur mal kurz in Zeitungen gelesen oder am Tablet durchgerollt werden. Ich spreche hier von Geburtsrechten, wie Nahrung, medizinische Versorgung, Gesundheit, Unterkunft und Zugang zu Bildung. Durch die Heart to Heart Foundation möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass Menschlichkeit mehr auf dieser Welt aufblühen kann und Kinder, Jugendliche sowie Eltern Zugang zu Bildung bekommen. Wie Vincent Van Gogh sagte: „Große Dinge entstehen durch das Zusammenbringen einer Reihe von kleinen Dingen“ Werde Teil der realen Veränderungen durch die Heart to Heart Foundation und hilf uns, Träume der Kinder am Leben zu erhalten und den Menschen die Möglichkeit zu geben, durch kleine Unterstützungen das Leben zu verbessern.

HINWEIS!

Vom gesamten Umsatz (Projekte, Bücher etc.) fließen 5% als Spende in die Heart to Heart Foundation.

www.dorybacher.com/heart-to-heart-foundation

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Champ und sein Leben – Europa

Der Bumerang Effekt – Australien

Der Shaolin Mönch – Indien

Die Suche nach den „BIG 5“ – Südafrika

Die Macht von Rio – Brasilien

Neue Zeit – Neue Chance – USA

Weiß für Weisheit – Europa

Vorwort

Durch meine vielen Reisen in den verschiedensten Ländern und Kulturen, konnte ich sehen, wie unterschiedlich Kinder aufwachsen. Die einen bekommen sehr wenig bis keine Ausbildungs- und Lebensmöglichkeiten, die anderen wiederum viele.

Was für mich aber sehr entscheidend war: Ich sah, wenn Kinder – egal woher sie stammen, welchen Kulturen, Glaubenssätzen oder Umständen sie ausgesetzt sind – in ihr individuelles Potenzial kamen, blühten sie auf wie wunderschöne Blumen.

Mein innerer Antrieb war immer mit Sport verbunden, deshalb habe ich Sport- und Bewegungswissenschaften studiert und gründete die ALPS Fitness Academy.

Vor einigen Jahren arbeitete ich als Sportcoach in einem meiner Heart to Heart Projekten in der Hyde Park Primary School in einem kleinen Dorf namens Parkwood in Südafrika. Ich war voller Euphorie, den Kindern, mit all meinem Wissen über Bewegung, viele spannende Spiele beizubringen.

So baute ich für circa 50 Kinder einen Koordinationslauf am Bolzplatz hinter der Schule auf. Dann holte ich zur Demo einen Jungen heraus, welcher super sportlich aussah. Ihr kennt das vielleicht: Bei einigen Kindern merkt ihr sofort, dass sie Bewegungstalente und Energiebündel sind. Als ich dann erschreckt feststellte, dass er fast alles falsch vorzeigte, warf ich die Übung über Bord und holte ein typisches Ballspiel aus meinem Spiele Portfolio. Der kleine Junge war etwas eingeschüchtert, da ich in dem Moment unbewusst leicht enttäuscht zu ihm rüber sah und dachte, er kann die Koordinationsübung vorzeigen.

In der großen Pause wurden alle 1.500 Kinder auf den riesigen Bolzplatz geschickt und ich drehte dort meine Runden. Als ich eine große Gruppe zusammen in einem Kreis stehen und singen sah, bemerkte ich, dass die Gruppe die Melodie von Michael Jackson „Beat it“ wiedergab.

Ich trat näher heran und sah einen kleinen Jungen in der Mitte tanzen. Währenddessen klatschten und sangen alle um ihn herum. Es war genau der Junge, der von mir, beim Vorzeigen des Koordinationslaufes, als „nicht sportlich“ abgestempelt worden war. Jedoch bewegte sich hier der Achtjährige ganz genau gleich wie sein Idol Michael Jackson. Am selben Tag hörte ich von den Lehrern, dass dieser Junge zu den größten Bewegungstalenten im Bereich Tanz in der Umgebung zählte.

Ab diesem Zeitpunkt änderten sich meine Einstellung und meine Vorurteile komplett. Es zeigte mir, dass jeder und wirklich jeder einen indiviellen Weg geht und wir nicht alle die gleichen Antriebe und Vorstellungen vom Leben habe.

Obwohl dieses Buch die 2. Auflage ist, wollte ich den Inhalt ohne Veränderung beibehalten. Rückblickend zu sehen ist es immer wieder wertvoll, wie wir uns weiterentwickeln, auch wenn uns dies nicht immer bewusst ist. Jedoch eines stimmt auch in der heutigen Zeit immer noch:

Früher war mein Glaubenssatz: „Gehe zur Schule, schreibe gute Noten, mach Abitur/Matura, studiere, suche dir einen Job, kauf dir ein Haus und ein Auto, heirate und bekomme Kinder, arbeite 50 Jahre in derselben Firma und danach in deiner Pension kannst du reisen – das ist unser Leben“

Das war damals meine Vorstellung vom Leben. Klingt alles soweit gut, bis ich dann in meinem Studium erkannt habe, dass mir etwas fehlt. Wir erlernen während unseres gesamten Ausbildungsweges sehr viele essentiell wichtige Fähigkeiten und wichtiges Wissen. Wissen wie in etwa, Lesen, Rechnen, Schreiben geht. Aber unter anderem auch nicht so Wichtiges: Wie lange der Nil ist, wie viel Einwohner China hat oder wie lange es dauert, wenn ich eine 1kg schwere Aktuell bin ich Leiter & Lehrtrainer von Kickstart Your Future sowie Coach und Gründer der ALPS Fitness Academy.

Das schönste Abenteuer, welches du erleben kannst, ist ein Leben zu leben, in dem du deine Träume verwirklichst, dir unvergesslich erfüllende Momente kreierst und diese lebst!

Ich habe es zu meiner Lebensaufgabe gemacht, so vielen Menschen wie möglich die Chance zu geben, sich selbst kennenzulernen, ihr individuelles Potenzial sowie ihre persönlichen Ressourcen zu erkennen und zu leben.

Kurz: Ich stehe ihnen als Unterstützer und Begleiter auf dem Weg ins Abenteuer bereit.

Viel Freude beim Lesen und Danke von Herzen, dass du mir deine Zeit schenkst.

Herzlichst,

Dory Bacher

Champ und sein Leben – Europa

„Die Schmerzen von Misserfolgen sind vorübergehend.
Es kann eine Minute dauern, oder eine Stunde, oder einen
Tag, oder ein Jahr, aber irgendwann werden sie nachlassen
und es wird etwas anderes an ihre Stelle treten.
Wenn ich aber aufhöre, an meinen Träumen und an mir
selbst zu arbeiten, dauern sie eine Ewigkeit an.“
Lance Armstrong

Ich, Champ (ausgesprochen Tschemp) lebe in einem kleinen, sehr ruhigen Dorf. Es hat circa 4.000 Einwohner und ich wohne hier mit meiner jüngeren, 14- jährigen Schwester und meinen Eltern in einem gemütlichen, geräumigen Haus am Rande eines Waldes.

Unser Haus steht auf einem riesigen Grundstück mit vielen Obstbäumen. Schon aus weiter Entfernung erkennt jeder unsere große Eingangstüre aus massiven Holz. Das eingeschnitzte sternförmige Muster sowie unser eingravierter Familienname „Welters“ versetzt unsere Besucher immer wieder in Erstaunen.

Genauso ordentlich und schön wie es außen aussieht, ist es auch innen. Ich teile mir mit meiner Schwester Sophia das obere Stockwerk. Mein Vater Luke und meine Mutter Laura wohnen im Erdgeschoss. Luke ist als Bauarbeiter für eine große Betonfirma in der nächstgrößeren Stadt tätig und meine Mutter Laura arbeitet ein paar Wochenstunden als Pflegehelferin in einem Seniorenheim ganz in der Nähe.

Ich würde meine Familie als sehr warmherzig, ehrlich und offen beschreiben. Wir sind ein tolles Team – trotz vieler kleiner Streitereien untereinander. Besonders mit meiner Schwester Sophia. Jedoch wissen meine Eltern, dass wir gut miteinander klarkommen und uns gegenseitig unterstützen, wenn es drauf ankommt. Manchmal kann es soweit kommen, dass wir so tun als würden wir uns nicht kennen, aber es gibt auch Tage, an denen wir uns gemeinsam gegen die Welt stellen. Im Großen und Ganzen sind wir eine normale Familie.

Mein Vater arbeitet den ganzen Tag und kommt jeden Abend sehr spät nach Hause. Er wirkt dabei immer müde und ausgelaugt. Er sagt oft, dass sein Chef ihm die Energie aus seinem Körper zieht. Luke arbeitet sehr hart, weil er uns vieles ermöglichen möchte. Er weiß, dass ich und meine kleine Schwester wahrscheinlich mal studieren wollen.

Sophia ist fünf Jahre jünger als ich. Sie ist erst 14 Jahre, aber sie weiß jetzt schon genau, dass sie Ärztin werden möchte. Ihr großer Traum ist es, eine der besten Ärztinnen der Welt zu werden und ein Heilmittel gegen die Krankheit Krebs zu entdecken.

Meine Schwester hat ihre ganz große Vision von ihrer Zukunft schon im Kopf. „Ich glaube, alles passiert aus einem ganz bestimmten Grund“ – unsere Oma. Denn bei unserer Oma wurde vor acht Monaten Darmkrebs festgestellt. Die Ärzte meinen, dass sie nur noch ein paar Wochen zu leben hätte.

Als wir erfahren haben, dass unsere Oma nicht mehr lange unter uns weilen wird, entschieden wir uns, mit der ganzen Familie einmal täglich zu ihr zu fahren. Das heißt meine Schwester, Mama und ich. Mein Vater muss ja den ganzen Tag arbeiten.

Da ich gerade mein Abitur fertig gemacht habe und meine Mutter meistens Frühdienst hat, fahren wir meist gleich nachdem wir Sophia von der Schule abgeholt haben ins Krankenhaus. Dieser Alltag hat sich jetzt schon so eingebürgert. Ich selbst bin vor kurzem von meiner Abiturreise zurückgekommen und sollte mir ernsthaft Gedanken machen, wie es mit meiner Zukunft weitergeht. Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich mir schon seit einem ganzen Jahr ernsthaft Gedanken mache, ob ich studieren oder arbeiten soll, oder ob ich überhaupt was finden werde, was mir Spaß macht.

Mein Lehrer sagte immer zu mir und meiner Klasse: „Wir leben in einem unglaublichen Zeitalter der Möglichkeiten. Mit all unserem Wissen und Reichtum an Informationen stehen uns die Türen der Welt offener als jemals zuvor.“

„So, wie viele junge Menschen auf dieser Welt, stellte ich mir schon sehr früh die Frage, was ich aus meinem Leben machen werde. Welchen Beruf wähle ich? Wie viel verdiene ich oder wo werde ich mal wohnen? Wann habe ich eine Familie? Hab ich mal ein schönes Leben? Bin ich später glücklich mit dem, was ich habe? Tue ich auch das, was mich glücklich macht?“

All diese Lebensfragen habe ich mir im Laufe meiner Schulzeit gestellt und ich muss gestehen, dass die Weisheit meines Lehrer sehr gut klingt. Sie macht es für mich aber nicht leichter, das herauszufinden, was ich wirklich möchte. Jeder Junge und jedes Mädchen wird sich früher oder später darüber Gedanken machen. Tief in meinem Inneren habe ich immer schon gewusst, dass ich etwas Besonderes machen werde. Ich werde kein durchschnittliches Leben führen. Ich werde keinen normalen Job haben, und ich wohne einmal in einer tollen Stadt oder am Meer mit unglaublich viel Einkommen, sodass ich zum Millionär werde. Ich habe tolle Freunde, eine super Partnerin, führe ein sehr schönes Leben und bereise die Welt – so träumte ich dahin.

Ich sehe, dass meine Eltern ein sehr tolles Haus besitzen, Sophia und mir sehr viel ermöglichen können, aber wirklich glücklich sind sie nicht. Es stimmt, bei uns in der Familie ist der Zusammenhalt sehr schön, aber berufliches Glück stelle ich mir bei meinen Eltern anders vor. Besonders mein Vater wirkt seit einigen Jahren sehr schlapp und müde – der Grund dafür ist sein Chef. Deshalb war mir von Anfang an klar, dass ich so einen Chef nicht haben möchte. Ich möchte mein eigener Chef sein. Die Arbeit, die mein Vater dort ausübt, macht er nur, weil er weiß, dass die Firma ihn überdurchschnittlich gut bezahlt. Außerdem wird er eine tolle Firmenrente bekommen, wenn er dort bis zu seiner Pensionierung bleibt.

Wenn ich ihn aber frage, ob er glücklich beim Arbeiten ist, kommt ein klares „Nein“. Unter Anderem bin ich sehr stolz darauf, dass mein Vater – nicht wie viele andere Väter – die Abende in den Kneipen beim Bier trinken verbringt. Er macht regelmäßig Sport und genießt den Abend zwar vor dem Fernseher, aber trotzdem mit meiner Mama.

Ich bin nun in einem Alter, indem ich mir sehr gut ausrechnen kann, wie viele Stunden wir in der Woche Freizeit, Familienzeit und Arbeitszeit haben. Deshalb will ich etwas finden, zu dem ich montags gerne hingehe und keine 60 Stunden in der Woche arbeiten muss, um dann am Wochenende zu versuchen, mit Alkohol, ungesundes Essen, und reichlich Schlaf den Stress der Woche zu vergessen.

Ich habe mal von einem Angler eine Geschichte gehört, die lautete: „Der Fischer und das ausgefüllte Leben1: Ein Manager stand in einem Fischerdorf in Bali am Pier und beobachtete, wie ein winziges Fischerboot anlegte. Es hatte einige beeindruckende Thunfische geladen. Der Manager gratulierte dem Fischer zu seinem Fang und fragte wie lange er dafür auf See gewesen war.

“Nicht lange, ein paar Stunden“, antwortete der Fischer ”Daraufhin fragte der Manager, warum er nicht länger auf See geblieben sei, um mehr Fische zu fangen. Darauf der Fischer: „Der Fang reicht, um meine Familie für eine Woche zu ernähren.“

Den Kopf schüttelnd fragte der Manager nach: “Aber was machen Sie den Rest des Tages?“

“Ich schlafe aus“, so der Fischer, „gehe fischen, spiele mit meinen Kindern, halte mit meiner Frau Mittagsschlaf, gehe ins Dorf, trinke dort Kaffee oder ein Gläschen Wein und spiele Karten mit Freunden.“

Der Manager daraufhin: “Ich bin Unternehmensberater und berate Unternehmer, damit sie erfolgreicher sind. Ihnen helfe ich gerne kostenlos. Sie sollten mehr Fischen fangen und vom Gewinn ein größeres Boot kaufen. Mit dem weiteren Gewinn kaufen Sie mehrere Boote. Den Fang, den Sie damit machen, verkaufen Sie direkt an eine Fischfabrik. Damit machen Sie so viel Geld, dass Sie eine eigene Fisch Verarbeitungsfabrik eröffnen können. Sie könnten dann das Fischerdorf verlassen und nach Singapur oder Hongkong gehen. Von da aus leiten Sie später Ihr erfolgreiches Unternehmen.“

Der Fischer hatte aufmerksam zugehört und fragte schließlich: “Wie lange wird das alles dauern?” Der Manager überlegte kurz: “Etwa 10 bis 15 Jahre werden das schon sein.” Daraufhin kam der Fischer ins Grübeln und fragte nach einiger Zeit: “Wenn ich das alles erreicht habe, was mache ich dann?”

Der Manager lachte und sagte: “Wenn alles prima läuft und Sie den richtigen Zeitpunkt abwarten, verkaufen Sie Ihr Unternehmen und werden Millionär sein.”

Der Fischer schüttelte ungläubig den Kopf. “Millionär? …Und dann?”

“Dann hören Sie auf zu arbeiten! Sie könnten in einem romantischen Fischerdorf leben, lange ausschlafen, fischen gehen, mit Ihren Enkeln spielen, einen Mittagsschlaf halten, am Strand oder im Dorf spazieren gehen, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit Freunden zusammen sein.”

Diese Geschichte brachte mich sehr früh zum Nachdenken über das, was ich wirklich mal beruflich werden möchte.

Meine Mutter hat im Pflegeberuf eine Lehre gemacht. Nachdem sie mich und meine Schwester großgezogen hatte, war der einfachste Weg, in diesen Beruf zurückzukehren. Meine Mutter ist jedoch auch eine phantastische Künstlerin. Ihre gemalten Bilder sind für viele Leute eine wahre Augenweide. Aber für sie ist das nur ein Hobby. Ich sage immer zu ihr, dass das ihr verstecktes Potenzial sei, das nach draußen möchte. Ich weiß unser Familienverhältnis sehr zu schätzen, da ich einige Freunde habe, welche ihre Familie nicht als Team beschreiben würden, so wie ich es tue. Einer meiner besten Freunde zum Beispiel, wünscht sich nichts mehr als einen Tag in seinem Leben einen ganz normalen Familienalltag zu erleben. Einen Tag, an dem nicht von vorne bis hinten der Haussegen schief hängt.

Wenn ich mich so umsehe und mit meinen Freunden über die Zukunft quatsche, haben nur wenige eine Ahnung davon, wofür ihr Herz brennt und was sie in ihrem Leben machen wollen. Naja sagen wir mal so: Ich könnte nur zwei davon aufzählen. Ich weiß, dass viele genauso wie ich und meine Freunde ganz groß denken und träumen. Es beginnt jeder – egal welcher Herkunft oder welchen Hintergrundes – davon zu träumen und damit ganz oben anzufangen. Viele Jungs wollen Pilot, Schauspieler, Fussballstar, Rockstar, Rennfahrer oder Arzt werden. Mädchen wiederum träumen vielleicht davon, Topmodel, Sängerin, Profisportlerin, Malerin, Journalistin, Top Managerin oder einfach eine High Society Woman zu werden. Auf alle Fälle stellen wir uns vor, einen tollen Beruf auszuüben, der Spaß macht und in dem wir viel Geld verdienen.

„Ich kleide und schmücke mich toll, wohne in einer wunderschönen großen Villa, besitze ein oder mehrere hochwertige Autos und verbringe ein glückliches, zufriedenes Leben mit einer wunderhübschen Frau“. Das waren die Gedanken, welche mir durch den Kopf gingen, während wir wieder mal auf dem Weg zu meiner Oma waren. Meine Mutter erklärte meiner Schwester und mir, dass es ganz wichtig sei, sich immer wieder mit gutem und dankbaren Gewissen von unserer Oma zu verabschieden, da wir ja nicht wussten, wie lange sie noch leben würde.

Am nächsten Tag machte ich mich auf den Weg zu einer Studien-Beratungsstelle, welche mir die Eltern von meinem besten Freund empfohlen haben. Es sprach sich schon im Freundeskreis meiner Eltern herum, dass ich derjenige war, der sich noch nicht für eine Richtung entscheiden konnte. Zur ersten großen Wahl stand: Studieren oder Arbeiten. Ich wusste nicht mal grob in welche Richtung es gehen sollte. Meine Freunde waren teilweise schon viel weiter und mussten sich jetzt nur noch Gedanken darüber machen, welche der interessanten Fächer sie studieren sollten. Ich hingegen wusste nicht im Geringsten wo mein Weg hingehen sollte.

Ich bin ein ganz normaler Junge mit großen Träumen, aber mir fehlt die Idee vom wahren Leben. Wenn ich mich in meiner Umgebung umsehe, so leben die meisten Menschen ihr Leben nicht wirklich - es wird von ihnen nicht bewusst gelebt und als erfüllend bezeichnet. Genau mit diesen Gedanken trat ich bei dieser etwas ungewöhnlichen Beratungsstelle ein.

Ich hörte von Schulkollegen, dass sie in den meisten Beratungsstellen lange, tiefe, psychologische Gespräche führten. Sie bekamen viele Aufgaben sowie einen langen Fragenkatalog, indem jede Frage fünf Antwortmöglichkeiten zum anhaken hatte. Sogenannte Multiple Choice Tests. Das Ganze zog sich über mehr als zehn Seiten und mehreren Stunden – so die Erzählungen meiner Freunde, die diese Prozedur bereits durchlaufen hatten. Dort wo ich saß, war es ganz anders. Die Frau die mich begrüßte, strahlte über das ganze Gesicht und wirkte sehr glücklich. „Lieber Champ, ich freue mich sehr, dass du hier zu uns gekommen bist. Zu Beginn solltest du wissen, dass wir uns von den anderen Studienberatungsstellen sehr absetzen. Wir konzentrieren uns auf den Sinn der Sache, dem Leben und bleiben in der Einfachheit.“

Verblüfft sah ich die Frau nach diesem Satz an, wobei sie gleich weiter sprach: „Fülle die Fragen auf den Zettel gut überlegt aus.

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