Logo weiterlesen.de
Ein todsicherer Coup

Pete Hackett

Ein todsicherer Coup

FBI Special Agent Owen Burke / Cassiopeiapress Krimi





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Ein todsicherer Coup

Special Agent Owen Burke

 

Krimi von Pete Hackett

 

Über den Autor

Unter dem Pseudonym Pete Hackett verbirgt sich der Schriftsteller Peter Haberl. Er schreibt Romane über die Pionierzeit des amerikanischen Westens, denen eine archaische Kraft innewohnt, wie sie sonst nur dem jungen G.F.Unger eigen war - eisenhart und bleihaltig. Seit langem ist es nicht mehr gelungen, diese Epoche in ihrer epischen Breite so mitreißend und authentisch darzustellen.

Mit einer Gesamtauflage von über zwei Millionen Exemplaren ist Pete Hackett (alias Peter Haberl) einer der erfolgreichsten lebenden Western-Autoren. Für den Bastei-Verlag schrieb er unter dem Pseudonym William Scott die Serie "Texas-Marshal" und zahlreiche andere Romane. Ex-Bastei-Cheflektor Peter Thannisch: "Pete Hackett ist ein Phänomen, das ich gern mit dem jungen G.F. Unger vergleiche. Seine Western sind mannhaft und von edler Gesinnung."

Hackett ist auch Verfasser der neuen Serie "Der Kopfgeldjäger". Sie erscheint exklusiv als E-book bei CassiopeiaPress.

 

Ein CassiopeiaPress E-Book

© by Author

© 2012 der Digitalausgabe 2012 by AlfredBekker/CassiopeiaPress

www.AlfredBekker.de

 

Special Agent Owen Burke lehnte sich auf seinem Stuhl zurück, überlegte kurz und sagte dann: »Also fassen wir zusammen: Das Verbrechen geschah am Mittwoch, dem 1. August. Gegen 19 Uhr fiel einem Mann, der in der Van Dam Street wohnt, der Wagen der Sicherheitsfirma auf. Er schaute nach und fand im Führerhaus die Leiche Robert Jordans. Gegen 17.30 Uhr meldete sich der Beifahrer bei einer Polizeistation in der 54th Street und erklärte, von Robert Jordan niedergeschlagen worden zu sein. Und am 31. Juli, nachmittags gegen 17 Uhr, rief Mrs. Kelly Jordan beim Police Department an und meldete ihre Tochter Liz als vermisst.«

»Ja«, pflichtete Ron Harris, seines Zeichens ebenfalls Special Agent beim FBI New York, seinem Kollegen bei. »Und aus dem Wagen, den Jordan fuhr, fehlen geschätzte 150.000 Dollar. Wir haben einen toten Zweiundsechzigjährigen, eine vermisste fünfzehnjährige und einen einunddreißigjährigen Angestellten der Sicherheitsfirma, der eine große Beule am Kopf und eine Gehirnerschütterung hat.«

»Wo setzen wir an?«, fragte Burke.

»Ich habe eine Liste von Leuten zusammengestellt, die wir der Reihe nach befragen sollten. Fangen wir bei Mrs. Kelly Jordan an, die ihre Tochter als vermisst gemeldet hat. Dann sprechen wir mit James Reagoso, dem Beifahrer. Schließlich und endlich sollten wir uns auch mit dem Mann unterhalten, der den Toten auf dem Parkplatz in der Van Dam Street entdeckt hat.«

Owen Burke blätterte versonnen in der Akte herum, die vor ihm auf dem Tisch lag. Am Morgen hatte ihnen der AD erklärt, dass das FBI den Fall übernommen habe, weil das Sicherheitsunternehmen, dessen Fahrer ermordet worden war, seinen Sitz in Jersey City hat. Der AD hatte Owen Burke und Ron Harris mit der Bearbeitung beauftragt und ihnen eine dünne Akte übergeben, die er vom Police Department per Boten zugestellt bekam.

Jetzt war es kurz vor 10 Uhr. Sie hatten die Akte studiert, irgendwelche Erkenntnisse oder Hinweise auf den oder die Täter beinhalteten die Unterlagen nicht.

»Okay«, murmelte Burke. »So machen wir es. Vorher aber …«

Er schnappte sich den Telefonhörer und rief beim Police Department an. Der Name des Mannes von der Spurensicherung, an den er sich wenden konnte, war in der Akte vermerkt. Gleich darauf hatte Burke den Beamten an der Strippe. »Special Agent Burke, FBI New York«, meldete er sich. »Ich rufe Sie in der Mordsache Robert Jordan an. – Sie wissen Bescheid?«

»Ja, ja, die Sache in der Van Dam Street. Wir waren dort. Was brauchen Sie, Special Agent?«

»Es gab einige Spuren«, antwortete Burke. »Fingerabdrücke, DNA-Material, Zeugenaussagen. Liegen schon irgendwelche Ergebnisse vor?«

»Gar nichts«, antwortete der Beamte vom NYPD. »Die Prints wurden abgeglichen, doch es gibt keine Übereinstimmung mit registrierten Abdrücken. Die DNA-Analysen liegen noch nicht vor. Die Kugel, mit der Jordan getötet wurde, ist ballistisch ausgewertet, aber es gibt keine Übereinstimmung mit Geschossen, die in der Kartei erfasst sind. Kaliber .40, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.«

»Das ist nicht viel«, knurrte Burke sarkastisch.

»Ich sagte es doch«, antwortete der Beamte. »Wir haben so gut wie gar nichts.«

»Sollte die Auswertung der genetischen Fingerabdrücke etwas ergeben, dann informieren Sie mich bitte«, gab Burke zu verstehen, dann nannte er dem Kollegen vom PD noch seine Durchwahlnummer. Danach legte er auf, erhob sich und sagte: »Fahren wir in die 33rd Street und sprechen wir mit Mrs. Kelly Jordan.«

Sie kämpften sich mit dem Dodge Avenger, der ihnen von ihrem Dienstherrn als Einsatzfahrzeug zur Verfügung gestellt worden war, auf dem Broadway nach Norden. Stopp and go! Das Verkehrsaufkommen war immens, die Ampeln standen in der Regel auf rot, hundert von Yellow Cabs schienen sich auf Manhattans Straßen zu bewegen und sie zu verstopfen. Es drohte – wie jeden Tag - der verkehrsmäßige Kollaps. Ein nie enden wollendes Hupkonzert begleitete die G-men. Aber mit diesen Zuständen hatten sich Burke und Harris längst abgefunden.

Irgendwann kamen sie in der 33rd an. Die Wohnung Kelly Jordans lag im Westteil. Es handelte sich um ein Hochhaus, das Apartment lag in der siebten Etage. Es gab einen Doorman, der sie passieren ließ, nachdem sie sich ausgewiesen hatten. Der Aufzug trug sie nach oben. Es war Apartment Nummer 7012. Harris legte den Daumen auf die Glocke. Im nächsten Moment knackte es im Lautsprecher der Gegensprechanlage, eine Frauenstimme erklang: »Wer ist da? Was wünschen Sie?«

»Die Special Agents Burke und Harris vom FBI«, erklärte Ron Harris.

Die Tür wurde geöffnet, vor den beiden G-men stand eine Frau um die vierzig, dunkelhaarig, bleich, mit dunklen Ringen unter den geröteten Augen und einem herben Zug um den Mund. Sie trug eine schwarze Hose und eine ebenfalls schwarze Bluse.

Die beiden Agents zeigte Mrs. Jordan ihre Dienstmarken. Die verhärmt wirkende Frau bat sie in die Wohnung und dort forderte sie die Beamten auf, Platz zu nehmen.

»Zunächst einmal möchten wir Ihnen unsere Anteilnahme am Tod Ihres Vaters ausdrücken, Mrs. Jordan«, begann Owen Burke.

»Danke«, murmelte die Frau und schniefte. Schon wieder füllten sich ihre Augen mit Tränen. Ihre Mundwinkel zuckten. »Es ist alles so furchtbar, so schrecklich – es ist wie ein Alptraum«, entrang es sich ihr. »Man hat meinen Vater brutal ermordet.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Ein todsicherer Coup" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen