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Ein Greenhorn auf gefährlicher Spur: Western

Timothy Stahl

Ein Greenhorn auf gefährlicher Spur: Western

Cassiopeiapress Spannung





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Ein Greenhorn auf gefährlicher Spur

Western von Timothy Stahl

 

 

Ein CassiopeiaPress E-Book

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© der Digitalausgabe 2014 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

www.postmaster@alfredbekker.de

 

 

Zachary Drake war stets gern nach Hause zurückgekommen. Heute nicht. Weil der Grund seiner Heimkehr furchtbar war.

Das Hochgefühl, das er all die Male zuvor empfunden hatte, wenn der Zug in den Bahnhof von Pederson, Illinois, einlief, stellte sich diesmal nicht ein. Heute verspürte Zachary Drake nur Angst und Beklemmung. Er zitterte wie in tiefster Winterkälte.

Trotzdem sprang Zachary Drake aus dem Waggon, noch bevor der Zug zum Stillstand gekommen war. Ungestüm drängelte er sich auf dem Bahnsteig durch die Schar wartender Leute. Verwünschungen wurden ihm nachgerufen, Fäuste drohend gereckt. Der junge Mann hörte und sah nichts davon. Er war wie blind und taub. Seine Gedanken kreisten nur um eine einzige Sache…

Er musste sich beeilen. Um jeden Preis! Er keine Zeit zu verlieren.

Weil er seine Mutter unbedingt noch einmal sehen wollte, bevor sie starb.

Auf dem staubigen Bahnhofsvorplatz blieb Zachary Drake stehen. Er atmete schwer. Das schnelle Laufen hatte ihn angestrengt. Er war nie besonders ausdauernd gewesen, was körperliche Anstrengung betraf. Dafür war er im Kopf schnell.

Aber das nützte ihm hier und jetzt nichts!

Er suchte eine Möglichkeit, wie er möglichst schnell aus der Stadt gelangen konnte. Die kleine Farm seiner Mutter lag einige Meilen außerhalb von Pederson. Zu Fuß würde er ewig brauchen für diese Strecke.

Und vielleicht zählte ja schon jede Minute! Zack Drakes Herz krampfte sich schmerzhaft zusammen.

Dem Telegramm, das sie ihm nach Chicago an die Universität geschickt hatten, war nichts Genaues zu entnehmen gewesen. Es hatte nur darin gestanden, dass seine Mutter im Sterben liege und sie ihn noch einmal sehen wolle. Weil sie ihm ein Geheimnis anvertrauen müsse.

Worum es sich dabei wohl handeln mochte? Was für ein Geheimnis konnte das sein, von dem seine Mutter – eine einfache Farmerin, die ihren Sohn alleine hatte großziehen müssen – wissen konnte?

Pfeif auf das Geheimnis!, ermahnte sich Zack in Gedanken. Ich will Mama sehen, sonst nichts!

Dem Bahnhof gegenüber lag der Mietstall. Zachary seufzte. Ein Pferd zu mieten würde ihm nicht viel bringen. Er war nie ein guter Reiter gewesen. Wenn er sich selbst gegenüber ehrlich war, musste er sich eingestehen, dass das noch gelogen war: Tatsächlich fiel es ihm schwer, sich überhaupt im Sattel zu halten…

"Eine Kutsche!", entfuhr es ihm. Er schnippte mit den Fingern. Das war eine Idee!

Dort drüben konnte man auch Kutschen mieten, inklusive Kutscher sogar. Nur war das ein teurer Luxus…

Zack Drake langte in seine Hosentasche. Der größte Teil seines ohnedies knappen Bargeldes war für die außerplanmäßige Heimfahrt draufgegangen. Ein paar Münzen klimperten noch in seiner Tasche.

Er marschierte quer über den runden Bahnhofsvorplatz auf den Mietstall zu. Davor waren drei Kutschen unterschiedlicher Größe abgestellt. Die Kutscher saßen dösend auf den Böcken ihrer Gefährte.

Zack hoffte, einen von ihnen dazu überreden zu können, ihm einen Sonderpreis einzuräumen. Wenn er erklärte, warum er es so eilig hatte, mussten sie doch Verständnis zeigen, wenn sie nicht gerade ein Herz aus Stein in der Brust trugen.

Rasch maß Zack die drei Männer auf den Kutschböcken mit musterndem Blick, dann wandte er sich dem zu, der ihm am weichherzigsten erschien. Ein kleiner, rundlicher Mann, der aussah, als sei er ein gemütlicher Kerl. Selbst jetzt, da er eingenickt war, lächelte er. Dieser Mann konnte ganz gewiss nicht nein sagen.

Zachary Drake trat an die Kutsche heran, holte sein restliches Geld aus der Tasche und ließ es klimpern. Das Geräusch weckte den Mann auf dem Kutschbock. Aber er sah Zack nur einen Moment lang an. Dann richtete sich sein Blick auf etwas hinter Zack, und eine steile Unmutsfalte kerbte plötzlich seine Stirn. Irgendetwas schien ihm gründlich zu missfallen.

Zachary drehte sich um.

Und sah die Faust eines Riesen!

So schien es ihm jedenfalls. Die geballte Hand raste auf sein Gesicht zu, füllte sein ganzes Blickfeld aus. Und dann traf sie ihn auch schon auf den Mund.

Für einen Augenblick wurde die Welt für Zack Drake pechschwarz. Er spürte heißen Schmerz, als seine Lippen aufplatzten. Warm rann ihm sein Blut übers Kinn.

Dass er hintenüber gestürzt war, wurde Zack erst bewusst, als er wieder zu sich kam und sich am Boden liegend fand. Benommen richtete er sich auf. Oder er wollte es zumindest tun.

Doch der Kerl, der ihn niedergestreckt hatte, setzte ihm den Fuß auf die Brust und drückte ihn zurück in den Staub.

"Zachary Drake!", hörte er eine Stimme, die er am liebsten niemals oder wenigstens nie wieder gehört hätte. "Willkommen daheim!" Die Worte troffen vor Hohn, den Zack wie ätzendes Gift empfand, das auf ihn herabregnete.

"Burt Roper", sagte er nur. Es klang nuschelnd, weil seine Lippen anschwollen.

Der maisblonde Roper ragte über ihm auf wie ein Turm aus Fleisch und Muskeln. Sie hatten miteinander die Schulbank gedrückt. Manchmal jedenfalls. Burt Roper war nicht allzu oft zum Unterricht gekommen. Er hatte es vorgezogen, sich auf den Straßen herumzutreiben. 'Geschäfte machen' hatte Burt Roper das genannt. Diesen Geschäften ging er offenbar immer noch nach. Und scheinbar liefen sie so gut, dass er sich inzwischen sogar 'Angestellte' leisten konnte.

Auf einen Wink von Burt Roper hin bückte sich nämlich ein anderer Typ zu Zack Drake herab. Zachary kannte diesen Burschen ebenfalls, er hatte nur seinen Namen vergessen, weil er noch seltener zur Schule gegangen war als Roper. Mochte sein, dass er Roper deswegen als Boss anerkannte, weil der schließlich öfter in der Schule gewesen war. Auf Ropers Zeichen hin nahm der andere jetzt die Münzen aus Zachary Drakes Hand.

"Hey, lass das!", protestierte Zack und kassierte dafür einen harten Tritt in die Rippen. Er krümmte sich stöhnend zusammen.

"Es gibt ein neues Gesetz in der Stadt, Drake", erklärte Burt Roper. "Manche Leute müssen jetzt Eintritt zahlen. Hat dir das auf deiner feinen Schule in Chicago keiner gesteckt, du Scheißstreber?" Er lachte hämisch, als sein Kumpan ihm Zacks Geld in die Hand drückte.

Das Lachen verging Burt Roper in der nächsten Sekunde. Es knallte, laut und scharf wie ein Schuss. Roper schrie auf und ließ die Münzen fallen.

Zack Drake sah, wie Roper Blut von der Hand tropfte.

Der scharfe Knall ertönte abermals, und jetzt blutete der andere Galgenvogel aus einer Wunde, die ihm quer über die Wange lief.

Ein Schatten fiel über Zachary. Er schaute hoch.

Der Kutscher hatte sich erhoben und wirkte trotz seiner gedrungenen Gestalt bedrohlich, wie er da auf seinem Gefährt stand. Was vor allem daran lag, dass er seine Peitsche schwang, mit einem Geschick, das man ihm ob seiner so dicken wie kurzen Fingern nie und nimmer zugetraut hätte.

Burt Roper starrte den Kutscher mit wutfunkelndem Blick an und wollte auf ihn zustapfen. Nach zwei Schritten blieb er stehen und riss die Hände vors Gesicht. Blut lief zwischen seinen Fingern hervor. Der Mann mit der Peitsche hatte zielsicher Ropers Nase getroffen und deren Löcher um einen halben Inch erweitert.

"D-danke, Sir", brachte Zack stammelnd hervor, derweil er auf den Knien durch den Staub rutschte, um sein Geld aufzusammeln.

Ropers Kompagnon wollte ihn daran hindern, fing sich allerdings ein blutiges Ohr ein, ehe er Hand an Zack legen konnte, und zog es vor, zu verschwinden. Burt Roper folgte seinem Beispiel, wenn auch nicht ohne den Kutscher zu verfluchen. Seine Beschimpfungen waren jedoch kaum zu verstehen, da er sich noch immer die aufgerissene Nase hielt.

"Du bist Zack Drake?", fragte der Kutscher. "Dorothys kleiner Junge?"

Zachary stand endlich auf. "Nicht mehr so klein", sagte er mit einem schiefen Grinsen, das seine verletzten Lippen noch mehr schmerzen ließ, "aber immer noch der Sohn von Dorothy Drake. Kennen Sie meine Mutter denn?"

Der Kutscher nickte schwerfällig. Der Ausdruck in seinem runden Gesicht veränderte sich. Er weckte die Angst in Zachary. Nicht etwa Angst vor dem Mann – sondern um seine Mutter…

"Was… was ist?", brachte Zack mühsam hervor.

Der Kutscher winkte knapp. "Steig ein, Junge. Mach schon."

Zachary kletterte in das offene Gefährt und beugte sich zum Kutscher vor, um ihm sein Geld zu reichen. "Mehr habe ich leider nicht, Sir."

"Lass dein Geld stecken", antwortete der Dicke. "Solche Fahrten sind umsonst. Und außerdem mochte ich deine Mama gut leiden… Festhalten, Kleiner!"

Abermals knallte die Peitsche, diesmal über dem Rücken des eingespannten Pferdes. Das Tier wieherte erschrocken auf. Die Kutsche setzte sich mit einem Ruck in Bewegung, so hart und plötzlich, dass Zachary Drake ums Haar herausgefallen wäre.

Er fand irgendwo Halt und setzte sich schließlich auf die Bank.

Seine Gedanken drehten sich um die Worte des Kutschers.

Sie hatten auf erschreckende Weise so geklungen, als würde er zu spät nach Hause kommen, ganz gleich, wie schnell die Kutsche auch fahren mochte…

 

*

 

In einer Staubwolke kam die Kutsche vor dem weißgestrichenen Farmhaus zum Stehen. Zachary Drake stieg aus und stolperte ein paar Schritte zur Seite. Die rasante Fahrt steckte ihm in allen Knochen. Seine Knie zitterten. Staub stieg ihm in die Kehle und ließ ihn husten.

"Vielen Dank, Sir!", brachte er dann endlich hervor. Die Kutsche und der Mann auf dem Bock waren in all dem Staub nur als braune Schemen auszumachen.

"Schon gut, Kleiner", drang die Stimme des Kutschers aus der Wolke. "Grüß deine Mutter von mir, wenn…"

Er sprach nicht weiter. Aber Zack wusste, was er hatte sagen wollen.

Wenn es noch nicht zu spät ist.

Wenn sie noch nicht tot ist!

"Werde ich machen, Sir", erwiderte Zachary so fest, als könne er sich mit seinen Worten einreden, dass er noch rechtzeitig angekommen war. Dass seine Mutter noch lebte und er sie noch einmal sehen und mit ihr reden konnte. Dass sie ihm noch sagen konnte, was sie ihr auf dem müden Herzen lag…

Er wünschte, sie hätte ihm früher von ihrer Krankheit geschrieben. Er hätte sein Studium der Rechtswissenschaften unterbrochen oder aufgegeben und sich um sie gekümmert. Aber sie hatte es ihm verheimlicht, wohl um zu verhindern, dass er nicht weiterstudierte. Sie hatte immer gewollt, dass etwas Anständiges aus ihrem Sohn wurde, und sie hatte viele Opfer gebracht, um ihm das Studium zu ermöglichen.

Woran genau seine Mutter erkrankt war, hatte ihm der Kutscher nicht sagen können. "Schlimme Sache", hatte er nur gemurmelt. Und kopfschüttelnd hinzugefügt: "Keine Chance. Arme Dorothy…"

Hinter Zack rumpelte die Kutsche vom Hof der Farm, während er auf das Haus zuging. Auf der Veranda hatte er als Kind im Sommer oft gesessen und den Geschichten der Saisonarbeiter gelauscht. Später hatte seine Mutter ihm dann am Bett etwas vorgesungen.

Zack sah nach oben. Dort links, hinter diesem Fenster lag sein Zimmer. Daneben das seiner Mutter. Hinter ihrem Fenster waren die Vorhänge zugezogen.

Er lief schneller.

Die Tür wurde geöffnet, als Zachary die Stufen zur Veranda hocheilte. Einen Moment lang hoffte er, wünschte er sich nichts sehnlicher, als dass seine Mutter in der Tür stehen würde. Wie früher, wenn er von der Schule heimgekommen war. Oft genug mit blutiger Nase. Burt Roper war schon immer ein Dreckskerl gewesen…

"Zack, mein Junge! Da bist du ja…"

Für eine Sekunde glaubte Zachary Drake tatsächlich die Stimme seiner Mutter zu hören, so stark war sein Wunsch, dass sie ihm die Tür öffnete. Aber es war nicht seine Mutter, die ihn empfing. Natürlich nicht. Lieber Gott, seine Mutter war sterbenskrank! Vielleicht schon –

"Emily rief Zack und schloss die korpulente ältere Frau, die auf der Schwelle stand, in seine Arme. Er spürte Wärme an seiner Schulter, dort, wo ihr Gesicht ruhte. Emily weinte. Ihre Tränen nässten sein Hemd.

Emily war eine Tante seiner Mutter und ihrer beider einzige lebende Verwandte. Sie wohnte auf der Farm, so lange Zachary zurückdenken konnte, und half seiner Mutter bei der Bewirtschaftung. Erntehelfer und andere Arbeiter hatte seine Mutter seit jeher nur saisonal beschäftigt. Die Farm warf nicht genug ab, um die Helfer übers Jahr anstellen zu können. Und überdies hatten sowohl Zacks Mutter als auch Emily stets wie Männer zuzupacken verstanden.

Zachary wusste das aus eigener Erfahrung. So manches Mal hatten sie ihm als Kind den Hosenboden strammgezogen und ihm den Vater damit auf eine Weise ersetzt, auf die er gerne verzichtet hätte.

Mit sanfter Gewalt schob er Emily von sich und sah ihr ins Gesicht.

"Mama", sagte er, "ist sie…?" Er brachte es nicht fertig, die Frage zu beenden.

Emily wischte sich Tränen aus dem rosigen Gesicht. Mit einem Blick gab sie Zack zu verstehen, dass seine Mutter oben in ihrem Zimmer sei.

Zachary stürmte an ihr vorbei ins Haus. Er rannte durch Kühe und Wohnzimmer zur Treppe und die Stufen hinauf. Die Tür zum Schlafzimmer seiner Mutter stand offen. Die Vorhänge filterten den Sonnenschein. Goldenes Dämmerlicht erfüllte den Raum. Darin erschien Zack seine Mutter wie ein Engel. Es war, als würde sie von einer überirdisch strahlenden Aura umgeben. Als seien die Boten des Herrn schon dabei, sie für ihre letzte Reise vorzubereiten…

"Mama?", flüsterte Zack.

Er wagte kaum, ins Zimmer zu treten. Die Stille und alles dahinter schienen so zerbrechlich, selbst seine Mutter. Ihr Gesicht schien wie aus Porzellan, hell und schimmernd, und es war so schmal geworden, dass die Nase spitz daraus hervorstach.

Dorothy Drake lag in ihrem Bett, die Decke bis zur Brust hochgezogen, die Hände darauf wie zum Gebet gefaltet. Ihre Augen waren geschlossen. Nichts rührte sich. Nicht einmal ihren Atem hörte Zachary.

Er schloss die Lider. Tränen drangen heiß aus seinen Augenwinkeln. Er war zu spät gekommen.

"Zack?"

Er zuckte zusammen. Furcht stieg in ihm hoch, weil er glaubte, der Geist seiner Mutter würde zu ihm sprechen. Doch als er die Augen öffnete, lächelte sie ihn an. Matt und müde zwar, aber ihr Blick war klar und ihr Lächeln herzlich und froh.

"Ich habe auf dich gewartet, mein Junge", sagte sie leise. Zack schluckte. Ihr Ton klang nicht danach, als habe sie ihn erwartet, sondern vielmehr so, als habe sie den Tod warten lassen, bis ihr Sohn eingetroffen war…

Sie winkte ihn mit einer schwachen Geste an ihr Bett. Zack ließ sich daneben auf den Knien nieder.

"Ich muss dir… etwas sagen", begann sie. Ihre Worte waren schwer zu verstehen.

Zack legte seine Hand auf die ihren. "Nicht anstrengen, Mama", sagte er beruhigend. "Du musst dich ausruhen."

Sie schüttelte ächzend den Kopf. "Nein. Ich habe nicht mehr viel Zeit."

Zack wollte sagen: Unsinn. Du wirst wieder gesund, Mama. Aber er verbiss sich die Worte. Sie wären gelogen gewesen. Es war nicht zu übersehen, dass seine Mutter schon an der Schwelle zu Gottes Himmelreich stand. Es fehlte nur noch ein Schritt und –

"Mein Junge", flüsterte sie heiser, "ich habe dich belogen. All die Jahre habe ich dir nicht die Wahrheit gesagt." Dorothy Drake sah ihren Sohn an. Der Glanz in ihren Augen… wurde er nicht schon trüber?

"Mama", stieß Zack verwirrt hervor, "was redest du da? Wovon sprichst du?"

"Von der Wahrheit über deinen Vater", erwiderte sie.

"Mein Vater? Aber er ist tot. Und…"

Wieder schüttelte Dorothy Drake den Kopf. "Nein, eben nicht. Ich habe dir gesagt, er sei vor deiner Geburt gestorben. Aber das ist nicht wahr. Er hat mich verlassen. Aber er lebt."

"Nein!"

"Oh doch."

"Aber warum hast du mir das nie gesagt?", fragte Zachary entgeistert.

"Ich hatte… meine Gründe", antwortete seine Mutter. Ihre Stimme verlor mit jedem Wort an Kraft. Jetzt verschwand ihre schmale, fast knöcherne Hand unter der Decke und holte etwas hervor. Noch aber zeigte sie es ihrem Sohn nicht.

"Hast du dich nie gefragt, wie es mir möglich war, dein Studium zu finanzieren?", fragte sie.

Z

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