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ELFEN IN DEINEM GARTEN

Inhaltsverzeichnis

Es gibt nur „Du“

Zahlen bedeuten etwas

1. Liebesbeziehung

Öffnung

Funke und Flammen

Märchen und Quanten

Leere und Liebe

2. Die Vielfalt

Unzählbar

Vom Geist in die Materie

Gaia

Christuswesen

3. Und los geht’s

Wildwuchs will respektiert sein

Einfach ansprechen

… und alle essen mit

Bäume schätzen fachgerechten Pflegeschnitt

Wie Geist in den Boden kommt

4. Wohlfühlen, auch für Geistwesen

Grundstücke im Wandel

Gestaltung lenkt Energieströme

Recycling

Lieblingsplatz

Walpurgis als Hexenfest?

5. Ein bisschen Geomantie

Himmel und Erde

Selber machen

Mandala als Kraftort

Den Stein spüren

Schwingende Steine

Felsausflug

6. Was fehlt dir?

Seelentherapie und Hingabe

Mandala für Bäume

Richtig streicheln

Weisalund will gehen

El Limonero

Wasser will sechseckig sein

Diamant für Bienen

Vom Garten zum Haus

7. Kein Haus ohne Hausgeist

Ventil oder Konflikt?

Alles passt

Wenn’s nicht passt

8. Erde-Wasser-Feuer-Luft

Aufruhr

Das Wunder

Favorit-Elemente

Mitten drin sein

9. Berg und Tal und Ebene

Geschwister-Landschaften

Erdbeben und Feuer

Walzer für den Schlossgarten

Baugenehmigung mit Hindernissen

Lichtpunkt im Herzen

Himmelfahrtsausflug

Niemandsland

Die Festung als Liebeswiese

10. Applaus für ...

Segenssprüche bei Tisch

Der entscheidende Impuls

Wer geholfen hat


Titelei




Was des Schöpfers Allgewalt

fügte nach vollkomm’nem Plan:

Geistgewirktes, Stoffgestalt,

Sterne auf der ew’gen Bahn,

wie das unteilbare Kleinste –

all dies schwingt in Harmonie.

Ausgeklügelt bis ins Feinste

wirkt Gesetz und endet nie.

Jedes Glied in dieser Ordnung

ist an seinen Platz gestellt.

Dien’ dem Ganzen,

heißt die For’drung,

dann dient dir die ganze Welt.

Es gibt nur Du

Liebe Leserin, lieber Leser,

möglicherweise weißt Du schon die Hälfte all dessen, was in diesem Buch steht. Weil mir aber nicht klar ist, welche Hälfte, habe ich von dem, was mir bedeutsam erscheint, das Wichtigste aufgeschrieben. Dabei bin ich nicht streng systematisch vorgegangen – vorliegende Schrift will kein Schulbuch sein. Es will Menschen, die sich für dieses Thema interessieren, auf unterhaltsame Art den Weg in die Welt der Naturgeister öffnen. Weil das Thema sehr komplex ist, lassen sich Wiederholungen nicht vermeiden.

So wie wir Menschen können Naturgeister sowohl männliches als auch weibliches Geschlecht in sich vereinen. Bei höher entwickelten Wesen kann, muss aber nicht, eines der beiden Geschlechter stärker ausgeprägt sein. Ich persönlich achte, auch bei Menschen, beide Geschlechter gleichermaßen. Deshalb verzichte ich zugunsten des Sprachflusses in gewissen Fällen, wo ein Wort grammatikalisch mit einem männlichen Geschlecht versehen ist, auf die Ergänzung der weiblichen Form.

Im Übrigen gibt es in dieser Welt, von der hier die Rede ist, keine Anredeform mit „Sie“, weshalb Du mir zugestehen magst, dass ich Dich durch die Anrede mit „Du“ in diese Welt mit einbeziehe1. Ich wünsche Dir viel Freude beim Eintauchen in die Welt der Naturgeister.

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1 Nach althergebrachter Weise schreibe ich das „Du“ im Text groß, weil ich Dich als physischen Menschen, als mein Gegenüber, anspreche. In Meditationen schreibe ich es klein, weil ich die Geistigkeit aller Leser*innen anspreche.

Zahlen bedeuten etwas

Teilweise sind im Text erklärende Bilder in Schwarz-Weiß eingefügt. Wer Zugang zum Internet hat, kann die selben Bilder großformatig und in Farbe betrachten unter der Adresse:

www.bilder.elfengaertner.de

Die Zahlen, welche bei den Bildern im Buch stehen, finden sich auf der Internetseite wieder. Dabei bedeutet die erste Nummer das Buchkapitel, die zweite die laufende Nummer innerhalb des Kapitels.

Diese Lösung wurde aus Kostengründen gewählt. Farbtafeln erhöhen die Druckkosten erheblich und werden meist an einer Stelle des Buches gesammelt eingeheftet. Meine Absicht ist, dem Leser das Foto an der Stelle zu zeigen, wo die Beziehung zum Text existiert. Leser*innen, welche nicht über einen Internetzugang verfügen, mögen mir verzeihen. Vielleicht haben sie Gelegenheit, die Fotos bei Bekannten anzuschauen.

Unter der selben Adresse finden sich auch die Meditationen als Tondatei.

Die hochgestellten Zahlen im Text weisen auf Literaturquellen und Erläuterungen in den Fußnoten hin.

In den Fallbeispielen sind teilweise real lebende Menschen und Naturgeister aus meiner Umgebung erwähnt. Deren Namen wurden selbstverständlich geändert. Ja, auch Naturgeister aus einem internen Bereich sehen ihren Namen nicht gerne veröffentlicht – denke an Rumpelstilzchen.

An einigen Stellen, an denen mir die Rechtschreibregeln nicht plausibel erscheinen, habe ich sie bewusst ignoriert.

1. Liebesbeziehung

Öffnung

Gibt es in meinem Garten Elfen? Diese Frage haben sich (und mir) schon viele Gartenbesitzer gestellt. Sie ist ganz einfach zu beantworten: Ja, in jedem Garten leben Elfen und andere Naturwesen. Dabei gibt es natürlich große Unterschiede: Dort, wo ­äußere und innere Harmonie herrscht, fühlen sich die Naturgeister wohl. In einem von Menschen freudig belebten Garten leben andere und mehr Wesen als in einem sauber gepflegten, der eher Repräsentationszwecken dient; in einem verwilderten Garten leben andere Wesen als dort, wo der kurz geschorene Rasen von einigen exakt beschnittenen Formgehölzen „unterbrochen“ wird. Diese Kontrastdarstellung ist frei von jeder Wertung, denn Wertung wäre das Letzte, was in der feinstofflichen Welt ausgeübt wird. Fast jeder Garten hat seinen Sinn und seine Berechtigung. Die Naturgeister passen sich den Gegebenheiten sowie dem Stil des Gartens und seiner Benutzer an. Entscheidungsfreiheit ist ihnen, im Gegensatz zu uns Menschen, nicht gegeben.

Du hast noch nie Elfen, Zwerge und andere Wesen gesehen? Tröste Dich – ich auch nicht mit offenen Augen. Vielmehr nehme ich sie energetisch wahr, manchmal mit geschlossenen Augen. Ich empfange mentale Botschaften. Wenn es ganz intensiv wird, habe ich auch körperliche Reaktionen, doch dazu später.In einem Channeling meiner Anfangszeit fragte ich einmal einen Geistführer, ob ich die Naturwesen auch sehen dürfe. Zur Antwort bekam ich Folgendes: Warum willst du sie sehen? Die Art, wie du die Wesen empfängst, ist doch viel direkter.

Ganz bestimmt hast Du es schon erlebt, dass Du verschwommen einen Gedanken hattest, was Du jetzt gerade tun solltest. Es passt Dir aber im Moment nicht ins Konzept und Du schiebst es auf. Später zeigt sich: Genau das wäre richtig gewesen. Oder Du packst im warmen Sommer für eine Reise, denkst ganz kurz an einen warmen Pulli, verwirfst den Gedanken aber wieder, weil es ja warm ist. Am Ziel frierst Du dann, weil das Wetter umgeschlagen ist. Der Alltag bietet unzählige solcher Beispiele. Das sind die kleinen Gelegenheiten, wo die Helfer unserer Umgebung uns etwas mitteilen wollen. Wir dürfen lernen, darauf zu achten und unseren Wahrnehmungen zu vertrauen.

Für Dich ist es wichtig, wenn Du mit Naturwesen in Kontakt treten willst, dass Du Dein Herz öffnest. Das hast schon seither getan? – Wunderbar! Dann kannst Du sicher sein, dass die Wesenheiten Dich zur Kenntnis nehmen, auch wenn Du noch keine Reaktion bemerkt hast. Vielleicht gab es nämlich schon Reaktionen und Du hast sie nur noch nicht als solche erkannt. Vielleicht macht es Dich glücklich, wenn Du mit offenem Herzen durch Deinen Garten gehst oder darin arbeitest. Magst Du mal überprüfen, ob das Glücksgefühl nur aus Dir selbst kommt, oder ob Deine Freude, Deine Liebe eine Wechselwirkung mit den Zwergen, Elfen, Blumen- und Baumwesen ausgelöst hat und nun von diesen gespiegelt wird?

Falls Du auf diesem Gebiet neue Erfahrungen sammeln möchtest, gibt es dazu eine Vielzahl von Möglichkeiten, von denen ich hier beispielhaft nur zwei nennen möchte. Du kannst klein anfangen mit einer Blume, die Du besonders magst. Nimm Kontakt mit ihr auf, bewundere sie mit Worten oder in Gedanken, schau, ob Du ihr etwas Gutes tun kannst und bring Deinen Dank für ihre Schönheit zum Ausdruck. Du wirst sehen: Irgendwann findet sie den Weg in Dein Herz. Wenn nicht heute, dann übermorgen. Hab’ Geduld mit Dir selbst und versuche nicht, irgendetwas zu erzwingen.

Wenn es Dir eher liegt, vom Großen ins Kleine zu gehen, dann betrachte Deinen Garten insgesamt und stell Dir vor, wie es unsichtbar wuselt und rennt und alle kleinen und großen Wesenheiten ihren unvorstellbar vielfältigen Aufgaben nachgehen. Frag, ob Du ihnen zusehen darfst und wieder: Öffne Dein Herz. Sie werden reagieren – vielleicht nicht gleich mit konkreten Antworten, aber eine Steigerung Deines Glücksgefühls wirst Du bestimmt wahrnehmen. Ja, es ist sogar möglich, wenn Du zunächst in schlechter Verfassung bist, dass diese sich umwandelt in positive Gefühle.

Dies ist besonders leicht möglich im Kontakt mit Bäumen. Bäume sind ausgesprochen kommunikativ. Sehr viele Menschen haben ihren „Lieblingsbaum“. Geh zu „Deinem“ Baum, nimm ein „Geschenk“ mit und – nein, nicht gleich umarmen. Dies tust Du nur, wenn Du „gut drauf“ bist, weil Du dem Baum bei Umarmung Deine Stimmung überträgst. Wenn Du Trost oder Hilfe suchst, lehnst Du Dich mit dem Rücken an den Stamm und beginnst Deine „Unterhaltung“. Als Geschenk kommen hübsche Naturprodukte aus der Umgebung in Frage, z. B. fein gezeichnete Schneckenhäuschen, eine schöne Blume oder eine Vogelfeder. Die Blume reißt Du selbstredend nicht einfach ab, sondern fragst sie, ob sie Dir helfen will, mit dem Baum Kontakt aufzunehmen. Blumen und Kräuter stehen, wenn sie ausreichend geachtet werden, gern den Menschen zu Diensten.

Wie Du siehst, erwähne ich immer wieder die Worte Liebe und „Herz öffnen“. In Wirklichkeit geht es ja nicht alleine um Deinen Garten und um Deinen Baum, sondern um die gesamte Schöpfung. Diese Schöpfung ist, wie sogar fortschrittliche Wissenschaftler mittlerweile wissen, nicht irgendein Produkt aus einer endlosen Kette von zufälligen biologischen Evolutionen, sondern ein Produkt aus gezielten geistigen Entwicklungen, welche aus der Liebe hervorgegangen sind. Und was ist demnach der Schlüssel zu dieser Schöpfung und all ihren Lebewesen? Genau – die Liebe.

Funke und Flammen

Aus der Dunkelheit wächst ein Funke. Der Funke wächst und bildet ein kleines Züngelflämmchen, erst eines, dann viele. Die Züngelflämmchen wachsen und bilden lodernde Flammen. Die Flammen wachsen und verzweigen sich. Das Feuer ist entstanden. Es entstehen neue Züngelflämmchen. Auch diese wachsen und verzweigen sich – hundertfach – tausendfach – millionenfach. Woher kommt die Energie? Die Energie kommt aus dem Geist. Und woher kommt der Geist? Der Geist war schon immer und wird immer sein. Der Geist kommt aus dem Ursprung und der Ursprung ist Liebe.

Jedes Flämmchen ist einem Wesen zugeordnet. Es brennt, solange seine Zeit ist. Wenn seine Zeit vorbei ist, löst es sich von dem Feuer, löst sich auf in Wärme. Die Energie aber löst sich nicht auf – sie kehrt in neuen Flammen wieder. So sind alle, wirklich alle Wesen – ob sichtbar oder unsichtbar, ob Engel oder Naturwesenheiten, ob Mineral oder Pflanze, Tier oder Mensch – aus der Liebe entstanden und verbunden in der Liebe. Hervorgegangen aus einem einzigen, unendlichen Feuer. Wie paradiesisch, wenn es gelingt, uns dies bewusst zu machen!

In einem Kreis von Erwachsenen bewegt sich ein kleines Kind – wie süß, wie entzückend! Das Kind ist unbestrittener Mittelpunkt, nicht nur, weil es süß ist. Biologisch entstanden durch Liebe, geistig entwickelt in der Liebe, ist es dieser noch ganz nah. In den Erwachsenen weckt das Kind die, häufig unbewusste, Sehnsucht nach diesem Liebes-Ursprung, der in uns allen schlummert.

Wir erfreuen uns an einer schönen Blume, einem charaktervollen Baum, einer harmonischen oder einer wilden Landschaft. Ist es ausschließlich der Ästhet in uns, der hier Befriedigung findet? Oder werden Gefühle angesprochen, die mit dem soeben erwähnten Ursprung zusammenhängen? Nebenbei bemerkt: Auch Ästhetik ist ein Kind der Liebe.

Wenn derartige Empfindungen in uns wach werden, haben wir bereits Kontakt zu den Naturwesen. Sie registrieren es, wenn sich ein Mensch mit offenem Herzen durch den Garten, durch die Landschaft bewegt. Es liegt jetzt nur noch an uns, unsere Gefühle nicht zurückzuhalten, sondern frei fließen zu lassen. Der Wunsch nach Kontakt ist nämlich auf der anderen Seite, bei den Naturwesen, ebenso vorhanden. Sie schätzen es außerordentlich, wenn Menschen der Natur ihre Liebe entgegenbringen. Dadurch werden sie und wird mit ihnen die Natur gestärkt. Wie wichtig dies ist, kommt im Laufe des Buches mehrfach zum Ausdruck.

Märchen und Quanten

In der Zeit, als unsere Märchen entstanden und lange danach war den Menschen der Kontakt mit den Naturwesen selbstverständlich. Er war getragen von Respekt, zuweilen auch von Angst. Liebe spielte dabei noch keine bedeutende Rolle. Wie auch? Die Natur selbst, gesteuert aus höheren Hierarchien, schuf den Menschen freundliche oder schwierige Bedingungen – sie mussten damit klar kommen, es war Alltag. Darauf hatten auch die Wesenheiten keinen Einfluss, sie waren Erfüllungsgehilfen der Engelebenen. Wohl aber waren sie in der Lage, den Menschen, je nach Wohl- oder Missverhalten, das Leben zu erleichtern bzw. zu erschweren. Wir dürfen davon ausgehen, dass die in den Märchen geschilderten Begegnungen der Menschen mit dem „Blauen Volk“ einen realen Kern hatten, wenn auch in der Wiedergabe häufig ausgeschmückt.

Dann kam die ach so notwendige Zeit der Aufklärung. Es zählte nur noch, was mit Vernunft nachvollziehbar ist. Wissenschaftliche Forschungen wurden systematisiert und begrenzt auf Erscheinungen, die mit den physischen Sinnen erfassbar sind. Gleichzeitig bedeutete die Aufklärung in vielen schmerzvollen Schritten Befreiung aus der Leibeigenschaft, aus der Macht der Kirche, bis zu einem gewissen Grad auch aus der Übermacht weltlicher Herrscher. Für die Menschheit eine ganz bedeutende Entwicklung – für die Beziehung zu den Naturwesen allerdings verheerend. Der Glaube an Übersinnliches wurde uns so gründlich ausgetrieben, dass sich heutzutage die allermeisten Menschen nicht nur unendlich schwer tun, die Existenz von nicht Sichtbarem anzuerkennen, sondern am Verstand derer, die darüber reden, ernsthaft zweifeln. Dies wiederum hat zur Folge, dass Menschen, die entsprechende Wahrnehmungen haben, sich schämen, darüber zu reden. Und aufgeschlossene Kinder werden häufig nicht ernst genommen mit der Folge, dass sie ihre Wahrnehmungen begraben.

Was nicht messbar ist, kann auch nicht existieren. So die offizielle Meinung. Dieser liegt aber ein gravierender Denkfehler zugrunde: Die Messgeräte – und seien sie noch so sensibel – werden entwickelt von Menschen, deren Denken am Horizont der anerkannten Wissenschaften endet. Das soll beileibe keine Wertung sein, sondern nur erklären, warum es für transzendente Schwingungen bis jetzt keine Messgeräte gibt. Oder gibt es sie etwa doch? Nun, Wünschelrute und siderisches Pendel sind zwar weithin gebräuchlich, bewegen sich aber nicht im Rahmen der anerkannten Wissenschaften.

Als Student hatte ich in den frühen 1970er Jahren einmal Gelegenheit, in München in der Bibliothek von Prof. Dr. Dr. h. c. ­Frederic Vester2, einem hoch anerkannten Kybernetiker, zu stöbern. Dort fand ich in einem Buch (sinngemäß) den Satz:

„Vielleicht musste die Menschheit ihre ursprüngliche, mystische Beziehung zur Natur zunächst verlieren, um sie später erneut, auf höherer Ebene, wieder zu finden.“

Dieses „später“, dessen bin ich mir sicher, hat in den vergangenen Jahren begonnen.

In neuester Zeit ist es gerade die Physik, die, mit Methoden der Quantenphysik, nach Lösungen sucht für unerklärliche Phänomene. So wurde z. B. berechnet, dass die Energien der Fliehkraft und der Schwerkraft nicht, wie seither angenommen, in der Lage sind, das Gleichgewicht der Gestirne untereinander und im Kosmos zu halten. Eine bis dahin unbekannte Energie muss dies wohl bewirken. Man nennt sie „dunkle Energie“. Diese wird zwar rechnerisch postuliert, ist aber mit unseren derzeit verfügbaren Geräten nicht nachweisbar.3 Es gibt Menschen, welche bestrebt sind, die sogenannte „Freie Energie“ nutzbar zu machen. Sie stoßen damit gegen Mauern der Nichtbeachtung. Prof. Dr. Claus ­Wilhelm Turtur4 versucht seit vielen Jahren vergeblich, Geldgeber zu finden für den Bau der von ihm entwickelten Maschine zur Nutzung der Freien Energie. Gerüchteweise habe ich gehört, dass auch in Japan und China an Möglichkeiten geforscht wird, die Freie Energie zu nutzen. Für die mächtigen Energiekonzerne unserer derzeitigen Wirtschaft wäre das selbstredend ein Desaster. Womöglich ist die Nutzung der Freien Energie bereits möglich, diese Methoden werden aber von interessierten Kreisen geheim gehalten? Oder könnte es sein, dass Freie Energie, gesteuert aus der geistigen Welt, den Menschen erst dann zur Verfügung steht, wenn sie moralisch dazu reif sind?

Wie im Großen, so im Kleinen. Wir haben gelernt, dass Atome aus dem Atomkern bestehen und aus Neutronen, welche diesen umkreisen. Schon als Schüler habe ich gefragt: was befindet sich dazwischen? Ich konnte keine befriedigende Antwort bekommen. Naturwissenschaftler haben nachgewiesen, dass die feste Masse eines Atoms nur 0,000’000’000’001 % des Gesamtvolumens beträgt. Alles andere, also 99,999’999’999’999 % sind scheinbar leerer Raum. In Wirklichkeit aber besteht dieser leere Raum aus Energiewellen verschiedenster Frequenzen. Erst, wenn ein Beobachter aufmerksam und bewusst nach Materie sucht, kollabiert das Energiefeld und ein Neutron erscheint. Wird die Aufmerksamkeit abgezogen, wandelt sich die Materie wieder zu Energie. Wird jedoch die Beobachtung aufrecht erhalten, hört das Schwingen auf – es tritt Erstarrung ein. Beständige Schwingung ist aber die Voraussetzung für Leben – Erstarrung bedeutet Tod. Schau Dir die Oberfläche des Meeres an: Hunderttausende von Wellen. Davon eine kannst Du fixieren, ihr vielleicht noch einen Namen geben, dann ist sie Dir entschwunden. Wolltest Du sie festhalten, müsste das Meer erstarren – es wäre tot. Die Kraft der Strömungen, die sich im Meer verbergen, seine Tiefe, die siehst Du jedoch nicht. So ähnlich kannst Du Dir die Beobachtung von Elementarteilchen vorstellen.

Des Weiteren haben Wissenschaftler in Versuchen festgestellt, dass Quantenteilchen, die getrennt werden, sich über große Entfernungen in Überlichtgeschwindigkeit verständigen. Wenn eines der Teilchen gezwungen wurde, seine Bewegungsrichtung zu ändern, hat das „Schwesterteilchen“ diese Änderung mitvollzogen. Dieser Versuch, der hier in zwei Sätzen höchst primitiv wiedergegeben wird, hat original sehr viel Zeit beansprucht und erforderte außer konzentrierter Fachkompetenz unendliche Geduld und hochkomplizierte Geräte.

Dieses Wechselspiel von Energiewellen und festen Teilchen bewirkt den Quantenraum. Es ist der Bereich, in dem sich Wissenschaft und Spiritualität treffen. Hier sind alle Informationen der Schöpfung und somit alle denkbaren und nicht denkbaren Möglichkeiten gespeichert. In diesem nicht sichtbaren Quantenraum findet auch das Wirken von feinstofflichen Wesenheiten statt.

Wir haben gelernt, dass in jeder Körperzelle der gesamte Chromosomensatz eines Organismus und damit auch der vollständige Genpool vorhanden sind. Die Spezialisierung für die Aufgaben eines bestimmten Organs, also z. B. der Leber oder der Nervenzellen, findet zusätzlich an Ort und Stelle statt. Genauso können wir uns die Präsenz der gesamten Schöpfungsenergie in jedem Bereich des Quantenraumes vorstellen. Die Spezialisierung für eine bestimmte Form von Materie wird vor Ort gelenkt. Und weiter gedacht: Wenn ich mit einer definierten geistigen Kraft, z. B. einem Engel oder einem Gartenwesen Kontakt aufnehme, so konzentriert sich dessen Energie in meinem persönlichen „Anteil“ am Quantenraum und findet so den Weg in meine Gedanken.

Leere und Liebe

Meditation (jeder Absatz steht für eine Pause).

 

  • Nimm eine bequeme Haltung ein und atme tief ein und aus. Lege zwischen Ein- und Ausatmen sowie zwischen Aus- und Einatmen eine kleine Pause ein. Spüre deinen Körper, deine Körperteile, welche die Unterlage, auf der du sitzt oder liegst, berühren.
  • Mach dir deine Umgebung bewusst, den Raum, in dem du dich befindest. Präge dir ein, was du siehst, das Mobiliar, die Gegenstände.
  • Kehre dann langsam wieder zu deiner eigenen, unbewussten Atmung zurück und schließe die Augen. Halte deine Aufmerksamkeit weiter auf den Raum gerichtet, in dem du dich befindest, das Mobiliar, die Gegenstände. Stell dir alles bewusst vor.
  • Nun sieh, wie die Gegenstände anfangen zu verblassen, wie ihre Farben, ihre Konturen ganz langsam verschwinden, sich auflösen.
  • Sieh, wie die Möbel anfangen zu verblassen, wie ihre Farben, ihre Konturen ganz langsam verschwinden, sich auflösen.
  • Selbst die Wände verschwinden, lösen sich auf, dahinter ist nichts.
  • Du befindest dich in einem Raum ohne Materie, nur die Energie des Raumes ist noch spürbar.
  • Und nun stell dir vor, wie auch dein Körper sich noch auflöst, ganz behutsam, ganz selbstverständlich, ohne jeden Schmerz.
  • Du bist nur noch Bewusstsein in einem materiefreien Raum. Dieser Raum beginnt sich auszudehnen über die ganze Erde, über unser Sonnensystem, dehnt sich über den gesamten Kosmos und darüber hinaus bis ins Grenzenlose.
  • Du nimmst Energien wahr, die den Raum durchziehen, Energien, die weit über das hinausgehen, was du seither kanntest – alles ist in Bewegung, pulsierendes Leben, alles schwingt in dem ihm eigenen Rhythmus, und doch schwingt alles zusammen in Harmonie. Noch bist du beobachtend.
  • Und nun öffne deinen eigenen Herzensraum und lass herausströmen alles, was dir an Liebe zur Verfügung steht. Atme aus und wieder ein, lass weiter strömen deine Liebe, atme, lass strömen, atme, verausgabe dich. Du spürst, wie deine Liebe sich verbindet mit der Energie des grenzenlosen Raumes.
  • Du spürst, dass diese Energie des Raumes ebenfalls Liebe ist, dass sie sich trifft mit deiner Liebe.
  • Du spürst, wie sich diese eine Liebesenergie in einem Wirbel fortpflanzt und grenzenlos den unendlichen Raum erfüllt.
  • Du fühlst dich in Liebe verbunden mit der gesamten Schöpfung, mit Allem, was ist – mit dem All-Einen-Sein. Du gehörst dazu, bist Bestandteil dieses großartigen Meisterwerks ...
  • Tiefe Dankbarkeit, unendlicher, nicht auszusprechender Friede erfüllt dich in allen Fasern deines Seins.
  • Äußerst behutsam erinnerst du dich von ferne an deine physische Heimat, siehst ein Durcheinanderwirbeln von Lichtspiralen, die sich schließlich kugelförmig verdichten. Du erkennst unseren Erdball, welcher jetzt vollkommen durchlichtet ist.
  • Schemenhaft kehrt der Raum wieder, in dem diese Reise begonnen hat. Ganz, ganz langsam nimmt er Gestalt an, die Einrichtung erscheint nach und nach, Farben werden sichtbar.
  • Mit großer Achtsamkeit kehrst du in deinem Tempo zurück in Deinen Körper, bewegst vorsichtig deine Glieder, streckst und reckst dich, und wenn Du sicher bist, die physische Welt wieder ertragen zu können, öffnest du deine Augen.

 


2 Frederic Vester, https://www.frederic-vester.de

3 Auch die Kräfte von Sonne und Mond, welche die Gezeiten auslösen, sind nicht messbar – existieren aber dennoch.

4 Claus Wilhelm Turtur, „Freie Energie für alle Menschen“, Kopp-Verlag.

2. Die Vielfalt

Unzählbar

Erlaube, dass ich Dir, bevor wir uns Deinem Garten zuwenden, noch etwas über Zwerge, Elfen & Co. ganz allgemein erzähle. Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass ich seither pauschal von Naturwesen oder Wesenheiten geschrieben und den Begriff „Elfen“ vermieden habe, obwohl er im Buchtitel vorkommt. Aus gutem Grund: So vielfältig wie die Aufgaben im Naturreich, so vielfältig sind die Arten der Naturgeister, welche sie ausführen.5 Zwerge und Elfen sind davon lediglich die bekanntesten Gruppen. Zahlenmäßig sind die unterschiedlichen Arten überhaupt nicht zu erfassen. Der Hausgeist einer Wassermühle nennt alleine in seinem Haus 16743 Untergebene.6

Es ist nicht leicht, hier eine Systematik zu erstellen, weil in der Literatur die Begriffe nicht einheitlich verwendet werden. Ich versuche es trotzdem unter Einbeziehung der gebräuchlichsten Zuordnungen und gebe zu, dass auch meine Systematik persönlich gefärbt ist.

Zwerge oder Gnomen wirken hauptsächlich in der Erde. In den tiefen Schichten bewahren sie die Feuerkräfte, darüber die Mineralien und Erze. Sie waren es, die den Menschen die Schmiedekunst beibrachten, nicht erst bei Siegfried. Alles Gestein ist von Zwergen durchlebt. Sie bewegen sich darin völlig frei. In den oberflächennahen Schichten kümmern sich Zwerge hauptsächlich um das Wohlergehen der Pflanzen, stellen Wasser und Nährstoffe zur Verfügung. Außerdem sammeln Zwerge die Äther- und Lichtkräfte, welche die Pflanzen aus den Blättern in ihre Wurzeln transportieren, speichern sie in den Kristallschichten und stellen sie im Frühjahr den Pflanzen wieder zur Verfügung. Der Verantwortung ihrer Aufgaben entsprechend, sind die Zwerge eher ernsthafte Wesen. Wie sie aussehen?

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