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Dynamisches Faszien-Yoga

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Was Sie damit erreichen können

  • sich geschmeidiger bewegen
  • das Bindegewebe straffen
  • der Cellulite zu Leibe rücken
  • Verspannungen im ganzen Körper lösen
  • Rückenschmerzen lindern
  • eine fasziengerechte Ernährung kennenlernen
  • spielerisch und mit Spaß an Yoga herangehen
  • ein neues, leichteres Lebensgefühl finden

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Faszien – straff und geschmeidig

Dynamisch, spielerisch, manchmal richtig wild: So können Sie Yoga erleben! Und dazu Ihre Faszien stimulieren – was nicht weniger bedeutet, als Verspannungen zu lösen, das Binde­gewebe zu straffen, überhaupt jugendlicher auszusehen. Den Faszien bekommt es bestens, wenn wir sie regelmäßig dehnen und bewegen. Anstatt sie zur Arbeitslosigkeit zu verdammen und so Schmerzen zu riskieren, dürfen Sie dynamisches Faszien-Yoga mit seinen tollen Vorzügen nach Herzenslust genießen!

Mit Dehnen und Federn zu einem neuen Lebensgefühl

Mit dynamischem Faszien-Yoga können Sie Ihre Faszien optimal in Schuss halten. Das geschieht nicht nur durch Dehnen, sondern auch mit Feder- und Schwing-Bewegungen – und all das möglichst spielerisch. Ob Sie schon Yoga-erfahren sind oder nicht, spielt keine Rolle. Fangen Sie einfach an! So können Sie Ihr Wohlbefinden steigern und Ihrer Elastizität im wahrsten Sinn des Wortes auf die Sprünge helfen!

Als ich vor einigen Jahren zum ersten Mal von der »Entdeckung« der Faszien hörte, war ich zunächst misstrauisch. Während meiner langjährigen Tätigkeit als Yoga-, Pilates- und Tanz-Trainerin hatte ich schon viele Trends kommen und gehen sehen. Doch je mehr ich mich mit dem Thema beschäftigte, desto mehr packte es mich. Ich las, was ich dazu in die Finger bekam, und absolvierte die Faszien-Ausbildung zum Advanced Fascial Fitness Trainer bei Dr. Robert Schleip, einem der bekanntesten Forscher auf dem Gebiet.

Was genau sind Faszien eigentlich? Darunter versteht man alle faserigen, kollagenen Bindegewebe, die durch Zugspannung ausgebildet worden sind – alles »Weiße«, kann man sagen. Sehnen, Bänder und Knorpel gehören beispielsweise dazu.

Am meisten sprach mich der ganzheitliche Ansatz an. Weit entfernte Stellen des Körpers sind miteinander verbunden. Nicht umsonst spricht man von einem Faszien-Netzwerk. In zahlreichen Bewegungsmethoden fand ein Umdenken statt, seit man aufgrund neuester Forschungen erkannt hat, dass Faszien eine wirklich erstaunliche Bedeutung für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden haben (mehr dazu ab >). In der Osteopathie und im Rolfing arbeitet man übrigens schon lange gezielt mit den Faszien.

Bei Yoga in Verbindung mit Faszien denken manche an Yin-Yoga, bei dem die Faszien noch intensiver als bei klassischen Yoga-Stilen gedehnt werden. Weil ich eine Vertiefung von Yoga durch Faszienarbeit suchte, ging auch ich zunächst diesen Weg. Beim Yin-Yoga verweilt man für drei bis zehn Minuten in einer Haltung und schmilzt regelrecht in die Dehnung hinein. Meist gilt die Dehnung einem bestimmten Bereich, etwa der Beinrückseite. So gut wie alle Yin-Yoga-Haltungen werden im Liegen oder im Sitzen ausgeführt.

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Beim dynamischen Faszien-Yoga geht es wilder zu, als man es von üblichen Yogastunden kennt.

Etwas mehr Schwung, bitte!

Da ich vom Tanz komme und Bewegung liebe, wollte ich mehr Dynamik in die Sache bringen. Also entwickelte ich meine individuelle Art des dynamischen Faszien-Yoga, das sich auf das Muskelbindegewebe, die Myofaszien, konzentriert, und legte die Ergebnisse Robert Schleip vor. Er war beeindruckt und bescheinigte mir, dass sich seines Wissens europaweit keine Yogalehrerin so intensiv wie ich mit Faszien-Yoga beschäftigt habe.

Ich probiere gern immer wieder etwas Neues aus. Wie fühlt sich eine Übung an? Tut sie dem Körper gut? Neue wissenschaftliche Erkenntnisse beziehe ich natürlich mit ein. Und genauso Erfahrungen mit meinen Kursteilnehmer(inne)n. All das ist in dieses Buch mit einge­flossen. Mittlerweile biete ich auch eine spezielle Faszien-Yogalehrer-Ausbildung an.

Beim dynamischen Faszien-Yoga erleben Sie, wie herrlich es sich anfühlt, entlang einer Faszien-Zuglinie zu dehnen und dann einfach mal die Ausrichtung zu verlassen und verschiedene andere Dehnwinkel zu entdecken. Das Ganze können Sie mit einer Prise Federn und Schwingen toppen.

Beim Üben ist also Kreativität gefragt. Nicht sklavisch an einem Konzept festhalten, sondern eine Haltung auch mal abwandeln – das ist die Freiheit, die mir beim dynamischen Faszien-Yoga vorschwebt. Zwischendurch setze ich auch gern mal die Rolle ein.

Und was macht all das mit den Faszien? So können Sie das Bindegewebe rundum optimal befeuchten – und das ist genau das, was es braucht! Woran Sie es merken? Beispielsweise daran, dass unschöne Dellen zurückgehen oder sogar verschwinden – die Rede ist von der ungeliebten Cellulite (>) – und dass sich Schmerzen verabschieden.

Das Netzwerk, das alles zusammenhält

Wissenschaftler haben in den letzten Jahren Erstaunliches über Faszien zutage gefördert. Denn Faszien sind nicht einfach funktionslose Hüllen, sondern das größte Sinnesorgan in unserem Körper. Viele bislang ungeklärte Schmerzen lassen sich hier lokalisieren – und zugleich tun sich mit den neuen Erkenntnissen ­ungeahnte Wege zu Wohlbefinden und Gesundheit auf.

Viel mehr als nur Verpackungsmaterial

Als umfassendes Netzwerk durchziehen Faszien den gesamten Körper. Sie umschließen und durchdringen Muskeln genauso wie Organe und Adern, bilden eine Ganzkörperhülle und verbinden alles miteinander. Stellen Sie sich nur vor, was mit unserem Gehirn wäre, wenn es nicht durch Faszien gehalten würde! Ein Pudding … Die faszialen Umhüllungen setzen sich bis ins Kleinste fort: So ist es nicht nur der Muskel selbst, der von einer Faszie überzogen ist, sondern auch die Muskelfaserbündel und die einzelnen Muskelfasern – ganz ähnlich wie bei einer Orange: Eine dicke weiße Schicht umhüllt die ganze Frucht, eine dünne trennt die Scheiben voneinander ab, und eine ganz feine, transparente umgibt schließlich jede einzelne Faser.

Lange Zeit wurden die Faszien als bloßes »Verpackungsmaterial« angesehen, das bei der Erforschung des menschlichen Körpers nur störte. Um ein Organ zu untersuchen, musste man die Faszien entfernen. Um Knochen zu betrachten, musste man die Faszien entfernen. Gefäße, Nerven, Muskeln – immer waren die scheinbar unwichtigen Faszien im Weg. So wurden sie zum lästigen Müll deklariert und nicht weiter untersucht.

Dabei sorgen die Faszien – das Wort kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Band, Bündel – nicht nur dafür, dass die einzelnen Bestandteile unseres Körpers zusammengehalten werden, und geben ihm seine unverwechselbare Form. Faszien sind noch für viel mehr gut, zum Beispiel...

  • dienen sie bei Bewegungen der Kraftübertragung innerhalb des Körpers, sind also auch ein Kommunikationsorgan.
  • sind Faszien als Sinnesorgan über Rezep­toren empfindungssensibel.
  • stehen sie in Verbindung mit dem vegetativen Nervensystem und mit dem Immun­system.
  • Nicht zuletzt findet in ihnen teilweise der Stoffwechsel statt.

Genügend Gründe, den Faszien regelmäßig etwas Gutes zu tun!

Die Struktur der Faszien

Die verschiedenen Faszienschichten sind mit Rezeptoren ausgestattet, die auf Druck und Zugbewegungen reagieren, aber auch Temperaturschwankungen oder Schmerzen wahrnehmen. Sie machen das Gewebe zu unserem größten Sinnesorgan, man spricht sogar vom sechsten Sinn.

Oberflächliche Faszien

Das lockere Binde- und Fettgewebe bildet die oberflächliche Faszienschicht (Fascia superficialis). Diese Faszien befinden sich direkt unter der Haut, sie umschließen Organe und Drüsen und dienen als Füllmaterial für freien Raum. Sie sind aus sehr dehnbarem Elastin, dadurch können sie Fett und Wasser besser speichern. Hier ist der Durchgangsbereich für Blutgefäße, Nerven und Lymphe.

Tiefe Faszien

Das dichte (straffe) Bindegewebe bildet die tiefe Faszienschicht (Fascia profunda). Sie umschließt Knochen, Muskeln, Blutgefäße und Nervenbahnen. Auch Bänder, Gelenkkapseln, Knorpel und Sehnen fallen unter das tiefe Fasziengewebe. Die tiefen Faszien sind weniger dehnbar als die oberflächlichen, dafür sind sie voll ausgestattet mit Rezeptoren.

Die tiefen Faszien haben einen sehr großen Anteil an wellenförmigen Kollagenfasern, die sich wie Drahtseile spiralförmig umeinander drehen. So werden sie besonders haltbar und enorm belastbar.

Hyaluronsäure: das Geheimnis alterslosen Aussehens

Hyaluronsäure wird von Fibroblasten produziert. Sie sorgt nicht nur für straffe Haut, sondern bildet auch die Schmiere in Knie-, Hüft- und Schultergelenken. Obgleich sie zäh ist, fließt sie gut und kann große Mengen an Wasser binden. Es braucht sie für das optimale Funktionieren der Faszien. Wir benötigen Wasserspeicher beispielsweise zwischen dem Kollagen und Elastin in der Haut.

Die viszeralen Faszien

Sie sind für die optimale Einbettung der inneren Organe zuständig. Zum Beispiel...tehen das Bauchfell und der Herzbeutel genau wie die Hirnhaut aus viszeralen Faszienschichten. Damit sind die Organe noch besser geschützt.

Fest und elastisch zugleich

Die Faszien selbst sind ebenso stabil wie beweglich. Nur so können sie gleichermaßen Halt geben und sich den Bewegungen anpassen. Faszien sind 0,3 bis 3 mm dick und bestehen aus Fasern und einer flüssigen Grundsubstanz – von der sie auch umgeben sind.

Wir bauen uns eine Faszie

Man nehme für die Grundsubstanz ein wässriges Gel und Zucker-Eiweiß-Verbindungen – mit dem Bestandteil Hyaluronan (bekannt als Hyaluronsäure). Dann füge man Kollagen- und Elastinfasern hinzu. Als Letztes kommen begabte kleine Handwerkerzellen ins Spiel, die Fibroblasten. Sie bauen je nach Belastung oder Nichtbelastung Kollagenfasern entweder ab oder auf. Alle Zutaten zusammen bilden die Matrix – unser Bindegewebsnetzwerk, das uns wie ein Gerüst Halt gibt. Bei den Fasern überwiegt je nach Anforderung der Anteil der Kollagen- oder derjenige der Elastinfasern. Kollagenfasern sind fest und dennoch elastisch. Elastinfasern können sich auf ihre doppelte Länge ausdehnen, wie ein Gummiband.

Hier setzt Faszien-Yoga an

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