Logo weiterlesen.de
Dr. Stefan Frank - Folge 2290

Emil wird großer Bruder

Dramatischer Roman um einen außergewöhnlichen Jungen

 

Der siebenjährige Emil hat einen riesengroßen Wunsch: Er möchte großer Bruder werden! Doch leider wird das wohl nie passieren, denn Emil ist ein Waisenkind. Seine Eltern starben vor zwei Jahren bei einem grausamen Verkehrsunfall – und mit ihnen starb das Geschwisterchen, das damals im Bauch von Emils Mama heranwuchs …

Claudia Trautmann, Emils Klassenlehrerin, ist zutiefst bewegt vom Schicksal des kleinen Jungen. Dabei wäre gerade Emil so ein toller großer Bruder, mitfühlend und sozial, wie der Junge ist. Aber das Leben ist nun mal nicht gerecht, das weiß niemand besser als sie. Immerhin hat auch sie schon mal einen Menschen verloren, den sie über alles geliebt hat: ihr eigenes Kind! Deshalb kümmert sie sich jetzt besonders intensiv um ihren Schützling, ohne zu ahnen, dass das Schicksal ganz eigene Pläne mit Emil und ihr hat …

„So, ihr wilden Halunken – und jetzt raus mit euch! Daheim in eurer Räuberhöhle wartet bestimmt schon der Wildschweinbraten zum Abendessen.“

Lachend klappte Dr. Stefan Frank die „Wunderkiste“ zu, in der Schwester Martha, seine patente Sprechstundenhilfe, Spielfiguren und allerlei kunterbunten Krimskrams für kleine Patienten sammelte. Die zwölf Jungen und Mädchen aus dem Kinderheim „Sonnenwinkel“, die mit ihrer Betreuerin zur Auffrischungsimpfung in seiner Praxis erschienen waren, hatten sich gerade nach Herzenslust daraus bedient. Jetzt stürmten sie tatsächlich wie eine Horde wilder Räuber johlend aus dem Behandlungszimmer.

Einzig der siebenjährige Emil blieb ein wenig schüchtern an der Tür stehen. An der Hand hielt er ein gleichaltriges Mädchen, das sich duckte, als hätte es große Angst.

Emil war ein bemerkenswerter Junge, fand Dr. Frank. Vor der Spritze, mit der die Kombinationsimpfung verabreicht wurde, fürchteten sich die meisten Kinder ein bisschen. Jungen versuchten meist, diese Furcht durch überlautes Lärmen zu verbergen, während Mädchen sich in Gruppen zusammendrängten und nervös kicherten. Das kleine Mädchen, das Emil an der Hand hielt, hatte jedoch allein gestanden und vor Angst am ganzen Körper gezittert.

Statt mit seinen Kameraden zu lärmen und durch die Praxis zu toben, war Emil die ganze Zeit über bei seiner kleinen Freundin geblieben, hatte sie im Arm gehalten und beruhigend auf sie eingesprochen. Jetzt hielt er ihre Hand ganz fest in der seinen, während er Stefan Frank mit seinen großen, hellen Augen bittend ansah.

„Na, Emil“, wandte sich Stefan Frank mit einem Lächeln an ihn. „Du machst sein Gesicht, als hättest du noch etwas ganz Dringendes auf dem Herzen.“

Emil nickte heftig.

„Dann mal raus mit der Sprache.“

„Es ist wegen Rosi“, antwortete der Junge hastig und wies mit einer Kopfbewegung auf seine kleine Freundin. „Sie hätte aus Ihrer Wunderkiste so gern einen Anspitzer gehabt wie Jonas und Nadine, aber die anderen haben sie beiseite geschubst. Und jetzt ist sie ganz traurig. Sie malt nämlich ganz tolle Bilder, aber sie kann ihre Stifte nicht mehr spitzen, weil sie keinen Anspitzer hat.“

„Ich verstehe“, erwiderte Stefan Frank. „Du bist ja ein richtiger Ritter, Emil, so wie du dich für deine Freundin Rosi einsetzt.“

Auf Emils rundes Jungengesicht trat ein Strahlen.

„Ich wäre ganz doll gerne ein Ritter!“, rief er. „Ich lese nämlich Geschichten von den Rittern so gerne. Die anderen finden das altmodisch, die mögen lieber Computerspiele, aber ich leihe mir jede Woche aus der Schulbibliothek ein neues Ritterbuch.“

„Du kannst schon alleine ganze Bücher lesen, Emil?“, staunte Dr. Frank. „Hast du nicht im letzten Sommer erst mit der Schule angefangen? Du warst doch damals hier bei mir zur Einschulungsuntersuchung.“

Stolz und ein wenig verlegen nickte Emil. „Meine Lehrerin, Frau Trautmann, sagt auch, ich habe es schnell gelernt. Aber das ist nur, weil Frau Trautmann die tollste Lehrerin auf der Welt ist.“

„Das nenne ich mal ein Kompliment!“ Dr. Frank lachte.

„Emil kann wirklich toll lesen“, ließ sich die kleine Rosi mit winziger Stimme vernehmen. „Er liest mir immer die schönen Geschichten von den Rittern und ihren Pferden vor. Am liebsten mag ich die von den Prinzessinnen, die von den Rittern gerettet werden und mit ihnen auf den Pferden reiten dürfen.“

„Und Rosi malt mir dafür Bilder“, ergänzte Emil. „Zuletzt hat sie mir eins von einer richtigen großen Ritterburg gemalt. Für die Wand über meinem Bett – mit Fahnen und Türmen und allem drum und dran. Deshalb sind jetzt auch all ihre Buntstifte abgenutzt, und sie kann nicht mehr weitermalen.“

„Na, dann wollen wir mal sehen, was wir für die junge Künstlerin tun können.“ Mit einem Schmunzeln zwinkerte Stefan Frank seiner Sprechstundenhilfe Martha Giesecke zu, die am Beistelltisch stand und die Impfpässe der Kinder ausfüllte.

Die gewitzte Berlinerin, die seit Jahr und Tag als guter Geist in seiner Praxis tätig war, verstand sofort. Rasch öffnete sie eine geheime Schublade und förderte unter allerlei Gegenständen einen leuchtend pinken Anspitzer zutage.

„Wie wär’s denn mit dem?“, fragte sie. „Ließe sich damit die Zeichenausrüstung wieder auf Vordermann bringen?“

Das glückselige Lachen der kleinen Rosi war Gold wert. Sie traute sich kaum, das kostbare Geschenk entgegenzunehmen.

„Danke“, wisperte sie leise. „Ich weiß gar nicht, warum Sie so nett zu mir sind.“

„Warum soll man zu netten Kindern denn nicht nett sein?“, fragte Schwester Martha. „So, jetzt aber ab durch die Mitte mit euch, sonst wird der Herr Doktor hier heute gar nicht mehr fertig. Der muss nämlich noch rasch mit eurer Tante Wittkowski besprechen, wer von euch einen neuen Termin braucht.“

Eigentlich war die Anrede „Tante“ in Kinderheimen schon seit Langem überholt. Gerda Wittkowski, die Erzieherin vom „Haus Sonnenwinkel“, kümmerte sich jedoch seit bald vierzig Jahren mit so viel aufopfernder Hingabe um ihre Schützlinge, dass das liebevolle Wort einfach passte. Sie war für die Kinder, die sie betreute, immer „Tante Wittkowski“ gewesen und würde es bis zum Rentenalter bleiben, ganz egal, was für neue Vorschriften ständig von den Behörden ausgegeben wurden.

Emil und Rosi verabschiedeten sich und schlüpften Hand in Hand aus dem Zimmer. Fast unmerklich zog Emil dabei das linke Bein nach.

Stefan Frank, der den Jungen behandelte, seit er im Kinderheim „Sonnenwinkel“ lebte, kannte den Grund: Bei dem furchtbaren Verkehrsunfall, bei dem Emil vor zwei Jahren seine Eltern verloren hatte, war sein Bein in dem zerschmetterten Wagen eingequetscht worden. Ärztliche Kunst hatte ihm in mehreren komplizierten Operationen das Gehvermögen zurückgegeben, doch wenn er sich überanstrengte, begann er zu hinken. Ein Fußballstar oder Olympiasieger würde wohl nie aus ihm werden.

Aber ein Ritter, dachte Stefan Frank. Dazu waren nämlich Mut und Herz wichtiger als zwei gesunde Beine.

„Zwei besonders reizende Kinder“, sagte er zu Gerda Wittkowski, nachdem diese mit Schwester Martha die benötigten Termine vereinbart hatte. „Rosi ist neu bei Ihnen, nicht wahr? Schön, dass Emil in ihr eine Freundin gefunden hat, er kam mir doch immer etwas einsam vor.“

„Ja, Emil ist einfach anders als die anderen Jungen“, stimmte die Lieblingserzieherin der Kinder ihm zu. „Er ist weicher, empfindsamer, und er denkt mehr nach. Da hat er unter unseren Raufbolden natürlich keinen leichten Stand. Er und Rosi haben sich dagegen gesucht und gefunden. Die beiden sind fast gleichalt, Rosi ist nur wenige Tage jünger. Ein besonders trauriger Fall, und leider werden sie und Emil Ende des Monats schon wieder voneinander getrennt.“

„Warum denn das?“, fragte Dr. Frank.

„Wir haben sie nur als Notfall aufgenommen“, antwortete Gerda Wittkowski. „Bei ihren sogenannten Eltern musste sie so schnell wie möglich weg. Dort ist sie nicht nur völlig vernachlässigt worden, sondern auch beschimpft und niedergemacht, sodass ihre Kinderseele tiefe Narben davongetragen hat. Sogar Schläge hat dieser kleine Mensch erdulden müssen.“

„Nicht zu fassen“, empörte sich Schwester Martha. „Manchen Leuten sollte man wirklich verbieten, Kinder zu bekommen.“

„Da kann ich Ihnen nur recht geben“, sagte Gerda Wittkowski. „Und dabei ist Rosi ein adoptiertes Kind, um das die Familie sich damals händeringend bemüht hat. Einer dieser typischen Fälle, bei denen das angenommene Kind auf einen Schlag nichts mehr zählt, sobald sich ein leibliches anmeldet. Von einem Tag auf den andern wurde die kleine Rosi von der Tochter des Hauses zum unerwünschten Eindringling degradiert. Kein Wunder, dass sie sich wertlos und abgeschoben fühlt. Wir können von Glück sagen, dass sie zu Emil Vertrauen gefasst hat, aber …“

„… aber Sie haben keinen freien Platz für die Kleine“, beendete Stefan Frank an ihrer Stelle den Satz. Dass das Heim seit Jahren mit Überbelegung zu kämpfen hatte und ihm an allen Ecken und Enden Mittel fehlten, war ihm leider nur allzu gut bekannt.

„Sie sagen es, Herr Doktor.“ Gerda Wittkowski seufzte. „Wir haben sowieso schon viel zu viele Kinder aufgenommen und können für jedes einzelne nicht die Zeit aufbringen, die ein kleiner Mensch doch dringend benötigt. Ein Kind, das durch schlimme Erlebnisse so tief verunsichert ist wie Rosi, geht bei uns einfach unter. Deshalb wechselt sie Ende des Monats in eine Einrichtung am Ammersee. Das Heim hat einen guten Ruf, sie ist dort sicher besser aufgehoben, aber für Emil wird es hart werden.“

„Ja, das denke ich auch“, erwiderte Stefan Frank besorgt. „Es tut mir in der Seele weh, dass der Junge nun schon wieder einen Menschen, dem er sein Herz geschenkt hat, verlieren muss. Schließlich hat er wahrlich genug durchgemacht, als seine Eltern damals bei dem Unfall umgekommen sind.“

„Und sein kleines Geschwisterchen“, ergänzte Schwester Martha. „Seine Mutter war doch schwanger, als der Unfall passiert ist, richtig? Emil hat mir erzählt, wie sehr er sich darauf gefreut hat, endlich ein großer Bruder zu werden.“

Gerda Wittkowski lachte, aber es klang nicht froh.

„Ja, das ist für unseren Emil wirklich der größte Traum“, bestätigte sie. „Und er wäre bestimmt der beste große Bruder geworden, den man sich wünschen kann! Sie können sich nicht vorstellen, wie sehr ich mir für ihn wünsche, dass er eine neue Familie findet, in der es vielleicht auch ein Geschwisterchen für ihn geben kann.“

„Ich habe mich auch schon gefragt, warum Emil eigentlich noch keine Adoptiveltern gefunden hat“, sagte Stefan Frank. „Das Jugendamt schickt Paare, die sich ein Kind wünschen, doch zu Ihnen, damit sie die Kinder kennenlernen können, oder nicht? Man sollte meinen, einem so liebenswerten, aufgeweckten Jungen wie Emil würden die Herzen nur so zufliegen.“

„In der Tat, das sollte man meinen“, stimmte Gerda Wittkowski zu. „Emil ist überall beliebt. Seine junge Lehrerin hat regelrecht einen Narren an ihm gefressen, und auch wir Betreuerinnen lieben ihn sehr, obwohl wir ja kein Kind bevorzugen dürfen. Leider finden sich Adoptiveltern aber meist nur für kleine, süße Babys. Wenn es darum geht, ein älteres Kind aufzunehmen, noch dazu eines, das nicht ganz perfekt ist, schrecken die meisten potenziellen Eltern zurück.“

„Aber Emil ist doch perfekt!“, fuhr Schwester Martha entrüstet auf.

„Das finde ich auch“, entgegnete Gerda Wittkowski traurig. „Leider sehen gerade potenzielle Väter das aber oft anders. Die wollen einen Sohn, mit dem sie auf den Fußballplatz gehen und herumtoben können.“

„Armer Emil“, sagte Stefan Frank. „Das ist wirklich bitter. Er muss sich regelrecht ungewollt vorkommen – ein Wunder, dass er sich trotzdem ein so heiteres, freundliches Wesen bewahrt hat.“

„Das können Sie laut sagen“, erwiderte Gerda Wittkowski. „Und ich gebe die Hoffnung noch nicht auf, dass auch für Emil die Sonne wieder scheinen wird. Unseren Bewerbern zeige ich seine Akte jedenfalls immer zuerst. Irgendwann muss doch einfach ein aufgeschlossenes Paar sich entscheiden, dem Jungen eine Chance zu geben. Und dann bete ich insgeheim noch darum, dass es Leute sind, die reiten. Das wünscht er sich doch so sehr, wie ein richtiger Ritter im Sattel eines Pferdes zu sitzen. Die anderen Jungen verspotten ihn deswegen schon. Sie meinen, mit seinem Bein kommt er im Leben auf kein Pferd.“

„Unsinn“, entgegnete Stefan Frank und nahm sich vor, selbst die Augen und Ohren für Emil offenzuhalten. Anton Sellin fiel ihm ein, der Reittherapeut, der am Rand von Grünwald seinen Reiterhof betrieb. Stefan hatte schon des Öfteren Patienten zu ihm überwiesen, die seelisch und körperlich von dem Umgang mit Anton Sellins sanften Pferden profitierten.

Eine Reittherapie für Emil würde die Krankenkasse mit Sicherheit nicht bewilligen. Stefan Frank war jedoch überzeugt, dass Anton Sellin den Jungen einmal umsonst reiten lassen würde. Wenn Stefan je einen Mann mit einem großen Herzen gesehen hatte, dann war es der Reittherapeut. Der junge Mann liebte Kinder über alles – vermutlich, weil er selbst im Herzen ein wenig Kind geblieben war.

***

Die Schulglocke klingelte.

„So, Schluss für heute!“, verkündete Claudia Trautmann lächelnd. „Hausaufgaben gibt es ausnahmsweise keine – das schöne Wetter muss man schließlich zum Spielen ausnutzen!“

Kaum hatte sie zu Ende gesprochen, brachen fünfundzwanzig Erstklässler in ohrenbetäubenden Jubel aus.

Claudia Trautmann musste lachen. Wer nie als Lehrerin in einer Grundschule gearbeitet hatte, konnte sich unmöglich vorstellen, zu was für Lärm eine Horde so kleiner Menschen in der Lage war.

Hastig stopften die Jungen und Mädchen ihre Schulbücher in die Ranzen und stürmten fröhlich hinaus auf den Hof, wo ihre Mütter oder Väter schon darauf warteten, sie in die Arme zu schließen. Nur ein einzelner Junge hatte keine Eile: Emil Bechtler.

Langsam und sorgfältig packte er Hefte und Federmäppchen ein. Auf ihn wartete weder eine Mama noch ein Papa mit ausgebreiteten Armen. Emil war ein Heimkind und musste auf dem Schulhof warten, bis auch das letzte Kind aus dem „Sonnenwinkel“ Schluss hatte und die rührige Gerda Wittkowski alle zusammen abholte.

Außerdem wusste Emil, dass er mit seinen Sachen sorgfältig umgehen musste. Das Heim konnte nicht ständig Neues anschaffen, wie es viele Eltern taten.

Dem Siebenjährigen schien das jedoch nichts auszumachen. Er gehörte nicht zu den Kindern, die Dinge achtlos behandelten, und über sein schweres Schicksal beklagte er sich so gut wie nie.

Lediglich als seine kleine Freundin vor ein paar Wochen das Heim verlassen musste, hatte er den Kampf gegen die Tränen, die für ein Kind doch so normal waren, verloren.

„Wie schade, dass Sie Rosi nicht kennenlernen konnten, Frau Trautmann“, hatte er zu Claudia gesagt. „Sie wäre bestimmt in unsere Klasse gekommen, wenn sie länger bei uns geblieben wäre. Aber im ‚Sonnenwinkel‘ war ja kein Platz mehr für sie …“

An dieser Stelle hatte dem tapferen Jungen die Stimme versagt.

Als Lehrerin musste Claudia darauf achten, kein Kind bevorzugt, sondern alle gleich zu behandeln. Doch an jenem Tag hatte sie sich nicht länger beherrschen können: Sie hatte den kleinen Emil in die Arme gezogen. Endlich war der Damm gebrochen, und der Junge hatte sich einmal gründlich ausgeweint.

Claudia hatte selbst schlucken müssen, und sie musste es noch immer, wenn sie an den Tag zurückdachte. Sie war mit Leib und Seele Grundschullehrerin und liebte jeden ihrer kleinen Schüler, aber Emil hatte sie mehr als alle anderen ins Herz geschlossen. Das hatte natürlich damit zu tun, dass Emil, der kleine Ritter, ein ungewöhnlich liebenswerter Junge war und dass er als elternloses Kind ihre Zuwendung besonders brauchte.

Darüber hinaus gab es jedoch noch einen anderen Grund, über den Claudia mit keinem Menschen auf der Welt hätte sprechen können: Der kleine Emil rief in ihr Erinnerungen an das traurigste Geheimnis ihres Lebens wach. Wenn sie mit dem Jungen zusammen war, hatte sie das Gefühl, einen winzigen Teil einer Schuld abzutragen, die sie bis an ihr Lebensende verfolgen würde.

„Na, Emil?

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Dr. Stefan Frank - Folge 2290" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen