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Dr. Stefan Frank - Folge 2289

Falscher Verdacht

Warum der schönen Amelie niemand glaubte

Maik und seine hübsche Frau Amelie sind eigentlich sehr glücklich miteinander, doch seit einiger Zeit hat sich Amelie sehr verändert. Sie hat ständig Kopfschmerzen, und ein undefinierbares Zittern plagt sie. Da auch ihre Sprache häufig verwaschen ist, glaubt Maik, dass sie heimlich trinkt. Obwohl sie beteuert, nicht vom Alkohol abhängig zu sein, und verschiedene Ärzte aufsucht, lässt sich nicht herausfinden, welche Ursache hinter den Symptomen steckt. Maik vertraut sich seiner Arbeitskollegin Gesine an, die die willkommene Gelegenheit nutzt und versucht, Maik für sich zu gewinnen. Unter einem Vorwand besucht sie Amelie und versteckt mehrere Schnapsflachen in der Wohnung. Als Maik die Flaschen findet, platzt ihm der Kragen, und er zieht aus. Kurze Zeit später verliert Amelie auch ihre Arbeitsstelle: Ihr Chef ist ebenfalls davon überzeugt, dass sie trinkt. Warum nur will ihr niemand glauben? Und wie soll sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen? Ihre letzte Hoffnung ist der Hausarzt ihrer Mutter, ein gewisser Dr. Stefan Frank …

„Grüß Gott, Frau Röttgers. Margarida spielt noch mit den anderen im Garten.“

Die Kindergärtnerin schüttelte Amelie die Hand und sah sie besorgt an.

„Ist etwas mit Margarida nicht in Ordnung?“, fragte Amelie alarmiert, als sie den betroffenen Blick bemerkte.

„Nein, nein, alles bestens. Aber Ihnen geht es nicht gut, oder? Sie sehen sehr müde aus.“

„Oh, sieht man mir das an? Ich bin im Augenblick etwas gestresst und habe ständig Kopfschmerzen. Ich habe wohl ein wenig unterschätzt, wie anstrengend es ist, wieder in den Beruf einzusteigen. Obwohl ich nur drei Tage in der Woche arbeite.“ Amelie lachte betont fröhlich.

„Ja, ja, die Doppelbelastung kann ganz schön schlauchen“, bestätigte die Kindergärtnerin verständnisvoll.

„Mami! Mami!“ Die fünfjährige Margarida rannte auf ihre Mutter zu und sprang ihr in die ausgebreiteten Arme.

Glücklich lächelnd drückte Amelie das Kind an ihre Brust und gab ihm einen dicken Kuss auf die Wange.

„So, meine Süße, jetzt suchen wir deine Sachen zusammen, und dann ab nach Hause.“

„Ich bin hingefallen, Mami, und ich habe ein großes Loch in der Hose“, piepste Margarida und steckte ihre kleinen Finger in einen Riss über dem Knie. „Aber ich habe gar nicht geweint“, ergänzte sie stolz.

„Hast du dir denn wehgetan?“

Margarida schüttelte den Kopf. „Nur der Hose hat es wehgetan. Kannst du ein Pflaster draufmachen?“

Amelie lachte und streichelte ihrem Kind über die blonden Haare.

„Zuhause werden wir deine Hose wieder gesund machen“, versprach sie.

Die beiden verabschiedeten sich und gingen zum Auto, das Amelie direkt vor dem Kindergarten geparkt hatte.

„Hilfst du mir ein bisschen beim Kochen?“, fragte Amelie, als sie in ihrer gemütlichen Wohnung am Münchner Stadtrand angekommen waren.

„Ich will lieber spielen.“

Margarida rannte in ihr Zimmer und kam kurz darauf in die Küche zurück. Sie schleifte eine große Plastikkiste mit Duplo-Steinen hinter sich her.

„Ach, Schätzchen, willst du nicht lieber in deinem Zimmer spielen? Wenn du hier baust, dann muss ich ständig über dich und deine Klötzchen steigen“, seufzte Amelie, die schon wusste, dass ihre Tochter sich nicht davon abbringen lassen würde, zwischen ihren Füßen zu spielen.

Margarida tat, als ob sie nichts gehört hätte, und kippte die Steine auf den Küchenfußboden.

Resigniert lächelnd bahnte sich Amelie einen Weg durch die bunten Plastiksteine und holte die Zutaten für das Abendessen aus dem Kühlschrank. Heute war ein ganz besonderer Tag. Sie würde mit ihrem Mann Maik einen romantischen Abend zu Hause verbringen und sein Lieblingsessen kochen.

„Für dich mache ich einen Pfannkuchen, mein Schatz“, erklärte sie. „Papa und ich essen heute später.“

„Mit Zimt und ganz viel Zucker?“, fragte Margarida.

„Ausnahmsweise mit viel Zucker, weil heute unser Hochzeitstag ist.“

„Was ist ein Hochzeitstag?“

„Das ist so etwas wie ein Geburtstag. Papa und ich haben vor sechs Jahren geheiratet.“

„Wo ist denn der Geburtstagskuchen?“

„Einen Kuchen haben wir nicht, aber ich koche etwas Besonderes für Papa, und wir beide können zusammen den Tisch ganz festlich decken.“

„Kriege ich ein Geschenk zum Hochtag?“, fragte Margarida interessiert.

„Das heißt Hochzeitstag, mein Engel. Und dein Geschenk ist der Pfannkuchen mit viel Zucker.“

„Das ist aber kein richtiges Geschenk“, maulte Margarida.

„Ein richtiges Geschenk bekommst du, wenn du Geburtstag hast.“

„Na gut, ich will ein Pony, einen Hund und eine Katze. Und Malstifte!“

„Darüber reden wir noch, wenn es so weit ist. Du hattest doch gerade erst Geburtstag“, erinnerte Amelie sie lachend.

„Ich will aber ein Pony“, murmelte das Kind und beschäftige sich wieder mit den Duplo-Steinen.

Amelie bereitete den Pfannkuchen zu. Während Margarida mit großem Appetit aß, begann Amelie mit den Vorbereitungen für das Abendessen. Schweinefiletmedaillons in Sahne-Cognac-Sauce mit grünem Pfeffer würde es geben.

Amelie schnitt Medaillons von einem Schweinefilet, mehlierte und würzte sie und briet sie dann an. Sie öffnete die Cognacflasche und gab einen guten Schuss in den Bratensaft. Würziger Duft stieg auf, und Amelie lief das Wasser im Mund zusammen.

Aus dem Augenwinkel sah sie, dass ihre Tochter sich einen weiteren Löffel Zucker über ihren Pfannkuchen schüttete. Schnell drehte sie sich um, um Margarida zu bremsen.

„Spätzchen, jetzt reicht es … Mist! Wie ungeschickt.“

Bei der abrupten Drehung hatte Amelie die Cognacflasche umgeworfen. Der Inhalt ergoss sich über die Arbeitsplatte, lief am Küchenschrank herunter und bildete eine Lache auf dem Fußboden.

„Ihhh! Das stinkt“, rief Margarida angewidert und hielt sich die Nase zu.

Amelie nahm einige Blätter Küchenpapier und machte sich daran, die ausgelaufene Flüssigkeit aufzuwischen. Ihre Tochter beobachtete sie dabei interessiert und hielt sich weiterhin angeekelt die Nase zu.

„Das ist nur passiert, weil du heimlich noch mehr Zucker nehmen wolltest“, schimpfte Amelie. „Iss jetzt deinen Pfannkuchen.“

Margarida guckte beleidigt. „Ich habe gar nichts gemacht. Du hast die Flasche umgeworfen“, protestierte sie trotzig. „Ich habe jetzt keinen Hunger mehr.“

Das Mädchen schichtete Stückchen vom Rest des Pfannkuchens aufeinander und schubste den kleinen Berg mit der Gabel um, um ihn dann wieder neu aufzubauen.

„Bist du satt?“, fragte Amelie liebevoll, denn es tat ihr leid, dass sie ihr Kind so angefahren hatte.

Margarida nickte. „Kann ich aufstehen?“

„Willst du noch einen Apfel oder eine Banane zum Nachtisch?“

„Ich will ein Eis!“ Margarida strahlte ihre Mutter schon wieder versöhnt an.

„Ach, Schatz, du hattest doch schon den süßen Pfannkuchen. Iss doch noch ein Stück Obst. Da sind wichtige Vitamine drin, die du brauchst, damit du groß und stark wirst“, versuchte Amelie, ihr Kind zu überzeugen.

„Du hast gesagt, heute ist Hochzeit. Da will ich ein Eis!“

Amelie gab sich geschlagen und holte lächelnd ein buntes Wassereis aus dem Gefrierfach.

„Aber nur, weil heute Papas und mein Hochzeitstag ist“, sagte sie, bevor sie Margarida das Eis in die Hand drückte.

Dann wandte sie sich wieder den Vorbereitungen für das Abendessen zu.

„Wollen wir gleich zusammen den Tisch decken? Oder willst du ein Bild für Papa malen?“

Als sie keine Antwort bekam, drehte sie sich zu ihrer Tochter um, die noch am Tisch saß und bedächtig und sehr konzentriert mit dem Kopf hin und her wippte.

„Margarida, was machst du denn da? Warum wackelst du mit dem Kopf?“, fragte Amelie amüsiert.

„Ich mache das wie du“, sagte das Mädchen.

Erst jetzt merkte Amelie, dass das Zittern, was sie seit einigen Tagen immer mal wieder überfiel und ihren Kopf zucken ließ, wieder da war. Sie bekam einen Schreck und bemühte sich, den Kopf stillzuhalten, aber es gelang ihr kaum.

Was war das nur? So viel Stress bereitete ihr die Arbeit bei der Versicherung doch eigentlich nicht.

„Ach, Schätzchen. Mama hat ein bisschen schwache Nerven, aber du musst das nicht nachmachen. Deine Nerven sind doch ganz in Ordnung.“

„Ich will auch schwache Nerven“, quengelte Margarida und ließ ihren kleinen Kopf heftig pendeln. „Ich finde es toll, mit dem Kopf zu wackeln. Das macht Spaß.“

„Bitte, Schätzchen, lass das.“

Margarida sprang plötzlich auf, denn sie hatte ein Geräusch im Hausflur gehört.

„Da kommt Papa“, rief sie, und kurz darauf kam sie stolz lächelnd an der Hand ihres Vaters zurück. Mit kindlich ernsthafter Würde präsentierte sie ihrer Mutter einen Strauß mit sechs langstieligen roten Rosen.

Maik flüsterte seiner Tochter etwas ins Ohr.

„Herzlichen Glückwunsch zum Hochzeitsgeburtstag“, wiederholte Margarida leicht abgewandelt, was ihr der Vater vorgesagt hatte.

„Danke, mein kleiner Liebling“, sagte Amelie gerührt und küsste ihre Tochter. „Und dir auch vielen Dank, mein großer Liebling.“

Über Maiks markantes Gesicht breitete sich ein Lächeln aus, und seine braunen Augen strahlten Amelie voller Zuneigung an.

„Auf unsere nächsten sechzig gemeinsamen Jahre!“, sagte er zärtlich.

Amelie legte die Arme um Maiks Nacken und musste sich auf die Zehenspitzen stellen, um ihren Mann auf den Mund zu küssen. Maik hob sie hoch und wirbelte sie herum, dann küssten sie sich noch einmal.

Doch lange konnten sie nicht in ihrem innigen Kuss verharren, denn Margarida drängte sich zwischen die Beine ihrer Eltern und schob sie auseinander.

„Spielst du mit mir, Papi?“, drängelte sie.

„Hast du denn schon gegessen?“

Das Kind nickte.

„Dann mache ich dir einen Vorschlag: Du ziehst deinen Schlafanzug an und putzt dir die Zähne, dann komme ich und lese dir etwas vor, oder wir spielen noch ein bisschen. Einverstanden?“, fragte ihr Vater.

„Ja, ja, ja“, sang Margarida fröhlich und hüpfte auf einem Bein aus der Küche.

„Du bist aber früh heute. Ich bin noch gar nicht fertig. Ich wollte mich noch hübsch machen für dich“, sagte Amelie lächelnd und fuhr sich mit den Fingern durch ihre langen Haare.

„Ich habe heute zur Feier des Tages etwas früher Schluss gemacht. Ich weiß außerdem gar nicht, was du an dir noch hübscher machen willst, meine Schöne. Wenn ich es nicht schon wäre, würde ich mich sofort in dich verlieben“, sagte Maik liebevoll.

Er legte seine Hände an Amelies Wangen und zog ihren Kopf zu sich heran. Ihre Lippen fanden sich zu einem sinnlichen Kuss, der diesmal nicht von ihrer Tochter unterbrochen wurde.

Maik schob Amelie sanft so weit fort, dass er ihr ins Gesicht sehen konnte.

„Was ist los mit dir?“, fragte er besorgt. „Du zitterst ja.“

„Das liegt an dir. Wenn du in meine Nähe kommst, dann vibriere ich vor Verlangen“, antwortete Amelie. Sie versuchte ihrer Stimme einen schelmisch-verführerischen Unterton zu geben, aber Maik merkte, dass die Fröhlichkeit nur aufgesetzt war.

„Jetzt mal im Ernst, mein Schatz. Hast du wieder so starke Kopfschmerzen? Geht es dir nicht gut?“

Amelie schluckte. Sie hatte gehofft, dass das leichte Zittern Maik nicht auffallen würde.

„Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist“, sagte sie schließlich sehr leise. „Seit drei Tagen überkommt mich ab und zu ein solches Zittern, dass ich Kopf und Hände einfach nicht stillhalten kann. Ich komme mir schon vor wie eine uralte Frau.“

Amelie lachte kurz auf, aber ihre Augen lachten nicht mit. Maik sah, dass auch sie sich ernsthaft Sorgen machte.

„Du musst dringend zum Arzt gehen. Das ist doch nicht normal, Amelie. Seit Wochen klagst du über Kopfschmerzen, und jetzt noch das Zittern dazu. Du musst etwas unternehmen.“

„Ich habe schon für morgen einen Termin bei Dr. Fletscher ausgemacht. Wahrscheinlich habe ich Eisenmangel oder so was.“

„Na hoffentlich“, sagte Maik. Seine fröhliche Feierstimmung wich der Sorge um seine Frau.

„Ach komm schon, jetzt zieh nicht so ein Gesicht. Heute feiern wir! Und morgen bekomme ich eine Pille, und dann ist alles wieder gut.“

Maik ließ das so stehen, aber Amelie spürte, dass er keineswegs beruhigt war.

„Ich habe dein Lieblingsessen gekocht und eine Flasche von dem leckeren Weißwein kaltgestellt“, sagte Amelie, um das Thema zu wechseln.

Maik lachte. „Das habe ich mir schon gedacht. Hier riecht es wie in einer Kneipe. Du hast nicht mit Cognac gespart. Und? Hast du dir auch schon ein Gläschen genehmigt?“, scherzte er.

„Oh ja, ich habe nur einen winzigen Schluck an die Sauce gegossen, und den Rest habe ich getrunken“, behauptete Amelie lachend und hielt die leere Cognacflasche hoch.

Maik lachte auch, aber das Lachen kam nicht von Herzen. In der letzten Zeit hatte er schon mal vermutet, dass Amelie zu viel trank. Ihre ständigen Kopfschmerzen, die Unkonzentriertheit, ab und zu eine leicht verwaschene Sprache, und jetzt auch noch das Zittern.

Energisch wischte er den Gedanken fort. Das war doch Quatsch! Amelie hatte sich nie viel aus Alkohol gemacht. Ab und zu ein Glas Wein in Gesellschaft, mehr hatte sie nie getrunken.

„Papi, du kannst kommen“, drang Margaridas Stimme aus dem Kinderzimmer zu ihnen.

„Geh nur“, sagte Amelie. „Ich decke noch den Tisch, ziehe mich kurz um, und dann löse ich dich bei unserem kleinen Monster ab.“

***

„Maik, kannst du bitte Herrn Gruber zurückrufen?“, bat seine junge Assistentin Gesine Schwarz.

„Ach je, der Gruber! Hat er gesagt, was er will?“

„Na, was wohl? Es geht mal wieder um die Garage.“

„Nicht schon wieder!“, seufzte Maik. „Ich habe ihm schon mindestens fünf Vorschläge gezeichnet, und immer hat er neue Ideen. Dabei hat er sowieso kein Geld, die Garage auch bauen zu lassen.“

Gesine zuckte mit den Schultern. „Du sagst doch immer, dass man als Architekt nur das Wenigste von dem realisieren kann, was man so schön geplant hat.“

„Stimmt schon. Aber ich plane lieber ein Haus, was dann nicht gebaut wird, als eine langweilige Garage. Ich rufe ihn nach der Mittagspause an.“

„Hast du etwas dagegen, wenn wir zusammen Mittag machen?“, fragte Gesine mit einem hinreißenden Augenaufschlag.

„Nein. Du kannst gerne mitkommen. Ich wollte zum Griechen hier bei uns um die Ecke. Ist das okay für dich?“

„Wunderbar. Ich liebe griechisches Essen.“

„Ich muss noch den Bauantrag für Familie Heinemann fertig machen. Ich denke, in einer Stunde habe ich das geschafft, dann können wir los.“

Gesine strahlte ihn an, drehte sich dann um und verließ – aufreizend mit ihren Hüften schwingend – Maiks Büro.

Lächelnd sah er ihr nach. Gesine arbeitete seit knapp drei Monaten in seinem Architekturbüro. Es war ihre erste Anstellung als Architektin, und sie war begierig, alles zu lernen, was Maik als erfahrener Kollege ihr beibringen konnte. Dabei ließ sie ihn deutlich spüren, dass sie ihn bewunderte.

Und sie ist wohl auch ein wenig verliebt in dich, dachte Maik. Er hatte kein Interesse an Gesine, aber ein bisschen schmeichelte es ihm schon, dass diese junge hübsche Frau mit ihm flirtete.

Nun, vielleicht täuschte er sich auch. Bisher hatte sie jedenfalls keine Versuche unternommen, ihm näherzukommen. Vielleicht war das auch einfach nur so ihre Art.

Außerdem hatte ihr Maik sehr schnell deutlich gemacht, dass er glücklich verheiratet war. Und da Amelie und Margarida ihn häufiger im Büro abholten, hatte Gesine mit eigenen Augen sehen können, welch schöne Frau und fantastische Tochter er hatte und wie glücklich sie miteinander waren.

Amelie. Maiks Gedanken kreisten um seine kranke Frau. Er musste sie dringend anrufen, heute sollte sie weitere Untersuchungsergebnisse bekommen. Er wählte Amelies Handynummer.

„Hallo Schatz, ich bin es. Alles in Ordnung? Hast du die neuen Ergebnisse von Dr. Fletscher schon bekommen?“

„Ja, aber schon wieder nichts“, antwortete Amelie enttäuscht. „Dr. Fletscher sagt, dass ich kerngesund bin. Alle Werte sind normal, bis auf ganz leicht erhöhte Leberwerte, die aber noch im Rahmen sind. Er will jetzt, dass ich zu einem Psychologen gehe.“

„Zu einem Psychologen? Wieso das denn?“

„Er sagt, dass er alles untersucht hat, was man untersuchen kann. Und da ist nichts zu finden. Deshalb glaubt er wohl, dass ich so eine Art psychisches Problem habe.“

„Aber … ich meine … gut, wenn das hilft. Aber ich müsste das doch merken, wenn du … ich meine, wenn du psychische Probleme hättest, oder?“, stammelte Maik.

„Ich glaube auch nicht, dass mir ein Psychologe helfen kann. So ein Quatsch! Ich werde zu einem anderen Arzt gehen. Dr. Fletscher spinnt sowieso.“

„Wie meinst du das? Was ist mit Dr. Fletscher?“

„Ach, nun ja, er will mich zu einem Psychologen schicken, weil er glaubt, dass ich ein Alkoholproblem habe.

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